Das Chronist-Wiki hat 1.236 Artikel. Nächster Meilenstein: 1.300 Artikel (noch 64 Artikel)

 

Bara Magna

aus dem Chronist-Wiki, der deutschen BIONICLE-Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Generation 1
In der Wüste Bara Magnas schien die Zeit rückwärts zu fließen als unwirtlicher Sand einem von Bäumen und Pflanzen übersäumten Dschungel wich und seit langem tote Flüsse wieder zum Leben erwachten. [...] Agori und Glatorianer standen in der einstigen Wüste und waren sprachlos. Nach 100.000 Jahren des Kämpfens ums Überleben, des Ringens um jeden Happen Nahrung und jedes Wassertröpfchens; nun gab es genug für alle. Während sie verblüfft zusahen, sammelten sich zum ersten Mal seit jedermanns Gedenken Wolken über ihren Köpfen und es begann auf Bara Magna zu regnen.
— Erzähler, BIONICLE: Journey's End
Generation 1
Bara Magna
Bara Magna Karte.jpg
Ort
Welt:
Spherus Magna
Orttyp:
Planet (früher); Planetare Region
Geographische Lage:
Solis-Magna-System (als Planet) Südlich der Schwarzen Stachelberge (als Region)
Bewohner:
Agori, Glatorianer, Skrall, Knochenjäger u.a.
Status:
Existent

Bara Magna, auch bekannt als Großes Ödland, war eine große Wüste auf Spherus Magna. Zwischen dem Zerbrechen und der Wiederherstellung von Spherus Magna war Bara Magna ein eigenständiger Planet, der aber mehr Gebiet von Spherus Magna umfasste als die Region Bara Magna auf dem ursprünglichen Planeten. Mata Nui übersäte die Wüste später mit üppiger Vegetation.

Geschichte

Das Zerbrechen

Bara Magna war ursprünglich ein Teil von Spherus Magna, der von dem Elementarlord des Sandes beherrscht wurde und die Heimat einer weit fortgeschrittenen Zivilisation war. Viele der Krieger auf dem Planeten kämpften einst im Kernkrieg um die Energiegeladene Protodermis, die anderswo auf dem Planeten entdeckt worden war. Während des Krieges zerbrach der Planet und das größte Fragment war Bara Magna. Der Großteil der Bevölkerung Spherus Magnas befand sich zu der Zeit auch auf Bara Magna, doch ein kleiner Teil saß auf den Monden fest.

Die Mitglieder des Felsenstamms, die zuvor ein anderes Gebiet des Planeten bewohnt hatten, waren als Resultat des Zerbrechens von ihrem Heimatland abgeschnitten. Die Skrall versuchten, ein Lager nördlich der Schwarzen Stachelberge zu errichten, begegneten aber brutalen Gestaltwandlern, die sie Baterra nannten, welche viele Skrall töteten.

Der Sandstamm, der bereits abgeschieden und nomadisch lebte, verkam infolge der Katastrophe zu einer Horde Wilder. Das Desaster verschlechterte die Verfügbarkeit von Nahrung und Rohstoffen auf dem Planeten, insbesondere von Wasser, weshalb ein neues planetenweites Gesellschaftssystem nötig wurde. Die Stämme der Agori, die in der Wüste lebten, begannen Glatorianer anzuheuern, um in Arenen um Rohstoffe zu kämpfen.

Die Skrall, angeführt von ihrem letzten verbliebenen Herrscher, Tuma, wanderten nach Süden und bezogen die zuvor unbewohnte Stadt Roxtus. Tuma schickte seine Krieger in die Arenen der Agori, um als Teil eines Plans zum Erlangen der Weltherrschaft an deren Gesellschaftssystem teilzunehmen. Der Selbsterhaltungstrieb veranlasste den Eisstamm-Agori Metus, sich dem Felsenstamm als Spion anzubieten.

Ungefähr um die Zeit entkamen auch die Elementarlords, die im Kernkrieg die sechs verschiedenen Stammesheere angeführt hatten, aus ihrer Gefangenschaft und begannen, im Gebiet nördlich der Weißen Quarzberge untereinander zu kämpfen, da sie die Macht der Großen Wesen im Herzen des Tals des Labyrinths begehrten. Drei Agori - Kirbold, Crotesius und Tarduk begaben sich auf eine Expedition in den Norden, um das Geheimnis des Roten Sterns zu lüften, und gerieten auf ihrer Reise öfters mit den Elementarlords aneinander.

