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Das Königreich

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Das Königreich (engl.: The Kingdom) ist eine zweiteilige Kurzgeschichte von Greg Farshtey, die im Sommer 2008 durch einen BIO-Code auf BIONICLE.com freigeschaltet werden konnte, den man in dem Buch Swamp of Secrets finden konnte. Die Übersetzung stammt von Nuhrii the Metruan. Zeitlich spielt die Geschichte zwischen Journey of Takanuva und Die Dunkle Spiegelwelt.

Teil 1

Takanuva, Toa des Lichts, fiel durch den interdimensionalen Raum und versuchte angestrengt, nicht zu schreien. Einen Moment zuvor war er durch ein dimensionales Portal getreten, das Brutaka geschaffen hatte. Seine Mission: nach Karda Nui zu reisen und die sechs Toa Nuva dort vor einer bevorstehenden Katastrophe zu warnen.

Irgendwie verlief seine Reise jedoch nicht wie geplant. Takanuva wurde hin- und hergeworfen und erhaschte hier und da kurze Blicke auf verrückte andere Welten, die voller Wesen waren, darunter sowohl bekannte als auch fremde. Er konnte sich denken, dass er, sollte er irgendwie an einem dieser Orte landen, nie wieder seinen Weg zurück zu seinem eigenen Universum finden würde.

Plötzlich gab es einen Ruck, der schlimmer war als alle zuvor. Er wirbelte wild herum, außer Kontrolle. Es gab einen Augenblick völliger Finsternis, gefolgt von einem sehr hellen Licht, und dann krachte Takanuva auf eine Felsenküste. Er lag für eine lange Zeit benommen da. Als er schließlich seinen Kopf hob, bot sich ihm ein Anblick, den er sich nie vorgestellt hätte.

Die Stadt vor ihm war gewaltig. Sie ließ Metru Nui wie eine Ansammlung aus Steinmetzbuden aussehen. Mehrere Baustile hatten sich vereint, um eine Megalopolis zu erschaffen, die sich so weit erstreckte wie das Auge sehen konnte. Manche der Gebäude sahen wie welche in Metru Nui aus – er erkannte zum Beispiel das Kolosseum – andere waren völlig fremd und manche fast schon primitiv.

Takanuva schaute zum Himmel auf. Nein, er sah nicht wie der über Metru Nui aus. Er sah - oh nein, das wäre unmöglich, dachte er. Es war dieselbe Blauschattierung wie die über der Insel Mata Nui.

Das ist unmöglich, sagte er sich selbst. Alle haben Mata Nui schon vor Monaten verlassen, um zurück nach Metru Nui zu ziehen. Und Mata Nui war nie so groß, oder überfüllt mit so vielen Wesen und Gebäuden!

Er stand auf und sah sich um. Überall, wo er hinsah, konnte er Matoraner aller Arten hart bei der Arbeit sehen. Das war gewiss nicht ungewöhnlich. Natürlich war die Tatsache, dass sie Seite an Seite mit Bohrok, Skakdi und Visorak arbeiteten, geradezu schockierend.

„Hey“, sagte eine Stimme hinter ihm. „Wer bist du? Wo bist du hergekommen?“

Takanuva drehte sich um. Eine Ga-Matoranerin, Macku, stand dort. Sie zeigte kein Zeichen des Wiedererkennens.

„Ich bin Toa Takanuva“, antwortete er. „Kannst du mir sagen, wo ich bin?“

„Du bist nicht Takanuva“, sagte Macku als wäre es das Offensichtlichste auf der Welt. „Versuch es noch einmal... oder wäre es dir lieber, wenn wir die Jäger rufen?“

„Aber ich bin Takanuva. Ich weiß, ich sehe anders aus, aber—“

„So viel steht fest“, lachte Macku. „Du bist sehr viel größer. Oder hast du noch nie Turaga Takanuva gesehen, Fremder?“

„Turaga—?“, entfuhr es Takanuva. Er gewann schnell seine Fassung zurück. „Äh, vielleicht war ich etwas verwirrt. Sag mir, weißt du, wo ich Jaller finden könnte?“

„Am Großen Ofen, natürlich“, sagte Macku mit Argwohn in ihrer Stimme. „Was willst du von ihm?“

„Ich habe, äh, eine Nachricht für ihn von einem alten Freund“, erwiderte Takanuva.

