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Sagaführer: Die Bohrok-Schwärme

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Generation 1

Alle Jahresangaben sind relativ zur Wiederherstellung von Spherus Magna.

Der Sieg über Teridax bedeutete das endgültige Ende der Dunklen Zeit. Takua, der den Sieg der Toa Mata beobachtet hatte, lag unter den Teilen von Makutas Wirbel begraben. Nachdem er sich befreit hatte, suchte er nach einem Ausgang. Am anderen Ende des Raumes öffnete sich ein großes, rundes Tor mit einem Zeichen, das Takua schon einmal in einem Traum gesehen hatte.

Ein Bohrok kommt aus seinem Nest

Er trat durch das Tor und sah vor sich eine Art riesiges Nest. Als er ihm näher kam, konnte er rote, leuchtende Augen erkennen. Einer der Behälter öffnete sich, und die darin enthaltene Kreatur kam hervor. Während sich nach und nach immer mehr der Behälter öffneten, versuchte Takua zu fliehen. Dabei entdeckte er eine goldene Kugel, in der ein Stück zu fehlen schien. Da er die Form wiedererkannte, holte er aus seiner Tasche den Meißel, den er von Onewa bekommen hatte. Als er ihn in das Loch in der Kugel steckte, bildete sich eine Energiebase um ihn, die ihn durch einen Tunnel in der Decke der Kammer an den Strand von Ta-Wahi trug.

Dort befand sich Turaga Vakama. Er hatte befürchtet, dass Takua gestorben wäre, und entschuldigte sich auch im Namen der anderen Ta-Matoraner dafür, dass sie angenommen hatten, er würde ihnen Unglück bringen. Anschließend kehrten die beiden nach Ta-Koro zurück. Als dort jedoch eine Siegesfeier stattfand, griffen Horden von Pahrak und Kohrak das Dorf an. Die Matoraner versteckten sich, doch Kapura konnte entkommen und rannte zu den Toa Mata nach Kini-Nui, wo er immer wieder das Wort "Bohrok" vor sich hin stammelte.

Die Toa diskutierten noch immer über ihren Sieg, als Kapura erschien. Sie nutzten die Kakama-Kräfte ihrer Goldenen Kanohi, um nach Ta-Koro zu eilen und zu sehen, was dort vor sich ging. Sie stellten fest, dass die Pahrak und Kohrak ganz Ta-Wahi verwüsteten, die Matoraner jedoch in Ruhe ließen. Sie ignorierten zunächst sogar die Toa; Erst, als sie sich ihnen in den Weg stellten, um sie aufzuhalten, wurden auch sie offen angegriffen. Sie konnten die Bohrok schließlich vertreiben, indem Gali und Lewa ihre Kräfte vereinten und damit einen mächtigen Gewittersturm erzeugten.

Zurück blieb nur ein einzelner Pahrak, den sie zuvor niedergeschlagen hatten. Sein Kopf war offen und man konnte seine Krana sehen. Vakama erzählte den Toa die Geschichte der Bohrok und erklärte, dass sie alle acht Arten von Krana von allen sechs Arten von Bohrok sammeln mussten, um ihre Invasion aufhalten zu können. Die Toa teilten sich daraufhin auf, um ihre eigenen Koro aufzusuchen.

Als Lewa in Le-Wahi ankam, traf er dort jedoch auf eine große Anzahl von Lehvak und stellte fest, dass Matau und die Le-Matoraner Krana trugen. Kurz darauf wurde auch er selbst überwältigt und unter die Kontrolle einer Krana gebracht.

Po-Koro wurde währenddessen von den Tahnok belagert. Turaga Onewa und die Po-Matoraner hatten keine Möglichkeit zu fliehen, denn der einzige Fluchtweg wurde von den Tahnok versperrt. Die Po-Koro-Wache wollte die Tahnok schon angreifen, als Hafu seine Statuen vor dem Eingang ins Dorf zum Einsturz brachte und damit den Weg ins Dorf versperrte. Einer der Tahnok wollte seine Krana auf Hafu abwerfen, als Pohatu erschien und ihn in Sicherheit brachte. Später wurde das Dorf noch von Lehvak und Pahrak angegriffen, doch Pohatu konnte sie zurückschlagen. Dennoch mussten die Po-Matoraner schließlich nach Ga-Koro evakuiert werden.

