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Das Königreich (Dimension)

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Generation 1
Wer hätte sich denken lassen, dass Matoros Versagen in so einem Paradies resultiert hätte? Überall wo er hinsah, sah er Wesen verschiedener Spezies, die Seite an Seite zusammenarbeiteten. Nur Toa und Jäger trugen Waffen, aber sie sahen aus, als wären sie schon seit Ewigkeiten nicht mehr benutzt worden.
Takanuvas Gedanken, Das Königreich
Das Königreich
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Dimension
Typ:
Alternatives Universum
Bruchpunkt:
Bei Matoros gescheitertem Versuch, Mata Nui wiederzubeleben
Wichtige Bewohner:
Turaga Takanuva, Matoro, weitere
Besucher:
Toa Takanuva,
Vezon (kurz)


Das Königreich ist ein alternatives Universum, in dem der Große Geist Mata Nui starb, weil Matoro es nicht schaffte, ihn wiederzubeleben. Das führte dazu, dass das Matoranische Universum zerstört wurde und seine Einwohner auf die Insel Mata Nui fliehen mussten.

Geschichte

Matoro konnte in diesem Universum Mata Nui nicht retten, weil er beim Aufsetzen der Kanohi Ignika zögerte und so Karda Nui nicht rechtzeitig erreichte. Das führte dazu, dass die Welt in seinem Körper innerhalb von drei Tagen zusammenbrach.

Die Turaga von Metru Nui waren jedoch schon auf diese Situation vorbereitet und hatten so schnell wie möglich die meisten der Spezies des Matoranischen Universums versammelt. Die meisten von ihnen konnten mit Hilfe des Ordens von Mata Nui, der seine Existenz enthüllt hatte, auf die Insel Mata Nui evakuiert werden. Eine Ausnahme bildeten die Zyglak, die lieber starben als sich helfen zu lassen. Auch die Makuta wanderten nicht nach Mata Nui aus, denn der Orden und Toa Takanuva konnten dies verhindern. Zunächst wurde der Zugang nach Mata Nui von Hewkii und Pohatu mit einer Steinbarriere versperrt, jedoch konnten Rahkshi diese durchbrechen und beide töten, bevor sie von Tahu, Kopaka und Jaller zurückgedrängt wurden. Aus diesem Grund erschuf Toa Takanuva die Lichtbarrieren in den Tunneln, die jegliche Wesen aus Schatten zerstören konnten und die Makuta im nun toten Universum einsperrten. Onua sorgte später dafür, dass der Boden um die Barrieren alarmgesichert wurde.

Danach verwandelte sich der Toa des Lichts in einen Turaga, da er seine Bestimmung erfüllt hatte. Damit erschuf er mindestens sechs neue Toa: Kapura, Balta, Dalu, Velika, Defilak und Tanma. Er selbst wurde er der Anführer des neuen Landes, das sich nun auf der Insel bildete und den Namen „Königreich des Großen Geistes“ trug. An seiner Seite herrschte ein Rat, bestehend aus Turaga Dume, Nektann, Roodaka, dem Umschatteten, Helryx und einem Nynrah-Geist. Die Dunklen Jäger sorgten im Königreich für Ordnung, während die Toa dafür sorgten, dass die Landmasse des Königreichs zusammenhielt und sie erweiterten.

10.000 Jahre nach diesen Geschehnissen kam Toa Takanuva aus dem Hauptuniversum in dieser Dimension an, da ihn die Spektrale Maske aus Versehen hierhin teleportiert hatte. Nach seiner Ankunft traf er Macku und erzählte ihr, wer er war, doch sie glaubte ihm nicht. Die Ga-Matoranerin brachte Takanuva zu Axonn, der seine Maske benutzte, um herauszufinden, ob Takanuva die Wahrheit sagte. Obwohl sich herausstellte, dass er nicht log, nahm Axonn ihm seinen Stab des Lichts zur Sicherheit weg. Danach ging Takanuva zu Jaller, um herauszufinden, was in diesem Universum passiert war. Jaller schickte ihn daraufhin zu einer Wand der Geschichte, die von der Vergangenheit der Dimension berichtete.