* * *

Es dauerte etwas, aber er überzeugte Macku schließlich, ihn in die Stadt zu eskortieren, die sie „das Königreich des Großen Geistes“ nannte. Die erste Person, zu der sie ihn brachte, war ein großer, starker Krieger, der eine massive Axt trug. Er begutachtete Takanuva eine Minute lang, dann nickte er. „Er ist kein Gestaltwandler. Und er denkt wirklich, er sei Takanuva.“

„Danke, Axonn“, sagte Macku. „Dann ist er also verrückt?“

„Bin mir nicht sicher“, sagte Axonn. Er streckte die Hand aus und entriss Takanuva seinen Stab des Lichts. „Wäre vielleicht besser, ihn nicht damit durch die Stadt laufen zu lassen. Du weißt, was der Turaga davon hält, wenn Bürger Waffen tragen.“

Sie liefen durch die Straßen der Stadt, wobei für Takanuva ein Schock nach dem anderen kam. Da drüben waren Matoraner damit beschäftigt, Waren von Straßenständen zu kaufen, die von Vortixx geführt wurden; etwas weiter veranstaltete ein Skakdi eine Vorführung und prahlte mit der erstaunlichen Visorak-Pyramide, die man für nur fünf Widgets von innen sehen konnte. Und an jeder Straßenecke waren die Ordnungshüter präsent – nicht Toa, nicht einmal Vahki, sondern Dunkle Jäger!

Macku ließ Takanuva alleine mit Toa Jaller. Der Toa des Feuers sah genauso aus wie immer, aber er betrachtete Takanuva ohne die Vorsicht, mit der die Ga-Matoranerin es getan hatte. „Nun, du bist offensichtlich nicht Takanuva“, sagte er. „Aber solange du kein verkleideter Makuta bist, bist du im Königreich willkommen. Was kann ich für dich tun?“

„Rede einfach mit mir“, sagte Takanuva. „Erzähl mir von diesem Ort. Sind wir... ist dies wirklich die Insel Mata Nui?“

Jaller lachte. „Wow. Ich habe schon seit fast 10.000 Jahren nicht mehr gehört, wie sie jemand so nennt. Wie dem auch sei, ja, dies war die Insel Mata Nui, aber sie ist inzwischen viel mehr als das.“

„Das sehe ich. Was... Ich meine, wie...?“

Jaller zeigte auf einen massiven Steinwall. „Das ist, was du willst. Es gibt eine Wand der Geschichte in jedem Stadtteil – dafür hat Kopeke gesorgt. Du wirst dort die Antworten finden.“ Jaller hielt inne, und fügte dann hinzu: „Weißt du, es ist lustig. Ich weiß, dass ich dich nie getroffen habe, aber du kommst mir irgendwie vertraut vor. Warum hast du eigentlich nach mir gefragt?“

Takanuva überlegte, Jaller die Wahrheit zu erzählen. Er konnte alle möglichen Dinge sagen, die nur der echte Takanuva wissen würde. Aber dann kam er zu dem Schluss, dass er bestenfalls seinen alten Freund erschrecken würde... und schlimmstenfalls würde er von den Jägern unter Arrest gestellt werden.

„Genau. Nun, ich hab Turaga Takanuva einmal getroffen, und er... ähm... sagte mir, was für ein großartiger Freund du wärst. Er sagte, sollte ich je in Schwierigkeiten geraten, sollte ich mich an dich wenden.“

„Nun, das ist eine erfreuliche Überraschung“, sagte Jaller. „Keiner der Toa Mahri ist hier in der Gegend sonderlich beliebt, selbst nach all dieser Zeit... selbst nachdem die Dinge sich so entwickelt hatten. Ich glaube nicht, dass irgendwer Matoro in den letzten fünf- oder sechstausend Jahren gesehen hat.“

Der Name erschreckte Takanuva. Matoro war tot, getötet, als er sein Leben opferte, um den Großen Geist Mata Nui und das Universum zu retten. Eine Theorie begann im Verstand des Toa des Lichts Gestalt anzunehmen, und der Wand der Geschichte war der Ort, an dem sie bestätigt oder widerlegt werden konnte. Er dankte Jaller und eilte weiter.

Ja, es war alles da, gut. Das erste, was ihm auffiel, war das Datum – es waren 10.000 Jahre nach seinem Aufbruch aus Metru Nui! Aber das war nicht halb so überraschend wie die Geschichte, welche die Inschriften erzählten.

Die Toa Mahri waren zur Unterwasserstadt Mahri Nui gereist, auf der Suche nach der Maske des Lebens, genau wie er es in Erinnerung hatte. Aber danach hatte sich die Geschichte verändert. Toa Matoro – der in den Inschriften als der „In Ungnade Gefallene“ bezeichnet wurde – hatte ein paar Momente zu lange bei seiner Verfolgung der Maske gezögert. Das Herz des Universums war versiegelt worden, was es ihm unmöglich machte, den Großen Geist Mata Nui mit der Maske wiederzubeleben. Und Mata Nui, Herrscher und Beschützer des gesamten Matoranischen Universums, war gestorben.

