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Große Wesen

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Generation 1
Die Welt Spherus Magna wurde von einer Ansammlung aus Männern und Frauen beherrscht, die man die ‚Großen Wesen‘ nannte. Sie waren weise und gerecht und ein ganzes Zeitalter über halfen ihre Schöpfungen, das Leben für jeden besser zu machen, der auf diesem Planeten lebte.
— Erzähler, Mata Nui's Guide to Bara Magna


Große Wesen
Große Wesen.jpg
Drei Große Wesen überwachen die
Konstruktion des Großer-Geist-Roboters
Gruppierung
Welt:
Spherus Magna
Spezies:
Glatorianer
Basis/Heimatland:
Tal des Labyrinths (früher)
Zweck:
Herrscher von Spherus Magna (früher), Forscher
Status:
Aktiv

Als Große Wesen (engl.: Great Beings) bezeichnete man eine Gruppe mächtiger und weiser Glatorianer-Wissenschaftler, die über den Planeten Spherus Magna herrschte[1].

Biographie

Herrschaft über Spherus Magna

In ihren frühen Jahren Spherus Magna begegneten die Großen Wesen der einheimischen Lebensform Annona, die versuchte, sich von den Träumen der Großen Wesen zu nähren, aber sie musste feststellen, dass ihre Gehirne dafür zu fremdartig waren. Die Großen Wesen wiederum nährten sich an ihrem Verstand, wobei sie ihre Träume nahmen und sie als Inspiration für ihre eigenen Schöpfungen verwendeten. Annona war bald gezwungen, unter der Erde weiterzuleben, um ihnen aus dem Weg zu gehen.

In ferner Vergangenheit wurden die Großen Wesen zu den Herrschern von Spherus Magna ernannt, da die Völker des Planeten ihre Erfindungen und ihre Weisheit schätzten. Zusammen regierten die Großen Wesen die Agori. Dies geschah weit mehr als 265.000 Jahre vor dem Zerbrechen.

Die Großen Wesens selbst hatten ihren Sitz in mehreren Orten des Planeten, einschließlich des Tals des Labyrinths und eines Untergrundlabors in Tajun.

Desweiteren nutzten die Großen Wesen ihre Fähigkeiten um viele Gegenstände und Wesen zu erschaffen beziehungsweise zu modifizieren, darunter auch die Wölfe.

Auch experimentierten die Großen Wesen mit organischen Wesen, waren damit aber nicht zufrieden. Eines dieser voll-organischen Wesen, das sie erschufen, war Tren Krom. [2]

50.000 Jahre vor dem Zerbrechen hatte eines ihrer Experimente, ein Riesenroboter, eine Fehlfunktion und seine Teile wurden über die Bara-Magna-Wüste verstreut, als er explodierte.

Irgendwann nach der Dezimierung des Eisenstamms, die sich 3.000 Jahre vor dem Zerbrechen ereignete, erschufen sie die Elementarlords, die für sie als Statthalter über die sechs verbliebenen Stämme der Agori herrschen sollten. Bei ihrem Streben nach Wissen experimentierten die Großen Wesen an den Kriegern und Agori des Sandstamms und änderten deren genetische Struktur, wodurch die Vorox - und die Zesk-Subspezies - entstanden.

Die Großen Wesen beobachten den Kernkrieg

Kernkrieg

Wenige Jahre vor dem Zerbrechen wurde auf Spherus Magna eine mächtige Flüssigkeit entdeckt, die die Großen Wesen als Energiegeladene Protodermis bezeichneten Ihre Entdeckung führte letztendlich zu einem Krieg auf Spherus Magna, dem Kernkrieg, da die Elementarlords sich um die Substanz stritten. Die Großen Wesen nahmen nicht an dem Krieg teil und versuchten mehrmals, den Kämpfen auf friedlichem Wege Einhalt zu gebieten, was aber scheiterte.

Noch während des Krieges beauftragten die Großen Wesen zwei Agori namens Raanu und Kyry, ihnen eine Probe der Energiegeladenen Protodermis zu besorgen damit sie damit Tests durchführen konnten.

Die Großen Wesen erkannten schließlich, dass dei Ausbreitung der energiegeladenen Protodermis der strukturellen Integrität des Planeten schwere Schäden zufügte. Um den Schaden zu beheben begannen sie mit dem Bau eines weiteren Riesenroboters, dem Großer-Geist-Roboter, dessen Bewusstsein sie später Mata Nui nannten und in dessen Innern das Matoranische Universum existierte. Nachdem sie ihr früheres, gescheitertes Riesenroboter-Projekt neu durchdacht hatten, entdeckten sie, dass sie seine Energieversorgung mithilfe der energiegeladenen Protodermis stabilisieren konnten, sodass es zu keiner erneuten Explosion kommen würde. Sie begannen auch mit Plänen für einen zweiten Roboter, der dem ersten bei der Reparatur des Planeten helfen sollte.