Gahlok überschwemmen Onu-Wahi

Onu-Koro wurde zunächst von einigen Nuhvok angegriffen, später von Gahlok, die das gesamte Höhlensystem fluteten. Onepu und Taipu überwachten die Evakuierung der Onu-Matoraner in einen anderen Teil von Onu-Wahi. Gerade als der letzte Matoraner, Nuparu, ankam, wurde das Dorf überschwemmt und die drei Matoraner wurden in einer kleinen Höhle eingeschlossen. Nuparu erhellte die Höhle mit einem Lichtstein und sie entdeckten einen deaktivierten Gahlok ohne Krana. Während Onepu und Taipu damit begannen, sich einen Weg in die Freiheit zu schaffen, bastelte Nuparu mit den Teilen des Gahloks herum und entwickelte dabei eine Kampfmaschine namens Boxor. Mit ihr vertrieb er die Gahlok aus Onu-Koro und stellte sie dann auch für den Kampf in anderen Dörfern zur Verfügung.

Pohatu und Gali schmiedeten einen Plan und trafen sich mit den anderen Toa, um ihn in die Tat umzusetzen. Gemeinsam gelang es ihnen, eine Falle aufzustellen, mit der sie die Bohrok überschwemmen und ihnen einige Krana abnehmen konnten. Anschließend teilten sich die Toa wieder auf; Onua machte sich auf die Suche nach Lewa, von dem sie schon länger nichts mehr gehört hatten.

Kopaka verfolgte einen Trupp von Tahnok Va und entdeckte eine Höhle, in der sich noch viele weitere befanden. Er suchte Tahu auf und untersuchte diese Höhle mit ihm. Dabei begriffen sie, dass diese Kreaturen nicht von irgendeinem anderen Land hier her gebracht worden waren, sondern aus dem Inneren der Insel selbst kamen.

Auf seiner Suche entdeckte Onua einige Lehvak Va, die Lewas Maske bei sich trugen. Er eroberte sie zurück und traf schließlich auf Lewa selbst, der inzwischen eine Krana trug und stand somit unter dem Einfluss der Bohrok stand. Onua sprach dem Toa der Luft Mut zu und gab ihm schließlich die Kraft, sich der Krana zu widersetzen und sie sich selbst vom Gesicht zu reißen. Die beiden wurden von Lehvak angegriffen, doch Onua war in Begleitung einiger Boxor, die die Bohrok schnell umzingeln konnten. Lewa erzählte, dass er unter dem Einfluss der Krana die "Stimmen des Schwarms" hören konnte, und dass die Toa schnell handeln müsste, denn sonst wäre bald nichts mehr von Mata Nui übrig.

Matau und die Le-Matoraner werden von Krana kontrolliert

Eine kleine Gruppe Matoraner hatte in Le-Wahi ein Camp aufgeschlagen. Takua, Nuparu und ein paar weitere Matoraner schmiedeten dort ihren Plan, die Le-Matoraner zu befreien, die zum Großteil noch unter dem Einfluss der Krana standen. Plötzlich erschienen Kongu und Tamaru und erzählten, dass sie die einzigen verbliebenen Le-Matoraner waren. Gemeinsam setzten sie am nächsten Morgen ihren Plan um: Kongu und Tamaru machten die Nuhvok auf sich aufmerksam und lockten sie dann auf eine Lichtung. Dort stellten sich den Bohrok und den Krana-tragenden Le-Matoranern mehrere Boxor entgegen. Takua und Nuparu befreiten Turaga Matau von seiner Krana und anschließend auch die restlichen Le-Matoraner.

Gali und Pohatu trafen in einer Schlucht auf eine Gruppe Tahnok und machten sie unschädlich. Kurz darauf versammelten sie sich mit den restlichen Toa, und Kopaka erzählte ihnen von seiner Entdeckung. Die sechs Toa beschlossen daraufhin, in das Bohrok-Nest einzudringen und die Bedrohung durch die Bohrok endgültig zu beenden.

Auf dem Weg durch die Tunnel sprach Tahu mit Onua über Lewa, denn er befürchtete, dass er immer noch von den Krana beeinflusst werden könnte. Währenddessen unterhielt sich Pohatu mit Gali über die glatten Tunnelwände, die unmöglich von einem Matoraner oder Bohrok gegraben sein konnte. Auch Lewa und Kopaka unterhielten sich, denn auch Lewa befürchtete, dass er noch unter dem Einfluss des Schwarms stehen könnte.

Die Toa entdeckten ein Loch, und Tahu nutzte die Miru-Kräfte seiner Maske, um durch es hinunter zu schweben. Er entdeckte ein riesiges Nest, und vor seinen Augen erwachten die darin schlafenden Bohrok. Währenddessen stießen die anderen Toa auf eine Felswand, die sich trotz der vereinten Kräfte von Onua und Pohatu nicht zerstören ließ. Sie konnten jedoch auch nicht mehr umkehren, denn aus der anderen Richtung kam ihnen geschmolzene Lava entgegen. Lewa durchschaute den Trick jedoch schließlich und erklärte den anderen Toa, dass die Felswand nur eine Illusion war, und dass sie einfach durch sie hindurchlaufen konnten, wenn sie nicht an sie glaubten.