Aber die Geschichte endete nicht dort. Die Turaga von Metru Nui hatten genau für so einen Fall geplant. Indem sie die Toa, die Vortixx, die Skakdi und viele andere Spezies des Universums mobilisierten, führten sie binnen weniger Tage eine Massenmigration zur Oberfläche an. Der Orden von Mata Nui enthüllte seine Existenz und half ebenfalls. Während mehr und mehr Wesen von Metru Nui hoch nach Mata Nui strömten, arbeiteten die, die bereits dort waren, daran, schwimmende Plattformen zu konstruieren, um Platz für sie alle zu schaffen. Natürlich hat es nicht jeder geschafft – es war physikalisch einfach nicht möglich, ein Universum in dieser kurzen Zeitspanne zu evakuieren – aber viele schafften es. Es war offensichtlich, dass sie nur an der Oberfläche überleben konnten, indem sie zusammenarbeiteten, und somit war das Konzept des Königreichs geboren.

Nur zwei Spezies aus dem ursprünglichen Universum waren hier nicht vertreten. Die Zyglak hatten die Evakuierung verweigert, da sie lieber den Tod wählten als sich von Matoraner helfen zu lassen. Die Makuta versuchten auszuwandern, nur um ihren Weg von Toa Takanuva und dem Orden versperrt zu sehen. Zusammen trieben sie die Makuta zurück nach unten, und seither hat man nichts mehr von ihnen gesehen. Da er seine Bestimmung erfüllt hatte, hatte Takanuva seine Kraft geopfert, um eine neue Generation von Toa zu erschaffen. Darunter waren Toa Kapura, Toa Balta, Toa Dalu, Toa Velika, Toa Defilak und ein neuer Toa des Lichts, Tanma. Takanuva war dann ein Turaga geworden und wurde in Anerkennung seiner Heldenhaftigkeit zum Anführer des Königreichs ernannt.

Von da an wurden die Dinge sonderbarer. Turaga Takanuva hatte einen neuen herrschenden Rat gebildet, der aus Turaga Dume, einem wichtigen Skakdi-Kriegsherrn, Roodaka, dem Umschatteten, Helryx und einem Nynrah-Matoraner bestand. Die Dunklen Jäger waren die primären Ordnungshüter geworden, während man den Toa aufgetragen hatte, ihre Kräfte zu benutzen, um der Stadt auf anderen Weisen zu helfen. Zuerst verhinderten sie den Zusammenbruch der ursprünglichen Insel infolge von Mata Nuis Tod. Dann erschufen sie neue und stabilere Landmassen, um die Erweiterungen der Stadt zu stützen. Nach 10 Jahrtausenden war das Königreich nun eine Megastadt und Heimat aller Überlebender des ursprünglichen Universums.

Turaga Takanuva und sein Rat herrschten vom Kolosseum aus. Toa Takanuva konnte nicht nur nicht widerstehen, seinem anderen Ich einen Besuch abzustatten, sondern er musste irgendeinen Weg hier raus finden. Die Wand hatte ihm gezeigt, dass er nicht einfach irgendwie in seine Zukunft gereist war. Dies war überhaupt nicht sein Universum. Während er lief, musste er zugeben, dass ein Teil von ihm sich wünschte, er müsste nicht gehen. Wer hätte sich denken lassen, dass Matoros Versagen in so einem Paradies resultiert hätte? Überall wo er hinsah, sah er Wesen verschiedener Spezies, die Seite an Seite zusammenarbeiteten. Nur Toa und Jäger trugen Waffen, aber sie sahen aus, als wären sie schon seit Ewigkeiten nicht mehr benutzt worden.

Er erwartete, das Kolosseum schwer bewacht vorzufinden, aber das Gegenteil war der Fall. Der Regierungssitz war im Königreich offen für alle. Aber anstatt zu fragen, ob er Turaga Takanuva sehen konnte, schickte er eine Nachricht an Helryx. Sie war kurz und erinnerte sie daran, was ihr ursprünglicher Plan gewesen war, um die Toa Nuva über die Sachlage in Karda Nui zu warnen, und fragte sie, ob sie ihn reinbringen konnte, damit er den Turaga sehen konnte.

Das erzeugte Resultate. Takanuva wurde von Trinuma in die Kammer des Turaga in der Spitze des Kolosseums eskortiert. Turaga Takanuva konferierte gerade mit Toa Tanma und Roodaka. In der Mitte eines großen Tisches ruhte ein Rahkshi-Kopf.

„Du sagst, dieser Rahkshi tauchte in der Mitte der Stadt auf, nahe des Piraka-Brunnens?“, sagte der Turaga.

Roodaka nickte. „Ein Grüppchen Fe-Matoraner war dort und fütterte Avak und Thok, während sie Pläne machten, um Eisenstützen zu der westlichen Landmasse hinzuzufügen. Sie sichteten einen Panrahk und riefen die Jäger, die sich um ihn kümmerten. Das hier ist alles, was übrig blieb.“

„Er hätte nicht imstande sein sollen, hindurchzukommen“, sagte Tanma grimmig.