Die Großen Wesen studieren die Energiegeladene Protodermis.

Gleichzeitig initiierten sie ein weiteres Projekt, die Schöpfung einer mechanoiden Attentäterrasse, die die Skrall später „Baterra“ nannten. Diese Attentäter waren darauf programmiert, jeden bewaffneten Kombattanten in dem Krieg zu töten. Die Großen Wesen versuchten später, die Baterra abzuschalten, aber die Sicherung funktionierte nicht und die Baterra erfüllten weiterhin ihre Programmierung.

Die Konstruktion des Matoranischen Universums

Mit der Agori-Spezies als Vorlage erschufen die Großen Wesen die ersten Av-Matoraner - Takua zuerst - und setzten sie beim Bau des Roboters ein. Sie erschufen andere Matoraner mit den Av-Matoranern als Vorlage und platzierten sie an wichtigen Orten überall im Universum. Die Matoraner arbeiteten jahrelang in totaler Finsternis und in völliger Unkenntnis dessen, was sie bauten. Ein Großes Wesen, das unbedingt alles über die Funktionsweisen des Roboters wissen wollte, versetzte seinen Geist und Intellekt in einen der biomechanischen Bewohner und zog selbst in das Universum ein.

Die Großen Wesen erschufen die Inselstadt Metru Nui und begannen mit der Legung der Fundamente der Stadt (einschließlich des Kernprozessors, in dem das Bewusstsein des Roboters residierte). Der Bau der Stadt wurde später von ihren Schöpfungen vollendet, der ersten Toa, Helryx, und den Matoranern. Daraufhin erschufen sie die verschiedenen Inseln und Kontinente des Matoranischen Universums. Außerdem erschufen sie Tren Krom, der das Universum aufrechterhielt, bis der Großer-Geist-Roboter bereit war, mit seiner Arbeit zu beginnen.

Da die Arbeiter Motivation benötigten, erschufen die Großen Wesen Artakha und Karzahni und stellten ihnen frei, sich auszusuchen, über welche Art von Insel sie herrschen wollten. Sie erschufen auch die Maske der Schöpfung, um die Artakha und Karzahni später kämpften. Artakha entschied sich schließlich für ein Refugium für die besten matoranischen Arbeiter, während Karzahni sich für einen Ort entschied, an den kaputte Matoraner zur Reparatur geschickt werden konnten.

Um Mata Nui bei seiner Aufgabe zu helfen, andere Planeten zu überwachen, erschufen die Großen Wesen zur Unterstützung ihrer ersten Schöpfungen, den Av-Matoranern, die Bahrag, die Bohrok und die Bohrok Va, damit sie die Insel auf Mata Nuis Gesicht säubern konnten, die Mata Nui zur Tarnung verwenden konnte, wenn er sich auf einer anderen Welt aufhielt. Ein paar der Av-Matoraner sollten später die mechanischen Bohrok werden. Um die Bohrok anzutreiben, erschufen die Großen Wesen die Krana aus den Überresten des Schöpfungsprozesses der Matoraner. Jedoch entsprang einem Teil des Materials ungewollt die zerstörerische, reptilische Zyglak-Spezies. Die Großen Wesen verstießen die Zyglak, die in die dunkelsten Winkel des Universums flohen und fortan einen Groll gegen ihre Schöpfer und die Matoraner hegten. Ein weiterer der ersten Toa, die die Großen Wesen geschaffen hatten, ein männlicher Toa der Psionik mit dem Namen Orde, wurde schließlich die Aufgabe zugeteilt, die Zyklak zu beruhigen, aber da der Toa selbst aggressiv war, machte diese die Zyklak nur noch gewalttätiger. Da eine solch große Kraft wie die Psionik nicht in den Händen einer aggressiven Gruppe landen sollte, wurden alle übrigen Matoraner und Toa der Psionic weiblich gemacht, da die Großen Wesen glaubten, dass weibliche künstliche Intelligenzen ruhiger und leichter zu handhaben seien.

Eines der Großen Wesen, Heremus, drückte später seine Hoffnung aus, dass der Roboter den Geist Spherus Magnas verkörpern würde. Ein anderes Großes Wesen, Angonce, taufte - inspiriert von Heremus - den Roboter später „Mata Nui“, was in der Programmiersprache der Großen Wesen „Großer Geist“ bedeutete.

