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Balta

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Generation 1
Manchmal darfst du nicht das tun, was dein Herz dir sagt... Manchmal hast du eine Pflicht gegenüber jemanden, der größer ist als du.
— Balta, Power Play
Generation 1
Balta
CGI Balta.jpg
Matoraner
Welt:
Matoranisches Universum (früher); Spherus Magna
Spezies:
Matoraner
Matoraner-Typ:
Ta-Matoraner
Team/Gruppierung:
Matoranischer Widerstand
Ausrüstung:
Abwehrer
Maske:
Huna
Beruf:
Erfinder
Letzte Sichtung:
Voya Nui
Status:
Aktiv

Balta war ein tapferer Ta-Matoraner, der lange Zeit auf Voya Nui lebte und später im Matoranischen Widerstand kämpfte. Er war der beste Freund von Garan und auch dessen rechte Hand. Außerdem war er noch gut mit Dalu befreundet.

Biographie

Frühes Leben

Balta wurde ca. 99.000 Jahre vor der Großen Katastrophe von Karzahni umgestaltet, zum Ausgleich des entstandenen Verlusts an Kraft und Größe mit zwei mächtigen Werkzeugen ausgestattet und auf den Südlichen Kontinent geschickt. Voya Nui, das Stück Land, auf dem er und die anderen Matoraner lebten, brach bei der Katastrophe ab und schoss an die Oberfläche, wodurch eine Vulkaninsel entstand. Viele Bewohner Voya Nuis kamen bei dem Ereignis um, unter anderem auch Turaga Jovan, aber Balta gehörte zu den Überlebenden.

Voya Nui

Balta im Comic Angriff der Piraka

Balta und seine Freunde kämpften nun die nächsten 1000 Jahre auf der Insel täglich ums Überleben. Eines Tages, als sich Balta auf der Suche nach Essen entlang der Küste von Voya Nui befand, entdeckte er einen leeren Toa-Kanister und Fußspuren, die ihn zu dem Piraka Hakann führten. Dieser behauptete Balta gegenüber, er sei ein Toa, um das Vertrauen des Ta-Matoraners zu erlangen. Balta wurde aber etwas misstrauisch, als Hakann einfach so eine friedliche Kikanalo-Herde in die Luft sprengte, nur weil die Rahi angeblich seine Sicht blockierten. Denn in Wahrheit suchten die Piraka auf Voya Nui nur nach der Kanohi Ignika, der Maske des Lebens und wollten alle Matoraner auf der Insel versklaven. Als Balta, immer noch nicht im Klaren über die wahre Identität der Piraka, Avak dabei zusah, wie er eine Maschine baute, fragte der Erfinder aus Interesse den angeblichen Toa viele Fragen über das Gerät. Der Matoraner ging nämlich davon aus, dass die Maschine dem Volk von Voya Nui helfen sollte, Wasser zu finden, denn dieses war selten geworden. In Wirklichkeit baute Avak einen Zamor-Kugelwerfer. Die Fragen von Balta fingen ihn so an zu nerven, dass er ihn einfach in ein Gefängnis einsperrte.

Bald gaben die Piraka den Matoranern verschiedene Aufgaben. Balta musste, gemeinsam mit Piruk, Teams überwachen, deren Aufgabe es war, Reservoirs für die Lava des Mount Valmai zu graben. Trotzdem gelang es ihm, sich gemeinsam mit Garan, Piruk, Velika und Kazi in einer geheimen Höhle zu treffen, während Dalu den Eingang bewachte. Dort begutachteten er und Velika, der auch Erfinder war, einen Zamor-Kugelwerfer, den sie von Avak gestohlen hatten. Sie kamen zu den Schlussfolgerungen, dass es sich bei dem Gerät um eine Schusswaffe handelte. All dies lies sie nicht mehr daran glauben, dass die Piraka wirklich Toa waren. Garan bat Balta, nach draußen gucken zu gehen, ob Dalu immer noch da war. Zwar fand Balta die Ga-Matoranerin, aber sie war von einem Kampf, den sie mit Avak geführt hatte, um die Höhle und ihre Freunde zu verteidigen, in Ohnmacht gefallen. Zum Glück kam Dalu schnell wieder zu Bewusstsein. Wenig später griff ein Monster aus Feuer die matoranischen Arbeiter, die sich am Hang des Mount Valmai befanden, an. Zwei Piraka, Hakann und Avak, kämpften gegen die Kreatur und besiegten sie. Trotzdem waren Balta und Garan immer noch misstrauisch, weshalb sie die beiden verfolgten. Dabei belauschten sie ein Gespräch der beiden, aus dem ganz deutlich zu entnehmen war, dass die Kreatur nur künstlich und der Kampf gestellt war, zu dem Zeck, die Matoraner endgültig davon zu überzeugen, dass die Piraka Toa wären.