„Vielleicht war es ein Unfall“, schlug Turaga Takanuva vor, klang aber so, als würde er selbst nicht daran glauben. „Vielleicht ist einer hindurchgeschlüpft, bevor die Lichtbarrieren hochgezogen wurden, und hat sich die ganze Zeit über hier versteckt.“

„Das wäre zu schön“, sagte Toa Tanma.

„Die Lichtbarrieren werden schwächer“, sagte Toa Takanuva. Alle drei fuhren herum, um ihn erschrocken anzusehen. „Ich... kenne mich etwas mit Licht aus.“

Turaga Takanuva setzte zu einem Satz an, hielt dann aber inne. Er drehte sich zu Roodaka und Tanma um und bat sie, die Kammer zu verlassen. Sobald sie weg waren, sagte er: „Wie ist dies möglich?“

„Du weißt es also?“, sagte der Toa.

„Wie könnte ich nicht?“, sagte der Turaga. „Und Helryx hat mir erzählt, was sie vorgehabt hätte, wären die Dinge anders gelaufen. Du bist also von... anderswo, nehme ich mal an?“

Der Toa nickte. „Von anderswo, das stimmt, aber an jenem Ort geht es nicht so friedlich zu. Du hast fantastische Arbeit geleistet.“ Er lächelte. „Ich bin stolz auf mich.“

Der Turaga schüttelte seinen Kopf. „Es kann nicht so weitergehen. Onua und die anderen haben alles getan, was sie können, aber die ursprüngliche Insel kann nicht länger überleben. Wir werden erneut umziehen müssen, vielleicht zu den Sternen, wenn Nujus und Nuparus Projekt klappt. Aber bis dahin dürfen die Makuta – wenn sie noch leben – nicht in das Königreich hereingelassen werden!“

Turaga Takanuva schaute sein Toa-Gegenstück aus einem anderen, fremden Universum an. „Ich weiß, dass dies nicht deine Welt ist, und ich weiß, dass die Nachricht, die du überbringst, von entscheidender Bedeutung ist. Aber Tanma... und das gesamte Königreich... könnten deine Hilfe gebrauchen. Wenn du fertig bist, können wir einen Weg finden, dich zurückzuschicken. Wirst du helfen?“

Toa Takanuva nickte. „Natürlich. Aber... dazu müsste ich meinen Stab des Lichts zurückbekommen.“

Turaga Takanuva lächelte. „Oh, diese Waffe geriet schon vor 10.000 Jahren außer Mode. Ich glaube, wir können etwas besseres für dich finden als das, alter Freund.“

Teil 2

Turaga Takanuva führte Toa Takanuva aus dem Kolosseum und in den östlichen Teil der weitläufigen Stadt. Toa Tanma schlenderte hinter ihnen her und sagte nicht viel. Er war sich nicht sicher, ob er dankbar sein sollte, dass ein anderer Toa des Lichts angekommen war, um ihm zu helfen, oder ob er sich aufregen sollte, dass der Turaga nicht glaubte, er könnte den Job alleine erledigen.

Sie kamen bei einem kleinen, schmalen Gebäude in einer engen Gasse an, nicht weit von der Küste entfernt. Es gab keinen Knauf oder Türgriff an der Außenseite der Vordertüre und auch keine Inschrift, die anzeigte, wer dort lebte. Turaga Takanuva klopfte zweimal mit seinem Stab.

Ein kleines Paneel öffnete sich ungefähr auf der halben Höhe der Türe. Keine Augen waren durch es sichtbar, aber eine matoranische Stimme sagte: „Was ist das Passwort?“

Turaga Takanuva schaute die beiden Toa an. „Sie haben schon seit Ewigkeiten unter uns gelebt und ihnen gefällt es immer noch, Heimlichkeit zu spielen.“ Als er sich zur Tür wieder umdrehte, sagte er: „Hier ist Turaga Takanuva. Macht auf.“

„Falsches Passwort. Nicht einmal nah dran.“

„Versuch es mal mit dem hier“, sagte der genervte Turaga. „Ich habe einen Trupp Bohrok, der nichts zu tun hat. Wenn du willst, könnte ich sie dieses Gebäude niederreißen und in einen Park verwandeln lassen.“

Es gab eine Pause. Dann sagte die Stimme „Nah genug dran“ und die Tür schwang auf.

Die drei Besucher betraten einen dunklen Flur, der sich häufiger bog und wandte, als man es erwartet hätte, bedachte man die Größe des Gebäudes. Eine Tür am Ende führte zu einer kleinen Werkstatt, die mit allen Sorten von Rüstung, Waffen und anderen Geräten übersät war. Ein einzelner Fe-Matoraner bastelte an einem böse aussehenden Projektilwerfer, als sie eintraten. Er schaute zu Turaga Takanuva auf, überrascht und verärgert.

