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Ignika

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Generation 1
Ich habe gesehen, was die Maske tun kann... wie weit sie gehen wird, um sich selbst zu verteidigen. Ich bin immer noch nicht überzeugt, dass wir verhindern können, dass sie jemand nimmt, bevor es an der Zeit ist - aber ich habe Mitleid mit jedem, der es versucht.
— Ein Großes Wesen, Inferno
Ignika
Ignika.jpg
Objekt
Objekttyp:
Kanohi
Kraft:
Leben
Hersteller/Schöpfer:
Große Wesen
Letzte Sichtung:
Spherus Magna
Status:
Dominiert von Mata Nuis Willen
Toa Ignika.jpg
„Toa Ignika“
Welt:
Matoranisches Universum
Spezies:
Toa
Element:
Leben
Ausrüstung:
Flugbrett; Lebensklinge; Midak-Skyblaster
Maske:
Ignika
Letzte Sichtung:
Karda Nui
Status:
Aufgelöst


Die Kanohi Ignika war die Legendäre Maske des Lebens, sie wurde von den Großen Wesen erschaffen und war die einzige Maske, die selbstständig denken und ihre Kraft einsetzen konnte.

Geschichte

Die Kanohi Ignika wird erschaffen.

Die Großen Wesen erschufen die Maske des Lebens vor 100.000 Jahren auf Spherus Magna in einer Kammer im Tal des Labyrinths und kühlten sie in Kammern aus Eis ab. Der Sinn der Maske war es, Mata Nuis Leben zu retten, falls seine Lebenskraft beschädigt wurde. Der andere Zweck der Maske war es, alles Leben aus dem Matoranischen Universum zu saugen, falls es nicht so verlaufen würde, wie die Großen Wesen es sich vorgestellt hatten. Die Großen Wesen programmierten ebenfalls einige Zusätze in der Maske, wie z. B. die Goldene Rüstung, die für Toa Mata Tahu bestimmt war, für den Fall, dass feste Antidermis in blinder Wut herumlief.

Die Kanohi wurde danach in eine goldene Hülle gesteckt, bis ein großes Wesen diese Hülle aus Neugier öffnete. Das Große Wesen war nicht dazu bestimmt, diese Maske zu berühren, aber die Kanohi Ignika schenkte ihm Kräfte, im Glauben ihm ein Geschenk zu machen. Dadurch wurden alle Dinge in der Nähe des großen Wesens lebendig und riefen ihm ihre Bedürfnisse zu. Das Große Wesen verlor den Verstand und wurde von den anderen Großen Wesen weggesperrt.

Die Maske wurde in das Matoranische Universum gebracht und zwei Große Wesen brachten sie in das Zentrum des Südlichen Kontinents, nahe des Dorfes von Voya Nui. Sie gruben einen unterirdischen Gang und die Kammer des Lebens, in der sie ein Podest platzierten. Mit speziellen Werkzeugen stellten sie die Kanohi Ignika auf dieses und verließen die Kammer wieder. Auf ihrem Rückweg stellten sie Fallen und setzten Umbra als Wächter ein. Die Maske des Lebens erschuf jedoch auch selbst Wächter, wie z. B. Protodax.

Viele Wesen versuchten die Maske zu stehlen, doch keinem gelang es. Vor 79.000 Jahren wurde Mata Nui während der Großen Störung stark geschwächt. Daraufhin schaffte es ein Team aus Toa, angeführt von Toa Jovan, zu der Kammer des Lebens zu gelangen. Die Maske spürte, dass die Toa dazu bestimmt waren, die Maske zu benutzen und ließ sich von ihnen tragen. Die Toa nahmen die Maske dann mit nach Karda Nui und einer von ihnen setzte sie auf, um Mata Nui zu retten. Danach brachten sie die Maske zurück in ihr Versteck, da sie ihre Macht fürchteten.

Die Große Katastrophe

Die Kanohi Ignika

Später wurde Mata Nui von Teridax eingeschläfert und stürzte in das Meer von Aqua Magna. Durch diesen Aufprall trieb Voya Nui an die Oberfläche von Aqua Magna und bildete eine eigene Insel. Die Ignika spürte daraufhin, dass etwas mit dem Fundament des Lebens nicht stimmte, und dass Wesen auf der Oberfläche nach der Macht der Maske sehnten. Später machten sich die Piraka auf die Suche nach der Maske des Lebens, um sie zu ihrem Vorteil zu missbrauchen. Die Maske spürte allerdings auch, dass sich eine andere Gruppe auf den Weg machte, um Mata Nuis Leben zu retten.