Später trafen sich die sechs Matoraner erneut in der Höhle. Dieses mal konnte Piruk berichten, dass Dezalk alle Matoraner von Voya Nui dazu aufgefordert hatte, sich in ihrem Dorf zu versammeln. Balta und seine Freunde ahnten böses und machten sich auf dem Weg zum Dorf. Als sie dort ankamen, war es aber schon zu spät. Ihre ehemaligen Freunde wurden von der in den Zamor-Kugeln enthaltenen Antidermis zu geistlichen Sklaven der Piraka gemacht. Sie arbeiteten hart daran, die Lava aus dem Mount Valmai endgültig in dafür vorgesehene Reservoirs laufen zu lassen, denn die Piraka vermuteten, die Maske des Lebens würde sich irgendwo unter dem Vulkan befinden. Als die Gruppe realisierte, dass sie im Dorf nichts mehr ausrichten konnte, zogen sie sich zurück. Balta entschloss sich einen Alleingang zu wagen, bei dem er die Zamor-Kugel von Vezok stahl. Ihm gelang es vorerst zu flüchten, doch er ahnte, dass ihm der Piraka auf den Fersen war. Er lief zu seinen Freunden, denen er die Kugel gab, während er weiter davonrannte, um die Aufmerksamkeit der Piraka auf sich und von seinen Freunden weg zu lenken. Zaktan befahl Thok unterdessen, sich Vezok anzuschließen. Den beiden gelang es, Balta in die Enge zu treiben. Aber diesem gelang es, Thok mit Hilfe seiner Waffen, den Abwehrern, zu besiegen. Er nutze seine Chance und rannte in eine Höhle. Vezok versperrte aber den Eingang mit einem Stein, so dass es unmöglich für Balta war, aus der Höhle wieder heraus zu kommen.

Balta begann langsam in der verschlossenen Höhle zu ersticken, wurde jedoch von Axonn, der sich seit Jahrtausenden heimlich um die Matoraner von Voya Nui kümmerte, gerettet. Axonn gab ihm den Befehl, seine Freunde davon abzuhalten, weiter mit den Toa Nuva zu kämpfen, denn diese standen auf der gleichen Seite wie Balta. Balta gelang es, seinen besten Freund Garan davon zu überzeugen, dass die Toa Nuva für die gleiche Sache kämpften wie die Matoraner und die Piraka ihr wirklicher Feind waren. Die beiden Teams hörten auf sich zu bekämpfen und beschlossen, die Piraka-Festung zu attackieren, denn in dieser hatten die Piraka die Toa-Werkzeuge und Kanohi Nuva versteckt, welche sie den Toa Nuva den bei ihrem ersten Kampf mit den Helden abgenommen hatten. Sie berichteten sich gegenseitig über den Stand der Dinge und so erfuhren die Matoraner auch, warum die Piraka wirklich auf Voya Nui waren und warum die Toa Nuva dort hin gekommen waren.

Der Angriff verlief gut für die Matoraner und ihre Verbündeten, denn die Piraka waren zur Zeit dabei, sich gegenseitig zu bekämpfen. Es gelang ihnen bis in den Kern der Festung vorzudringen. Gerade als es so aussah, als ob die Piraka verlieren würden, wendete sich das Blatt, denn Zaktan hetze seinen Verbündeten Brutaka auf die Gruppe, der sie alle mit nur einem einzigen Schlag besiegte. Die Toa Nuva wurden gefangen genommen, genauso wie Garan, der zum Verhör durch Vezok dort gelassen wurde, während man Balta, Kazi, Piruk und Velika einfach aus der Festung herauswarf. Unterdessen entkam Dalu auf eigene Faust. Balta bemerkte einen Todesviper, die sich auf ihn und seine Freunde zubewegte. Im letzten Augenblick wurden sie von Brutaka gerettet, der den Rahi mit Hilfe seiner Maske, der Kanohi Olmak, in die Lava des Vulkans Valmai teleportierte.

