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Sagaführer: Die Dunkle Zeit

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Generation 1

Alle Jahresangaben sind relativ zur Wiederherstellung von Spherus Magna.

Als Mata Nui bei der Großen Katastrophe von Makuta Teridax in Schlaf versetzt wurde, wurde das Matoranische Universum schwer beschädigt und verfiel ins Chaos.

In dieser Zeit begann als Folge der Ereignisse auf Metru Nui ein Krieg zwischen den Dunklen Jägern und den Makuta, der auch noch bis nach der Dunklen Zeit andauerte.

Vor 1.000 Jahren

Nachdem die Matoraner erweckt worden waren und ihre Gedächtnisse verloren hatten, begannen die Matoraner, neue Dörfer zu bauen. Sie nahmen auch die Luftschiffe und Matoraner-Kugeln auseinander, um deren Teile wiederverwerten zu können. Unter der Führung der Turaga richteten die Dörfer ihre eigenen Stadtwachen ein.

Ahkmou

Nach einer Weile kehrte Ahkmou zu den Matoranern auf Metru Nui zurück, stand jedoch noch immer unter dem Einfluss der Lügen, die Teridax ihm über die Turaga und Matoraner erzählt hatte. Ahkmou begann ein Leben als Doppelagent, immer darauf bedacht, die anderen Matoraner zu betrügen und zu hintergehen. Teridax selbst ließ die Matoraner jedoch, wie er es Vakama versprochen hatte, genau ein Jahr lang in Ruhe. Erst dann folgte er ihnen nach Mata Nui und begann einen tausendjährigen Krieg mit dem Ziel, die Matoraner von ihrer Rückkehr nach Metru Nui abzuhalten. Dazu nahm er Rahi gefangen und brachte sie mit infizierten Kanohi-Masken unter seine Kontrolle, um sie die Dörfer der Matoraner angreifen zu lassen. Immer wieder stießen die Turaga außerdem auf Kraata, die sie einfingen und einsperrten, da sie sich nicht trauten sie zu zerstören.

Vor 900 Jahren

Nach einhundert Jahren begannen die Matoraner von Voya Nui mit dem Bau eines neuen Dorfes auf abgekühltem Lavagestein an der Küste der Insel: Mahri Nui.

Vor 500 Jahren

Metru Nui

Verweiler

Nach der Großen Rettung waren die Rahaga, Keetongu und Turaga Dume auf Metru Nui zurückgeblieben, um die Stadt zu bewachen und einen Teil der Schäden zu reparieren. Der Umschattete schickte den Dunklen Jäger Verweiler nach Metru Nui, um die Stadt zu beobachten und regelmäßig Bericht zu erstatten. Verweiler machte sich häufig einen Spaß daraus, bei Rahaga Norik Albträume von einfallenden Visorak und Dunklen Jägern zu erzeugen.

Eines Tages fielen tatsächlich Visorak in Metru Nui ein. Verweiler beobachtete gespannt das Geschehen, ging aber davon aus, dass die Visorak ihre Gegner ohne Mühe besiegen würden. Tatsächlich kam es jedoch ganz anders, denn es gelang Dume und den Rahaga, die Anführer der Visorak zu besiegen. Damit waren die verbliebenen Visorak verwirrt und verwundbar, und es gelang den Rahaga, sie gefangen zu nehmen. Verweiler kehrte zu seinem Versteck in den Archiven zurück.

Mata Nui

Amaya

Kai, Amaya, Macku, Marka und zwei weitere Ga-Matoranerinnen ruderten über das Wasser, als sie von einem Tintenfisch angegriffen wurden. Das Wesen packte Marka, und daraufhin schlugen die Ga-Matoraner auf das Tier ein, bis es Marka wieder losließ, jedoch die Maske der Ga-Matoranerin mitnahm.

Der Tintenfisch griff das Dorf an und verwüstete die Hütten der Matoraner. Amaya trug Marka an die Küste und legte sie auf ein Seerosenblatt. Dann nahm sie ein Seil und warf sich gegen die angreifende Seekreatur, um ihre Tentakeln zusammenzubinden. Eine der Tentakeln packte die Ga-Matoranern jedoch am Hals und würgte sie, bis sie ohnmächtig wurde.