Später erreichte ein Halb-Skakdi namens Vezon die Kanohi Ignika und berührte sie. Die Maske nahm ihn als neuen Wächter und verschmolz mit seinem Kopf, färbte sich allerdings silber, da das Gleichgewicht im Universum nicht mehr stimmte. Vezon wurde an eine vergrößerte Fenrakk-Spinne gekettet und er bekam besondere Kräfte.

Später suchte sich die Ignika einen neuen Wächter, da sie begann, Vezon nicht mehr zu mögen. Die Wahl des neuen Wächters fiel auf den Matoraner Matoro, der sich in diesem Moment in einem Tunnel befand, der nach Karzahni führte und alles Licht absorbierte, das sich in ihm befand. Die Maske erschuf sich eine Art Körper und testete Matoro. Der Matoraner führte diesen Körper aus dem Tunnel, im Glauben, es sei einer seiner Freunde, allerdings hatte er dadurch den Test der Maske bestanden und wurde ihr neuer Vorbote.

Wenig später tauchten die Piraka bei Vezon auf, wurden aber von ihm besiegt. Danach kamen die Toa Inika und schafften es, Vezon zu besiegen. Jaller schmolz den Boden unter Vezon, wodurch die Fenrakk-Spinne und er in Lava fielen. Dadurch verwandelte sich die Fenrakk-Spinne in den Kardas-Drachen.

Kongu benutzte dann seine Kanohi Suletu, um Vezon wissen zu lassen, was die Ignika über ihn dachte. So war Vezon abgelenkt und konnte von einer speziellen Zamor-Kugel von Jaller eingefroren werden. Durch den Sieg über die Piraka konnte das Gleichgewicht im Universum wieder so hergestellt werden, dass die Kanohi Ignika wieder golden wurde.

Kongu erzählte Matoro dann, dass er der bestimmte Vorbote der Maske war und sie berühren konnte. Matoro tat dies und konnte die Maske an sich nehmen, diese war allerdings noch nicht bereit, eingesetzt zu werden. Dann sorgte die Maske dafür, dass der Kardas-Drache, der inzwischen wieder aufgetaut war, die Maske aus Matoros Griff befreite und flog an die Oberfläche. Die Toa folgten der Maske, doch sie bewegte sich so schnell, dass die Toa sie nur sehen konnten. Dann tauchte sie in das Meer hinab, da sie spürte, dass dort der meiste Schaden im Universum war und hoffte, dass die Toa ihr folgten. Hahli versuchte der Maske zu folgen, doch sie konnte dem Wasserdruck nicht standhalten und musste zu den anderen Toa zurückkehren.

Mahri Nui

Die Ignika sinkt.

Die Maske sank in den Ozean und wurde durch die Gruben-Mutagene beschädigt, sodass ihre Kraft ausströmte. Kyrehx hielt zu der Zeit Wache und sah die Ignika sinken. Als die Maske zu Kyrehx sprach, schwamm sie auf das offene Meer zu und holte die Maske, wobei sie von ihr verflucht wurde. Sie beschloss, die Maske dem Herrscherrat von Mahri Nui zu zeigen, dieser hatte zu dieser Zeit allerdings keine Sitzung und so beschloss sie, die Maske zu Dekar zu bringen. Als sie sich auf den Weg machte, wurde sie von Pflanzen angegriffen, die von der Maske des Lebens belebt worden waren. Dekar rettete die Ga-Matoranerin. Unter dem Vorwand, dass sie ihm die Maske zum Dank gab, übergab Kyrehx die Maske an Dekar, allerdings nur, weil sie die Maske nicht mehr haben wollte. Später überbrachte ein Polyp Kalmah die Nachricht von einem Gegenstand, der starke Energie ausstrahlte. Kalmah dachte sich, dass es die Ignika sei und versammelte alle Barraki.

