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Kini-Nui

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Begriffsklärung.jpg Dieser Artikel handelt von dem Großen Tempel auf Mata Nui. Vielleicht interessierst du dich aber für den Großen Tempel von Metru Nui.
Generation 1
Wir sind über die ganze Insel gereist, nur um hier zu landen?“
„Warum nicht? Es ist ein besonderer Ort.

Takua und Jaller, Die Maske des Lichts
Generation 1
Kini-Nui
MoL Kini-Nui.jpg
Ort
Welt:
Matoranisches Universum
Orttyp:
Sensor, Tempel
Geographische Lage:
Zentrum von Mata Nui
Bewohner:
Keine
Nutzer:
Mata Nui, Turaga, Toa Mata
Erbauer:
Große Wesen
Status:
Zerstört

Kini-Nui war ein wichtiger Bestandteil des planetarischen Erkundungssystems des Großen Geistes Mata Nui. Wenn eingesetzt, nimmt es die Form eines Tempels an; davon leitet sich die matoranische Bezeichnung Kini-Nui ab, die „Großer Tempel“ bedeutet.

Geschichte

Das Kini-Nui Betriebssystem wurde von den Großen Wesen erschaffen und installiert, während sie das planetare Erkundungssystem des Großen Geistes konstruierten. Die Hauptfunktion der Türme bestand darin, Sensoren für Mata Nui zu sein, die ihn über die Ereignisse auf der Oberfläche eines Planeten auf dem Laufenden hielten, während er ihn observierte. Eine weitere Funktion bestand darin, den Bewohnern des Matoranischen Universums einen sicheren Weg nach außen hin zu gewähren, wenn dies nötig war: Ein Durchgang, der vom Suva Kaita verborgen wird. Jedes Mal, wenn der Große Geist einen Planeten verließ, wurde Kini-Nui eingefahren, genau wie er jedes Mal ausgefahren wurde, wenn jener auf einem Planeten landete.

Als die Große Katastrophe die versehentliche Aktivierung des Tarnsystems Mata Nuis verursachte, wurden die Türme Kini-Nuis ausgefahren, die die Mitte der eben entstandenen Insel Mata Nui durchstachen. Makuta Teridax baute sein Versteck aus Versehen nahe des Kini-Nui Mechanismus. Dieser Umstand ermöglichte das Betreten des Verstecks durch den Suva Kaita.

Der Amaja-Nui und andere architektonisch dekorative Elemente des Tempels wurden kurz nach der Ankunft der Toa Metru und der Matoraner Metru Nuis gebaut. Das Äußere Kini-Nuis bestand aus zwei verschiedenen Teilen, dem oberen Teil mit dem Suva Kaita sowie dem unteren Teil mit dem Amaja-Nui. Die Turaga gestalteten diesen so, dass nur der komplette Makoki-Stein den Eingang zu dem Tunnel unter dem Suva Kaita öffnen konnte. Die meiste Zeit danach wurde Kini-Nui hauptsächlich von den Turaga genutzt, die dort Treffen abhielten und um Legenden zu erzählen, etwa Die Legende von Mata Nui.

Kurz vor der Ankunft der Toa Mata bereiste der wandernde Av-Matoraner Takua die Insel Mata Nui, um verschiedenen Aufgaben zu bewältigen. Dabei kam er in Besitz der sechs Toa-Steine, die die Toa Metru kreiert hatten. Die Turaga trugen ihm auf, diese nach Kini-Nui zu bringen. Nachdem er das getan hatte, schoss ein gigantischer Energiestrahl in den Himmel, so stark, dass er vom Tempel weggeschleudert wurde, seine Erinnerungen an das Ereinis löschte, und die Toa-Kanister der Toa Mata nach Mata Nui zog.

Die Turaga hielten ihre letzte Konferenz am Tempel kurz nach diesem Ereignis ab, bei welchem sie sich erzählten, was den Toa Mata Lewa und Gali passiert war.

Die Toa Mata nähern sich dem Suva Kaita.

Am Ende der Suche der Toa nach den Kanohi, versammelten sie sich dort, nachdem Kopaka den Ort in einer Vision gesehen hatte. Dort fanden sie sechs lebensgroße Statuen ihrer selbst, auf denen jedes Mitglied der Toa Mata seine oder ihre sechs Kanohi plazierte. Jede Maske verschwand, nachdem sie auf das steinerne Gesicht gelegt wurde, kurze Zeit nachdem alle 36 Masken verschwunden waren, erschien pro Toa eine Goldene Kanohi auf der jeweiligen Statue. Gleichzeitig bekamen die Toa Mata je ein Bruchstück des zerbrochenen Makoki-Steins, den sie wieder vereinigten und so Zugang zum Tunnel nach Mangaia erlangten.

