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Sagaführer: Die Legenden von Metru Nui

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Generation 1
Die Legenden von Metru Nui.png

Alle Jahresangaben sind relativ zur Wiederherstellung von Spherus Magna.

Nachdem Toa Lhikan die Stadt Metru Nui viele lange Jahre alleine beschützt hatte, beschloss er, die Toa-Steine aus dem Großen Tempel bei Ga-Metru zu stehlen. Er plante, sechs neue Toa zu erschaffen, die ihm bei dem Kampf gegen die bedrohliche Dunkelheit helfen würden.

Lhikan, der letzte Wächter von Metru Nui

Als er den Großen Tempel wieder verließ, stellten sich ihm die zwei Dunklen Jäger Nidhiki und Krekka entgegen. Lhikan bekämpfte die beiden, konnte aber schließlich mit Hilfe seiner Feuer-Großschwerter fliehen. Er reiste nach Ga-Metru und traf dort eine Entscheidung: Durch seine Deutung der Sterne hatte Lhikan in Erfahrung gebracht, dass sechs Matoraner, die die Position der Großen Disks kannten, zu Toa werden sollten. Kurz nach seiner Entdeckung wurde er jedoch von einem anderen Gedanken ergriffen, nämlich dass sechs andere Matoraner dazu bestimmt waren.

Lhikan reiste nacheinander zu der Lehrerin Nokama in Ga-Metru, zum Bildhauer Onewa in Po-Metru, zum Gelehrten Nuju in Ko-Metru, zum Archivar Whenua in Onu-Metru, und zum Testfahrer Matau in Le-Metru, um jedem von ihnen einen der Steine zu übergeben.

Schließlich kam er in seinen Heimatstadtteil Ta-Metru, wo er dem Ta-Matoraner Vakama beim Schmieden einer Maske zusah. Nachdem die Maske jedoch zerbrach, sprach Lhikan ihn an, gab ihm den letzten seiner Steine und sagte, dass die Stadt seine Hilfe brauchte.

Lhikan gibt Vakama einen Toa-Stein

Kurz darauf griffen jedoch Nidhiki und Krekka an. Während Lhikan von Krekka abgelenkt war, konnte Nidhiki Vakama in seine Gewalt bringen und hielt ihn über ein Gefäß mit geschmolzener Protodermis, um den Toa zum Aufgeben zu zwingen. Obwohl Lhikan sich daraufhin festnehmen ließ, ließ der Dunkle Jäger den Matoraner fallen, doch Lhikan konnte ihn mit Hilfe seines Großschwert-Surfbrettes retten und in Sicherheit bringen.

Während die Dunklen Jäger mit Lhikan fortgingen, hatte Vakama eine Vision: Jemand mit der Gestalt von Toa Lhikan sprach zu ihm und warnte ihn, dass er nicht mehr viel Zeit hatte und schnell handeln musste.

Etwa zur selben Zeit wanderte ein Ta-Matoraner namens Kapura zwischen den verlassenen Häusern von Ta-Metru umher, auf der Suche nach unbeschädigten Werkzeugen. Er erinnerte sich daran, wie vor kurzem die Morbuzakh in der Stadt erschienen war, Gebäude zerstörte und Matoraner verschwinden ließ. Selbst die Vahki konnten der Bedrohung nicht Herr werden. Kurz darauf sah er, wie vor die Morbuzakh direkt vor ihm ein Gebäude wie Butter zerquetschte, und floh.

Über große Bildschirme, die in der ganzen Stadt verteilt waren, sprach Turaga Dume zu den Matoranern. Er erzählte ihnen von Lhikans Verschwinden und sagte, dass sie immer wachsam sein sollten. Anschließend ging Dume nach Ta-Metru, um mit Vakama zu sprechen. Als der Turaga, bewacht von zwei Zadakh, in Vakamas Hütte auftauchte, versteckte der Ta-Matoraner hastig seinen Toa-Stein. Dume fragte nach der Maske, die Vakama für ihn schmieden sollte, doch Vakama musste gestehen, dass sie noch nicht fertig war. Nachdem der Turaga wieder gegangen war, brach Vakama zum Großen Tempel auf, wie die Karte, in der der Toa-Stein eingehüllt war, es ihm auftrug.

