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Jaller

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Generation 1
Weil es bedeutet, dass wir von nun an auf uns allein gestellt sind, ohne Hoffnung auf Hilfe. Ich gehe weiter, zu Ehren von Tahu Nuvas Gedenken und Lhikans Gedenken und allen anderen Toa, die vor uns kamen.
Wer wird sich mir anschließen?

— Jaller, Inferno
Jaller
MNOG2 Jaller.jpg
Matoraner
Welt:
Matoranisches Universum
Spezies:
Matoraner
Matoraner-Typ:
Ta-Matoraner
Team/Gruppierung:
Stadtwache
Ausrüstung:
Bambusdisk, Kolhii-Stab
Maske:
Metru Nui: Komau
Mata Nui: Edle Hau
Beruf:
Metru Nui: Masken-/ Waffenhersteller
Mata Nui: Kapitän der Stadtwache
Jaller Inika.jpg
Toa Inika
Welt:
Matoranisches Universum
Spezies:
Toa
Team/Gruppierung:
Toa Inika
Element:
Feuer
Ausrüstung:
Zwei energiegeladene Flammenschwerter, Zamor-Kugelwerfer
Maske:
Organische Calix
Jaller Mahri.jpg
Toa Mahri
Welt:
Matoranisches Universum (früher); Spherus Magna
Spezies:
Toa
Team/Gruppierung:
Toa Mahri
Element:
Feuer
Ausrüstung:
Kraftschwert, Cordak-Blaster
Maske:
Große Arthron
Letzte Sichtung:
Bara Magna
Status:
Aktiv

Jaller (früher bekannt als Jala) war ein Ta-Matoraner aus Metru Nui, welcher später der Anführer der Stadtwache von Ta-Koro und die rechte Hand von Turaga Vakama wurde. Er wurde durch den Roten Stern in einen Toa Inika und später durch die Kanohi Ignika in den Toa Mahri des Feuers verwandelt.

Biographie

Als Matoraner

Metru Nui

Auf Metru Nui war Jaller ein Waffenhersteller und trug eine rote Komau. Er war gut mit Vakama und Takua befreundet, welchen er immer dabei half, Ärger mit den Vahki aus dem Weg zu gehen.

2500 Jahre vor der großen Katastrophe war er dabei, als man eines Tages die Leiche eines Ta-Matoraners fand. Turaga Dume gab Jaller den Auftrag, den Vorfall zu untersuchen.

Kurze Zeit vor der Großen Katastrophe wurde Jaller von den Vahki, die unter Makuta Teridax' Befehl, der sich als Turaga Dume ausgegeben hatte, handelten, entführt und in eine Matoraner-Kapsel gesperrt, wo er in ein Koma fiel. Er wurde später von den Toa Metru gerettet und nach Mata Nui gebracht.

Mata Nui

Jallers schwächere Form

Durch seinen Aufenthalt in der Matoraner-Kapsel, wurde Jallers Körper geschwächt und verkleinert. Seine Erinnerungen wurden ebenfalls gelöscht und seine Maske zerbrochen. Vakama gab ihm Turaga Lhikans Hau, nachdem die Toa Metru alle Matoraner erweckt hatten. In den frühen Jahren der Dunklen Zeit half Jaller, unter der Aufsicht von Turaga Vakama, bei dem Aufbau von Ta-Koro. Sie benutzten die Teile der Luftschiffe, die die Toa Metru benutzt hatten, um die Matoraner zu retten.

Der Ta-Matoraner wurde der Anführer der Wache von Ta-Koro und der Torwart im Kolhii-Team von Ta-Koro. Seine athletischen Fähigkeiten, die Hingabe zu seiner Pflicht und seine negative Einstellung gegenüber Sinnlosigkeit, machten ihn zu Vakamas rechter Hand. Er war allen Matoranern und Toa gegenüber sehr loyal und er erledigte seine Arbeit stets gewissenhaft. Er führte die Stadtwache bei der Verteidigung von Mata Nui. Er wünschte insgeheim die Insel zu durchreisen, verstand jedoch seine Beschützerpflichten und hielt sich oft zurück. Als Takua aus Ta-Koro verbannt wurde, informierte er ihn über die Notlage in Onu-Koro.

Jaller war einer der ersten Matoraner, die auf Toa Tahu trafen. Sie fanden ihn, in einer Rahi-Falle gefangen, im verkohlten Wald vor. Tahu benutzte seine Kräfte, um sich zu befreien und wandte sich an die Matoraner. Jaller und sein Team griffen den Toa des Feuers beinahe an, doch dann kam Turaga Vakama an und informierte sie darüber wer der fremde war.

Jaller, Onepu, Macku, Kongu, Hewkii und Matoro trafen einmal auf ein Nui-Jaga, während sie zum Disk-Werf-Turnier reisten. Es gelang ihnen eine Falle für das Rahi aufzustellen und Jaller ermutigte Hewkii, der Probleme mit dem Werfen von seiner Disk hatte, den Schuss zu machen, der nötig war, um die Falle auszulösen. Das Rahi wurde erfolgreich eingesperrt und die Matoraner fusionierten sich in einen Matoraner Nui, um es zu vertreiben.

Er war dafür verantwortlich Takua ein Mitglied der Ta-Koro-Stadtwache zu machen, bevor der Chronist nach Ko-Koro ging. Dies tat Takua, da er herausfinden sollte, was mit einigen der Wächter passiert war, die vor kurzer Zeit verschwanden, während sie sich in Ko-Koro befanden. Jallers schlimmste Befürchtungen wurden bestätigt, als Takua zurückkehrte und ihm berichtete, dass die Wachen von Makuta geholt worden waren. Später rettete er Takua und seine Kompanie, während der Rahi-Attacke auf Kini-Nui, indem er die Stadtwache mitbrachte und sie zusammen gegen die Rahi kämpften.