Zu diesem Zeitpunkt erschien Takua erneut am Tempel, dieses Mal mit einer Gruppe aus sechs Matoranern, der Kompanie des Chronisten, die er unter Anleitung Turaga Nujus rekrutiert hatte. Die Toa diskutierten gerade, was mit dem Tempel zu tun war, wenn sie den Tunnel betreten, damit er nicht durch Rahi überrant werden würde und sie so einsperrte. Gali schlug vor, dass die sieben Matoraner Kini-Nui beschützen sollten, während die Toa Teridax bekämpfen. Tahu beauftragte sie damit, woraufhin die Toa nach Mangaia hinabstiegen.

Kurz nachdem die Toa weggegangen waren, wurde die Kompanie von infizierten Rahi angegriffen, die Schlacht um Kini-Nui begann. Die Matoraner besiegten mehrere Wellen von Rahi, indem sie mit Bambusdisks deren infizierte Kanohi abschlugen. Schließlich waren die Rahi jedoch stark in der Überzahl und konnten die Matoraner beinahe überwältigen. Den Matoraner konnten jedoch im letzten Moment die Gukko-Vogel-Truppe, die Ussallerie und die Stadtwache zur Hilfe eilen, deren vereinte Kraft die Rahi besiegen konnte.

Nachdem sie Teridax bekämpft hatten, kehrten die Toa zur Oberfläche nach Kini-Nui zurück. Sie waren jedoch gezwungen, beinahe sofort wieder zu gehen, nachdem sie etwas den Dschungel verwüsten gehört hatten und Kapura sie um Hilfe bat, weshalb sie nach Ta-Koro aufbrachen.

Nach der Niederlage der Bohrok-Kal beriefen die Turaga eine Versammlung aller Matoraner bei Kini-Nui ein, um ihnen beizubringen, sich selbst wiederaufzubauen können, wobei sie Takua und Jaller als Modelle der neuen Form benutzten.

Als die Maske des Lichts entdeckt wurde, meditierte Gali Nuva am Amaja-Kreis. So war sie dabei, als ein Guurahk, ein Lerahk, und ein Panrahk, die von Teridax gesandt wurden, die Maske zu finden, aus dem Suva Kaita stiegen und ihn dabei zerstörten. Die drei Rahkshi griffen sie an, doch sie konnte fliehen, indem sie in den Bach am Boden des Tals tauchte.

Die Avohkii, als sie Jaller und Takua anvertraut worden war, zog diese eventuell nach Kini-Nui zurück. Alle sechs Rahkshi konfrontierten sie, doch beinahe zur selben Zeit kamen die sechs Toa Nuva an, die Jaller, Takua, die Avohkii und den Amaja-Kreis ringförmig schüzten. Im folgenden Kampf besiegten die Toa alle Rahkshi außer einen, einen Turahk, der die zwei Matoraner angriff. Um Takua zu schützen, warf Jaller sich zwischen sie und klammerte sich an des Turahks Stab der Furcht, wodurch er Sekunden später an dem großen Schub aus Furcht starb. Durch Jallers Opfer erkannte Takua den Siebten Toa in sich selbst, setzte die Avohkii auf und wurde zu Takanuva.

Um seine neue Macht zu demonstrieren, fing Takanuva den Turahk in einer Säule aus Licht ein und zerstörte ihn so. Am nächsten Tag beaufsichtigte Takanuva den Bau des Ussanui aus Teilen der zerstörten Rahkshi. Danach trennte er sich von den den Toa Nuva und Hahli und flog mit dem Gefährt nach Mangaia hinab, wobei er den Tunnel benutzte, durch den die Rahkshi an die Oberfläche gekommen waren.

Hahli bei Kini-Nui in The Final Chronicle

Ohne Takanuvas Wissen versteckte Hahli später den Ussanui. Später kam sie aus dem Tunnel heraus und überredete die Toa, Turaga und Matoraner, ihr nach unten zu folgen, wie Takanuva es ihr aufgetragen hatte. Das taten sie auch, wobei sie wieder den Tunnel unter dem ehemaligem Suva Kaita benutzten.