Tuma, in Reaktion auf den Vorstoß der Baterra gen Süden, befahl einen Angriff auf die freie Stadt Atero, der am Tag des Großen Turniers stattfand. Die Skrall übernahmen gewaltsam die Arena Magna, wobei viele Glatorianer und Agori getötet wurden und die Arena schweren Schaden nahm. Die Überlebenden flohen in die Höhlen in der umliegenden Wüste, um ihre nächsten Schritte ihrer Verteidigung gegen die Skrall zu planen.

Mata Nui, der von seinem Erzfeind Teridax in die Kanohi Ignika gesperrt und aus seinem Körper verbannt worden war, kam bald darauf auf Bara Magna an. Er wurde von Metus entdeckt, der ihm eine Mitfahrtgelegenheit nach Vulcanus anbot, wo er einem Arenakampf zwischen Ackar und Strakk zuschaute. Als Mata Nui einschritt, um Ackars Leben vor dem verräterischen Krieger des Eisstamms zu retten, gewann er die Freundschaft des Feuerkriegers und dessen Mit-Glatorianerin Kiina. Indessen wurde das Dorf Tajun von einer vereinten Streitmacht aus Skrall und Knochenjägern angegriffen und zerstört.

Bara Magna in Die Legende erwacht

Während sie in einem Thornatus zu einem unterirdischen Labor der Großen Wesen reisten, wurden Mata Nui und seine Begleiter von einem Skopio und einer Horde Knochenjäger angegriffen. Letztere waren von Metus geschickt worden, um sie zu ermorden. Sie überlebten die Begegnung, kamen aber zu spät nach Tajun, um das Dorf zu retten. Nachdem sie das Labor erkundet hatten, schlossen sich Berix und Gresh der Gruppe an und wurden Zeuge, wie Mata Nui die Ignika benutzte, um den drei Glatorianern Elementarkräfte zu geben, bevor sie nach Tesara aufbrachen.

In Tesara unterbrach Ackar einen Arenakampf zwischen Tarix und Vastus, um zu fordern, dass das Arenakampfsystem zugunsten einer vereinten Front der Dörfer gegen ihre gemeinsamen Feinde verworfen werden sollte. Diesem Vorschlag begegnete man zuerst zwar mit Skepsis, doch letztendlich willigten die Agori ein. Kiina und Berix wurden in Tesara jedoch weggelockt, vom Felsenstamm entführt und nach Roxtus gebracht.

Mata Nui begab sich nach Roxtus und forderte Tuma zum Zweikampf in der Arena, um die Freiheit seiner Freunde zu gewinnen. Dank Kampftechniken, die er von Ackar gelernt hatte, besiegte Mata nui den Skrall-Herrscher, doch der Sieg wurde von der Enthüllung getrübt, dass Metus die Dörfer verraten hatte. Ein Schwarm Scarabax lenkte die Skrall lange genug ab, damit eine Streitkraft aus Glatorianern und Agori eintreffen und den Felsenstamm herausfordern konnte. Während des Kampfes verwandelte Mata Nui Metus mit der Ignika zu einer Schlange und gewann den Kampf, indem er seine Kraft mit den Elementarkräften der Glatorianer vereinte.

Spherus Magnas Fragmente

Nach der Schlacht von Roxtus reiste Mata Nui in den Norden bara Magnas, um die Geheimnisse des Tals des Labyrinths zu lüften und mehr über die Macht der Großen Wesen zu erfahren. Er kehrte mit einer Energiequelle für den uralten Prototyp-Roboter zurück, den die Agori unwissend zu ihrem Zuhause gemacht hatten, welches sie aber auf Mata Nuis Drängen hin verließen, damit er mit der Energiequelle den Roboter aktivieren konnte, um seine Bestimmung zu erfüllen und Teridax aufzuhalten, der unterwegs nach Bara Magna war. Mata Nui begann, Bota Magna und Aqua Magna zu Bara Magna zu ziehen, um die Planeten wiederzuvereinen, doch seine Bemühungen wurden von Teridax' Ankunft auf Bara Magna in Mata Nuis altem Körper unterbrochen. Die beiden begannen mit einem verheerenden Kampf auf dem und um den Planeten, bei dem Teridax die Oberhand gewann und Bara Magna für sich beanspruchte.