Im Tempel trafen die sechs Matoraner, denen Lhikan einen der Steine gegeben hatte, erstmals aufeinander. Als die Toa-Steine plötzlich zu leuchten begannen, platzierten sie sie im Toa-Suva. Energiestrahlen schossen aus dem Suva hervor und verwandelten die Matoraner in Toa.

Die Matoraner aus Vakamas Vision

Die sechs neuen Toa Metru staunten über ihre neue Gestalt. Im Suva entdeckten sie einen versteckten Raum, in dem sie sich ihre Toa-Werkzeuge aussuchen konnten. Als sie sich noch genauer umsahen, fanden sie noch die Toa-Disks. Während sich die sechs unterhielten, hatte Vakama erneut eine Vision: Er sah Metru Nui in Ruinen, und Lhikans Stimme drängte ihn dazu, das "Herz von Metru Nui" zu retten. Die legendären Großen Disks flogen auf ihn zu, und kurz darauf war die Vision zu Ende. Als er den anderen Toa davon erzählte, stieß er damit gleichermaßen auf Interesse und Skepsis. Schließlich einigten sich die Toa aber darauf, nach den Großen Disks zu suchen, um die Stadt von der Morbuzakh zu befreien. In der Vision hatte Vakama die Namen von sechs Matoranern erfahren, die die Positionen der Großen Disks kannten, und daher trennten sich die Toa, um in ihren Heimatmetru nach den jeweiligen Matoranern zu suchen.

Die Suche nach den Matoranern

Vakama

Vakama kehrte nach Ta-Metru zurück, um seinen ehemaligen Mentor Nuhrii aufzusuchen. In seiner Wohnung fand er ihn nicht vor, jedoch entdeckte er Hinweise darauf, dass Nuhrii beim Protodermis-Rückgewinnungslager sein könnte, da eine scheinbar defekte Kanohi, die der Maskenschmied dort abgegeben hatte, doch funktionsfähig sein sollte.

Als Vakama das Gebäude verließ, bemerkte er eine Morbuzakh-Ranke, die einen Transporter mit geschmolzener Protodermis beschädigte. Da die Flüssigkeit großen Schaden in der Gegend anrichten würde, schoss Vakama eine Kanoka-Disk auf die Ranke und fror sie damit ein. Als er den Kontrollraum betrat, über den der Behälter gesteuert wurde, fand er dort ein beschädigtes Bedienungsfeld vor; er kannte sich mit der Funktionsweise des Geräts jedoch gut genug aus, um es selbst zu reparieren.

Als er schließlich am Rückgewinnungslager ankam, fand er dort die Maske, nach der Nuhrii wohl gesucht hatte, doch sie war sehr wohl beschädigt. Ein Arbeiter erzählte ihm, dass heute schon mehrere Personen diese Maske untersucht hatten, und dass Nuhrii wieder gegangen war, nachdem er sie sich angesehen hatte.

Als Vakama Nuhriis Spur folgte, kam er bald in einen Teil von Ta-Metru, der wegen der Morbuzakh-Angriffe bereits verlassen war. In einem Gebäude entdeckte er Nuhrii, der unter einem Haufen Schutt gefangen war und von Mobuzakh-Ranken bedroht wurden. Vakama beseitigte die Ranken mit einer Teleportations-Kanoka und befreite Nuhrii aus seinem Gefängnis.

Nuhrii erklärte Vakama, dass er sehr verärgert darüber war, dass Dume Vakama und nicht ihn mit dem Schmieden der Vahi beauftragt hatte, doch Vakama wies ihn zurecht und machte ihm klar, wie egoistisch er war. Daraufhin erklärte sich Nuhrii bereit, bei der Bergung der Großen Disk zu helfen. Anschließend kehrte Vakama mit dem Matoraner zum Großen Tempel zurück, um sich wieder mit den anderen Toa Metru zu treffen.