Sie kam später in Nokamas Hütte wieder zu sich. Die anderen Ga-Matoraner hatten den Angreifer vertrieben, und Macku hatte Markas Kanohi zurückgebracht. Die Matoraner diskutierten noch kurz über den Angriff, bevor sie mit dem Wiederaufbau des Dorfes begannen.

Voya Nui

Kazi

Ein Hurrikan bewegte sich auf Voya Nui zu. Kazi und Garan informierten die anderen Matoraner darüber, dass ihr Dorf evakuiert werden und sie in Höhlen Schutz suchen mussten. Zunächst gab es Proteste, denn die Matoraner waren der Meinung, schon schlimmeres als einen Sturm durchgestanden zu haben, doch schließlich hatten sie Einsicht und verließen das Dorf.

Während der Evakuierung erfuhr Kazi von Piruk, dass Dalu gegangen war, um sich den Sturm anzusehen. Aus Sorge um das Leben der Ga-Matoranerin machte sich Kazi auf der Suche nach ihr und entdeckte sie auf einer Klippe. Als ein Baum auf sie stürzte, konnte Kazi sie zur Seite stoßen, fiel dabei jedoch selbst von der Klippe und wurde ohnmächtig.

Axonn rettete den Matoraner jedoch heimlich, und Kazi wachte zu seiner eigenen Überraschung im Wald wieder auf. Er wunderte sich darüber, wie er überlebt hatte, und Dalu meinte, dass das ein Geschenk von Mata Nui gewesen sein müsste. Die beiden kehrten dann mit den anderen Matoranern in das verwüstete Dorf zurück und begannen mit dem Wiederaufbau.

Vor 300 Jahren

Der Grund, auf dem Mahri Nui gebaut war, brach ab und die gesamte Stadt versank im Meer. Die Stadt stürzte auf eine Festung, die die Barraki in der nähe der Grube gebaut hatten und zerstörte sie vollständig. Durch den Aufprall gaben die Luftgräser Luftblasen ab, die die Matoraner von Mahri Nui einhüllten und ihnen so das Leben unter Wasser ermöglichte. Da sie jedoch kurze Zeit dem Mutagen im Wasser ausgesetzt waren, wurden ihre Körper größer und stärker. Schon bald nach der Katastrophe hatten die Matoraner von Mahri Nui ihr altes Leben an der Oberfläche vollkommen vergessen und begannen ein neues unter Wasser. Sie gründeten einen Rat und zähmten die Hydruka, um die Luftgräser zu ernten.

Vor 5 Jahren

Vultraz

Auf der Tren-Krom-Halbinsel wurde in einem Dorf eine seltene Lavagemme entdeckt, die der Ta-Matoraner Vultraz in seinen Besitz bringen wollten. Da die Dorfbewohner den Edelstein jedoch nicht einfach so aufgeben wollten, brachte Vultraz sie um, um an den Stein zu kommen. Damit zog er jedoch die Aufmerksamkeit eines alten Feindes auf sich, der Ko-Matoraner Mazeka. Es kam zu einem Kampf zwischen den beiden, und es gelang Vultraz beinahe, seinen Feind von einer Klippe zu stürzen. Mazeka schleuderte sich jedoch hoch und trat stattdessen Vultraz von der Klippe. Danach kehrte Mazeka zurück, um die Nachricht von Vultraz' Tod zu verbreiten.

Allerdings hatte Makuta Gorast den Ta-Matoraner von einigen Rahi auffangen lassen. Sie mutierte ihn, veränderte sein Aussehen und seine Stimme vollkommen, um ihn als Diener der Bruderschaft der Makuta zu rekrutieren. Sie befahl ihm, einen Matoraner des Schalls namens Krakua zu finden. In derselben Nacht bekam Mazeka Besuch von Jerbraz, einem unsichtbaren Mitglied des Ordens von Mata Nui. Sein Kampf gegen Vultraz hatte den Orden auf ihn aufmerksam gemacht, und sie wollten ihn rekrutieren. Als Mazeka den Vorschlag annahm, bekam er den Auftrag Krakua zu finden und zu beschützen, da es sich bei ihm wohl um einen zukünftigen Toa handelte.