Währenddessen stieß Dekar auf einen Giftaal und griff ihn an, allerdings heilte die Kanohi Ignika diesen immer wieder, so gab Dekar auf und ging zurück nach Mahri Nui, welches allerdings von vielen Giftaalen angegriffen wurde. Dekar wollte sie mit einem Luftblasenwerfer abwehren, doch die Aale wurde abermals von der Ignika geheilt. Dekar merkte dies schließlich und wollte die Maske zerstören, dazu schwamm er auf das offene Meer hinaus, damit keiner der Matoraner mit der Maske in Berührung kommen konnte.

Auf seinem Weg wurde er von Kalmah und Mantax verfolgt, er konnte jedoch in eine Höhle fliehen. Dort wollte er die Kanohi Ignika mit einem Stein zerschlagen, diese vergrößerte allerdings einen Giftaal und benutzte ihn als Wächter. Der Giftaal griff Dekar und Kalmah an, während Mantax fliehen konnte. Als Dekar wieder zu Bewusstsein kam, berührte er die Maske, diese zeigte ihm eine Vision ihrer Geschichte, von ihrer Erschaffung bis zu ihrem Sinken.

Die Ignika verwandelt Dekar.

Später kamen die Barraki und Brutaka zu Dekar. Brutaka erzählte Dekar, dass er zu dem Orden von Mata Nui gehörte, doch Dekar wollte ihm die Maske nicht geben. Daraufhin rief Kalmah einen Riesenkraken herbei und ließ Brutaka wegbringen. Ehlek benutzte seine Kräfte, um Dekar die Maske abzunehmen. Pridak nahm die Maske an sich, doch die Ignika erleuchtete die ganze Unterwasserwelt, während sie die Toa Inika in die Toa Mahri verwandelte. Dekar konnte die Maske wieder an sich nehmen und schwamm auf Mahri Nui zu, allerdings ging ihm die Luft aus, bevor er die Luftfelder erreichen konnte. Daraufhin verwandelte ihn die Kanohi Ignika in eine neue Version von Hydraxon.

Die Barraki kamen anschließend wieder in den Besitz der Kanohi Ignika und gaben sie Nocturn. Dieser wurde ebenfalls verflucht, sodass alles starb, was er berührte. Zu diesem Zeitpunkt versteckte sich ein Gadunka unter der Kanohi Ignika und berührte den Riss in der Maske, wodurch es stark vergrößert wurde. In einem Kampf mit Hydraxon verlor Nocturn die Maske. Als Hydraxon die Kräfte der Maske erlebte, beschloss er, sie zu zerstören, da er sie für zu gefährlich hielt. Hydraxon schoss mit seinem Cordak-Blaster auf die Maske, doch Hahli konnte verhindern, dass sie getroffen wurde. Danach begannen die beiden zu kämpfen. Mantax nutzte die Gelegenheit, um die Maske zu stehlen und wurde ebenfalls von ihr verflucht. Dann trafen sich die Barraki wieder, aber sie verloren die Maske. Matoro und Jaller wollten die Maske an sich nehmen, doch sie wurden von Hydraxon und von Teridax, der sich in einem Maxilos-Roboter befand, angegriffen, Jaller schaffte es allerdings, Matoro die Maske zuzuwerfen.

Matoro benutzt die Maske.

Bevor die Toa die Kordel zerstören konnten, griffen das uralte Meeresungetüm und der vergrößerte Giftaal die Toa an. Das vergrößerte Gadunka konnte die Maske an sich nehmen, dabei wurde es allerdings von der Maske verflucht und wieder auf seine ursprüngliche Größe geschrumpft. Hydraxon versuchte dann die Maske zu bekommen, doch Matoro hielt ihn davon ab. Dann zerstörten die Toa Mahri die Kordel, wodurch Mahri Nui zerstört wurde und Voya Nui zurück an seinen Platz am Südlichen Kontinent trieb. Matoro schaffte es allerdings nicht, die Maske des Lebens rechtzeitig einzusetzen; Mata Nui starb.

Matoro wollte nicht aufgeben und folgte der sinkenden Insel Voya Nui, da er hoffte, dass es trotzdem noch einen Weg gab, Mata Nuis Leben zu retten. Kurz bevor die Insel das Loch in der Decke von Karda Nui verschließen konnte, schaffte es Matoro, die Insel einzuholen und landete in Karda Nui. Dort sprach eine Stimme zu ihm, dass er die Maske aufsetzen sollte. Daraufhin erkannte Matoro, was er zu tun hatte, um Mata Nui zu retten, und dass er dabei sterben würde. Matoro akzeptierte seine Bestimmung ohne Angst und benutzte die Maske des Lebens, um die Toa Mahri nach Metru Nui zurückzuteleportieren. Die Kanohi Ignika saugte daraufhin das Leben aus Matoro und brachte Mata Nui zurück ins Leben.