Nokama

Nokama machte sich auf die Suche nach Vhisola. Da die Ga-Matoranerin eine gute Freundin von Nokama war und sie geradezu verehrte, ging Nokama davon aus, dass die Suche nach Vhisola nicht lange dauern würde, doch sie war nirgendwo zu finden. Schließlich suchte sie Vhisolas Wohnung auf und fand dort ihre Aufzeichnungen vor. Darin erfuhr Nokama die schmerzhafte Wahrheit, dass Vhisola tiefen Neid gegen sie hegte.

Sie ging zu einer der Reinigungsschulen des Metru, da sie Vhisola dort vermutete, fand aber nur ein schwer verwüstetes Labor vor. Von einem der Arbeiter erfuhr Nokama, dass man ein vierbeiniges Wesen gesehen hatte, das sich in der Nähe des Gebäudes herumgetrieben und es dann angegriffen hatte. Nokama fand Notizen zu den Großen Disks und kehrte schnellstmöglich in Vhisolas Heim zurück, um mehr zu erfahren. Nokama entdeckte einen Safe, in dem sich Notizen über die Morbuzakh-Ranken befanden. Außerdem fand sie heraus, dass sich Vhisola mit jemandem auf dem Dach eines Gebäudes treffen wollte.

Als Nokama an dem Gebäude ankam, sah sie, dass Vhisola kurz davor war, von dem Gebäude zu stürzen. Mit ihren neuen Wasserkräften katapultierte sich Nokama auf das Dach des Gebäudes und rettete ihre Schülerin. Nachdem sie sich kurz ausgesprochen hatten, kehrten die beiden zum Großen Tempel zurück.

Matau

Matau, der sich von allen Toa am Meisten über seine neuen Kräfte freute, kehrte nach Le-Metru zurück und erzählte seinen alten Freunden, was mit ihm geschehen war. Zwar glaube ihm niemand, doch zumindest konnte Matau einiges über den Matoraner Orkahm in Erfahrung bringen, nach dem er suchte. Er war ein Chef-Ussalreiter, und charakterlich das genaue Gegenteil von Matau, weshalb sich die beiden auch nie besser kennengelernt hatten.

Matau begann in einer der Hauptröhren mit der Suche nach Orkahm, doch die Röhre war manipuliert worden. Mit Hilfe seiner Kräfte über die Luft konnte er sich gerade noch aus der Röhre retten. Er suchte Orkahms Ussalpferch auf und fand dort Orkahms Tagebuch. Darin stand, dass jemand seinen Ussal-Krebs Pewku bedroht hatte, und dass er zum Sektor 3 von Le-Metru gehen und die Große Disk überbringen sollte. Da Sektor 3 wegen der Angriffe der Morbuzakh ein sehr gefährlicher Ort war, brach Matau sofort dorthin auf.

Schließlich fand er Orkahm, der unter einem Netz von Kabeln gefangen war. Matau befreite den Matoraner und floh mit ihm vor den herannahenden Morbuzakh. Orkahm erzählte, dass jemand namens Ahkmou es auf die Disk abgesehen hatte, und dass zwei Wesen namens Nidhiki und Krekka ihn bedrängt hatten.

Onewa

Onewa zweifelte zwar an Vakamas Visionen, aber dennoch eilte er nach Po-Metru, um einen alten Kollegen namens Ahkmou zu suchen. Ahkmou war für seine harte Arbeit als Steinmetz bekannt, doch er hatte Onewa nie ganz übertreffen können. Auf seiner Suche fand Onewa in Ahkmous Schreibtisch mehrere Gegenstände aus der ganzen Stadt, und er fand heraus, dass Ahkmou Kontakt zu einem merkwürdigen Vierbeiner und einem großen Muskelprotz hatte. Außerdem fand er eine Karte, auf der eine Skulptur markiert war.

Als Onewa bei der Skulptur ankam, traf er dort Ahkmou und befragte ihn über seine Absichten. Als der Dunkle Jäger Nidhiki auftauchte, nutzte Ahkmou die Ablenkung, um zu fliehen. Onewa entdeckte an der Skulptur jedoch einen Hinweis auf eine Röhrenstation, an der er Ahkmou wiederfand. Als erneut Nidhiki in der Nähe auftauchte, begriff Ahkmou, dass er gar keine andere Wahl hatte, als mit Onewa zu gehen, und begleitete ihn zum Großen Tempel.

