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Militär

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Militär
MoL Stadtwache.jpg
Die Stadtwache von Ta-Koro
Kultur
Ort(e):
Spherus Magna, Matoranisches Universum
Zweck:
Verteidigung; Eroberungsfeldzüge
Auswirkungen:
Orte werden verteidigt/erobert

In der BIONICLE-Saga hatten mehrere Gruppierungen und Völker ein organisiertes Militär gegründet, das sowohl zur Verteidigung als auch zur Eroberung diente.

Spherus Magna

Nachdem eine Gruppe Agori die Energiegeladene Protodermis auf dem Planeten entdeckt hatte, begannen sie einen Krieg miteinander, der als der Kernkrieg bekannt war. Die Elementarlords waren die militärischen Anführer jenes Konflikts, die Armeen aus Soldaten anführten, von denen später einige nach dem Krieg zu Glatorianern wurden. Die sechs militärischen Fraktionen während des Kernkriegs waren:

Ausrüstung

Die Kämpfer des Kernkriegs verwendeten viele verschiedene Arten von Waffen, Werkzeugen und Fahrzeugen in ihren Gefechten. Diese Ausrüstungsgegenstände wurden später zu ihren Waffen in Arenakämpfen.

Bara Magna

Nach dem Zerbrechen bestanden die Stämme, die sich auf Spherus bekriegt hatten, weiterhin, aber nur der Felsenstamm blieb eine militärische Fraktion.

Die Stämme des Feuers, Wassers, Dschungels und Eises bildeten später eine vereinte Armee aus Glatorianern und Agori, um die Skrall-Truppen des Felsenstamms und deren Knochenjäger-Verbündeten in der Schlacht von Roxtus zu besiegen, doch jene Armee wurde nach der Schlacht wieder aufgelöst und die Glatorianer formierten sich als Verteidigungsmacht für die vereinten Stämme neu. Die Armee fand sich während der Schlacht von Bara Magna erneut zusammen, um die Bewohner Spherus Magnas gegen Rahkshi, Skakdi und Skrall-Splittergruppen zu verteidigen, und löste sich erneut auf, nachdem jener Konflikt vorüber war.

Ausrüstung

Militärische Streitkräfte auf Bara Magna benutzten weiterhin Waffen und Fahrzeuge aus der Kernkriegszeit, die das Zerbrechen überstanden hatten, sowie welche, die sie selbst durch Reparatur oder Improvisation zu verwendbarer Ausrüstung gemacht hatten. Neue Ausrüstung wurde nicht angefertigt, obwohl manche Waffen der Glatorianer durch die Macht der Kanohi Ignika verwandelt wurden, um ihnen im Kampf gegen die Skrall besser zu dienen.

Matoranisches Universum

Metru Nui

Vor der Großen Katastrophe organisierten die Matoraner von Metru Nui keine Verteidigungsorganisationen. Sie verließen sich für ihren Schutz größtenteils auf Toa und Vahki, obwohl sie stets geladene Kanoka-Werfer bei sich trugen, um sich gegen plötzliche, unerwartete Rahi-Angriffe zu verteidigen. Als die Matoraner nach Metru Nui zurückkehrten, behielten sie die Organisationen bei, die sie auf Mata Nui etabliert hatten.

Mata Nui

Auf Mata Nui besaß jedes Dorf eine Verteidigungsgruppe zum Schutze ihrer Siedlung und deren Bewohner.

Die Matoraner hatten alle ihre Militärorganisationen von Mata Nui auf Metru Nui weitergeführt.

Rahi und Militär

Die Gukko-Vogel-Truppe bereitet ihre Rahi auf den Kampf vor

Auf Mata Nui trainierten die Matoraner gewisse Rahi zum Einsatz in Kämpfen.

  • Dikapi - flugunfähige aber schnell rennende Wüstenhühner, die manchmal von po-matoranischen Spähern geritten wurden und gelegentlich mit Nachrichten am Körper quer als Boten durch die Wüste geschickt wurden
  • Gukko - wurden in der Gukko-Vogel-Truppe als Hauptstreitkraft für Luftkämpfe benutzt; manchmal mit Reitern, die Bambusdisks benutzten
  • Nui-Rama - wurden in der Gukko-Vogel-Truppe als helikopterartige Transportmittel benutzt
  • Ussal - Krabben-Rahi, die der Ussallerie als Reittiere dienten

Nynrah

Die Nynrah-Geister, matoranische Handwerker von der Insel Nynrah, hatten versucht, eine Form der Verteidigung durch das "Verbessern" von Matoranern durch experimentelle Methoden zu erreichen. Ein solches Testsubjekt war Phantom. Dieses Experiment erwies sich jedoch als Fehlschlag, sodass man den Plan verwarf und Phantom verstieß.