„Ihr kennt die Routine“, sagte er. „Hinterlasst Eure Anfrage in dem Schlitz draußen und wir werden uns darum kümmern.“

„Ja, ich weiß, wie ihr Nynrah-Handwerker gerne arbeitet“, erwiderte Turaga Takanuva, wobei er sich anstrengte, sein Temperament zu zügeln. „Aber dies ist eine Krise. Ich habe einen Toa, der Bewaffnung braucht.“

Der Matoraner musterte Toa Takanuva von Kopf bis Fuß. „Sieht so aus, als hätte sein Farbschema auch etwas Arbeit nötig. Aber... ich hätte da vielleicht etwas hier, das nützlich sein könnte.“

Nach ein paar Minuten, in denen er durch Fangklauen, Rhotuka-Werfern und Teilen eines Visorak-Rammbocks wühlte, kam der Matoraner mit einer doppelschneidigen Lanze hervor. Er reichte sie Toa Takanuva und sagte: „Jetzt ziel auf diese Wand da drüben. Benutze nur ein kleines bisschen Kraft, nicht einmal genug, um den Stein zu versengen.“

Der Toa nahm die Lanze, zielte mit ihr, und konzentrierte sich darauf, nur die kleinste Probe seines elementaren Lichts freizusetzen. Im nächsten Augenblick blies ein Energiestrahl ein Loch von der Größe einer Kanoka-Disk in die Wand. „Wie...?“, sagte Takanuva und schaute auf die Lanze hinab.

„Die meisten Toa-Werkzeuge leiten die Energie einfach nur“, sagte der Matoraner mit einem Lächeln. „Dieses hier verstärkt sie. Und wenn das nicht genug ist—“

Der Matoraner suchte erneut und kam diesmal mit einem Werfer hervor. „Wir haben noch keinen Namen für den hier, ist zu neu. Entzieht Licht aus der Umgebung und feuert es als Kugel. Er ist aber noch nicht getestet worden.“

„Gut“, sagte Turaga Takanuva. Er wandte sich den beiden Toa zu. „Ich schlage vor, ihr fangt sofort an. Niemand kann sagen, wie viel Zeit wir haben.“ Sobald sie wieder auf der Straße waren, wollte Tanma direkt zur nächsten Lichtbarriere gehen, aber Toa Takanuva hielt ihn auf. „Da ist etwas, was ich zuvor tun will“, sagte Takanuva. „Ich will Matoro sehen.“

„Diesen Feigling?“, spie Tanma. „Wenn er nicht gewesen wäre, hätten wir immer noch unsere Heimat, unser Universum. Du kannst zu ihm gehen, wenn du willst – ich will nichts mit ihm zu tun haben.“

Takanuva erwartete, dass Matoro in der Region leben würde, die von den Ko-Matoraner und Frostelus bewohnt wurde. Aber er war dort offenbar nicht willkommen gewesen. Tanma wies seinem neuen Kameraden den Weg zu einem Bereich von dem, was einst Po-Wahi gewesen und nun größtenteils die Heimat der Skakdi war. Dort, in einer kleinen Hütte aus Stein, saß Toa Matoro.

„Was willst du?“, sagte der Toa des Eises, ohne auch nur zu seinem Besucher aufzuschauen. „Geh weg.“

„Matoro, ich...“, begann Takanuva. „Du wirst gebraucht. Du musst mit mir mitkommen.“

Toa Matoro lachte. Es war ein verbittertes Geräusch. „Ich wurde vor 10.000 Jahren gebraucht. Meine Bestimmung war vor mir und ich zögerte... und ein Universum starb. Also versuch nicht, mir zu sagen, dass ich jetzt gebraucht werde. Lass mich einfach allein.“

„Ich habe gehört, was passiert ist“, sagte Takanuva. „Aber ich weiß auch, dass du in deinem Herzen ein Held bist. Ich weiß, wie hart du gekämpft hast auf Voya Nui, auf Mahri Nui. Und ich weiß, dass du, wenn du das Universum hättest retten können, es getan hättest... du hättest alles getan, um das zu tun.“

Takanuva, überwältigt von Emotionen, musste aufhören zu reden. Hier war Matoro, der in seinem Universum tot war, da er sich selbst geopfert hatte, um Mata Nui und jedes andere Lebewesen zu retten. Hier war er, lebendig, aber innerlich tot, wissend, dass er sein Volk enttäuscht hatte, als es am meisten drauf ankam.