Die Bohrok-Schwärme
Jaller nach dem Wiederaufbau

Während der Bohrok-Invasion spielten Jaller und die Wache von Ta-Koro eine wichtige Rolle; sie reisten auf der ganzen Insel herum und bekämpften die Bohrok, um den Toa Mata Zeit zu verschaffen, die notwendigen Krana zu sammeln und somit die Bohrok endgültig besiegen zu können. Er reiste zusammen mit seinem Freund Takua nach Ga-Koro, um den dort lebenden Ga-Matoranern den Boxor vorzustellen. Sie halfen das Dorf von einer Belagerung der Pahrak zu befreien. In dem darauf folgenden Kampf war das Dorf so gut wie verloren, doch es gelang den Toa Mata in diesem Moment die Bahrag zu besiegen, was die Pahrak deaktivierte und das Dorf mitsamt seinen Bewohnern zu retten. Während der folgenden Siegesfeiern gab Hahli Jaller eine kleine Blume, die sie an ihrem Kopf getragen hatte. Seitdem waren Jaller und Hahli sehr gut befreundet. Jaller blieb eine Weile in Ga-Koro, um den Frieden zu genießen, bevor er mit Takua in sein Dorf zurückkehrte.

Nach dem Sieg über die Bohrok kehrten die beiden Ta-Matoraner zurück nach Ta-Koro. Auf ihrem Weg hörten sie plötzlich ein Geräusch. Dieses Geräusch stammte von Tahnok-Kal, der das Nuva-Symbol von Tahu Nuva stahl. Als Jaller und Takua wieder in Ta-Koro angekommen waren, sahen sie die Wache, die von Blitzen überzogen war. Sofort gingen sie zu Tahus Suva, wo Tahnok-Kal das Symbol stahl. Takua startete einen Angriff auf den Bohrok-Kal, dieser schoss jedoch einen Blitz auf ihn. Jaller fasste sich Mut und fing den Angriff ab. Daraufhin kam Tahu in seinem Suva an und kämpfte gegen den Bohrok-Kal, doch da er seine Kräfte verloren hatte, scheiterte er.

Die beiden Freunde halfen Toa Tahu bei seinem weiteren Vorgehen. Sie suchten die anderen Toa, um zu versuchen ihre gestohlenen Nuva-Symbole wiederzubeschaffen. Schließlich teilten sie sich auf und nach einer Weile besiegten die Toa Nuva die Bohrok-Kal. Nach dem Sieg über die Bohrok-Kal waren Jaller und Takua die ersten Matoraner, die wiederaufgebaut wurden.

Ankunft der Rahkshi

Jaller und Takua wurden auserwählt, um in dem Kolhii-Turnier im Ta-Koro-Kolhii-Stadion teilzunehmen. Vor dem Spiel verschwand Takua jedoch und Jaller machte sich auf die Suche nach seinem Mannschaftskamerad. Er fand Takua in einem Lavagraben, wo er versuchte den Lavafluss zu überqueren, um ein Totem zu untersuchen, das auf der anderen Seite des Flusses stand.

Trotz seiner Bitten war Takua entschlossen das Totem zu erreichen, was ihm auch gelang. Als er auf der anderen Seite war, entfernte er das Totem von seinem Podest, wodurch der Lavafluss ausgelöst wurde. Takua lies das Totem aus Versehen in die Lava fallen, wo der Stein schmolz und die Kanohi Avohkii freigab, die sich in dem Totem befand. Da der Lavastrom immer näher kam und Takua voraussichtlich töten würde, warf er die Maske Jaller zu. Takua wollte wieder auf die andere Seite zurückkehren, wurde jedoch vom Fluss erfasst.

Zu Jallers Erleichterung tauchte Tahu auf und rettete Takua vor seinem sicheren Tod. Nach einem kurzen Sturz die Klippe hinunter, kehrte er mit dem Chronisten zurück. Tahu bemerkte die Kanohi Avohkii in Jallers Händen und befahl dem Ta-Matoraner Turaga Vakama die Maske nach dem Kolhii-Spiel zu zeigen. Jaller stimmte zu und packte die Maske in seinen Rucksack. Daraufhin rannten die beiden in das Stadion.

Nach dem Meisterschaftsspiel im Kolhii, in dem Po-Koro und Ta-Koro gegen Ga-Koro verloren, rutschte die Maske aus Jallers Rucksack, während sie sich vor den drei anwesenden Turaga, Vakama, Onewa und Nokama, verbeugten. Die Maske richtete ihr Licht auf Takua, dieser wollte jedoch nicht bemerkt werden und schob die Maske auf Jaller zu, wodurch das Licht auf diesen fiel. Aufgrund dieses Vorfalls gingen die Turaga fälschlicher Weise davon aus, dass Jaller der Vorbote des siebten Toa war. Vakama bat Jaller den siebten Toa zu suchen. Wiederwillig stimmte er zu und schlug vor, dass Takua ihn begleiten sollte, da er der Chronist war, was Vakama befürwortete.

Jaller mit der Avohkii

Zusammen mit Takuas Ussal-Krabbe Pewku begannen sie ihre Suche nach dem Siebten Toa. Zuerst reisten sie nach Le-Wahi, wo sie von Graalok angegriffen wurden. Jaller bekämpfte das Biest, indem er Tricks benutzte, die er von Tahu abgeschaut hatte. Es gelang dem Matoraner jedoch nicht den Flammenbären zu besiegen. Lewa kam ihnen zu Hilfe und rettete sie. Er hielt Jaller ebenfalls davon ab Graalok zu töten. Der Toa Nuva der Luft schlug ihnen daraufhin vor sie zu begleiten, was Jaller akzeptierte. Lewa rief Ka herbei und sie machten sich auf den Weg nach Ko-Wahi, wobei sie Pewku jedoch zurücklassen mussten.

Wenig später erreichten sie Ko-Wahi, wo Lewa durch die Trommeln von Le-Koro von der Zerstörung Ta-Koros durch die Rahkshi erfuhr. Schockiert durch die Zerstörung des Dorfes, das er eigentlich beschützen sollte, wollte Jaller sofort in das Dorf zurückkehren, was Takua dazu gezwungen hätte die Aufgabe alleine zu erfüllen. Takua verweigerte die alleinige Ausführung der Suche und die beiden begannen sich zu streiten. Lewa beschloss schließlich selbst zu gehen, da er sich mit den anderen Toa zusammenschließen musste. Die beiden Sucher liefen durch Ko-Wahi und stießen auf Fußabdrücke. Eine Weile liefen die beiden in Kreisen, bis sie auf zwei Kohrak-Hüllen stießen. Dann erkannten sie, dass sie die ganze Zeit Kopakas Fußspuren gefolgt waren. Die beiden erzählten Kopaka ihre Geschichte und reisten mit ihm weiter. Während sie liefen stieß Kopaka auf einen Bereich von Ko-Koro, der von den Rahkshi zerstört worden war und wurde daraufhin von diesen angegriffen. Kopaka überreichte den beiden seinen Eisschild. Jaller zögerte zunächst, doch dann flüchteten die beiden Matoraner auf dem Schild die Abhänge hinunter. Sie fuhren über einige Felsen und fielen von dem Schild. Kopaka wurde von den Rahkshi durch die Luft geschleudert und verlor sein Bewusstsein. Takua, der als einziger bei vollem Bewusstsein war, weckte Jaller auf und legte Kopakas Schild auf den See, der vor ihnen war. Er benutzte die Avohkii als Paddel und tat was er konnte, um vor den Rahkshi zu fliehen und die Maske zu retten.