Die Großen Wesen trafen auch Vorbereitungen, um sicherzugehen, dass Mata Nuis Körper im Falle eines Komas des Geistes weiterhin funktionieren konnte. Sie lieferten Artakha die nötigen Materialien, um ein Toa-Team zu erschaffen, das Mata Nui erwecken sollte, wenn er ins Koma fiel, sodass das Universum nicht starb: die Toa Mata.

Ein Großes Wesen schmiedet die Ignika

Um zu verhindern, dass das Universum in Chaos und Not verfiel, schufen die Großen Wesen eine Absicherung in Form einer Maske: die Kanohi Ignika. Diese Maske sollte dem gesamten Universum das Leben entziehen, falls die Dinge aus dem Ruder liefen. Sie war auch als Mittel zur Heilung Mata Nuis gedacht, falls der Große Geist dies nötig hatte. Indem sie die Schmieden ihrer Basis im Tal des Labyrinths verwendeten, konstruierten sie die Ignika oder Maske des Lebens. Aufgrund der immensen Macht der Macht und ihrer Empfindungsgabe, schlossen die Großen Wesen sie weg, bis die Zeit gekommen war, sie ins Matoranische Universum zu bringen. Ein Großes Wesen holte sie später jedoch heraus, da es neugierig auf ihre Macht war. Die Kanohi Ignika, die wusste, dass jenes Wesen nicht für ihre Macht bestimmt war, verfluchte das Große Wesen mit der Fähigkeit, alles um sich herum zum Leben zu erwecken. Das Große Wesen wurde wahnsinnig von den Stimmen der leblosen Objekte, die er zum Leben erwecken konnte, und wurde in der Dschungelregion Bota Magna in eine Festung gesperrt.

Zwei Große Wesen brachten die Ignika später ins Matoranische Universum, wobei sie einige Länder durchreisten, bevor sie den Südlichen Kontinent erreichten. Sie schnitten 777 Treppenstufen in den Fels, die zu einer Kammer führten, in der sich fortan die Ignika befand. Danach platzierten sie eine Schriftrolle mit Hinweisen zur Vorbereitung von Mata Nuis Erweckung im Falle eines Komas im Großen Tempel von Metru Nui, die den Toa Mata als Anleitung gedacht war. Die beiden Großen Wesen experimentierten auch mit den Klingengräbern herum und veranlassten sie dazu, Tunnel in der Form des Symbols der Drei Tugenden zu graben, um Mata Nui an seine Mission zu erinnern.

Sobald sie die Konstruktion der Orte und anderer Dinge abgeschlossen hatten, die für das Überleben des Universums wichtig waren, entfernten die Großen Wesen Tren Krom aus Karda Nui und verschmolzen ihn mit einer entlegenen Insel, wo er keinen Schaden anrichten konnte. Danach verließen sie das Universum und überließen es den Matoranern, den Körper von Innen heraus zu vollenden. Vorm der Vollendung warben die Großen Wesen zwei Kriegerrassen des Planeten an, damit diese im Inneren des Roboters leben sollten, in Stasis, um als Piloten des selben zu fungieren falls die Programmierung des Roboters versagen sollte.

Als die Großen Wesen die potenzielle Gefahr erkannten, die von den Toa ausgehen könnte, wenn sie das Matoranische Universum verließen, benutzten die Großen Wesen die wenige Zeit, die ihnen zur Verfügung stand, um Marendar zu erschaffen, ein Wesen, das dazu auserwählt war Toa zu zerstören. Marendar wurde wenig später hinter einer dicken Wand aus solider Protodermis eingesperrt.

Velika in seinem po-matoranischem Körper

Irgendwann verkündete eines der Großen Wesen den anderen gegenüber, er wolle in ein selbstgewähltes Exil gehen. Jedoch diente das nur als Ablenkung und besagtes Großes Wesen transferierte sein Bewusstsein in den Körper eines Matoraners im Inneren des Matoranischen Universums, weil er neugierig war, wie Mata Nui funktionieren würde. Er wurde ein Po-Matoraner nahm den Namen Velika an und war dafür verantwortlich, dass Weisheit in den Arbeitern im Inneren des Roboters erblühte.

