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Fenrakk

aus dem Chronist-Wiki, der deutschen BIONICLE-Enzyklopädie
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Generation 1
Vezon zog kräfig an der Kette, die er in seiner Hand hielt. Der Kopf der Spinne, die er ritt, wurde hochgerissen. Die Kreatur entblößte ihre vielen grausigen Fangzähne und zischte bedrohlich. Sie ging einige Schritte auf die versammelten Piraka zu und starrte sie mit ihren schaurig roten Augen an. Etwas abscheuliches lag in jeder ihrer Bewegungen.
— Erzähler, Inferno
Fenrakk
Set Fenrakk.jpg
Der Riesenfenrakk
Rahi
Welt:
Matoranisches Universum (früher), Spherus Magna
Klassifikation:
Landkreatur
Lebensräume/ Sichtungen:
Südlicher Kontinent, Voya Nui (beide früher), Spherus Magna
Fähigkeiten/Kräfte:
Ätzender Speichel
Status:
Unbekannt

Die Fenrakk-Spinnen waren monströse, arachnoide Rahi.

Geschichte

Die Fenrakk wurden von den Makuta durch die Kombination von Viren mit flüssiger Protodermis erschaffen, um das matoranische Universum zu bevölkern.

Einige Fenrakk-Spinnen ließen sich auf der Region des südlichen Kontinents nieder, der später Voya Nui werden sollte. Als die Große Katastrophe Voya Nui zur Oberfläche von Aqua Magna trieb, überlebten diese Fenrakk den Aufstieg und lebten weiter auf der Insel. Als die Toa Mahri jedoch die Kordel zerstörten, haben die Spinnen den Abstieg Voya Nuis an seine ursprüngliche Position möglicherweise nicht überlebt.

Nachdem der Großer-Geist-Roboter in der Schlacht von Bara Magna kritisch beschädigt wurde, flohen viele Fenrakk vom Matoranischen Universum nach Spherus Magna.

Fenrakk-Spinnenbrut

Kleinere Versionen der normalen Fenrakk-Spinnen, die Fenrakk-Spinnenbrut, wurden von den Toa Inika gezähmt und als Reittiere benutzt. Toa Nuparu traute den Kreaturen nie wirklich, Toa Jaller jedoch sagte von ihnen, sie seien der Schlüssel zum Sieg über die Piraka. Möglicherweise überlebten diese Fenrakk-Spinnen die Rückkehr Voya Nuis zum Südlichen Kontinent jedoch nicht.

Riesenfenrakk

Der Riesenfenrakk in den Comics, mit Vezon

Nachdem er sich seinen Weg zur Kammer des Lebens gesucht hatte, versuchte der wahnsinnige Piraka Vezon, die Kanohi Ignika zu stehlen. Als er sie berührte, wurde er von ihr verflucht: Eine Fenrakk-Spinne in seiner Nähe wurde vergrößert und bekämpfte ihn. Kurze Zeit später band die Ignika beide jedoch aneinander und erschuf sich so zwei neue Wächter. Der Riesenfenrakk erhielt so Vezons neue Kraft, kinetische Energie zu absorbieren. Beide warteten nun zusammen darauf, dass jemand kam, um die Maske zu holen.

Bald darauf erschienen die Piraka und wollten die Kanohi Ignika an sich nehmen. Sie wurden jedoch von ihrem ehemaligen Verbündeten und dem Riesenfenrakk gestoppt: Vezon konnte sie leicht besiegen, indem er Vezok und Reidak mit dem Speer der Fusion zur Piraka-Fusion verschmolz und diese dann die anderen vier ausschalten ließ.

Dann betraten auch die Toa Inika die Kammer, gerade als Vezon die Piraka-Fusion in ihre Bestandteile aufspaltete, die sofort in eine Bewusstlosigkeit fielen. Er und der Riesenfenrakk griffen nun die Toa an. Während dieses Kampfes stellte er Fenrakks Fähigkeit der kinetischen Absorbtion unter Beweis, indem er die Spinne mehrmals mit einem Stein schlug, was diese stärker machte. Die Toa schafften es, Fenrakk eine Wunde zuzufügen, doch der Arachnoid trat einfach mehrmals gegen den Boden und heilte sich so. Toa Jaller versuchte nun, Vezon und sein Reittier in Richtung Lava zu zwingen um so ihre Kapitulation zu erreichen. Zur Überraschung der Toa ritt Vezon stattdessen mit voller Absicht in die Lava hinein, doch der Riesenfenrakk war danach nicht etwa tot, sondern kehrte stärker zurück: Die Kanohi Ignika hatte die Fenrakk-Spinne in den Kardas-Drachen verwandelt.

Fähigkeiten und Kräfte

Alle Fenrakk-Spinnen, auch die Fenrakk-Spinnenbrut, waren sehr stark und hatten ächzenden Speichel.

Der Riesenfenrakk verfügte über Vezons Fähigkeit, kinetische Energie zu absorbieren. Zudem wurde diese Fenrakk-Spinne mit jeder Niederlage, die sie erlitt, stärker, jedoch nur solange Vezon die Maske des Lebens besaß. Das passierte jedoch nur einmal, als sie in den Kardas-Drachen verwandelt wurde.

Reale Welt

Eine Fenrakk-Spinnenbrut als Set
  • Im Jahr 2006 erschien das Set 8764 Vezon & Fenrakk, das 281 Teile enthielt. Die Kiefer des Riesenfenrakk konnten geöffnet und geschlossen werden, und zwei Teile auf seinem Rücken erlaubten es Vezon dort zu befestigen. Eine Kette verband zudem Vezons Hand mit dem Hals der Spinne. Die Teile dieses Sets waren auch Teil des Kombinationssets 10204 Vezon & Kardas, das auch 8733 Axonn und 8734 Brutaka enthielt.
  • Eine Fenrakk-Spinnenbrut war im gleichen Jahr Teil des Spielsets 8892 Piraka-Außenposten. Am Rücken der Spinne war eine Plattform mit einem Zamor-Kugelwerfer befestigt, der vier Zamor-Kugeln gleichzeitig enthalten konnte. Die Spinnenfigur erschien dabei in Relation zur Größe einer Toa- oder Piraka-Figur größer als Vezons Riesenfenrakk, was an der geringen Größe der Minifiguren lag. Die enorme Größe dieser Fenrakk-Spinne ist jedoch nichtkanonisch, da jede Fenrakk-Spinne, erst recht die Fenrakk-Spinnenbrut, im Kanon kleiner war als der Riesenfenrakk.
  • Eine weitere Fenrakk-Spinnenbrut erschien ebenfalls 2006 im Set 8894 Piraka-Festung. Die Spinne zog einen Wagen und hatte einen Zamorkugelwerfer, der allerdings lediglich eine Kugel schießen konnte.

Auftritte und Quellen

Der Riesenfenrakk in der 2006-Titanen-Promo-Animation

2006

2007

Externe Links