In diesem Moment wachte Kopaka auf und fror den Fluss ein, wodurch er die Rahkshi im Eis einsperrte. Als sie auf dem zugefrorenen See standen, kam Pewku plötzlich auf die zwei Matoraner zu, welcher ihnen auf ihrem Weg nach Ko-Wahi gefolgt war. Wenig später betraten sie die Hauptstraße nach Onu-Koro, wo Takua, ohne, dass Jaller etwas davon wusste, eine Begegnung mit Makuta Teridax hatte. Der Makuta drohte, dass er, falls Takua die Kanohi Avohkii nicht an ihn übergab, Jaller töten würde. Nach diesem Treffen beschloss Takua, dass es das Beste wäre, wenn er sich von Jaller trennte, um ihn zu retten. Als er Jaller darüber informierte, dass er die Suche abbrechen wollte, erzählte er ihm nicht den Grund, was Jaller sehr wütend machte. Takua ging, doch Jaller machte sich wieder auf die Suche.

Nach Takuas Weggang wurde Jallers Wanderung durch die Insel zunehmend schwieriger. Ein plötzliches Erdbeben stieß den Ta-Matoraner beinahe von einer Klippe, wobei er fast die Maske des Lichts verlor. Er wurde rechtzeitig von Takua gerettet, der zuvor nach Onu-Koro gegangen war und miterlebt hatte, wie das Dorf von den Rahkshi zerstört worden war. Takua erkannte, dass der Überfall der Rahkshi dem wahren Vorboten galt, was Takua war. Deshalb machte sich Takua sofort wieder auf die Suche nach Jaller, um ihn vor der Gefahr zu warnen.

Jaller kämpft gegen einen Turahk.

Takua und Jaller setzten ihre Reise fort, bis sie Kini-Nui erreichten, wo die Maske plötzlich heller leuchtete als je zuvor. Als sie darüber nachdachten, was sie mit der Maske tun sollten, tauchten die Rahkshi plötzlich auf und drängten die beiden Matoraner auf eine Plattform. Als sie sich den Matoranern näherten, tauchten die Toa Nuva auf und begannen gegen die Rahkshi zu kämpften. Es gelang ihnen alle Rahkshi, bis auf einen Turahk, der sein Bewusstsein verloren hatte, zu zerstören. Als die Toa den Kampf beendeten erwachte der Turahk und ging auf die beiden Ta-Matoraner zu. Er benutzte seine Kräfte an Takua, doch Jaller, der erkannte was geschah, warf sich vor Takua und fing den Angriff ab. Die Kraft des Turahk war zu mächtig für Jaller und er starb. In seinen letzten Momenten gab er Takua die Maske des Lichts. Der betrübte Takua verstand, was er zu tun hatte und setzte die Maske auf, wodurch er sich in Takanuva, den Toa des Lichts, verwandelte. Takanuva besiegte den Rahkshi daraufhin und hob Jallers Leiche auf. Jallers Maske wurde seinem Opfer zu ehren an dem Ussanui angebracht. Nach dem Sieg über Teridax nahm Hahli Jallers Maske an sich und flüchtete mit dem Rest der Bevölkerung unter dem Tor von Mangaia in Richtung Metru Nui.

Takutanuva hielt Hahli auf und belebte Jaller aus seiner Maske heraus wieder, indem er Teridax' Lebensenergie verwendete.

Jaller half dann bei dem Wiederaufbau von Booten nach Metru Nui und hörte gelegentlich den Geschichten der Turaga über Metru Nui zu.

Rückkehr nach Metru Nui

Als die Bevölkerung von Mata Nui wieder Metru Nui erreicht hatte, entdeckte Jaller etwas, das ihn sehr betrübte. Er vermutete, dass die Turaga etwas vor den Matoranern geheim hielten. Er versuchte seinen Freund Matoro, der Nujus Übersetzer war, dazu zu bringen zu sagen, was die Turaga verheimlichten, hatte jedoch keinen Erfolg dabei. Dann machte er sich auf den Weg, um Takanuva zu suchen und zusammen gingen sie zu den Turaga. Turaga Nokama erzählte ihm später im geheimen was mit den Toa Nuva passiert war und welches schreckliche Schicksal das Universum erleiden würde, wenn sie bei ihrer Mission scheitern würden. Nachdem er gehört hatte, was geschehen war, versammelte er Hahli, Hewkii, Kongu, Matoro und Nuparu und machte sich mit ihnen auf den Weg nach Voya Nui, um den Toa zu helfen.

Zusammen mit Toa Takanuva, der darauf bestanden hatte die Gruppe zu begleiten, begannen sie ihre Reise nach Voya Nui. Sie reisten durch eine verlassene Unterwasserröhre und den Tunnel der Finsternis nach Karzahni. Als sie dort angekommen waren, bemerkten sie, dass Takanuva sie nicht weiter begleiten konnte, da es dort ein Tor gab, das Wesen, die die Kraft des Lichts in sich trugen, nicht passieren ließ. Nach einem langen Abschied durchschritten Jaller und seine Freunde das Tor und folgten einigen Manas, die sie in das Land von Karzahni führten. Dort trafen sie den Herrscher des Landes und wurden gezwungen ihre Masken gegen die von Karzahni einzutauschen. Jaller weigerte sich zunächst, doch Karzahni benutzte seine eigene Maskenkraft, um Jaller zu zeigen, was passieren würde, wenn er sich selbst nicht für Takua geopfert hätte, was den Fall Mata Nuis und die Herrschaft von Teridax zur Folge gehabt hätte. Schließlich ersetzten Jaller und die anderen ihre Masken. Sie wurden losgeschickt, um die Ankunft von "mehr Matoranern" vorzubereiten, die laut Karzahni bald ankommen würden. Als sie in einer Schmiede arbeiteten, entdeckte Hewkii eine Tafel, die beschrieb, wie Karzahni Matoraner "reparierte".