Matoro sah zu ihm auf. „Wer bist du? Niemand im Königreich redet so über mich.“

„Ich bin aus... einem anderen Königreich“, antwortete Takanuva. „Eines, wo die Leute dich für einen Helden halten.“

„Ich verstehe“, sagte Matoro. „Du bist aus einem Irrenhaus abgehauen, stimmt’s?“

„Okay“, sagte der Toa des Lichts. „Du willst hier herumsitzen und dich selbst bemitleiden. Du hast deine Chance, ein Held zu sein, vermasselt – nun, hier ist noch eine. Hier ist eine Chance, allen zu zeigen, dass du kein Versager oder Feigling bist. Hier ist eine Gelegenheit, deinem Namen etwas Ehre zu bringen... hast du den Mut, sie zu ergreifen?“

„Was kümmert dich das?“, fragte Matoro. „Ich kenne dich nicht einmal.“

„Vielleicht kenne ich dich“, sagte Takanuva. „Oder jemanden, der dir sehr ähnlich ist. Jetzt komm – wir müssen ein Königreich retten.“

Tanma war überhaupt nicht glücklich, Matoro mitkommen zu sehen, aber es war keine Zeit für einen langwierigen Streit. Glücklicherweise lag die wahrscheinlichste Problemstelle in derselben Gegend wie Matoros Hütte. Die Gegend um Kini-Nui war zu gut bereist, als dass Rahkshi von dort unbemerkt hätten heraufkommen können, aber die alten Bohrok-Tunnel in Po-Wahi waren abgelegen und wurden größtenteils ignoriert. Wenn die Lichtbarriere im Haupttunnel eingebrochen war, würde es sehr leicht für die Makuta sein, Legionen durch diese Durchgänge hinaufzuschicken.

„Warum nicht einfach die Tunnel blockieren? Sie zum Einsturz bringen?“, fragte Takanuva.

Pohatu und Hewkii versuchten das während der Evakuierung“, sagte Tanma. „Die Rahkshi brachen durch und töteten sie beide, bevor Tahu, Jaller und Kopaka sie zurücktrieben. Nein, Licht war die einzige effektive Möglichkeit, sie aufzuhalten – intensives Licht, mehr als eine Kraata aushalten könnte.“

„Und sie könnten sich nicht einfach, was weiß ich, um die Barriere herumgraben? Oder Dichtekontrolle benutzen und hinauf durch den Fels treiben?“

„Könnten sie“, stimmte Tanma zu. „Aber Onua stellte sicher, dass der Boden alarmgesichert ist. Unternimmt man irgendeinen Versuch, hindurchzugraben oder durch ihn hindurchzugehen, und wir werden es wissen.“

Matoro sagte nichts. Takanuva drehte sich um und sagte: „Was denkst du?“

„Ich denke... ach, vergiss es“, sagte der Toa des Eises.

„Was er denkt ist nicht wichtig“, knurrte Tanma.

„Mir schon“, erwiderte Takanuva. „Sag es uns, Matoro.“

„Nun... was ist, wenn die Barriere nicht zusammengebrochen ist? Was, wenn sie irgendeinen Weg gefunden haben, sich gegen das Licht abzuschirmen?“

„Dann haben wir ein Problem“, sagte Takanuva.

Vorsichtig begannen sie den Tunnel hinabzugehen. Selbst so nahe an der Oberfläche konnte Takanuva das Frösteln in der Luft spüren. Das einzige Licht kam von Tanma, der eine geringfügige Beleuchtung aufrechterhielt, indem er seine Toa-Kraft benutzte. „Wir können nicht zu weit hinabgehen“, sagte er. „Dort unten ist keine Hitze und jede Luft, die noch dort sein mag, ist verdorben. Der Großteil des Universums ist geflutet und viel von dem Wasser ist mutagenhaltig. Also ist was auch immer das Ende überlebt hat vermutlich nicht mehr erkennbar...“

Takanuva schaute Matoro an. Jedes Wort, das Toa Tanma sagte, war wie ein Dolch in seinem Herz.

Sie waren vielleicht ein Kio gewandert, als der Tunnel heller wurde. Tanma zeigte voraus zu einem Wall aus Licht in ihrem Weg. „Das ist die Barriere. Sie ist immer noch intakt. Also ist das Problem nicht hier. Mangaia, vielleicht? Oder irgendein anderer Zugangspunkt, von dem wir nichts wissen?“

„Vielleicht“, sagte Takanuva. „Aber was, wenn Matoro Recht hat? Was, wenn die Barriere sie einfach nicht mehr aufhält?“

„Ich habe keine Zeit für matoranische Mythen“, sagte Tanma. „Wir müssen andere Möglichkeiten überprüfen. Kommst du mit oder nicht?“

Takanuva schaute zu der Barriere, zu Matoro und dann zurück zu Tanma. „In Ordnung.“

Die beiden Toa des Lichts begannen, den Tunnel wieder hinaufzugehen. Keiner von ihnen bemerkte, dass Matoro nicht folgte, bis sie das Geräusch von Eisstrahlen von hinten kommen hörten. Takanuva fuhr herum und rannte wieder hinab, dicht gefolgt von Tanma.

Dort war Matoro, der vier Rahkshi alleine bekämpfte. Hinter ihnen durchbrachen noch mehr die Barriere, jeder in Rüstung gekleidet, die aus tiefem Schatten gemacht war. Die Rüstung konnte die Passage durch die Barriere nicht überleben, weshalb sie sich nicht lange, nachdem sie Kontakt mit dem Licht gemacht hatte, auflöste. Aber sie hielt lange genug stand, um die Rahkshi auf die andere Seite zu bringen.