Karda Nui

Die Ignika erschafft sich einen Körper

Nachdem sie von Matoro benutzt worden war, landete die Kanohi Ignika im Sumpf der Geheimnisse. Matoros Tat machte sie nachdenklich; sie dachte, Matoro sei ein Held und wollte wissen, wie es sich anfühlt, ein Held zu sein, Freunde zu haben und geehrt zu werden. Deshalb schuf sie sich einen Körper, Waffen und ein Flugbrett. Danach flog der selbst erschaffene „Toa“ in die Lüfte in die Stalaktitendörfer, da er die Anwesenheit der Toa Nuva spürte.

Toa Ignika

Als die Toa Nuva Kirop reingelegt hatten und er sie, ohne es zu wissen, zum Schattenegel-Stock führte, tauchte auf einmal ein fliegender Rahi auf und griff die Toa an. Toa Ignika, der ihnen schon eine Weile gefolgt war, spürte, dass die Kreatur nichts Gutes im Sinn hatte und griff sie an. Er ließ sie so sehr altern, bis sie an Altersschwäche starb und in den Sumpf fiel. Die Toa waren von der Kraft des Toa beeindruckt und nahmen ihn in ihr Team auf, ohne zu wissen, wer er war und ohne die Maske zu erkennen.

Im Schattenegel-Stock hüllte Makuta Mutran Toa Ignika in eine Illusion, sodass die Toa Nuva und die Av-Matoraner dachten, er wäre ein gigantisches Monster, und ihn angriffen. Toa Ignika war sehr traurig, dass ihn die Toa Nuva angriffen und entschied, dass sie des Lebens nicht würdig waren. Daraufhin beschleunigte er ihren Altersprozess, doch Pohatu erkannte, dass sie in Wirklichkeit gegen den neuen Toa kämpften und flehte ihn an, sie zu verschonen. Pohatu brachte dann den Boden unter Toa Ignika zum Beben, woraufhin der Toa mit seinem Angriff aufhörte. Er wurde dann von Pohatu gegen eine Wand gedrückt, kurz darauf jedoch wieder befreit, als dieser erkannte, dass der Toa die Maske des Lebens trug.

Später wurden die Toa, einschließlich Toa Ignika, von Vamprah, Chirox und Antroz entführt. Pohatu konnte Toa Ignika jedoch befreien. Zusammen zerstörten sie dann den Schattenegel-Stock, indem sie die geteilte Kraft der Kakama Nuva benutzten, um durch die Fässer mit Schattenegeln zu schlagen. Toa Ignika benutzte dann seine Kräfte, um den lebenden Stein, der den Stock hielt, zu töten, wodurch der Schattenegel-Stock zerstört wurde.

Auf dem Weg zum Sumpf der Geheimnisse wurde er von Icarax angegriffen und beinahe von seinem Flugbrett geworfen. Er verwandelte Icarax in der Evolution in die Stufe zurück, in der er noch ein biomechanisches Wesen war. Icarax erzählte Toa Ignika dann, dass seine Maske in der Lage war, alles Leben des Universums auszusaugen, da er den Toa wütend machen wollte. Toa Ignika machte sich dann auf den Weg in den Sumpf, um seine neuen Verbündeten zu treffen und ließ Icarax zurück.

Toa Ignika opfert sich.

Später lernte Toa Ignika, zu sprechen und erzählte den Toa Nuva, dass sich das Gleichgewicht im Universum wieder verändert hatte. Er erzählte ihnen ebenfalls, dass er nicht die Maske des Lebens trug, sondern dass er die Maske des Lebens war und warnte sie davor, dass er alles Leben aus dem Universum saugen würde, wenn sich die Maske schwarz färbte. Zusammen schafften es die Toa, in den Codrex zu gelangen und den Prozess der Erweckung Mata Nuis zu aktivieren, allerdings war dieser zu langsam. Die Toa erkannten, dass sie eine starke Energiequelle brauchten, um Mata Nui schnell zu erwecken. Nachdem nur noch Gali, Tahu und Toa Ignika im Codrex waren, beschlossen sie Toa Ignika zu überreden, sich zu opfern, um Mata Nui zu erwecken. Toa Ignika wollte das nicht und begann Tahu aus Wut anzugreifen. Die beiden erinnerten Toa Ignika jedoch daran, wieso er ein Toa geworden war. Schließlich gab Toa Ignika sein Leben her, um den großen Geist zu erwecken, wodurch sein Körper zerstört wurde und nur noch die Maske übrig blieb.