Whenua

Whenua reiste nach Onu-Metru, um den Onu-Matoraner Tehutti zu finden. Genau wie Whenua war Tehutti ein erfahrener Archivar und hatte viele Ausstellungsstücke für die Archive gesammelt, doch er wollte etwas besonderes entdecken, um endlich die Anerkennung zu bekommen, die ihm seiner Meinung nach zustand.

Auf seiner Suche nach dem Matoraner entdeckte Whenua einen Brief von Vhisola, in der sie ihm einen Nui-Jaga im Austausch gegen die Große Disk anbot. Als er in den Archiven weitersuchte, griff ihn ein Rahkshi des Hitzeblicks an, der aus seiner Stasisröhre entkommen war. Um dem Wesen zu entkommen, befreite er einen Muaka, einen natürlichen Feind der Rahkshi, aus seinem Gehege, und der Rahi griff den Rahkshi an.

Whenua konnte Tehutti schließlich finden und floh mit ihm aus den Archiven.

Nuju

Nuju reiste nach Ko-Metru, um den Ko-Matoraner Ehrye zu finden. Nuju kannte den Matoraner sehr gut: Er war ein Kurier für die Gelehrten, wollte aber selbst auch ein Gelehrter werden, quälte daher die Anderen ständig mit seinen Fragen und war sehr ungeduldig.

Nuju begann mit seiner Suche in Ehryes Wohnung. Dort fand er eine Karte der Ko-Metru-Röhren, in der eine Röhre markiert war. Diese Röhre führte zu einem Turm des Wissens, und Nuju erkundigte sich dort nach Ehrye. Er fand heraus, dass der Matoraner tatsächlich hier gewesen und sich nach den Morbuzakh und den Großen Disks erkundigt hatte. Anschließend hat er sich mit einer Röhre zu der Spitze eines Turms begeben, den eigentlich nur Gelehrte betreten durften.

Nuju bekam die Genehmigung, die Spitze des Turmes bereisen zu dürfen, musste dafür jedoch mit einem Wissenskristall einen neuen Turm des Wissens erschaffen. Schließlich fand er Ehrye begraben unter großen Eisblöcken. Er befreite den Kurier und ging mit ihm zurück nach Ga-Metru.

Die Suche nach den Großen Disks

Als sich die sechs Toa und die sechs Matoraner beim Großen Tempel versammelt hatten, diskutierten die Toa über das Geschehene und kamen zu dem Schluss, dass Ahkmou ein Verräter war. Onewa wollte ihn sofort den Vahki ausliefern, doch Vakama bestand darauf, dass die Toa nun mit Hilfe der Matoraner in den Besitz der Großen Disks kommen mussten. Nokama entzifferte eine Inschrift, die einige zusätzliche Informationen über die Positionen der Disks enthielten.

Das Team teilte sich auf, und Vakama, Onewa, Nuhrii und Ahkmou reisten nach Ta-Metru, um in den Feuergruben nach der Disk von Ta-Metru zu suchen. Ein Angriff der Morbuzakh schlug die beiden Matoraner in die Flucht, Vakama konnte die Ranken jedoch mit einer Kanoka des Einfrierens beseitigen. Daraufhin erschien Nidhiki, der die beiden Toa überwältigte und im Protodermis-Rückgewinnungsofen verbrennen lassen wollte. Vakama kam aber rechtzeitig wieder zu Bewusstsein und konnte die Flammen absorbieren. Kurz nachdem die Toa das Gebäude wieder verlassen hatten, fanden sie die beiden Matoraner wieder. Als sie bei den Feuergruben ankamen, lenkte Onewa die Vahki Nuurakh ab, während Nuhrii und Vakama die Große Disk von Ta-Metru in ihren Besitz brachten. Jedoch lauerten ihnen im Feuer zwei Morbuzakh-Ranken auf. Nuhrii verwendete Vakamas Kanoka der Zufälligen Wiederherstellung, um die Ranken zu verwandeln und den beiden so Zeit zur Flucht zu verschaffen.