Ein Exo-Toa

Nachdem sie dieser Situation entkommen waren, wurde der Boden immer wärmer und die Wand wurde durchbrochen. Tahu erzählte den anderen Toa, dass er das Nest der Bohrok in die Luft gejagt hatte. Kurz darauf gab der Boden unter ihnen nach, und sie stürzten in einen riesigen Raum. Am Boden entdeckten sie mehrere Nischen, in denen sie die Krana der Bohrok, die sie gesammelt hatten, platzierten. Daraufhin öffneten sich sechs Pfade. Die Toa teilten sich auf, jeder von ihnen nahm einen anderen Weg. Sie entdeckten die Exo-Toa und legten sie an.

In der nächsten Kammer trafen sie auf die Bahrag, die Königinnen der Bohrok. Sie versuchten, die Bahrag in die Enge zu drängen, doch danach schützte ein Schutzschild die beiden vor allen weiteren Angriffen. Die Bahrag verwickelten Pohatu und Onua in Kämpfe mit Illusionen, während sie die anderen Toa mit ihren Elementarkräften in Schach hielten. Tahu merkte schließlich, dass die Exo-Toa sie daran hinderten, ihre Elementarkräfte einzusetzen, und sie legten ihre Rüstungen ab. Durch die Vereinigung ihrer Kräfte gelang es ihnen, die Bohrok in Protodermis einzuschließen und die Bohrok somit aufzuhalten.

Während all dem waren Takua und Jaller auf der Oberfläche nach Ga-Koro gereist, um den Ga-Matoranern und den flüchtigen Po-Matoranern im Kampf zu helfen. Kurz darauf griffen die Pahrak das Dorf an. Um die Bohrok zu bremsen, zerstörten Macku, Hahli und Kotu den einzigen Weg in das Dorf. In der Nacht schlugen die Bohrok jedoch bei den Naho-Fällen zu und bildeten mit dem Schutt der steinernen Kaukau-Maske eine Brücke in das Dorf. Einige Boxor stellten sich ihnen entgegen, aber die Bohrok stürzten kurzerhand die Brücke, auf der die Boxor standen, in das Wasser. Einige Ga-Matoraner konnten die Piloten der Boxor jedoch retten, und die Bohrok waren nun wieder von den Matoranern abgetrennt.

Kurz darauf erschienen jedoch drei Pahrak Va, die die Krana der Pahrak austauschten und ihnen somit ermöglichten zu den Matoranern zu fliegen. Takua und Jaller, die ebenfalls von den anderen Matoranern abgeschnitten waren, nutzten einen Bambus-Halm als Schleuder, um Takua auf das Seerosen-Blatt mit den anderen Matoranern zu befördern. Doch in dem Moment leuchtete der Toa-Suva auf und ein Symbol erschien über ihm. Lichtstrahlen schossen von dem Suva auf die Bohrok und sie brachen zusammen. Nokama erklärte den Matoranern, dass die Toa wohl erfolgreich waren und die Bedrohung durch den Schwarm nun vorüber sei.

Die sechs Toa Nuva

Währenddessen gab der Boden unter den Füßen der Toa nach; Sie stürzten in Röhren mit Energiegeladener Protodermis und wurden verwandelt. Die Toa staunten über ihre neuen Rüstungen und Waffen, als plötzlich ein riesiger Felsbrocken auf sie herabfiel. Tahu rief die Kräfte seiner Hau Nuva und erschuf damit einen Schild, der die Toa schützte. Dann beauftragte er Lewa und Pohatu, dass sie sich und den Rest der Toa mit den kombinierten Kräften ihrer Masken aus der Höhle befreien sollten. Als sie sicher an der Oberfläche angekommen, gaben sie sich einen neuen Namen: Toa Nuva.

In Ga-Koro arbeiteten einige Matoraner inzwischen fleißig an der Wiederherstellung ihres Dorfes, während andere alle Krana aufsammelten, in tiefe Gruben warfen und diese dann verschlossen. Takua, Jaller und Hewkii beobachteten das Treiben und bemerkten, dass sich unter den Matoranern eine neue Form des Sports Kolhii etabliert hatte. Kurz darauf wurde Hewkii von Macku fortgezerrt, die ihm schwimmen beibringen wollte, und Jaller ging mit Hahli, um vor der Rückkehr nach Ta-Koro noch etwas Zeit in der Sonne zu verbringen.

Siehe auch