Dadurch begannen die Energiestürme, doch die Toa konnten entkommen, während die Makuta getötet wurden. Während die Kanohi Ignika Mata Nui Leben einhauchte, verbannte Teridax den Geist von Mata Nui in die Maske des Lebens, übernahm seinen Körper und schleuderte die Maske aus dem Universum. Schon bald begann der Geist von Mata Nui, die Kontrolle über die Maske des Lebens zu gewinnen und flog durch das Universum, bis sie auf einem Planeten namens Bara Magna landete.

Bara Magna

Die Ignika landet auf Bara Magna

In der Sandwüste von Bara Magna angekommen, wurde die Maske von einigen Scarabax-Käfern gefunden. Dann aktivierte die Maske einen Prozess, durch den Mata Nui einen eigenen Körper bekam. Als dieser fertig war, versuchte Mata Nui, sich schnell daran zu gewöhnen. Bei dem Versuch zu laufen zertrat er beinahe einen der Scarabax. Mata Nui nahm ihn auf die Hand und der Käfer lief sofort auf die Maske zu. Als er sie berührte, verwandelte er sich in einen Schild, der ihm gegen einen angreifenden Vorox half. In dem Kampf brach der Stachel des Vorox ab und Mata Nui nahm ihn als Waffe. Der Scarabax verwandelte sich wieder zurück, und hatte fortan die Fähigkeit sich jederzeit in einen Schild verwandeln zu können.

Die Ignika auf Bara Magna

Mata Nui wurde danach von Metus nach Vulcanus gebracht. Dort erlebte er den Kampf zwischen Ackar und Strakk mit. Nachdem Strakk Ackar auf unfaire Weise zu Boden gebracht hatte, versuchte er ihn zu töten. Mata Nui ging dazwischen und wurde von Strakk überwältigt, allerdings berührte seine Waffe die Maske des Lebens, wodurch sie sich in ein gewaltiges Schwert verwandelte. Später benutzte er die Kanohi Ignika um einigen Glatorianern Elementarkräfte zu verleihen. Während dem Kampf in Roxtus benutzte Mata Nui die Maske des Lebens um Metus in die Schlange zu verwandeln, die er war.

Nachdem Mata Nui eine Energiequelle für den Prototyp-Roboter gefunden hatte, kehrte aus dem Tal des Labyrinths zurück und begab sich in das Kontroll-Zentrum des Prototyp-Roboters. Dort nahm er die Kanohi Ignika ab, wodurch sich sein Körper auflöste und Mata Nui befreite seinen Geist aus der Maske und fuhr in den Roboter.

Nachdem die Kanohi Ignika eine Nachricht von Tren Krom bekommen hatte, erschien sie vor Tahu, der das Matoranische Universum verlassen hatte. Die Maske verwandelte den Toa Nuva dann in einen Toa Mata zurück und sprach mit ihm über die Goldene Rüstung. Nachdem die Maske die Rüstung für Tahu erstellt hatte, benutzte Tahu die Rüstung, um die Rahkshi zu zerstören, wodurch es Mata Nui gelang Teridax zu töten.

Schließlich vereinte Mata Nui Spherus Magna, indem er den Planeten in der Energie des Prototyp-Roboters und der Kanohi Ignika badete. Dadurch belebte er die Wüste und erschuf ein fruchtbares Land. Der Roboter zerbrach danach, doch Mata Nuis Geist wurde in die Kanohi Ignika zurückgezogen, da er eine Verbindung zu ihr hatte, seitdem er sich in ihr befunden hatte. Mata Nui sprach dann durch die Kanohi Ignika mit der Bevölkerung von Spherus Magna und dem Matoranischen Universum und erklärte ihnen, dass er sich in die Maske zurückziehen würde, damit sie ihre eigene Gesellschaft, ohne seinen Einfluss bauen konnten.