Takanuva und Tanma ließen sich beide auf ein Knie fallen und eröffneten das Feuer mit ihren Lichtkräften. Takanuvas Energielanze beseitigte zwei Rahkshi, während Tanma einen dritten zurück in die Barriere trieb, wo seine Kraata zu Asche verbrannte. Matoro fror den vierten in einem Eisblock bis zum Kopf ein, gerade lange genug, um hineinzugreifen und seine Kraata herauszureißen. Er warf die sich windende Kreatur auf den Boden und zertrat sie.

„Exzellent“, sagte eine sanfte, unheimliche Stimme, die aus jedem Schatten zu kommen schien. Takanuva kannte sie gut – sie gehörte dem Makuta von Metru Nui, Anführer der Bruderschaft. „Ich sehe, dass wenigstens einer von euch Kreativität besitzt. Matoro, mein alter Freund... es kommt mir wie gestern vor, dass wir im Kampf gegen die Barraki und ihre Horden zusammenarbeiteten.“

„Du“, sagte Matoro, seine Stimme zittrig. „Warum bist du nicht tot? So viele andere starben... warum nicht du?“

„Was bleibt übrig, wenn das Licht stirbt, Toa? Finsternis. Nur Finsternis“, erwiderte Makuta. „Und ich gedeihe im Finstern. Oh, meine Brüder verendeten, einer nach dem anderen... Icarax war der erste, verjagt aus seinem Körper durch meinen Angriff, sodass ich von ihm Besitz ergreifen konnte; seine Essenz blieb zurück, um in der Kälte der Leere zu sterben... aber mein Hass wird mich nicht sterben lassen. Hass auf Mata Nui; Hass auf alle, die dem Ende dieses Universums entrannen; vor allem, Matoro, Hass auf dich... du hast dich von deiner Bestimmung abgewandt. Mata Nui hätte dem Tod ein Schnippchen schlagen sollen... stattdessen wurde meinem Rachedurst ein Schnippchen geschlagen.“

Jetzt hörten die Toa ein Klirren von Rüstung, als würde ein Koloss auf sie zukommen. Im nächsten Moment brach ein sechs Meter großer, in Schattenrüstung gekleideter Gigant aus der Barriere hervor. Als die Schattenhülle wegfiel, konnten sie ihren Feind sehen. Er war eine bizarre Mischung der Makuta, die Karda Nui angegriffen hatten, und anderen, die unvertraut waren. Er war eine Monstrosität, jetzt wirklich so abscheulich, wie sein Geist es im Innern war.

„Als meine Brüder kurz davor waren, zu sterben, absorbierte ich sie in meinen Körper“, sagte Teridax. „Ich benutzte ihre Masse, um zu wachsen. Ich benutzte ihr Wissen, um Rüstung zu erschaffen, um diese Barriere zu durchdringen. Und jetzt wird euer Königreich kapitulieren, oder es wird in einem Meer aus Schatten ersticken.“

Tanma, Matoro und Takanuva griffen an. Blitze aus Eis und Speere aus Licht regneten auf Teridax' Rüstung herab, aber der Schaden war vernachlässigbar. „Ich habe 10.000 Jahre gehabt, um mich auf diesen Kampf vorzubereiten“, zischte der Makuta. „Ihr könnt nicht gewinnen.“

„Verzeih uns, wenn wir es versuchen“, sagte Takanuva, worauf er mit seiner Energielanze direkt auf die Maske der Schatten schoss. Der Treffer schlug die Maske herab. Makuta bückte sich, um sie aufzuheben, aber Tanma war zu schnell, denn er traf sie mit voller Kraft und schmolz sie zu Schlacke.

„Tanma, los, zurück!“, rief Takanuva. Es war zu spät. Makuta hatte den Toa des Lichts wie ein Spielzeug aufgelesen und die Zerstörungskraft eines Panrahk aktiviert. Takanuva musste wegsehen – es war einfach zu schrecklich, um zuzuschauen.

„Seht ihr es nun?“, sagte Makuta. „Ihr müsst—“

Makuta erstarrte. Dann lächelte er Takanuva an. „Oh, ich verstehe... oh, wie faszinierend. Du bist von anderswo... irgendwo... wo Matoro starb und Mata Nui lebte. Der Plan läuft dort zu seiner unabwendbaren Vollendung weiter. Bist du dann also geflohen, Takanuva? Hattest du die Weisheit, zu entkommen, bevor meine Herrschaft beginnt?“

„Ich... bin gestorben?“, sagte Matoro leise.