Onewa mit der Großen Disk von Po-Metru

Gemeinsam mit Onewa und Ahkmou brachen sie anschließend nach Po-Metru auf, um dort nach einem „balancierten Berg“ zu suchen, wie es in der Inschrift beim Großen Tempel hieß. Sie wurden zwar von einem Tunnelgräber abgebremst, fanden aber schließlich ein Gebilde in Form einer Pyramide, die auf ihrer Spitze stand. Onewa kletterte auf die Skulptur und fand dort die gesuchte Kanoka-Disks. Die Pyramide fiel danach zwar um, doch Onewa überlebte den Sturz. Anschließend kehrten die Toa und Matoraner mit ihren zwei Disks wieder zurück zum Großen Tempel.

Whenua und Nuju suchten zunächst in den Archiven von Onu-Metru nach der Großen Disk. Tehutti wusste nur, in welcher Ebene sich die Disk befand, und die Inschrift beim Großen Tempel hatte auch keine hilfreichen Informationen geliefert; daher mussten die Toa eine ganze Weile suchen und sich zahlreichen merkwürdigen Rahi stellen, bis sie endlich fündig wurden.

Anschließend reisten die Toa und Matoraner nach Ko-Metru. Dort suchten die Toa auf den vielen Türmen des Wissens nach der Disk. Tehutti und Ehrye mussten sie dabei zurücklassen, nicht zuletzt weil Tehutti von einem Vahki Keerakh getroffen worden war und jeden Sinn für Raum und Zeit verloren hatte. Die Toa nutzten die Angewohnheit der Keerakh, ihren Opfern an ihrem Zielort aufzulauern, um den richtigen Turm ausfindig zu machen, und während Whenua die Vahki ablenkte, brachte Nuju die Disk in seinen Besitz. Anschließend kehrten die beiden Toa mit den Matoranern zum Tempel zurück.

Da sich die Disk von Ga-Metru im Wasser unter dem Großen Tempel befand, tauchte Nokama allein in die Tiefe, um die Disk zu bergen. Während die von ihr zurückgelassenen Matau, Vhisola und Orkahm von Bordakh angegriffen wurden, fand Nokama die Disk in einer Spalte und nahm sie an sich, ohne zu bemerken, dass es sich bei der scheinbaren Felsformation um sie herum um einen riesigen Unterwasser-Rahi handelt. Die beiden Toa und Matoraner konnten dem Rahi und den Vahki schließlich entkommen.

Auf der Suche nach der Großen Disk von Le-Metru kam die Gruppe zu dem Schluss, dass sich die Disk in einer Kraftkugel befinden musste, einer besonderen Anomalie im Röhrensystem, die alles aus ihrer Umgebung aufsaugt und schließlich implodiert und dabei alles in ihrem Inneren zerstört. Matau drang in das Innere der Kugel ein und konnte die Disk darin schließlich auch entdecken. Bevor die Kugel implodierte, erzeugte Matau mit seinen Luftkräften einen Wirbelsturm und katapultierte sich so wieder aus der Kugel. Mit den beiden Disks in ihrem Besitz kehrten die vier zum Großen Tempel zurück.

Die Morbuzakh

Die Großen Disks in den Händen der Toa Metru

Auf dem Rückweg zum Großen Tempel wurden Vakama und Onewa von einem Trupp Bordakh gebremst. Trotz seiner großen Angst vor den Vahki ging Nuhrii auf den Trupp zu und behauptete, die Toa Metru würden am anderen Ende der Stadt Ärger machen und die Matoraner vom Arbeiten abhalten. Dadurch gelang es den Toa, kampflos in dem Tempel zum Rest des Teams zu gelangen.