Alternative Ignika

Das Königreich

Im Paralelluniversum des Königreichs von Mata Nui konnte Matoro Mata Nui nicht retten und so benutze er die Kanohi Ignika um sich und seine Freunde zurück nach Metru Nui zu teleportieren. Dabei wurde er nicht getötet, weil die Maske nicht in Karda Nui eingesetzt wurde.

Fähigkeiten

Nachdem Matoro sich für Mata Nuis Leben opferte und die Maske sah, dass er sein Schicksal ohne Angst akzeptiert hatte, entschied die Maske des Lebens sich einen Toa-Körper zu erschaffen, um zu erfahren wie es sich anfühlte ein Toa zu sein und von den anderen bewundert zu werden. Der daraus resultierende „Toa Ignika“ folgte seinen Emotionen und verhielt sich wie ein Kleinkind. Toa Ignika hatte kein Geschlecht, bezeichnete sich jedoch selbst als männlich, da Matoro ebenfalls männlich gewesen war. Toa Ignika hatte nicht die Fähigkeit zu sprechen, lernte es jedoch, da er die anderen beim Sprechen beobachtete und ihnen zuhörte.

Kräfte

Die Ignika benutzt ihre Kraft.

Die Kanohi Ignika besaß die Kraft des Lebens. Sie konnte alles tun, was mit dem Leben zu tun hatte, auch ohne einen Benutzer. Lediglich um ein totes Lebewesen zu neuem Leben zu erwecken brauchte sie einen Träger. Die Maske konnte Leben absorbieren und kontrollieren, was in dem Tod endete. Toa Ignika konnte eine Nova-Explosion des Lebens erstellen und griff seine Gegner oft an, indem er sie schnell altern ließ. Die Maske des Lebens konnte außerdem Mata Nui erwecken. Nachdem die Maske dem Gruben-Mutagen ausgesetzt war, begann sie zu bröckeln. Desweiteren floss dadurch ihre Lebensenergie in Form von Luft aus der Maske. Nachdem die Maske aus dem Wasser kam, wurde der Schaden nicht repariert.

Zudem war die Kanohi Ignika so programmiert, dass sie alles Leben in einem bestimmten Zeitraum tötete, falls das Universum so stark aus dem Gleichgewicht kam, dass es nicht mehr hergestellt werden konnte. Diese Funktion wurde von den Großen Wesen programmiert, da sie sich nicht sicher waren, ob das Universum so verlaufen würde, wie sie es wollten, deshalb wollten sie eine Absicherung, dass es zerstört wurde, bevor alles schlimmer werden konnte. Der Countdown der Maske des Lebens begann, wenn sie sich silber färbte. Wenn sie mit ihrer Arbeit begann, färbte sie sich schwarz.

Die Kanohi Vahi, die Kanohi Ignika und die Maske der Schöpfung hatten dasselbe Stärkelevel, da die Elemente Leben, Zeit und Schöpfung fundamentale Kräfte des Universums waren. Es war nicht möglich eine Große, Edle oder Kraftlose Maske des Lebens zu schaffen, da eine schwächere Maske ihre Kraft nicht halten konnte.

Die Kanohi Ignika konnte sich selbst und anderen Wesen Kräfte verleihen, ebenso wie Verwandlungen rückgängig machen.

Flüche

Die Kanohi Ignika konnte nur von Wesen berührt werden, die dafür bestimmt waren. Wenn sie von anderen Wesen berührt wurde, konnte es passieren, dass die Kanohi Ignika sie verfluchte oder bestrafte. Dies passierte schon bei folgenden Wesen:

  • Ein Großes Wesen - Die Ignika belebte Gegenstände in der Nähe des Wesens, die ihre Bedürfnisse zu ihm riefen. Der Fluch blieb permanent.
  • Vezon - er wurde an eine Fenrakk-Spinne gefesselt
  • Kyrehx - Pflanzen in ihrer Nähe wurden lebendig
  • Dekar - er konnte nichts mehr töten
  • Pridak - Seine Emotionen wurden verstärkt.
  • Nocturn - tötete alles, was er berührte.
  • Mantax - schwächte die Lebenskraft derer, die sich in seiner Nähe befanden.
  • Gadunka - konnte andere Wesen auflösen, sogar sich selbst

Formen

Die Kanohi Ignika konnte verschiedene Formen annehmen und hatte einen eigenen Verstand. Sie konnte telepathisch mit anderen Kommunizieren und sich einen eigenen Körper schaffen.