So fanden sie heraus, dass Karzahni nicht in der Lage war die Matoraner zu "reparieren" und sie schwächer machte. Dies kompensierte er, indem er ihnen Waffen gab, damit sie sich selbst verteidigen konnten. Nachdem sie in die Schmiede zurückgekehrt waren, gelang es Nuparu zu flüchten und er fand einen Av-Matoranischen Handwerker, der die Toa-Kanister der Toa Mata geschaffen hatte. Der Matoraner führte Jaller und sein Team zu sechs weiteren versteckten Toa-Kanistern und es gelang ihnen in diesen zu fliehen. Als sie Voya Nui erreichten, wurden die Kanister von sechs Blitzen des Roten Sterns getroffen, wodurch sie sich in Toa Inika verwandelten.

Als Toa

Toa Inika

Jaller im Kampf

Nach ihrer Verwandlung in Toa fanden sie sechs neuen Toa Inika eine Höhle auf Voya Nui. Dort entdeckten sie, dass ihre Masken nun organisch waren. Sie bemerkten ebenfalls, dass ihre Gesichter hell strahlten und Nuparu und Kongu entdeckten die Kräfte ihrer Masken. Wenig später gingen sie auf eine Expedition, in der Hoffnung Hinweise darüber zu finden, wo sich die Toa Nuva aufhielten. Schließlich trafen sie auf Vezok, woraufhin ein Kampf entbrannte, den die Toa Inika gewannen. Nach dem Kampf floh Vezok und die Toa Inika trafen auf den Matoranischen Widerstand. Von den sechs Matoranern erfuhren sie, wer die Piraka waren und wo sich die Toa Nuva aufhalten könnten. Aufgrund dieser Information teilten sie sich in drei Gruppen auf. Matoro, Hewkii, Kazi und Balta machten sich auf die Suche nach Axonn; Kongu, Nuparu, Velika und Garan griffen die Piraka-Festung an und Jaller, Hahli, Dalu und Piruk machten sich mit Zamor-Kugeln, die mit Energiegeladener Protodermis gefüllt war, auf den Weg, um die Matoraner, die Lava aus dem Mount Valmai pumpen sollten, zu befreien. Als Kazis Gruppe Axonn fand, fanden sie diesen in großen Schmerzen aufgrund seines Kampfes mit Brutaka. Die Gruppe machte sich daraufhin auf den Weg in die Piraka-Festung. Kongus Gruppe entdeckte, dass der Boden der Nektann bepanzert war und sie fanden eine Tafel, in der die Worte "Vezok" und "Vezon", was das matoranische Wort für "Doppelgänger" war, eingraviert waren. Sie fanden ebenfalls eine Kammer, die mit den Masken der Toa Nuva gefüllt war.

Nachdem alle Aufgaben erfüllt waren, machten sich die Toa und Matoraner auf den Weg zu der Piraka-Festung. Dort trafen sie sich wieder und ein Kampf zwischen den Piraka und den Toa Inika begann. Der Kampf wurde von Hakann und Thok unterbrochen, die eine besondere Zamor-Kugel benutzten, um Brutakas Kräfte auf sich selbst zu übertragen. Dem Rest der Piraka und Toa wurde das Bewusstsein geraubt. Nuparu, der von einem Kampf mit Zaktan zurückkehrte, war davon nicht betroffen. Die Toa Inika und die restlichen Piraka vereinbarten ein Abkommen und erhielten die Unterstützung von Axonn, der Jaller eine spezielle Zamor-Kugel gab. Die übrigen Toa Inika und Piraka verfolgten Hakann und Thok. Durch eine Explosion, die von Hakann verursacht worden war, fanden sie die beiden Piraka schnell. Aufgrund ihrer eigenen Gründe beschlossen die Piraka einen anderen Weg zu gehen als die Toa Inika.

Der Erste, der die beiden Piraka fand, war Zaktan. Daraufhin entbrannte ein langer Kampf. Schließlich wurden Brutaka seine Kräfte zurückgegeben und jeder auf dem Schlachtfeld, außer Zaktan, hatte sein Bewusstsein verloren. Als die Toa Inika erwachten erkannten sie, dass die Piraka die 777 Stufen hinunter gegangen waren und sie folgten ihnen.

Als sie die Stufen hinunter liefen stießen die Toa Inika auf eine Inkarnation der Maske des Lebens, die Lhikan darstellte. Nach einer Unterhaltung mit ihm gingen sie weiter die Stufen hinab. Die erste herausforderung der Inika war es, sich ihren größten Ängsten zu stellen. Sie trafen ein Muaka, ein Nui-Rama, einen Bohrok, einen Bohrok-Kal, einen Rahkshi und Teridax. Jaller kämpfte gegen ein Turahk und als er versuchte eine Wand aus Feuer zu erstellen, tötete der Blitz, der mit seinem Feuer vermischt war, den Rahkshi. In diesem Kampf gelang es jedem der Toa seinen Gegner durch Zufall zu töten. Als alle Gegner tot waren, verwandelten sie sich in die Toa Nuva. Schockiert darüber, dass sie ihre eigenen Helden getötet hatten, fragten sie sich, ob sie überhaupt noch weitermachen sollten. Nachdem sie entschieden hatten weiterzumachen, verschwanden die Illusionen der Toa Nuva, die nur ein Trick gewesen waren.

Nach dem Kampf betraten sie die Kammer des Todes. Die Stimme eines Großen Wesens erzählte ihnen, dass einer von ihnen sterben musste, wenn sie weitergehen wollten. Jaller bot sich heldenhafter Weise als Opfer an, aber die Erinnerungen an seinen Tod während der Suche nach dem siebten Toa hielt ihn zurück. Matoro beschloss sich zu opfern, da er dem Team nichts zu bieten hatte und deshalb die beste Wahl war. Bevor die Toa Inika darüber diskutieren konnten, wurde er aufgrund seiner Wahl schon zerstört. Wenige Minuten später wurde er wiederaufgebaut und die Stimme sagte, dass es nicht nur zählte, dass jemand starb, sondern es zählte, ob jemand dazu bereit war für seinen Zweck zu sterben.