Dann programmierten sie Mata Nuis Geist, eine hoch entwickelte künstliche Intelligenz, die sie in dem vollendeten ersten Roboter platzierten, womit dessen Konstruktion abgeschlossen war. Die Großen Wesen beauftragten Mata Nui damit, das Universum außerhalb ihres Planeten zu überwachen und von den Zivilisationen dort zu lernen, damit der Kernkrieg sich nicht irgendwann wiederholte. Außerdem sollte er sich um die Wesen in seinem Innern kümmern. Letzten Endes sollte er ins Solis-Magna-System zurückkehren, um Spherus Magna zu heilen. Die Großen Wesen erschufen auch den Roten Stern um den Roboter dabei zu helfen, Planeten zu verlassen und um beschädigte Matoraner und andere Arbeiter zu reparieren. Im Inneren des Sterns wurden die Kestora platziert um diesen am Laufen zu halten. Nachdem all dies abgeschlossen war, schickten die Großen Wesen Mata Nui los auf seine große Mission, damit er seine Pflicht erfüllt.

Nach dem Zerbrechen

Bald nachdem Mata Nui von Spherus Magna aufgebrochen war, hatte die Ausbreitung der energiegeladenen Protodermis die Heimatwelt der Großen Wesen so schwer beschädigt, dass sie in drei Stücke zerbrach. Die Großen Wesen waren jedoch imstande, anderswo Zuflucht zu finden.

Velika lebte und arbeitete bis er verletzt und nach Karzahni geschickt wurde, wo er stark geschwächt wurde. Daraufhin wurde er zum Südlichen Kontinent geschickt. Infolge der Großen Katastrophe wurde das Zentrum der Insel, Voya Nui in den Ozean von Aqua Magna geschleudert. Ein Jahrtausend später wurde die Insel von Piraka angegriffen, die die Ignika suchten. Velika wurde Teil des Voya Nui-Widerstandsteams und verbündete sich mit den Toa Nuva um die Piraka aufzuhalten. Als die Toa Inika auftauchten, half Velika ihnen und baute für sie Zamor-Kugelwerfer, die mehrere Schüsse absenden konnten. Auch half Velika dabei, die Toa Nuva aus der Piraka-Festung zu befreien, dessen Konstruktion er überwacht hatte. Nachdem die Toa Mahri die Kordel durchtrennt hatten, kehrte Velika auf den Südlichen Kontinent zurück.

Die Wiederherstellung von Spherus Magna

Das Große Wesen, das die Ignika berührt hatte, griff 100.000 Jahre später mental umher und ließ die Raumzeit um Vezon herum gefrieren, den er in einem alternativen Universum aufgespürt hatte. Das Große Wesen informierte Vezon über seine Rasse und über seine eigene Gefangenschaft. Vezon bot an, das Große Wesen im Gegenzug für seine eigene Freiheit zu befreien und gesellte sich später zu dem Großen Wesen in dessen Zelle. Vezon rettete daraufhin Artakha, Helryx, Lewa, Miserix, Axonn, Brutaka, Tuyet, Kapura und Hafu vor dem Kältetod im Weltall und brachte sie zu dem Großen Wesen.

Mata Nui hatte schließlich Erfolg mit seiner Reise und konnte Spherus Magna wiederherstellen. Danach entdeckte das Große Wesen Angonce mithilfe uralter Überwachungstechnologie in seinem Besitz jene Fügung des Schicksals und erkannte mit bisher unbegründetem Schrecken, dass die Bewohner seiner Heimatwelt bald nach den Großen Wesen suchen würden. Angonce versuchte Marendar aufzuhalten, da er fürchtete, dass er durch die Ankunft der vielen Toa aktiviert wurde, doch er kam zu spät, um Marendar vor der Flucht zu hindern.

Velika seinerseits verließ zusammen mit dem Rest der Einwohner das Matoranische Univsersum und kehrte auf das jüngst wiederhergestellte Spherus Magna zurück. Hier versorgte er den Vorox Kabrua mit Wissen. Er teilte ihm mit, wie die Vorox auf Bara Magna behandelt worden waren und wie man die Toa-Kraft eines Toa deaktivieren konnte. Er teilte ihm ebenfalls seinen Plan mit, eine eiserne Herrschaft der Großen Wesen zu (re)etablieren. Auch ermordete er Karzahni und Tren Krom, alles als Teil seines Plans, die Festung, wo sein verrückter Bruder eingesperrt ist, zu zerstören (und damit auch gleichzeitig einige der mächtigeren Wesen des Universums), mit dem Endziel der Herrschaft seiner Gruppe über Spherus Magna.

Da Spherus Magna nun wieder die alte Form hat, leben auch wieder die Großen Wesen hier.

Alternative Große Wesen

Alternatives Spherus Magna (Waffenbrüder)

In dieser Dimension hatten die Großen Wesen entdeckt, dass die Energiegeladene Protodermis sich langsam ausbreitete und Spherus Magna beschädigte, und sie erkannten das potenzielle Zerbrechen des Planeten. Als Reaktion darauf erschufen sie die Toa (die in jener Welt wie die Matoraner des Hauptuniversums aussahen), die sie unter die Erde schickten, um die Substanz zu Tage zu fördern und dann den entstandenen Schaden zu reparieren. Sie erschufen auch die Matoraner (in der Form der Toa des Hauptuniversums) als Gehilfen der Toa und die Makuta, die den Toa helfen und die Matoraner beschützen, sowie neue Lebensformen erschaffen sollten.