Später zerstörten die neu-erweckten Bohrok-Schwärme alle von Matoranern gemachte Teile Kini-Nuis, die Teile der Großen Wesen blieben, also der Sockel und die Türme. Als das Wesen Mata Nui erwachte, wurde der Tempel durch die Insel Mata Nui vom Großer-Geist-Roboter abgeschnitten und die Säulen fielen auf Aqua Magna. Da die Toa Nuva den Großen Geist „wachrüttelten“ anstatt ihn langsam zu erwecken, wurden Mata Nuis Systeme außer Kraft gesetzt und alles abgestoßen, was nicht zum Überleben benötigt wurde, Kini-Nui eingeschlossen. Trotzdem könnte es sein, dass Kini-Nui durch das Tarnsystem wiederhergestellt wurde, wobei er nach Teridax' Tod und der Zerstörung des Großer-Geist-Roboters endgültig zerstört worden wäre.

Landschaft

Kini-Nui lag ungefähr in der Mitte von Mata Nui, in einem Tal westlich des Mangai-Vulkans. Er lag über einer Schlucht, über die sich eine Brücke erstreckte, die die beiden Hälften des Tempels verband.

Auf einer Seite des Tals befand sich der obere Tempelbereich, zu dem ein großer Tempel mit vier Türmen gehörte, in deren Mitte sich der Suva Kaita befand. Dieser Bereich umfasste auch sechs lebensgroße in den Stein gemeißelte Abbilder der maskenlosen Toa Mata.

Auf der anderen Seite des Tals befand sich der untere Tempelbereich, zu dem der Amaja-Nui und eine riesige Statue eines Toa-Kopfes gehörte. Der Amaja-Nui war im Grunde eine erhobene, größere Version der Amaja-Kreise, die auf der ganzen Insel gefunden werden konnten, und diente demselben Zweck: dem Nacherzählen von Legenden. Der Toa-Kopf wurde später von Takanuva zerstört, um eine riesige Statue der Pakari zu offenbaren, die Takua trug.

Das Tal selbst war bewaldet und man sah oft tropische Pflanzen auf den verschiedenen Teilen des Kini-Nui wachsen. Viele große Felsspitzen füllten die Gegend rund um den Tempel. Am Boden des Tals verlief zwischen den beiden Hälften des Kini-Nui ein Fluss, der nicht weit vom Tempel in einen Wasserfall mündete.

Lage

Kini-Nui bei Nacht unter den Geistessternen der Toa Mata und Takanuva

Der Kini-Nui war über mehrere Wege erreichbar, von denen aber nur einer explizit in der Story gezeigt wurde. Welche Route man auch nahm, der Kini-Nui galt als schwer erreichbar.

Der Pfad, den die Kompanie des Chronisten nahm, begann hinter den Naho-Fällen in Ga-Wahi, wo eine Höhle in einen Tunnel hineinführte. Der Tunnel endete auf einer Klippe über einer Schlucht, auf deren gegenüberliegender Seite ein kleiner Wald lag. Nach dem Wald musste man eine Felsenschlucht durchqueren und erreichte ein Schneefeld, in dem eine riesige Statue eines Toa-Kopfes stand, die als das Tor des Eises bekannt war. Das Tor konnte nur mit einem Schlüssel geöffnet werden, aber sobald man es durchschritten hatte, gelangte man in den Dschungel rund um Kini-Nui.

Trivia

  • Kini-Nui wird von jedem Medium auf eine andere Art und Weise dargestellt: In Tale of the Toa sind die sechs Toa Mata dort eingemeißelt, was nirgendwo sonst erwähnt oder abgebildet wird. Auch die Größe und Form des Tempels variiert stark: In den Comics, im Mata Nui Online Game und in den Bohrok-Kal-Online-Animationen ist der Sockel Kini-Nuis groß und abgeflacht kuppelförmig, während die Türme aus den Seiten aufsteigen. In Die Maske des Lichts und im Mata Nui Online Game II dagegen ist Kini-Nui kleiner, aber der Sockel ist hoch, steil und kegelförmig mit einer flachen Spitze. Die Türme ragen hier aus der flachen Spitze heraus.
  • Auf der Toa-Mata-Mini-Promo-CD wird Kini-Nui als Menü benutzt.
  • Mehrere Konzeptskizzen Kini-Nuis (siehe unten rechts) waren die Preise des Master of BIONICLE 2-Wettbewerbs auf BZPower.

Auftritte und Quellen

Eine Konzeptsskizze Kini-Nuis

2001

2002

2003

2004

2005

2007

2008

2009

Siehe auch