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Elementarkräfte

aus dem Chronist-Wiki, der deutschen BIONICLE-Enzyklopädie
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Generation 1
Ein heulender Sturm fegte durch die Höhle und fegte die Schwestern in einen Mahlstrom. Bald schon hämmerte ein Schlagregen auf die Königinnen herab. Sekunden später gefror der Regen zu tödlichem Hagel. Ein Steinschauer beharkte den Feind von jeder Seite. Wellen aus Erde erhoben sich auf jeder Seite. Feuerbrünste erhitzten den Stein und die Erde zu dampfender Lava. [...] Dann, plötzlich, verdichtete sich die Energie, die um die Königinnen herumzischte, zu einer gelartigen Substanz.
— Erzähler, Beware the Bohrok


Die Toa Mata besiegen Teridax mit ihren Elementarkräften

Elementarkräfte (engl.: Elemental Powers) waren mächtige Fähigkeiten, die diverse Spezies und Einzelwesen im BIONICLE-Universum besaßen. Jene Wesen konnten gewisse Aspekte ihrer Umwelt erschaffen, absorbieren oder anderweitig beeinflussen oder manipulieren.

Geschichte

Das erste historisch verzeichnete Auftreten von Elementarkräften geschah, als die Großen Wesen, die enigmatischen Wissenschaftler, die über Spherus Magna herrschten, sechs Mitgliedern der Kriegerklasse die Fähigkeit verliehen, die Elemente zu manipulieren, für die ihre jeweiligen Stämme standen. Diese Elementarlords wurden später die Herrscher des Planeten und waren auch für den Kernkrieg verantwortlich.

Ackar benutzt seine Feuerkräfte

Während die Großen Wesen das Matoranische Universum erschufen, entschieden sie sich, den primären Bewohnern des Universums, den Matoranern, elementare Affinitäten zu geben. Den Toa, der nächste Entwicklungsstufe eines matoranischen Lebenszyklus, gewährten sie die angeborene Fähigkeit, dasselbe Element zu manipulieren, mit dem sie als Matoraner identifiziert worden waren. Während die Toa die stärksten Elementarkräfte im Matoranischen Universum hatten, hatten die Großen Wesen ihnen schwächere Kräfte gegeben als den Elementarlords. Die letzte Form des matoranischen Lebenszyklus, genannt Turaga, war auch imstande, ihr Element zu kontrollieren, jedoch in einem weitaus geringeren Ausmaß. Diversen anderen Spezies im Universum gab man ebenfalls Elementarkräfte, wie zum Beispiel den Makuta. Die Zyglak, die unbeabsichtigt bei einem Experiment entstanden, bekamen eine Immunität gegen Elementarangriffe. Die Skakdi-Rasse, die ursprünglich keine elementaren Fähigkeiten besaß, erlangte sie, nachdem Makuta Spiriah mit ihrer Spezies experimentiert hatte.

Auf Bara Magna wurden fünf Glatorianer von Mata Nui mithilfe der Kanohi Ignika so verändert, dass sie die Kontrolle über ein Element erlangten.

Charakteristika

Gali erschafft Wasser

Eine Elementarkraft war eine Naturgewalt, weshalb Benutzer elementarer Fähigkeiten ihre Umgebung auf verschiedene Art und Weise ändern konnten:

  • Sie konnten mehr von ihrem Element erschaffen.
  • Sie konnten vorhandene Mengen ihres Elements manipulieren.
  • Sie konnten das Element für einen Energieschub absorbieren.

Die meisten Wesen mit Elementarfähigkeiten konnten diese nicht unbegrenzt einsetzen. Nachdem sie große Mengen elementarer Energie aufgebraucht hatten, mussten sie warten, bis ihr Körper sie auf natürliche Weise wieder auflädt; oder sie müssen welche absorbieren. Je geübter ein Wesen im Gebrauch seiner Elementarkraft war, desto komplexere Dinge konnten sie mit ihr bewerkstelligen.

Gewisse Spezies hatten einzigartige Wege zur Verwendung ihrer Elementarkräfte. Toa zum Beispiel konnten eine Nova-Explosion durchführen, eine zerstörerische Fähigkeit, bei deren Gebrauch ein Toa seine ganze Elementarenergie auf einmal freisetzt, doch andere Spezies waren dazu nicht imstande.

Bekannte Elemente

Spherus Magna

Auf Spherus Magna gab es zwar acht bekannte Elementarstämme, aber da der Eisenstamm vor der Erschaffung der Elementarlords dezimiert wurde, bekam dieser Stamm keinen Lord. Folglich gab es ursprünglich auch nur sieben bekannte Elementarkräfte auf Spherus Magna.

Matoranisches Universum

Primäre Elemente

Die Toa Mata besiegen die Bahrag

Diese sechs Elemente gab es im Matoranischen Universum am häufigsten. Sie wurden unter anderem von Matoranern, Toa, Turaga, Skakdi und Bohrok verwendet.

Sekundäre Elemente

Diese Elemente waren zwar nicht so verbreitet wie die sechs Hauptelemente, wurden aber immer noch von einigen Spezies verwendet, darunter Matoraner, Toa, Turaga, Makuta und die Bohrok-Kal.

Elementarkombinationen

Gewisse Elemente ergaben in Kombination mit anderen einzigartige Attacken oder gänzlich neue Substanzen.

Gali und Lewa erzeugen ein Gewitter

Matoranisches Universum

  • Feuer und Luft ergaben Glas, sofern Sand vorhanden war.
  • Luft und Wasser konnten benutzt werden, um ein Gewitter zu erzeugen.
  • Feuer und Eis waren imstande, blitzschnell eine starke Versiegelung zu erzeugen.
  • Feuer und Stein/Erde ergab Lava.

Toa-Fähigkeiten

Die folgenden Kombiangriffe konnten nur von Toa vollzogen werden.

  • Sechs beliebige Elemente ergaben ein Toa-Siegel aus solider Protodermis.
    • Bei diesen sechs Elementen durften aber Licht und Schatten nicht gleichzeitig vorhanden sein, da sie sich gegenseitig auslöschen.

Skakdi-Fähigkeiten

Skakdi konnten ihre Elementarkräfte nur einzeln verwenden, wenn sie eine Waffe hatten, um sie zu leiten, so wie Thoks Eisgewehr oder Nektanns Halbmondsense. Ansonsten mussten sie immer in Paaren oder Kleingruppen agieren. Die folgende Kombiattacke wurde bisher nur bei den Skakdi beobachtet:

  • Feuer und Stein ergaben eine Kreatur, die aus beidem bestand. Dies zeigten Avak und Hakann bei einem Unterfangen, um die Matoraner Voya Nuis weiter davon zu überzeugen, dass sie Toa waren.

Siehe auch