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Karda Nui

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Generation 1
Karda Nui – wie könnte man seine Erhabenheit, sein Wunder, seine schiere Schönheit beschreiben? Wie fasst man das Gefühl in Worte, das man bekommt, wenn man es zu ersten Mal sieht? Es ist nicht einfach, aber lasst es mich versuchen. Es ist eine große Höhle. Mit einem Sumpf darin.
Mutran, Die Mutran-Chroniken
Generation 1
Karda Nui
Karda Nui.jpg
Ort
Welt:
Matoranisches Universum
Orttyp:
Höhle
Geographische Lage:
Unter dem Südlichen Kontinent
Bewohner:
Matoraner, Rahi, Tren Krom (alle früher)
Nutzer:
Mata Nui (früher); Teridax (früher)
Herrscher/Anführer:
Kirop (früher); Antroz (früher)
Erbauer:
Große Wesen, Av-Matoraner
Status:
Verlassen, außer Betrieb

Karda Nui, auch bekannt als Universumskern (engl.: Universe Core) und „Die Welt, die die Welt speist“ (engl.: “The World that Feeds the World”), war die zentrale Energiequelle des Matoranischen Universums und das „Herz“ des Großer-Geist-Roboters.

Geschichte

Frühe Geschichte

Eine Höhle in Karda Nui

Karda Nui wurde ca. 99.000 Jahre vor der Großen Katastrophe von den Großen Wesen mit dem Rest des Matoranischen Universums erschaffen. Der Kern war jedoch unvollständig, weshalb die Av-Matoraner ihn vollenden mussten, sodass er seinen Zweck erfüllen konnte. Daher wurde er von den Av-Matoranern kolonialisiert, die dort dann einige Zeit arbeiteten. Ihre Arbeit gestaltete sich gefährlich, als seltsame, intelligente Energiewesen namens Avohkah willkürlich zuschlugen und viele Matoraner töteten oder verletzten. Der Orden von Mata Nui schickte daher die sechs Toa Mata, um die Avohkah zu stoppen, sodass die Av-Matoraner ihre Arbeit vollenden konnten.

Nachdem das geschafft war, verließen die Matoraner des Lichts Karda Nui wieder und zogen sich in die Höhlen zurück, die sich oberhalb Karda Nuis, aber unterhalb des Südlichen Kontintents befanden. Die Toa Mata gingen in den Codrex und stiegen dort in Toa-Kanister, um die Zeit abzuwarten, zu der sie gebraucht werden würden.

Zuvor hatte in Karda Nui auch das Wesen namens Tren Krom existiert, das vor Mata Nuis Erwachen das Universum gelenkt hatte. Ein Av-Matoraner wurde geschickt, um ihn zu bitten, sich zurückzuziehen, doch er trieb den Dorfbewohner in den Wahnsinn. Die Großen Wesen verbannten ihn daher auf eine kleine Insel mitten im Nirgendwo.

Nachdem alle aus Karda Nui gegangen waren, erwachte der Große Geist Mata Nui. Kolossale Stürme aus reiner Energie begannen in Karda Nui. Gut 20.000 Jahre wüteten sie dort ungehindert, doch dann brach in Metru Nui der Matoranische Bürgerkrieg aus und Mata Nuis Gesundheit verschlechterte sich, da die Matoraner dort nicht mehr arbeiteten. Die Stürme wurden schwächer. Toa Jovan und sein Team brachten die Kanohi Ignika nach Karda Nui und einer von ihnen opferte sein Leben beim Gebrauch der Maske, um Mata Nui zu heilen. Ein anderer Toa teleportierte Jovan und die Überlebenden mit seiner Kanohi Olmak weg, bevor die Stürme wieder volle Kraft erreichten.

Invasion der Makuta

Weitere 79.000 Jahre funktionierte in Karda Nui alles wie vorgesehen. Doch dann stürzte Makuta Teridax Mata Nui in ein Koma. Dadurch hörten die Energiestürme schlagartig auf und Mata Nui, der gerade im All umherreiste, kollidierte mit Aqua Magna, was die Große Katastrophe auslöste. Durch die Kollision wurde die Insel Voya Nui vom Südlichen Kontinent abgesprengt, was ein Loch in die Kerndecke (also in den Kontinent) riss und in die Decke der Kontinenthöhle.