Jaller mit dem toten Matoraner

So machten sich die Toa Inika wieder auf den Weg und stießen auf ein mysteriöses Rahi, das als Protodax bekannt war. Sie kämpften gegen das Rahi, verloren jedoch. Umbra kam dazwischen und hielt das Protodax auf, da er derjenige war, der sich um diejenigen kümmerte, die die Maske des Lebens suchten. Die Toa Inika bekämpften Umbra und schafften es bis zu der Brücke, die zur Maske des Lebens führte. Auf der Lavakammerbrücke hatten die Piraka Fallen für die Toa aufgestellt, doch die Toa Inika schafften es zu Vezon und Fenrakk. Nach einem langen Kampf gegen Vezon und die Piraka, während dem Fenrakk sich in den Kardas-Drachen verwandelte, feuerte Jaller die Zamor-Kugel, die er von Axonn bekommen hatte, und fror Vezon und Kardas in Zeit und Raum ein. Matoro benutzte die Gelegenheit, um die Maske zu holen, doch der Effekt der Zamor-Kugel ließ bald nach und Kardas schoss einen Energiestrahl, der die Maske aus Matoros Händen stieß. Die Maske flog die Stufen hinauf und fiel in den Ozean.

Die Toa Inika versuchten die Maske zu finden, was ihnen jedoch nicht gelang. Jaller fischte einen Matoraner aus dem Ozean, der von einer Stadt im Meer erzählte, bevor er starb. Danach trafen sich mit den befreiten Toa Nuva. Nachdem sie mit ihnen gesprochen hatten, reisten die Toa Inika die Kordel hinab, die nach Mahri Nui führte. Auf ihrem Weg bekämpften sie einen Stamm von Zyglak.

Toa Mahri

Suche nach der Maske des Lebens
Jaller als Toa Mahri

Schließlich kamen sie am Ende der Kordel, die Voya Nui mit Mahri Nui verband, an und wurden von einem Energiestrahl, der von der Maske des Lebens ausging, getroffen. Dies war ein Hilferuf der Maske des Lebens, die die Toa Inika daraufhin in Wasseratmende Toa Mahri verwandelte. Kurz nach ihrer Ankunft im schwarzen Wasser wurden sie von einem gewaltigen Giftaal angegriffen, den Toa Mahri Hewkii mit Hilfe seiner neuen Kanohi besiegte. Daraufhin erkundeten die Toa die Umgebung und fanden die Unterwasserstadt Mahri Nui. Als sie die Stadt erreichten wurden sie von den Verteidigungsanlagen der dort lebenden Matoraner angegriffen, doch die Toa konnten mit Defilak, dem Anführer des Matoranischen Konzils verhandeln. Der Le-Matoraner verlangte, dass die Toa Mahri die Luftfelder von den Armeen der Barraki befreiten, bevor sie ihnen vertrauen konnten. Alle Toa Mahri, bis auf Matoro, der in der Stadt bleiben sollte, machten sich auf den Weg zu den Luftfeldern. Jaller nervte es zu diesem Zeitpunkt, dass Matoro mehr Kontrolle über das Team an sich riss.

Als sie bei den Luftfeldern ankamen, wurden sie dort von den Barraki und ihren Armeen, die aus Meereskreaturen bestanden, abgefangen. Die Barraki nahmen die fünf Toa mit sich uns sperrten sie in eine Reihe von Unterwasserhöhlen, bevor sie wieder verschwanden. Pridak machte zwar deutlich, dass die Toa Mahri ihre "Gäste" waren, dennoch wurden sie von Meereskreaturen bewacht, damit sie nicht fliehen konnten. Während Nuparu, Hahli und Hewkii flohen, ging Jaller zu Kongu, um ihm bei der Flucht zu helfen. Zu diesem Zeitpunkt wurde eine Hahnah-Krabbe durch die Hitze und das Licht, welche von Jallers Kraftschwert ausgingen, angezogen. Die Hahnah-Krabbe verfolgte den Toa des Feuers daraufhin fast ständig während seiner Mission. Jaller schlug Kongu vor seine Kanohi Zatth zu benutzen, um zu entkommen, doch er weigerte sich, da er sich davor fürchtete, was er als nächstes herbeirufen könnte. Schließlich hatte Kongu genug und erschuf einen Unterwasserzyklon, der die Rochen, die ihn bewachten, im Meer verteilte.

Anschließend wurden sie von den Barraki Carapar und Kalmah angegriffen, die zurückgekehrt waren, um nach den Toa zu sehen. Kongu wurde von einem Meerespolypen getroffen und somit aus dem Kampf gezogen. Die Hahnah-Krabbe, die Jaller folgte, rettete Kongu jedoch, indem sie den Meereskraken tötete. Dadurch hatte der Toa der Luft genug Kraft, um seine Kanohi einzusetzen. Er rief eine monströse 200 Fuß lange Meeresschlange, die aus einem Zeitalter stammte, in dem es gegen die anderen Meereskreaturen wie ein Zwerg wirkte, herbei. Die Barraki zogen sich schnell zurück und die Meeresschlange begann gegen den 90-Meter-Giftaal zu kämpfen. Die beiden Toa verschwanden, um dem Konflikt zu entgehen.

Auf ihrem Weg zurück nach Mahri Nui trafen Kongu und Jaller auf Hewkii, Nuparu und Hahli, welche gerade eine Waffenkammer von Hydraxon gefunden hatten. In dieser Waffenkammer hatten sie Feuerwaffen, mit dem Namen Cordak-Blaster, gefunden. Die Toa Mahri nahmen die Waffen in ihr Arsenal auf und Kongu nahm sich zwei davon. Jaller war während der gesamten Unterwassermission der Anführer des Teams, fühlte sich jedoch irritiert, da Matoro die Kontrolle über das Team immer mehr an sich riss, da er derjenige war, der von der Kanohi Ignika als ihr Wächter bestimmt worden war. Er war ebenfalls frustriert, dass Hahli, die sich unter Wasser in ihrem Element befand, immer allein auf Missionen gehen wollte.