Die beiden gingen zu einem Dorf von De-Matoranern und fanden dort den gesuchten Matoraner. Gerade, als Mazeka ihn ansprach, griff Vultraz an und erzeugte ein extrem lautes Geräusch, sodass die schallempfindlichen De-Matoraner allesamt ohnmächtig zusammenbrachen. Während Jerbraz Krakua in Sicherheit brachte, kämpfte Mazeka gegen Vultraz, verlor den Kampf jedoch. Der Ta-Matoraner enthüllte seinem alten Feind seine Identität und ließ ihn dann am Leben. Mazeka wollte ihn verfolgen, doch Jerbraz hielt ihn zurück. Daraufhin bat der Ko-Matoraner darum, vom Orden von Mata Nui trainiert zu werden, damit er eines Tages Vultraz jagen und besiegen könnte.

Vor 1½ Jahren

Takua

Da Takua nie in Ta-Koro stillsitzen konnte und nicht richtig arbeitete, wurde er aus seinem Dorf verbannt. Als er es verließ, erzählte Jaller ihm, dass Turaga Whenua einen Spezialauftrag für ihn hätte. Als der Matoraner jedoch in Onu-Koro ankam, musste er erfahren, dass Whenua von Rahi entführt und sein Stab gestohlen worden waren. Takua durchsuchte die Höhlen von Onu-Wahi und konnte Whenua schließlich von einem Vatuka retten. Während seiner Erkundungen fand er außerdem den Toa-Stein von Whenua und zwei Kristalle für den Vuata Maca des Dorfes. Whenua warnte Takua, dass die Bedrohung durch die Rahi ständig wuchs, und bat ihn, den Zustand der anderen Dörfer zu untersuchen. Takua brach nach Ga-Koro auf.

Im Dorf des Wassers erfuhr er, dass auch Turaga Nokama verschwunden war. Er fand sie schließlich in einer Höhle von Makika und konnte mit ihr fliehen. Auch hier brachte er einen weiteren Toa-Stein in seinen Besitz und heilte den Vuata Maca des Dorfes, bevor er nach Po-Koro weiterwanderte.

Dort traf er auf Onewa und fand den dritten Toa-Stein. Nachdem er den Vuata Maca von Po-Koro geheilt und sich im Dorf einen Namen als Kolhii-Legende gemacht hatte, reiste er weiter nach Le-Wahi.

Allerdings hatte er dort Schwierigkeiten, den Zugang zum Dorf zu finden, da es oben in den Baumkronen gebaut war. Als er schließlich in das Koro gelangte, erfuhr er, dass Turaga Matau von einem Adler entführt worden war. Takua suchte nach dem Nest des Adlers und konnte den Turaga befreien. Er heilte auch hier den Vuata Maca und brachte schließlich Mataus Toa-Stein in seinen Besitz.

Auch in Ko-Koro war der Turaga verschwunden, und Takua machte sich auf die Suche nach ihm. Er fand Nuju schließlich in den Schneefeldern, fand auch hier zwei Kristalle für den Vuata Maca, sowie den Toa-Stein von Nuju. Damit blieb jetzt nur noch ein Dorf übrig, und Takua kehrte in seine Heimat Ta-Koro zurück.

Als Takua im Dorf des Feuers ankam und von seinem Abenteuer erzählte, wusste Vakama nicht so recht, ob er dem Matoraner glauben sollte. Er beschloss ihn zu testen und beauftragte ihn, ein Heilmittel zu finden, denn die Wasserversorgung des Dorfes war vergiftet worden. Takua konnte tatsächlich ein Gegengift auftreiben, doch bei seiner Rückkehr war der Turaga verschwunden. Takua fand ihn schließlich bei einer Gruppe Mahi und konnte ihn befreien. Vakama entschuldigte sich bei Takua, und der Matoraner machte sich auf die Suche nach dem letzten Toa-Stein.

Mit den sechs Toa-Steinen begab sich der Matoraner nach Kini-Nui im Zentrum der Insel und setzte sie dort in den Tempel ein. Eine heftige Energiewelle schleuderte Takua daraufhin bis an die Meeresküsten der Insel und rief die Toa-Kanister der Toa Mata nach Mata Nui. Bald darauf erschienen die legendären Toa auf der Insel und läuteten damit das Ende der Dunklen Zeit ein.

Trivia

Siehe auch