Mit dem Wissen von Ehrye, Vhisola und Nuhrii schlossen die Toa Metru darauf, dass sich die Wurzel der Morbuzakh im Großen Ofen von Ta-Metru befinden musste. Sie beschlossen, gemeinsam mit den Matoranern dorthin zu gehen. Als sie jedoch an ihrem Ziel ankamen, wurden sie beinahe von einem Vahki-Trupp entdeckt und mussten sich in einer verlassenen Schmiede verstecken. Dort wurden sie jedoch von Morbuzakh-Ranken überrascht, die die Toa und Matoraner umschlungen. Es gelang Nuju, sich und die anderen mit einer Klinge aus Eis zu befreien. Als sie aus dem Gebäude flohen, brachten die Toa es zum Einsturz.

Als die Gruppe schließlich den Großen Ofen erreichte, geriet sie in eine Falle der Morbuzakh und den Matoranern wurde der Fluchtweg abgeschnitten. Tehutti erinnerte sich jedoch daran, dass sich sechs Matoraner in einen mächtigen Matoraner Nui verwandeln können und führte mit den anderen fünf Matoranern eine solche Fusion durch. Dem Matoraner Nui gelang es, sich in die Freiheit zu kämpfen, wo er sich wieder in die sechs Matoraner aufspaltete.

Währenddessen entdeckten die Toa Metru die Wurzel der Morbuzakh und stellten fest, dass es sich bei ihr um ein intelligentes Lebewesen handelte, das sogar über Telepathie sprechen konnte. Sie erklärte den Toa, dass sie die Matoraner in das Zentrum der Insel treiben und dann versklaven wollte. Die Toa Metru nahmen den Kampf mit der Kreatur auf und konnten sie nach einer Weile mit der Hilfe der Großen Disks tatsächlich besiegen. Stolz über ihren Sieg wollten sie zum Kolosseum gehen, um dort zu verkünden, dass sie wirklich die neuen Helden von Metru Nui waren.

Das Leck

Auf ihrem Weg zum Kolosseum im Zentrum von Metru Nui trafen die Toa Metru einen Onu-Matoraner namens Nuparu. Er erzählte, dass er in den Archiven nach Rüstungsteilen von Rahkshi für seine Experimente gesucht hatte, als er ein großes Loch in den Wänden entdeckte, die die Archive vom Ozean trennten. Würde sich das Loch weiter ausbreiten, würden die Archive geflutet werden. Die Toa waren sich einig, dass sie dies unbedingt verhindern mussten.

Auf dem Weg in die Archive trafen die Toa auf zwei Rahkshi mit den Kräften der Wetterkontrolle und der Insektenkontrolle. Einen der beiden konnten sie besiegen, den anderen nur vertreiben. Als sich das Team später aufteilte, traf Nokama erneut auf den geflohenen Rahkshi und stellte überrascht fest, dass sich keine Kraata im Rahkshi befand. Sie wurde schließlich besiegt, und als sie wieder aufwachte, war der Rahkshi verschwunden.

Kurz darauf traf Vakama auf Nokama, die ihn überraschend angriff und besiegte. Ebenso wurde auch Onewa von Vakama angegriffen und Matau von Onewa, wobei letzterer neben Steinkräften auch über Feuerkräfte verfügt. Schließlich wurde auch Whenua angegriffen und besiegt.

Als die Toa Metru sich schließlich wieder trafen, kam es zu einem Kampf zwischen ihnen, da jeder einen der anderen für einen Verräter hielt. Onewa und Nuju versuchten die Situation etwas zu beruhigen, als Whenua erschien und seinen Gefährten erklärte, dass sie es mit einem gestaltwandelnden Rahi namens Krahka zu tun hatten. Vermutlich wollte sie die Toa aus ihrem Gebiet vertreiben, indem sie die Toa gegeneinander aufbrachte. Dennoch beschlossen die Toa, sich dieser Gefahr entgegenzustellen.

Auf der weiteren Reise des Teams verschwanden nach und nach immer mehr der Toa spurlos. Als schließlich nur noch Whenua und Nokama übrigblieben, enthüllte Whenua, dass in Wahrheit er selbst Krahka war. Anschließend ließ Krahka Nokama mit drei Rahkshi zurück. Es gelang der Toa des Wassers jedoch, die drei Kreaturen zu beseitigen und ihre vier zuletzt verschwundenen Brüder zu finden. Gemeinsam machten sie sich auf die Suche nach Whenua.