Bild Beschreibung
VNOG Ignika.jpg Die Ignika, bevor sie mit Vezons Kopf verschmolz.
Ignika Vezon.jpg Die Form der Maske, als sie mit Vezons Kopf verschmolz, um besser zu passen. Sie färbte sich silber, um den Beginn des Countdowns zu kennzeichnen.
Ignika.jpg Die Maske des Lebens in Mahri Nui, nachdem sie sich wieder gold färbte.
Ignika Silber.jpg Die Maske des Lebens in Karda Nui, nachdem sie den Countdown wieder begann.
Toa Ignika.jpg Toa Ignika, der Körper, den die Maske für sich selbst erschaffen hatte.

Ausrüstung

Als sich die Kanohi Ignika einen Körper schuf, bewaffnete sie diesen mit einem Midak-Skyblaster, einer Lebensklinge und einem Flugbrett, die sie aus verwirrten Molekülen des Sumpfes schuf. Als sich Toa Ignika opferte, um Mata Nui zu erwecken, wurde sein Körper mitsamt seiner Ausrüstung zerstört.

BIONICLE.com-Statistiken

STÄRKE: 12 AGILITÄT: 12
HÄRTE: 12 VERSTAND: 14

Träger

Die Kanohi Ignika konnte nicht von jedem Wesen benutzt werden. Die Maske musste sich seinen Träger aussuchen; Jeder andere, der die Maske berührte, wurde von ihr verflucht. Die Maske hatte bisher nur zwei Toa, die dazu bestimmt waren sie zu tragen, sie erschuf sich ebenfalls selbst einen Körper.

Wächter

Die Maske des Lebens konnte ihre Kraft benutzen um Wächter für sich zu erschaffen, wenn sie einen benötigte. Die Maske hatte zwar keine Begrenzung der Zahl ihrer Wächter, doch sie konnte nur einen lebendigen Träger auf einmal auswählen. Die Wächter der Maske konnten die Maske nicht berühren ohne von ihr verflucht zu werden. Dies ist eine Liste aller Wächter der Kanohi Ignika:

Reale Welt

Toa Ignika als Set.
  • Die Kanohi Ignika wurde zum ersten Mal im Jahr 2006 verkauft. Die Maske war in den Sets 8764 Vezon & Fenrakk und 10204 Vezon & Kardas enthalten. Die Maske befand sich auf der Hinterseite von Vezons Kopf und konnte auf einen Toa-Kopf gesteckt werden.
  • Das Set 8697 Toa Ignika wurde im Jahr 2008 als Set verkauft. Das Set bestand aus 140 Teilen und enthielt Toa Ignika mit seinem Flugbrett. Auf dem Rücken von Toa Ignika befand sich ein Stecker, mit dem man einen Av-Matoraner mit Toa Ignika verbinden konnte, was in der Story jedoch nie passierte. In der Mai/Juni Ausgabe des LEGO Brickmaster Magazins war eine Bauanleitung enthalten, mit der man Toa Ignika mit Pohatu und Vamprah zu einem Niazesk kombinieren konnte.
  • 2009 erschienen zwei Versionen von Toa Mata Nui, die beide die Kanohi Ignika enthielten. Das Kanister-Set 8989 Mata Nui enthielt eine neue Kanohi Ignika, die nur auf die Köpfe der 2009-Sets passte. Das Box-Set 8998 Toa Mata Nui enthielt die Ignika-Version von 2008 in goldener Färbung.

Trivia

  • Das Symbol auf der Ignika wurde der „Proportionsstudie nach Vitruv“ von Leonardo da Vinci nachempfunden. Es sollte Mata Nui repräsentieren.
  • Das LEGO-Teil, das 2006 für die Kanohi Ignika verwendet wurde, wurde ebenfalls 2007 in dem Set 8924 Maxilos & Spinax verkauft. In jenem Set diente die Maske nur als Schulterrüstung und war deshalb im Kanon nicht die Ignika.

Auftritte und Quellen

2006

2007

2008

2009

2010

Siehe auch

Externe Links