Schließlich waren alle Toa wieder in Mahri Nui und Matoro erzählte ihnen, dass sie die Kordel vernichten mussten, um ihre Mission zu erfüllen. Jaller und die anderen Toa Mahri evakuierten die Matoraner von Mahri Nui mit Axonns Hilfe durch die Kordel und brachten sie nach Voya Nui. Dort sollten sie geschützt sein, wenn Voya Nui durch das Meer wieder an seinen ursprünglichen Platz am Südlichen Kontinent zurückkehrte. Axonn übergab den Toa Mahri die Toa-Tiefseeraupe, die ihnen bei ihrer Mission helfen sollte. Daraufhin kehrten die Toa in der Toa-Tiefseeraupe durch die Kordel nach Mahri Nui zurück, wo ein wilder Kampf zwischen Hydraxon, Gadunka, Maxilos und den Barraki tobte.

Jaller bereitet eine Nova-Explosion vor.

Während dieses Kampfes gelang es Jaller die Maske des Lebens in seinen Besitz zu bringen und gab sie an Matoro weiter. Dann benutzten die Toa ihre Cordak-Blaster, um die Steinkordel zu vernichten, woraufhin Voya Nui im Meer versank. Während des Sinkens zerstörte Voya Nui die Insel Mahri Nui. Die Toa Mahri versuchten zu dem Loch zu gelangen, zu dem Voya Nui zurückkehrte, wurden jedoch von den Barraki verfolgt. Als sie begannen auf das Loch zuzuschwimmen färbte sich die Kanohi Ignika schwarz, was bedeutete, dass Mata Nui gestorben war.

Jaller Mahri in einer Animation

Matoro beschloss Voya Nui zu folgen, da er glaubte, dass er immer noch etwas tun konnte, um Mata Nui zu retten. Jaller gab Matoro den Befehl ohne die Toa Mahri weiterzumachen, da das Team die Barraki aufhalten würde. Da Jaller glaubte, dass die fünf Toa Mahri gegen die Barraki verlieren würden, beschloss er eine Nova-Explosion zu erstellen, die die Barraki und die Toa töten würde. Bevor er die zerstörerische Explosion jedoch ausführen konnte, wurden er und die anderen vier Toa Mahri von Matoro, der die Kanohi Ignika benutzte, um Mata Nui wiederzubeleben, nach Metru Nui teleportiert und wieder zu Luftatmern gemacht.

Als sie wieder auf Metru Nui waren, musste Jaller seine Nova-Explosion beenden, um die Stadt der Legenden nicht zu zerstören. Vakama kam dann auf die Toa Mahri zu und erklärte ihnen, was mit Matoro geschehen war. Vakama wusste dies, weil er Matoros Opfer in einer Vision gesehen hatte.

Der Bestimmungskrieg

Nach Matoros Tod halfen Jaller und der Rest der Toa Mahri Takanuva dabei Metru Nui zu beschützen. Zusammen besiegten die den Kardas-Drachen, der durch Tunnel von Mata Nui nach Metru Nui gekommen war. Als Takanuva plötzlich verschwand, machten sich alle Toa Mahri, außer Jaller, den Matoros Tod immer noch sehr bekümmerte, auf die Suche nach dem Toa des Lichts. Erfolglos kehrten die Toa Mahri zurück und wenig später trafen sie die Toa Hagah, die ihnen erzählten, dass sie nach Metru Nui gekommen waren, um das Kolosseum zu zerstören. Die Toa Mahri griffen die Toa Hagah an, da sie glaubten, dass sie Betrüger waren. Die beiden Teams bekämpften sich, bis Kualus mit seiner Maske einen Rahi herbeirief, über den er schließlich die Kontrolle verlor. Die beiden Teams waren daraufhin gezwungen sich zu vereinen, um die Bestie zu bezwingen.

Die beiden Teams vereinbarten einen Waffenstillstand und die Hagah erzählten den Toa Mahri, dass sie unter das Kolosseum mussten, um Teridax zu suchen, der sich an einem Ort befand, der viele Mysterien des Matoranischen Universums erklärte. Die elf Toa arbeiteten zusammen, um das Kolosseum anzuheben. Jaller half Norik, Nuparu und Pouks dabei einen Tunnel zu erschaffen, der unter das Kolosseum führte.

Jaller wollte die Toa Hagah bei ihrer Suche nach Teridax begleiten, doch Norik erzählte ihm, dass, falls sie scheitern und Teridax fliehen sollte, sie die einzigen wären, die ihn aufhalten konnten. Jaller sah den sechs Toa dann zu, wie sie den Tunnel hinter sich verschlossen und bemerkte mürrisch, dass er noch nie gesehen hatte, wie jemand sein eigenes Grab verschloss.

Später bekam Jaller und sein Team von einem weiblichen Mitglied des Ordens von Mata Nui die Aufgabe das Herz der Visorak nach Artidax zu bringen und dort die Visorak-Horde zu versammeln. Jaller nahm nur Nuparu und Hahli mit nach Artidax, während Hewkii und Kongu auf Metru Nui bleiben sollten, um die Insel zu verteidigen. Mit einem Boot machten sie sich auf den Weg in den Süden und erreichten schließlich Artidax. Nach ihrer Ankunft entdeckten sie Fußspuren und fanden schließlich Takadox. Nachdem sie dem Barraki erzählten, warum sie hier waren, aktivierte Takadox langsam seine hypnotischen Kräfte an den drei Toa und stahl ihr Boot, um mit diesem zu fliehen. Die drei Toa befanden sich immer noch unter Hypnose und waren auf der Insel gefangen, während der Vulkan kurz vor dem Ausbruch stand.

Kurz nach der Ankunft der Visorak auf Artidax nahm Teridax telepathisch Kontakt mit Jaller auf, der immer noch unter Takadox' Einfluss stand. Teridax zwang den Toa des Feuers aufzuwachen und verspottete ihn damit, dass der Makuta es genießen würde den Blick auf seinem Gesicht zu sehen, wenn er die Wahrheit erfuhr. Jaller, der nun wieder bei vollem Bewusstsein, jedoch nicht in der Lage war sich daran zu erinnern, was gerade passiert war, schleuderte einen Feuerball auf seine beiden Teammitglieder, um sie aufzuwecken. Nach einer kurzen Diskussion beschlossen sie nach Metru Nui zu schwimmen, um nicht von dem Vulkan getötet zu werden. Das Team kämpfte seinen Weg zurück ins Meer frei und Jaller kam die Idee das Herz zu zerstören, da der Toa-Kodex ihnen verbot zu töten, doch sein Sinn für Gerechtigkeit hinderte ihn daran und der Vulkanausbruch tötete die Visorak. Dann schwommen sie zurück nach Metru Nui.