Takanuva reiste dann zum Kolosseum der Stadt, um mit seinem alternativen Ich zu sprechen. Als er dort ankam, schickte er jedoch nur eine Nachricht an Helryx, in der er ihren ursprünglichen Plan, für den Fall, dass Matoro Mata Nui hätte retten können, aufschrieb, um zu beweisen, wer er war. Dann wurde Takanuva zu Turaga Takanuvas Kammer geführt, wo der Turaga sofort erkannte, dass der Toa, der vor ihm stand, sein früheres Ich war. Da zu jener Zeit ein Panrahk nach Metru Nui gekommen war, bat er Toa Takanuva, einen Weg zu finden, die Lichtbarrieren zu reparieren, um die Rahkshi und Makuta vom Königreich fernzuhalten, bevor er einen Weg finden würde, Takanuva zurück in sein eigenes Universum zu bringen.

Turaga Takanuva nahm Takanuva und Tanma mit zu einem Treffen mit einem Fe-Matoranischen Nynrah-Geist, der Takanuva seine Energielanze und einen Midak-Skyblaster gab. Takanuva und Tanma trennten sich daraufhin, da Tanma sofort zur nächsten Lichtbarriere wollte. Takanuva hingegen wollte Matoro einen Besuch abstatten und konnte diesen sogar überreden, ihn zu begleiten, indem er ihm erzählte, dass es eine Chance war, seine Ehre als Toa wieder herzustellen.

Die drei Toa gingen durch die verlassenen Bohrok-Tunnel unter Po-Wahi und untersuchten die dortigen Lichtbarrieren. Als sie sahen, dass mit den Barrieren alles in Ordnung war, wollten Takanuva und Tanma gehen, doch da hörten sie Eis-Explosionen hinter ihnen. Als sie sich umdrehten, sahen sie, wie Matoro gegen vier Rahkshi kämpfte. Durch die Barriere kamen noch weitere Rahkshi, gekleidet in Schattenrüstung, die ihnen erlaubte, unbeschädigt durch die Barrieren zu gelangen. Nachdem die Toa die Rahkshi besiegt hatten, sahen sie Makuta Teridax in den Tunnel kommen.

Teridax hatte Icarax aus seiner Rüstung vertrieben und dann alle Makuta absorbiert, wodurch er eine monströse Gestalt angenommen hatte. Takanuva konnte Teridax die Maske der Schatten vom Kopf schlagen und Tanma schmolz sie, er wurde daraufhin von Teridax zerstört. Teridax las dann Takanuvas Gedanken und bemerkte, dass er aus einem anderen Universum war, in dem Matoro starb, Mata Nui lebte, und Teridax' Plan funktioniert hatte. Er erschuf dann eine Schattenhand, um Matoro zu absorbieren. Takanuva versuchte, ihn aufzuhalten, wurde aber von Matoro selbst aufgehalten. Als Teridax den Toa des Eises absorbiert hatte, wurde Teridax' Wille gebrochen: Matoro besiegte ihn von innen heraus, wobei sie beide starben.

Nach dem Kampf kehrte Takanuva an die Oberfläche zurück und erzählte dem Herrscherrat von dem Kampf, Tanmas Tod und Matoros Opfer. Daraufhin wurde eine Statue zu Ehren Matoros gebaut. Der alternative Brutaka benutzte dann seine Olmak, um Takanuva in Richtung seiner Dimension zu teleportieren.

Als Vezon aus der Hauptdimension, der durch die Energiegeladene Protodermis mit einer Olmak verschmolzen worden war, durch die Dimensionen wanderte, besuchte er auch kurz Das Königreich: Er sah, wie Matoraner und Dunkle Jäger in perfekter Harmonie eine Riesenkanone bauten.

Bewohner

Im Königreich hat sich einiges anders entwickelt als im Hauptuniversum, so auch die Charaktere.