Wasser aus dem Ozean an der Oberfläche strömte herein und floss in Form eines gigantischen Wasserfalls nach Karda Nui ab. Teile des Kerns wurden von dem Wasser geflutet und zu einem Sumpf verwandelt. Stalaktiten fielen von der Decke und nahmen die Dörfer der Av-Matoraner mit, die auf den Stalaktiten in einer Höhle über Karda Nui geruht hatten.

Voya Nuis Rückkehr

Der Universumskern war nun auch schutzlos gegen Angriffe der Bruderschaft der Makuta, die 1001 Jahre nach der Katastrophe auch angriff. Eine Gruppe Makuta, angeführt von Antroz, fiel in Karda Nui ein. Sie verwandelten die Av-Matoraner mit Schattenegeln zu Schatten-Matoranern, was ihnen bei vier Dörfern gelang, doch das fünfte wurde von seinen Bewohnern befestigt und verteidigt.

Kurz darauf kehrte Voya Nui zum Kontinent zurück und verschloss das Loch in der Decke wieder. Aber bevor es ganz verschlossen wurde, schlüpfte der Toa Mahri Matoro mit der Kanohi Ignika hindurch und benutzte sie hier, wo sie eingesetzt werden musste, um den gerade erst gestorbenen Großen Geist Mata Nui wiederzubeleben. Dabei kam er um, aber das Licht, das der Gebrauch der Ignika auslöste, blendete die Makuta Antroz, Chirox und Vamprah für immer.

Wenig später kamen die Toa Nuva in den Kern, um ihn zu verteidigen und um Mata Nui zu erwecken. Nach mehreren Schlachten mit den Makuta konnten die Toa in den Codrex gelangen und der Toa Ignika – der Körper, den die Maske des Lebens für sich selbst geschaffen hatte – begann, Mata Nui wiederzuerwecken. Toa Takanuva, der Toa des Lichts, verwandelte die Schatten-Matoraner mit dem Schrei des Klakk zurück und schickte die Zurückverwandelten mit den anderen Av-Matoranern nach Metru Nui, weit weg von Karda Nui und den wiederkehrenden Energiestürmen. Nachdem die Kanohi Ignika ihren Körper aufgegeben hatte, um den Großen Geist erfolgreich wiederzuerwecken, flohen die Toa mit drei Fahrzeugen, die sie aus dem Codrex hatten, aus Karda Nui.

Die Flucht der Toa Nuva

Teridax' Herrschaft

Hinter den Fliehenden erlangten die Energiestürme wieder volle Kraft und töteten alle überlebenden Makuta im Kern, sowie alle Rahi dort. Fortan tobten die Stürme wieder und Karda Nui belieferte das Universum wieder mit Energie. Doch da der Plan der Bruderschaft Erfolg gehabt hatte, versorgte Karda Nui nun Teridax mit Energie und nicht mehr Mata Nui, da der Makuta den Körper des Großen Geistes übernommen hatte. Karda Nui stellte seine Funktion aber ein, als ein Mondfragment den Kernprozessor traf und Teridax tötete.

Das Land

Zweck

Karda Nui war die Quelle allen Lichts im Matoranischen Universum und versorgte einige Orte und die meisten Lichtsteine mit Energie. Aus dem Grund nannte man Karda Nui den „Universumskern“, obwohl es sich nicht in der Mitte des Universums befand. Die Energie wurde nach Metru Nui und vermutlich auch zu anderen Orten geleitet, wo sie an andere Gebiete des Universums verteilt wurde, und auch zu Mata Nuis Geist im Kernprozessor. Diese Energie war für das Universum lebensnotwending - wenn der Fluss aufhörte, wurde Mata Nui krank und starb letztendlich, zusätzlich zu anderen Nebenwirkungen. Daher hörten die Energiestürme auf, als Mata Nui in den Schlaf fiel.