Als sie die Küste von Metru Nui erreichten sahen sie, dass die Insel unter dem Angriff von einer großen Armee von Rahkshi stand. Er benutzte seine Elementarkräfte und kämpfte sich an den Rahkshi-Truppen vorbei, sodass er die hohen Wände erreichte. Dort fand er Vakama, der die drei Toa darüber informierte, was passiert war. Während des Kampfes wurde Mata Nui durch die Toa Nuva, die in Karda Nui gegen die Makuta gekämpft hatten, erweckt, doch Teridax übernahm sofort die Kontrolle über den Körper von Mata Nui, ohne es bekannt zu geben. In diesem Moment tauchten die Toa Nuva auf und Teridax erschuf einen Sturm. Toa Krakua erweckte ebenfalls eine kleine Truppe von Bohrok, die dabei half den Kampf zu gewinnen.

Am nächsten Tag verkündete Turaga Dume eine Stadtweite Siegesfeier zur Erweckung von Mata Nui, an der Jaller und der Rest des Teams und der Toa Nuva teilnahm. Während dieser Feier enthüllte Teridax, dass er die Kontrolle über das Universum an sich gerissen hatte.

Teridax' Herrschaft

Später versammelte sich das Team der Toa Mahri erneut, um eine Mission zu erüllen, die ihnen der Orden von Mata Nui gegeben hatte. Sie reisten nach Zakaz, um herauszufinden, ob andere Skakdi-Kriegsherrn Nektanns Beispiel folgten und sich mit Teridax verbündeten. Nachdem Hewkii und Kongu die Wachen ausgeschaltet hatten, fanden sich die Toa an einem Unterwasserfluss wieder, der sie zu einer Versammlung der Skakdi führte. Sie beobachteten die Skakdi und sahen, wie sie einen Zyglak, eine Vortixx, einen Arbeiter von Stelt und die fünf letzten Piraka in einen Tank, der mit Energiegeladener Protodermis gefüllt war, steckten. Dort verbanden sich die Kreaturen zu einer goldhäutigen Fusion, welche von den Skakdi umgeben wurde. Die Fusion verlangte gefüttert zu werden und beeinflusste die Toa Mahri so, dass sie ihre Waffen weglegten und den Skakdi ihre Dienste anboten.

Spherus Magna

Nachdem Mata Nui Teridax in einem Kampf besiegt hatte, verließen die Skakdi, die goldhäutige Fusion und die Toa Mahri das Matoranische Universum und gingen nach Spherus Magna. An der Küste Aqua Magnas erschuf die Fusion eine gewaltige Festung, die die neue Heimat der Skakdi werden sollte.

Kurze Zeit später wurde die Festung von Annona angegriffen, welche die Traumernergie jedes Skakdi in der Festung in sich aufnahm, wodurch die Skakdi wahnsinnig wurden. Die Kraft der Skakdi-Fusion machte automatisch die Träume der Skakdi wahr, wodurch sich die Festung auflöste und überall schreckliche Wesen auftauchten. Während das Chaos wütete, verlor die Skakdi-Fusion ihre Verbindung zu den Toa Mahri und sie wurden aus ihrer Trance befreit.[1]

Alternative Jaller

Alternatives Spherus Magna (Herrschaft der Schatten)

In diesem alternativen Universum wurde Toa Jaller von Kiina dazu gedrängt sich bei der Reparatur einer metallischen Unterkunft zu beeilen, als Vezon in Tesara ankam.

Toa-Imperium

In diesem alternativen Universum verwandelte sich Jaller niemals in einen Toa und war dem Toa-Imperium gegenüber sehr loyal. Er trug noch seine rote Komau, da er Metru Nui nie verlassen hatte und seine Maske deshalb aufgrund einer Nebenwirkung seines Aufenthalts in einer Matoraner-Kapsel nie zerbrach.

Jaller wurde, zusammen mit Toa Kualus und Toa Bomonga, nach Artakha geschickt, um dort die Kanohi Vahi zu holen und sie nach Metru Nui zu bringen. Teridax, Kojol und Krika schickten Takanuva los, um Jallers Gruppe zu töten und die Vahi zu holen. Im Gegenzug würden sie den Toa des Lichts aus der Stadt schmuggeln.

Takanuva schloss sich der Karavane an und sie gingen nach Metru Nui, wobei sie das Land Karzahni durchquerten. In Karzahni wurde die Gruppe von Lesovikk angegriffen, der seine Elementaren Luftkräfte dazu verwendete, um die Toa wegzufegen. Nachdem Jaller bewusstlos geschlagen wurde, stahl Lesovikk ihm die Maske der Zeit.

Das Königreich

In dem alternativen Universum des Königreichs half Jaller dabei die Bewohner des Matoranischen Universums zu verteidigen, während sie nach Mata Nui zogen. Als Rahkshi Pohatu und Hewkii töteten, trieben Jaller, Tahu und Kopaka sie zurück.

Jaller verbrachte den Großteil seiner Zeit dabei den Großen Ofen auf Mata Nui wiederaufzubauen.

Als Takanuva in dieser alternativen Dimension ankam, wollte er zu Jaller gebracht werden. Jaller beantwortete einige von Takanuvas Fragen, bevor er ihn zur nächsten Wand der Geschichte diregierte, damit er dort seine Fragen selbst beantworten konnte.

Persönlichkeit

Jaller in geschwächter Form
Jaller und Gukko
Jaller Inika
Jaller Mahri

Sein ausgeprägter Sinn für Treuepflicht machte Jaller unumstritten zum vertrauten Gehilfen des Turaga Vakama. Er war berühmt, sehr pflichtbewusst und wurde von allen Matoraner respektiert. Jaller war auch Takuas bester Freund, aber er verlor bei dessen Verantwortungslosigkeit manchmal die Beherrschung. Jaller empfand seine Position im Ta-Koro-Kolhii-Team als eine Ehre und nutzte seine ganze Freizeit fürs Training. Er war für seinen immensen Mut bekannt und war dazu bereit alles für etwas zu tun, was getan werden musste.

Als Toa versuchte Jaller ein vorsichtigerer Anführer zu sein als es andere Toa des Feuers, wie beispielsweise Tahu oder Vakama, waren. Er versuchte auch die Meinungen seiner Teamkollegen anzuhören und zu respektieren. Nichts desto trotz störte es ihn, als Matoro das Team in der Grube anführte, wobei sie später ihre Differenzen beilegten. Jaller wurde auch immer noch von der Erinnerung an seinen Tod als Matoraner verfolgt.