Nachdem Vultraz und Mazeka, zwei Matoraner aus dem Hauptuniversum, in dem alternativen Universum angekommen waren, wurde den beiden geraten, die Großen Wesen aufzusuchen, um Hilfe bei der Rückkehr in ihre Heimat zu bekommen. Der Teridax jener Welt führte die beiden zu der Festung der Großen Wesen, die Mazeka die Rückkehr in sein Universum gestatteten, gemeinsam mit einem Wesen seiner Wahl, wenn er im Gegenzug seinen Erzfeind Vultraz in der fremden Welt ließ, sodass die Großen Wesen an ihm experimentieren konnten. Die Großen Wesen interessierten sich stark dafür, warum er von Schatten erfüllt war. Mazeka musste gezwungenermaßen annehmen und entschied sich für Teridax als Begleiter. Die Großen Wesen transportierten sie dann zurück ins Matoranische Universum der Hauptdimension.

Alternatives Spherus Magna (Herrschaft der Schatten)

In diesem alternativen Universum bauten die Großen Wesen, nachdem sie Mata Nui gestartet hatten, den beabsichtigten dritten Roboter und Mata Nui vervollständigte seine Bestimmung ohne Störung und voll und ganz.[3]

Alternatives Spherus Magna (unbenannt)

In einer alternativen Realität beschlossen die Großen Wesen, ihre robotische Schöpfung Makuta zu nennen anstatt Mata Nui.

Charakteristika

Die Großen Wesen waren enigmatische Wesen mit einer Liebe zum Erfinden und einem tief verwurzelten Drang, Dinge zu erschaffen. Dies führte zu einer breiten, zahlreichen Vielfalt an Schöpfungen. Sie waren hinsichtlich ihrer Schöpfungen sehr obsessiv und ihre Arbeit und das Entwerfen neuer Erfindungen war ihnen wichtiger als alles Andere. Die Großen Wesen waren vor dem Kernkrieg die Kollektivherrscher der Agori und operierten von verschiedenen Orten auf dem Planeten aus, darunter das Tal des Labyrinths und ein unterirdisches Labor nahe Tajun.

Während den Großen Wesen die pure körperliche Kraft vieler ihrer Schöpfungen fehlte, hatten sie starke mentale und ätherische Kräfte. Sie konnten viele Facetten ihrer Schöpfungen manipulieren und können nach Bedarf diesen gegenüber unsichtbar erscheinen. Auch wenn die Großen Wesen semi-ätherische Wesen waren, so waren sie doch nicht immun gegenüber körperlicher Schäden solange diese nur groß genug sind.

Das Große Wesen, das von der Ignika in den Wahnsinn getrieben worden war, hatte die Kraft, den temporalen Raum um Lebewesen herum gefrieren zu lassen, Kanohi-Masken abzuschalten und selbst zu Wesen in alternativen Dimensionen telepathischen Kontakt aufzunehmen.

Bekannte Große Wesen

Insgesamt existieren vermutlich weniger als 20 Große Wesen.[4]

  • Angonce war ein Großes Wesen, von dem erzählt wird, es hätte einer weiblichen Skrall gezeigt, wie sie ihre Kräfte vergrößern konnten. Außerdem war er dafür bekannt, sich mehr für die Agori zu interessieren als die anderen Großen Wesen.
  • Heremus war eines der Großen Wesen, die an den Baterra arbeiteten
  • Velika, der für 100.000 Jahre getant im Matoranischen Universum lebte und nach dessen Zerstörung nach Spherus Magna zog.
  • Ein Großes Wesen, das die Kanohi Ignika berührt hatte und von ihr verflucht wurde. Es wurde wahnsinnig und man sperrte es über 100.000 Jahre lang auf Bota Magna ein.
  • Zwei Große Wesen, die die Kanohi Ignika und die Schriftrolle zur Erweckung Mata Nuis im Matoranischen Universum versteckten

Liste bekannter Schöpfungen und Experimente

Auftritte und Quellen

2001

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Einzelnachweise

  1. Chat mit Greg Farshtey, 6. April 2016
  2. Farshtey Feed (p274-276) 26. Februar 2010
  3. BZPower: Farshtey Feed, 26. February 2010
  4. Chat mit Greg Farshtey, 2. Januar 2015