Krahka in der Form aller sechs Toa

Als Nuju als Späher vorausging, entdeckte er den gefangenen Whenua, wurde aber selbst von Krahka überwältigt. Daraufhin kehrte Krahka in der Gestalt von Nuju zu den anderen Toa Metru zurück. Diese hatten jedoch schon mit einem weiteren Trick von Krahka gerechnet und sich darauf vorbereitet. Mit einem Trick konnten sie Krahka dazu überlisten, ihre Identität preiszugeben, doch ihr gelang die Flucht. Die Toa begannen daraufhin, einen Tunnel Richtung Oberfläche zu graben und dabei möglichst viel Lärm zu verursachen. So lockten sie Krahka erneut an.

Es gelang den Toa, ihre beiden Freunde zu befreien, und sie nahmen den Kampf gegen Krahka auf. Krahka nahm die Form einer Kombination aller sechs Toa an, um über all ihre Mächte gleichzeitig zu verfügen, doch den Toa gelang es dennoch, sie zu besiegen. Daraufhin verwandelte sich Krahka in einen Lava-Aal und floh. Vakama hätte ihre Flucht zwar verhindern können, doch er ließ sie gehen, da sie nicht wirklich böse war, sondern nur ihre Heimat verteidigen wollte. Die Toa Metru reparierten das Leck, wegen dem sie in die Archive gekommen waren, und kehrten zurück an die Oberfläche.

Die Große Katastrophe

Als die Toa Metru im Kolosseum ankamen, fand dort gerade ein Akilini-Spiel statt, das beim Erscheinen der Toa abgebrochen wurde. Die Toa Metru präsentierten Turaga Dume die Großen Kanoka-Disks, doch Dume antwortete nur, dass Toa sich durch Taten und nicht durch Mitbringsel beweisen müssten. Verärgert gaben die Toa ihre Disks an Vakama ab.

Turaga Dume trug den Toa auf, die komplette Arena zu durchqueren, ließ jedoch Fallen aktivieren, die ihnen das erschweren sollten. Tatsächlich gelang es den Toa nicht diese Aufgabe zu erfüllen, und Dume stellte die Toa vor der ganzen Stadt als Verräter dar, die zudem auch noch für Toa Lhikans Verschwinden verantwortlich wären. Anschließend befahl er den Vahki sowie Nidhiki und Krekka, die Toa festzunehmen. Mit einem Wirbelsturm, den Dume im Kolosseum künstlich erzeugen ließ, konnten Whenua, Onewa und Nuju gefangengenommen werden.

Vakama ließ mit einer Kanoka-Disk eine riesige Statue von Lhikan auf die Vahki stürzen und verschaffte sich und seinen verbliebenen Gefährten so Zeit, um zu fliehen. Auf einem Turm in Ga-Metru wurden sie jedoch eingeholt und die Bordakh brachten Nokama unter ihre Kontrolle. Sie ließ Vakama von dem Turm in den sicheren Tod stürzen und griff dann Matau an. Vakama entdeckte, dass er seinen Disk-Werfer auch als Jetpack verwenden konnte, und gemeinsam mit Matau brachte er Nokama wieder zu Bewusstsein.

Während Onewa, Whenua und Nuju währenddessen vom Kolosseum ins Gefängnis der Dunklen Jäger eskortiert wurden, gelang den drei Toa die Flucht. Allerdings wussten sie nicht, dass Whenua unter dem Einfluss der Rorzakh stand und die Vahki somit genau wussten, was die Toa taten. Sie lockten die Toa in eine Falle und sperrten sie dann im Gefängnis ein.

Matau, Vakama und Nokama schlichen sich in Le-Metru in ein Luftschiff, um sich dort vor den Vahki zu verstecken, und unterhielten sich darüber, dass die Morbuzakh vermutlich nur von einer größeren Verschwörung ablenken sollten, und dass Toa Lhikan schon einen Verdacht geschöpft hatte, den er vor seiner Gefangennahme jedoch nicht mehr äußern konnte. Während ihrem Gespräch wurden sie aus dem Hinterhalt von Nuurakh angegriffen, aber sie konnten die Vahki dennoch besiegen.