Aufgrund dieser Energie war Karda Nui ständig hell und warm, obwohl es keine Sonnenlöcher gab, um Licht zu liefern. Entzog man Karda Nui das gesamte Licht, würde das Universum in ewige Finsternis gestürzt werden.

Geographie

Karda Nuis Höhenlagen

Karda Nui hatte weder Sonnenlöcher noch Sterne. Daher gab es dort keinen Tag-Nacht-Zyklus. Der Boden war ursprünglich von Sand bedeckt, aber da 1000 Jahre lang der Gigantische Wasserfall in die Höhle geflossen war, war der Boden ein mit Gruben-Mutagen durchsetzter Sumpf geworden, auch wenn die Bewohner nicht von dem Mutagen verändert wurden, hauptsächlich weil die Überflutung nur teilweise war und weil sie die Sümpfe meiden konnten. Der Sumpf war als der Sumpf der Geheimnisse bekannt.

Die Höhlenwände, die Karda Nui umgaben, waren praktisch undurchdringlich bis auf eine Stelle in der Westwand, die einen Eingang enthielt. Die Schilde, die Karda Nui beschützten, waren dazu gedacht, die Energiestürme in Karda Nui einzudämmen, damit sie nichts außerhalb davon zerstörten. Da der Stab von Artakha die Barrieren nicht durchbrechen konnte, konnte er nicht den von der Katastrophe darin angerichteten Schaden beheben. Die Barrieren hinderten die Toa Nuva auch am Zugriff auf ihre Suva, sodass sie ihre Masken nicht tauschen konnten. Die untere Sektion von Karda Nui war von einem Nebel erfüllt, der selbst von der Macht der Akaku Nuva nicht durchdrungen werden konnte.

Auf den Stalaktiten, die bei der Großen Katastrophe von der Kerndecke gefallen waren, waren fortan das Zuhause der av-matoranischen Dörfer, die man daher Stalaktitendörfer nannte. Die Energiestürme zerstörten jegliche Materie in Karda Nui außer den Codrex.

Karda Nui lag direkt unter dem Südlichen Kontinent und wurde von undurchdringlichen Schilden beschützt. Es war ungefähr genauso groß wie der Kontinent und befand sich in seiner eigenen Kuppelhöhle. Es befand sich auf einer tieferen Ebene als die restlichen Inseln im Matoranischen Universum.

Folgende Orte befanden sich in Karda Nui:

Die Bewohner

Matoraner

Die Av-Matoraner kolonisierten einst Karda Nui. Die Große Katastrophe versetzte einige davon wieder in den Kern zurück, nachdem ihre Dörfer dorthin fielen. Die Av-Matoraner wurden früher von Kirop angeführt, doch viele der Av-Matoraner, einschließlich Kirop, wurden von den Schattenegeln der Makuta zu Schatten-Matoranern verwandelt, bevor sie später von einem Klakk zurückverwandelt wurden. Nachdem dies geschehen war, wurde Karda Nui evakuiert und die Matoraner flohen nach Metru Nui.

Von folgenden Av-Matoranern weiß man, dass sie im Kern gewohnt hatten: Gavla, Kirop, Photok, Radiak, Solek, Takua und Tanma

Karda Nui Promo-Bild aus 2007

Rahi

Die Rahi, die ursprünglich den Kern bewohnten, wie die Flugschlangen, wurden von Energiespitzen und den Avohkah geplagt, die beide später von den Toa Mata eingedämmt wurden. Nach der Großen Katastrophe migrierten einige Rahi nach Karda Nui, doch sie stammten nicht aus dem Kern. Einige wurden vom Sumpfwasser mutiert. Vor der Invasion der Makuta benutzten die Av-Matoraner Rahi-Scheuchen, um die Rahi von den Dörfern fernzuhalten. Alle Rahi, die zur Zeit des Wiederausbruchs der Energiestürme noch in Karda Nui waren, wurden von selbigen getötet.

Bekannte Rahi-Arten, die einst im Kern lebten, sind:

Andere

Trivia

  • „Karda“ leitet sich vom altgriechischen Wort kardia ab, welches „Herz“ bedeutet.

Auftritte und Quellen

2006

2007

2008

2009

Siehe auch