„Ja“, antwortete Takanuva. „Das bist du. Du gabst dein Leben, sodass Milliarden leben konnten. In meinem Universum giltst du als der größte Held, der je den Titel Toa getragen hat.“

„Und hier bist du nur ein weiteres Insekt, das zermalmt werden muss“, sagte Makuta, als er vorrückte. „Oder vielleicht... gibt es einen anderen Nutzen für dich. Die Maske des Lebens existiert noch, und du warst mit ihr verbunden... du hast Wissen, das ich gebrauchen kann, Toa des Eises.“

Eine Hand gemacht aus Schatten brach aus Makutas Brustkorb hervor und hielt direkt auf Matoro zu. Takanuva machte eine Bewegung, um zwischen sie zu gelangen, aber der Toa des Eises traf ihn mit einem Sperrfeuer aus Eisscherben, wodurch er ihn zurücktrieb.

„Matoro, was machst du da?“, rief Takanuva aus. „Er wird dich umbringen!“

„Ich hätte vor 10.000 Jahren sterben sollen“, sagte Matoro. Er stand immer noch aufrecht, die Hände an seinen Seiten, und wartete darauf, dass die Hand ihn packte. „Ich hätte alle retten sollen, aber ich habe es nicht getan. Wenn man es sich überlegt, Takanuva, sollte eigentlich keiner von uns hier sein.“

Die Schattenhand nahm Matoro in ihren Griff und zog ihn ohne Proteste in die Substanz von Makuta. Takanuva kam auf seine Füße und schoss Licht aus seiner Energielanze und Schatten aus seiner anderen Hand, während er brüllte: „Mörder!“

Reichlich merkwürdig war, dass Makuta nicht zum Gegenangriff überging. Tatsächlich sah der Koloss bereits etwas unsicher auf seinen Füßen aus. Er machte einen Schritt zurück, streckte eine gepanzerte Hand aus, um sich selbst abzustützen, dann fiel er auf seine Knie. Beide Hände gingen an die Seite seines Kopfes als er rief: „Nein! Mein Wille muss bestehen! Ich bin der Stärkere! Ich bin—“

Dann kam eine andere Stimme aus Makutas Mund. Es war die von Matoro. „Nein, Makuta. Du hast einst den Toa Mata erzählt, du könntest nicht zerstört werden, denn du wärest nichts. Du lagst falsch – gerade weil du nichts bist, kann ich dich zerstören. Du hast kein Herz, du hast keinen Geist, du hast keinen Grund, zu existieren – selbst dein Hass ist ein blasser Abglanz von dem, was einst in dir brannte. Du überlebst aus Gewohnheit, Monster, und jede Gewohnheit... und jeder Verstand... kann zunichte gemacht werden.“

Der Schrei, der dann von Makuta kam, war lange, laut und seltsam leer. Einen Augenblick später brach der Riese auf dem Boden zusammen und lag regungslos da. Takanuva wagte sich langsam heran und bestätigte, was er bereits wusste: Makuta war tot. Nur um sicherzugehen, benutzte er seine Kraft, um sengendes Licht in jede Ecke des Tunnels zu schicken, aber es gab keine Spur von der Antidermis des Meisters der Schatten. Er war dieser finalen Konfrontation nicht entronnen.

Takanuva dachte eine lange Zeit nach, während er an die Oberfläche zurücklief. Turaga Vakama hatte ihm einst erzählt, dass ein Makuta, wenn er einen Körper absorbiert, den Willen seines Opfers unverzüglich zermalmen muss. Ansonsten riskiert er, dass ein anderer Verstand in seinen eigenen eindringt. Matoro hatte dieselben Geschichten gehört. Er hatte gewusst, dass er, wenn Makuta ihn absorbierte, von innen gegen ihn ankämpfen konnte.

Einst wäre so ein Unterfangen unmöglich gewesen – Makutas Wille wäre zu stark gewesen. Aber Matoro hatte Recht gehabt. Makuta hatte wirklich nichts, wofür er leben konnte. Er überlebte und plante seine Rache, aber es war ein leeres Streben. Ihm hatte es nach der Kontrolle über ein Universum gedurstet, nur um jenes Universum zerstört zu sehen... und es gab keinen Platz für ihn im Königreich.

Takanuva würde dem herrschenden Rat erzählen, was dort unten geschehen war, und sie warnen, vor jedem anderen Rahkshi auf der Hut zu sein, der immer noch dort unten lauern mochte, gekleidet in Schattenrüstung. Er würde lange genug bleiben, um zu sehen, wie eine Statue von Matoro errichtet wurde, dem Toa, dem die seltenste der Gefälligkeiten gewährt worden war: eine zweite Chance, die Dinge in Ordnung zu bringen.

Turaga Takanuva würde sein Toa-Gegenstück darum bitten, zu bleiben, obwohl er schon wusste, was die Antwort sein würde. Am Ende würde der Brutaka dieses Universums seine Kanohi Olmak benutzen, um Takanuva zurück in den Raum zwischen den Dimensionen zu schicken, auf seiner Reise nach Karda Nui. Es gab viel zu tun, und immer noch einen sehr langen Weg zu gehen.

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