Mata Nui gab jedoch nicht auf und lenkte mit schwindenden Kräften einen von Teridax Gravitationsstrahlen auf die beiden Monde um. Seine Bemühnungen waren von Erfolg gekrönt und die Gravitation zog die beiden Fragmente weiter ins Schwerkraftfeld von Bara Magna hinein, was dazu führte, dass sie unweigerlich zu ihren angestammten Plätzen auf dem Wüstenplaneten zuflogen. Im Laufe dieser Ereignisse stieß Mata Nui Teridax in den Weg eines Fragments, welches Teridax' Hinterkopf traf den Kernprozessor vernichtete, wodurch Teridax getötet wurde. Die Kämpfe zwischen Teridax' Streitkräften und den Toa und Glatorianern am Boden nahmen ebenfalls ein Ende. Die beiden Fragmente kollidierten dann mit Bara Magna, wodurch Spherus Magna wiederhergestellt wurde. Indem er die letzte verbleibende Energie des Roboters aufwand, ließ Mata Nui die Wüste von Bara Magna mit allen Arten von Vegetation aufblühen.

Alternative Bara Magna

Alternatives Spherus Magna (Herrschaft der Schatten)

In diesem alternativen Universum war Mata Nui imstande, Aqua Magna und Bota Magna mit Bara Magna wiederzuvereinen, wodurch Spherus Magna wiederhergestellt wurde.

Geographie

Bara Magna nach Mata Nuis Umwandlung

Das Ödland war eine unwirtliche Landschaft, die den Großteil von Bara Magna einnahm, das nur von den Dörfern Vulcanus, Tajun, Tesara, Iconox, Roxtus und der Stadt Atero unterbrochen wurde. Bara Magna war überwiegend eine Wüste und besaß weder Meere noch Gegenden mit großen Wassermengen. Es gab dort aber Oasen, Gebirge und andere für eine Wüste typischen Landstriche. Thornax-Pflanzen wuchsen typischerweise überall in den Einöden. Sie waren eine der wenigen Pflanzenarten, die ungeachtet des trockenen Klimas wuchsen. Nachdem Mata Nui die Wüste von Bara Magna mit Flora bedeckt hatte, war das Ödland nahezu verschwunden.

Eisenschlucht

Die Eisenschlucht (engl.: Iron Canyon) war eine schmale, geschwundene Schlucht, die sich östlich von Vulcanus befand und während des Kernkriegs Schauplatz einer entscheidenden Schlacht war.

Gelbes Meer

Das Gelbe Meer (engl.: Sea of Liquid Sand) war eine riesige Treibsandebene in den südwestlichen Ausläufern des Ödlands.

Sandrochenschlucht

Die Sandrochenschlucht (engl.: Sandray Canyon) war eine trügerische Schlucht zwischen Vulcanus und Tajun.

Knieinsel

Die Knieinsel (engl.: Knee Island) war ein Ort westlich von Tajun. Hier erhob sich das Knie des Prototyp-Roboters der Großen Wesen aus dem Sand. Die Agori von Tajun suchten während des Angriffs auf ihr Dorf hier Zuflucht. Später wurde die Knieinsel wieder in den Prototyp-Roboter eingebaut.

Dünen des Verrats

Die Dünen des Verrats (engl.: Dunes of Treason) waren ein Gebiet im Westen der Bara-Magna-Wüste.

Schauerschlucht

Die Schauerschlucht (engl.: Creep Canyon) befand sich im Nordosten des Ödlands und wurde von dem Skrall-Fluss von den Dünen des Verrats getrennt.

Skrall-Fluss

Der Skrall-Fluss (engl.: Skrall River) war ein Fluss, der in den Schwarzen Stachelbergen entsprang und die Dünen des Verrats von der Schauerschlucht trennte.

Festung der Knochenjäger

Obwohl die Knochenjäger ein nomadischer Stamm waren, hatten sie ein Gebäude in der Wüste für sich beansprucht und es in eine Festung verwandelt.

Die Bewohner

Abgesehen von gefährlichen Kreaturen, die an das raue Terrain der Wüste angepasst waren, beheimatete Bara Magna Agori, Glatorianer, Skrall, Knochenjäger, Baterra und sogar die Elementarlords.

Trivia

Auftritte und Quellen

2008

2009

2010