Später wurde er der Toa Mahri des Feuers. Obwohl er als Toa des Feuers unter Wasser vielen Herausforderungen gegenüberstand, war Jaller entschlossen, sein Toa Team weiterhin zum Sieg zu führen. Da Matoro und Hahli immer mehr ihre eigenen Wege gingen, fiel es ihm schwer, das Team zusammenzuhalten, aber Jallers langjährige Erfahrung als Anführer der Ta-Koro Wache kam ihm zugute.

Fähigkeiten und Ausrüstung

Zu seinen Zeiten als Matoraner und seinem Leben auf Metru Nui trug Jaller eine kraftlose Kanohi Komau. Diese Kanohi Komau zerbrach jedoch während seines Aufenthalts in der Matoraner-Kapsel, woraufhin er von Turaga Vakama Lhikans Hau bekam, die er auf Karzahni gegen eine Calix austauschen musste. Lhikans Hau wurde von Karzahni beschlagnahmt und gelangte schließlich in den Besitz der Toa Nuva.

Während seiner Verwandlung in einen Toa Inika, verwandelte sich Jallers kraftlose Calix in eine organische Calix, die Maske der Geschicklichkeit, die ihm ermöglichte unmögliche physikalische Leistungen zu erbringen. Er trug während seiner Zeit als Inika zwei energiegeladene Flammenschwerter und einen Zamor-Kugelwerfer, dessen Munition aus Zamor-Kugeln bestand, die mit Energiegeladener Protodermis gefüllt waren. Er besaß die Kraft über das Feuer, wie es jeder Toa des Feuers tat. Seine Elementarkräfte waren jedoch mit Blitzkräften gebündelt. Teile von ihm leuchteten durch eine unregelmäßige Menge an Energie in seinem Körper, was ihn auch immun gegen die Auswirkungen des Antidermis-Virus machte.

Bei der Verwandlung in einen Toa Mahri verwandelte sich Jallers Calix in die Kanohi Arthron, die Maske des Sonars, die ihm erlaubte Lebewesen oder Objekte mit Hilfe von Echo zu lokalisieren. Seine energiegeladenen Flammenschwerter verwandelten sich in das Kraftschwert, doch sein Zamor-Kugelwerfer wurde nicht verwandelt. Er benutzte ebenfalls einen Cordak-Blaster, den er kurzzeitig auf eine Hahnah-Krabbe montierte. Nachdem Jaller nach Metru Nui zurückkehrte trug er seinen Cordak-Blaster selbst, da er die Krabbe im Meer zurücklassen musste. Als Toa Mahri hatte Jaller keine durch Blitz verstärkten Elementarkräfte und war nicht mehr gegen Antidermis immun. Er hatte jedoch die Fähigkeit auch unter Wasser zu atmen, da Matoro den Mahri diese Gabe mit Hilfe der Ignika gegeben hatte.

BIONICLE.com-Statistiken

STÄRKE: 12 AGILITÄT: 11
HÄRTE: 12 VERSTAND: 11

Reale Welt

  • Jaller wurde insgesamt vier Mal als Set veröffentlicht. Das erste Mal erschien Jaller im Jahr 2001 unter der Bezeichnung 1391 Jala als Beilage der McDonald's "Happy Meals" in den USA. Er war dort einer von sechs "Tohunga" und bestand aus acht Teilen. Unter diesen Teilen befanden sich eine Bambusdisk mit dem Aufdruck einer Hau. Die Disk konnte durch einen Mechanismus geschleudert werden.
  • Weltweit erschien Jaller erst im Jahr 2003 in dem Set 8594 Jaller & Gukko. In diesem Set befand sich Jaller in seiner Form nach dem Wiederaufbau. Das Set enthielt mit dem enthaltenen Gukko-Vogel 221 Teile. Darunter befanden sich ein Kolhii-Stab und zwei Kolhii-Bälle.
  • Im Sommer 2006 erschien das Set 8727 Toa Jaller, das Teil der Inika-Serie war. Es enthielt insgesamt 46 Teile. Toa Inika Jaller war, zusammen mit Toa Inika Matoro, der einzige dieser Reihe, der teilweise transparente Verbindungsteile enthielt. Das Set enthielt nur ein Energiegeladenes Flammenschwert, obwohl Jaller in der Story zwei besaß. In dem Set waren vier meeresgrüne Zamor-Kugeln enthalten, obwohl sie in der Story silber waren. Er erschien im gleichen Jahr erneut in den Sets 8892 Piraka-Außenposten, 8894 Piraka-Festung und dem nicht-kanonischen Set 8624 Race for the Mask of Life. Jaller Inika war im Jahr 2006 ebenfalls Teil einer McDonald's "Happy Meal" Promotion, bei der Jallers Zamor-Kugelwerfer Disks, auf der sein Name und ein Bild von ihm aufgedruckt waren, anstatt von Kugeln schoss.
  • Jaller wurde erneut im Jahr 2007 in dem Set 8911 Toa Jaller verkauft. Das Set war Bestandteil der Toa-Mahri-Reihe und bestand aus 68 Teilen. Außer Jaller war in dem Set eine Hahnah-Krabbe enthalten, auf deren Rücken Jallers Cordak-Blaster befestigt war. Die Krabbe war durch eine Kette mit Jallers rechter Hand verbunden. In dem Set waren neun Cordak-Raketen enthalten, wovon drei an Jallers Rücken befestigt wurden. 2007 erschien er ebenfalls noch in den Spielsets 8926 Toa-Unterwasserangriff und 8927 Toa-Tiefseeraupe. In diesen Sets trug er jedoch keine Kanohi Arthron, sondern eine rekolorierte Kanohi Garai.

Trivia

  • In der Originalfassung von Die Maske des Lichts wurde Jaller von Andrew Francis gesprochen.
  • Jaller war der einzige bekannte Matoraner, der eine aktive Edle Kanohi trug.
  • Jallers edle Kanohi Hau hatte die Form einer Großen Hau.
  • Toa Inika Jaller Prototyp hatte zwei Energiegeladene Flammenschwerter, wonach sich die Story auch richtete, doch das fertige Set enthielt nur eines.

Auftritte und Quellen

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Einzelnachweise

  1. Chat mit Greg Farshtey, 3. Juni 2014

Siehe auch

Externe Links