  • Takanuva half er bei der Evakuierung des Universums, und als die Makuta ihnen folgen wollten, drängte er sie gemeinsam mit dem Orden von Mata Nui zurück und erschuf die Licht-Barrieren. Da er nun seine Bestimmung erfüllt hatte, gab er seine Kräfte auf und erschuf dabei ein neues Toa-Team. Dabei wurde er zu einem Turaga und wurde zum Herrscher des Königreichs ernannt. Er gründete außerdem einen Rat. 10.000 Jahre später suchte Toa Takanuva Turaga Takanuva bald nach seiner Ankunft auf. Der Turaga bot dem Toa an, ihm bei der Rückkehr in sein eigenes Universum zu helfen; doch er wäre ihm dankbar, wenn dieser dafür bei der Suche nach der Herkunft dieses Rahkshi helfen würde. Da der Toa einwilligte, brachte der Turaga ihn zu den Nynrah-Geistern, von denen er neue Waffen bekam. Als Toa Takanuva später allein zurückkam und von Matoros Heldentat berichtete, ließ man diesem eine Statue bauen.
  • Takanuva gründete einen Rat, der ihm beim Herrschen half. Mitglieder dieses Rats waren:
  • Die Makuta wollten vor 10.000 Jahren zwar ebenfalls aus dem Matoranerischem Universum fliehen, wurden aber von Takanuva und dem Orden von Mata Nui aufgehalten. Kurz darauf schaffte es Teridax irgendwie, Icarax aus seinem Körper zu vertreiben, sodass Teridax ihn übernehmen konnte. Mit der Zeit nahm er über seine Schattenhand auch alle anderen Makuta in seinen Körper auf, um sich ihr Wissen und die Masse ihrer Körper anzueignen. Mit der Zeit wurde er zu einem sechs Meter großen Giganten, und er nutzte sein neues Wissen, um Rüstungen aus Schatten zu erschaffen, mit denen er und die Rahkshi die Licht-Barrieren durchqueren konnten. Als plötzlich drei Toa bei einer der Lichtbarrieren erschienen, absorbierte er Tanma und tat dann das Gleiche mit Matoro, doch letzterer konnte Teridax von Innen zerstören.
  • Die Toa Mahri halfen bei der Evakuierung des Universums, wobei sie allerdings mindestens ein Mitglied verloren.
    • Matoro hatte die Gelegenheit, durch ein Loch im Südlichen Kontinent nach Karda Nui zu gelangen und mit der Maske des Lebens Mata Nui wiederzubeleben. Doch er zögerte etwas zu lange, und das Loch wurde von Voya Nui verschlossen. Das Matoranerische Universum wurde zerstört, und Matoro floh zwar ebenfalls, hielt sich jedoch nun von der Öffentlichkeit fern. Er lebte in Po-Wahi, wo nun hauptsächlich Skakdi wohnten. Matoro ging als „der in Ungnade gefallene“ in die Geschichte ein, und auch der Ruf der anderen Toa Mahri litt beträchtlich unter diesem Vorfall. 10.000 Jahre später erklärte er sich widerwillig dazu bereit, Tanma und Takanuva auf ihrer Mission zu begleiten. Sie gingen zu einer nahegelegenen Barriere und Matoros Vermutung, dass die Makuta und Rahkshi eine Möglichkeit gefunden haben könnten, die Lichtbarriere zu durchdringen, stellte sich als wahr heraus. Kurz darauf stand der kleinen Gruppe ein sechs Meter großer Teridax gegenüber, der Tanma tötete und Matoro absorbierte, doch letzterer konnte Teridax von Innen zerstören. So war er dann doch noch ein Held, und Toa Takanuva sorgte dafür, dass man ihm eine Statue baute.
    • Hewkii starb 10.000 Jahre vor Takanuvas Ankunft bei der Evakuierung des Universums. Er und Pohatu versuchten, die Tunnel hinter ihnen zum Einsturz zu bringen, um die Rahkshi daran zu hindern, ihnen zu folgen. Die Rahkshi konnten ihnen jedoch dennoch folgen und töteten die beiden Toa.
    • 10.000 Jahre später führte Macku Toa Takanuva zu Jaller. Takanuva erzählte Jaller nicht, wer er war. Stattdessen sagte er, Turaga Takanuva hätte ihm einmal gesagt, dass Jaller ein sehr guter Freund von ihm gewesen war und er sich jederzeit mit Problemen an ihn wenden könnte. Jaller war davon positiv überrascht, da nicht viele Leute gut über die Toa Mahri redeten. Toa Takanuva fragte ihn, ob es sich bei dieser Insel um Mata Nui handelte, und Jaller bejahte dies; als Takanuva daraufhin fragte, wie die Insel zu dem geworden war, was sie jetzt war, verwies Jaller ihn auf die Wand der Geschichte.
    • Turaga Takanuva erwähnte, dass Nuju und Nuparu an einer Möglichkeit arbeiteten, in den Weltraum zu reisen und die Sterne zu bevölkern.
  • Die Toa Nuva halfen ebenfalls bei der Evakuierung des Universums, wobei sie ebenfalls mindestens ein Mitglied verloren.
    • Kopaka half, die Rahkshi zurückzuhalten, sodass sie ihnen nicht nach Mata Nui folgten. Sie kamen jedoch zu spät, um Hewkii und Pohatu zu retten.
    • Pohatu starb bei der Evakuierung des Universums, als er und Hewkii versuchten, die Rahkshi daran zu hindern, ihnen zu folgen.
    • Tahu half ebenfalls, die Rahkshi zurückzuhalten, sodass sie ihnen nicht nach Mata Nui folgten.
  • Die Nynrah-Geister lebten in einem kleinen, schmalen Gebäude. Doch es wirkte nur äußerlich so - innen erschient das Haus vergleichsweise riesig. Da sie den Kontakt zu anderen mieden, musste Turaga Takanuva erst mit einem Angriff der Bohrok drohen, bis sie ihn, Toa Takanuva und Tanma hereinließen. Von einem Fe-Matoraner bekam Takanuva seine Energielanze und einen Midak-Skyblaster. Zudem war ein Nynrah-Geist ein Mitglied des Rates, den Turaga Takanuva gründete, um das Königreich zu regieren.
  • Kapura, Balta, Dalu, Velika, Defilak und Tanma wurden neue Toa im Königreich.
    • Tanma starb später im Kampf gegen Teridax.
  • Auch der Orden von Mata Nui existierte weiterhin. Seine Mitglieder waren unter anderem:

Orte

Das gesamte Matoranische Universum brach zusammen und füllte sich mit Gruben-Mutagen, nachdem Mata Nui starb. Dadurch wurden alle Orte zerstört, die den Matoranern bekannt waren, ausgenommen der Insel Mata Nui, auf der sie in den nächsten 10.000 Jahren lebten und die sie zu einer riesigen Stadt ausbauten. Allerdings brach der Roboter unter der Insel Stück für Stück weiter zusammen, was eines Tages dazu führen würde, dass die Stadt versinken würde. Zur Zeit von Takanuvas Besuch war man gerade dabei, nach möglichen Fluchtwegen zu suchen. Auf der Insel gab es unter anderem die folgenden Orte:

  • Der Große Ofen – Jaller hielt sich meistens hier auf.
  • Die Wände der GeschichtenKopeke hatte dafür gesorgt, dass es in jedem Bezirk des Königreichs eine Wand der Geschichte gab.
  • Das Neue Kolosseum – Turaga Takanuva und sein Rat herrschen von hier aus.
  • Der Piraka-Springbrunnen – hier lebten die Piraka, wo sie von anderen Bewohnern gefüttert wurden.
  • Kini-Nui – ein gut besuchter Ort
  • Die Lichtbarrieren – sie hinderten die Makuta und Rahkshi am Verlassen des toten Universums.

Trivia

  • Die Zeit verging in dieser Dimension viel schneller als in der Hauptdimension: Seitdem die Toa Mahri in der Grube gekämpft hatten, waren hier 10.000 Jahre vergangen, doch erst wenige Tage in der Hauptdimension.

Auftritte und Quellen

2008

2009