Kurz darauf trafen sie auf eine weitere Gruppe von Toa, den Toa Inika, die auch auf ihrem Weg nach Voya Nui durch Karzahni kamen und dort unfreiwillig ihre Masken wechselten. Bevor die Toa den Matoranischen Widerstand in ihrer Höhle trafen, besiegten sie Vezok, der ihnen jedoch entkam. Der Widerstand berichtete den Toa was vorgefallen war, was möglicherweise mit den Toa Nuva geschehen war und warum die Toa Nuva nach Voya Nui gekommen waren. Inzwischen war auch Dalu zu ihnen zurückgekehrt, denn die Flucht war ihr erfolgreich geglückt. Sie beschlossen, sich in drei Teams aufzuteilen. Balta ging zusammen mit Kazi, Hewkii und Matoro zu Axonn. Dabei erfuhr Balta, dass Kazi auch von der Existenz von Axonn wusste, obwohl Balta lange Zeit dachte, er sei der einzige Matoraner der Insel, der ihm je begegnet sei. Axonn hatte in der Zwischenzeit einen erbitterten Kampf mit Brutaka geführt und war deshalb verletzt. Zusätzlich konnte er der Gruppe auch noch berichten, dass Brutaka den Piraka verraten hatte, wo sie die Maske des Lebens finden konnten.

Die Toa Inika und Piraka lieferten sich später ein Rennen um die Maske des Lebens. Dadurch konnte der Widerstand der Matoraner sich ungestört auf die Suche nach den gefangen genommenen Toa Nuva machen. Mit vereinten Kräften sprengten Garan und Kazi die Tür zum Gefängnis der Toa Nuva, nachdem Balta die Kammer entdeckt hatte, in der die Helden gefangen genommen wurden. Schließlich wurden alle Matoraner von Axonn aus Sicherheitsgründen in die Nui-Höhlen geführt. Währenddessen zerstörten die Toa Mahri die Kordel, die Voya Nui mit Mahri Nui verband und so trieb Voya Nui zum Südlichen Kontinent zurück.

Nach dem Tod von Makuta Teridax und der Zerstörung des Großen-Geist-Roboters, machte sich Balta mit dem Rest der Bewohner des Matoranischen Universums auf den Weg nach Spherus Magna, wo er fortan lebte.

Alternative Balta

Das Königreich

In diesem alternativen Universum wurde Balta gemeinsam mit einigen anderen von Takanuva in einen Toa verwandelt.

Persönlichkeit

Balta war ein sehr mutiger Matoraner. Ihm machte es nichts aus, sein Leben aufs Spiel zu setzen, nur um eine Zamor-Kugel von Vezok zu stehlen und alleine gegen zwei Piraka, Vezok und Thok, zu kämpfen. Er war ein begabter Erfinder mit der Fähigkeit, aus allem, was ihm in die Hände geriet, eine brauchbare Waffe zu machen. Allerdings bevorzugte er es, kleinere aber trotzdem nützliche Apparate herzustellen.

Balta war, wie alle Ta-Matoraner, nicht sehr empfindlich gegenüber Hitze.

Fähigkeiten und Ausrüstung

Balta trug ein paar Abwehrer. Sobald er diese überkreuzte, konnte er damit jeden Schlag, der gegen ihn ausgeführt wurde, zu seinem Angreifer zurücksenden. Er tat dies einmal mit Thok, als er von Piraka umzingelt war und ein weiteres mal bei Hakann.

Reale Welt

Balta als Set
  • 8725 Balta erschien 2006 als eines von sechs Matoraner-Sets. Das Set enthielt 22 Teile. Zusammen mit den Sets 8721 Velika und 8723 Piruk konnte man ihn zu einem Lavafalken kombinieren. Anders als die Grafik auf der Packung vermuten lässt enthält das Balta-Set kein Augenteil, aber dasselbe war auch bei allen anderen 2006-Matoranern der Fall.

Auftritte und Quellen

2006

2007

2008

Externe Links