Voya Nui

Matoranischer Widerstand - Nachdem die Piraka auf Voya Nui ankamen, schöpften manche Matoraner über die wahren Absichten der Piraka Verdacht, sodass sechs Matoraner das Widerstandsteam bildeten, um gegen die finsteren Pläne der Neuankömmlinge vorzugehen. Nachdem die matoranische Bevölkerung wieder in Sicherheit und die Piraka verschwunden waren, wurde der Widerstand aufgelöst.

Mahri Nui

Als die Barraki ihre Tiefseearmeen aufstellten, wurden die Matoraner äußerst verwundbar gegenüber deren Angriffen, insbesondere von Ehleks Giftaale. Die Verteidigungsanlagen der Matoraner bestanden aus gehärteten Luftblasen (und dazugehörigen Luftblasenwerfern), die von den Hydruka geerntet wurden und für wasseratmende Wesen giftig waren. Sie besaßen auch mindestens ein U-Boot, mit dem sie durch die Tiefen reisen konnten. Defilak, Sarda, Idris und Gar wurden von Pridak und seiner Takea-Armee überfallen, während sie darin reisten.

Karda Nui

In Karda Nui wehrten sich die Av-Matoraner des letzten freien Stalaktitendorfs gegen die Invasion der Makuta und deren von Schattenegeln konvertierten Schatten-Matoraner, verloren den Kampf aber beinahe, bevor die Toa Nuva eintrafen und ihenn halfen. Die Av-Matoraner verteidigten sich mit Lichtranken, mit denen sie ihre Dörfer zum Schutz gegen die angreifenden Schattenwesen befestigten, und Energieschwertern.

Ausrüstung

Eine Bambusdisk

Die Waffen, mit denen sich die Matoraner verteidigten, umfassten:

  • Abwehrer - die Waffen des Matoraners Balta; wurden nur auf Voya Nui benutzt
  • Auflader - die Waffen der Matoranerin Dalu; wurden nur auf Voya Nui benutzt
  • Bambusdisks - Bambusschreiben, die von Le-Matoranern angefertigt und auf ganz Mata Nui verwendet wurden
  • Boxor - große mechanische Verteidigungsmaschinen mit Schlagarmen, die von Nuparu erfunden und während der Bohrok-Invasion verwendet wurden; wrden nur auf Mata Nui benutzt und manche wurden mit nach Metru Nui gebracht
  • Echogabeln - die Waffen des Matoraners Kazi; wurden nur auf Voya Nui benutzt
  • Elektroklingen - wurden von Defilak, Dekar und anderen Matoranern Mahri Nuis als Nahkampfwaffen eingesetzt
  • Energieschwerter - wurden von den Av-Matoranern Karda Nuis als Leiter für ihre Lichtenergie benutzt
  • Kanoka - Wurfscheiben, die in Metru Nui angefertigt wurden und besondere Kräfte besaßen; sie wurden von den Matoranern Metru Nuis zur Verteidigung eingesetzt
  • Kraftschneider - die Werkzeuge des Matoraners Velika; wurden nur auf Voya Nui benutzt
  • Luftblasenwerfer - Matoraner aus Mahri Nui benutzten diese Waffen als Hauptverteidigung gegen wasseratmende Rahi und Feinde; die luftblasenerntenden Hydruka waren oft mit natürlichen Versionen dieser Werfer ausgerüstet, um sich draußen in den Luftfeldern zu verteidigen
  • Reißklauen - die Werkzeeuge des Matoraners Piruk; wurden nur auf Voya Nui benutzt
  • Schilde - wurden auf Mata Nui zum Schützen des eigenen Körpers im Kampf benutzt; sie wurden je nach Dorf aus Eis, Metall oder Bambus gefertigt
  • Schlagblitzgeneratoren - die Waffen des Matoraners Garan; wurden nur auf Voya Nui benutzt
  • Speere - wurden auf Mata Nui als Waffen benutzt; angefertigt aus Bambus, Stein und Metall