Kurz darauf wurde das Luftschiff jedoch von den beiden Dunklen Jägern angegriffen. Die Toa teleportierten Krekka mit einer Kanoka-Disk von dem Luftschiff und schlugen Nidhiki nieder, bevor sie aus dem Schiff flohen. Als sie auf dem Boden von Ta-Metru aufkamen, hatte Vakama eine furchteinflößende Vision, deren Inhalt der Toa seinen Gefährten verschwieg.

Das Tahtorak taucht auf.

Kurz darauf erbebte der Boden und ein Tahtorak tauchte auf und begann mit der Verwüstung der Stadt, während es lauthals nach einer „Antwort“ verlangte. Da die Toa ihm diese Antwort nicht geben konnten, mussten sie es bekämpfen, jedoch hatten sie keine Chance gegen den mächtigen Rahi. Schließlich blieb ihnen nur noch die Möglichkeit, mit Kanoka-Disks den Boden unter dem Wesen zu schwächen, sodass der schwere Rahi durch den Boden brach und in den Untergrund stürzte.

Die drei Toa reisten durch das Röhrensystem nach Ko-Metru. Nidhiki und Krekka waren jedoch noch immer hinter den Flüchtlingen her und zwangen den Matoraner Kongu, der diesen Teil des Röhrensystems kontrollierte, den Fluss der Röhren umzukehren. Um sich aus der Röhre zu befreien, hakte sich Nokama mit ihren Hydroklingen an einem der Stützringe ein. Vakama und Matau hielten sich an ihr fest und Matau schnitt einen Weg aus der Röhre heraus.

Während die drei Toa an der Röhre hingen, hatte Vakama erneut eine Vision, in der er Lhikans Geistesstern sah. Als die drei wieder festen Boden unter den Füßen hatten, untersuchte Vakama die Großen Disks und stellte fest, dass man sie zu der Disk der Zeit verschmelzen konnte, bevor er seinen beiden Gefährten von seiner Vision erzählte. Da sich Lhikans Geisterstern über Po-Metru befand, stiegen die drei Toa auf einen Vahki-Transporter, der diesen Stadtteil als Ziel hatte.

Vakama, Nokama und Matau entdeckten in ihrem Vahki-Transporter mehrere kugelförmige Behälter. Als Vakama einen davon berührte, hatte er eine Vision, in der er eine Ga-Matoranerin mit rot leuchtenden Augen in einer solchen Kapsel sah. Als Vakama aus der Vision erwachte und den Behälter öffnete, war dieser jedoch leer.

Währenddessen versuchten Whenua, Onewa und Nuju noch immer, aus ihrem Gefängnis zu entkommen. Als sie ihre Hoffnung aufgaben, kam Turaga Lhikan aus dem Schatten der Gefängniszelle, verheimlichte den drei Toa jedoch seine Identität. Er erklärte ihnen, dass sie ihre Maskenkräfte benötigen würden, und erteilte ihnen Aufgaben, die ihnen bei der Entdeckung ihrer Kräfte helfen sollten.

Als der Transporter von Vakamas Gruppe durch ein Dorf von Montagearbeitern kam, verließen die drei Toa das Fahrzeug und stellten überrascht fest, dass das Dorf vollkommen verlassen war. Kurz darauf wurden die drei von Nidhiki und Krekka angegriffen, doch der Kampf wurde schon bald von einer Kikanalo-Stampede unterbrochen. Auf der Flucht entdeckte Nokama die Kraft ihrer Maske, als sie bemerkte, dass sie die Sprache der Kikanalo verstehen konnte. Sie stellte sich der Herde entgegen und brachte sie zum Anhalten.

Vom Anführer der Kikanalo erfuhren die Toa, dass die Kikanalo die Nidhiki und Krekka als Feinde betrachteten und die Toa für Verbündete der Dunklen Jäger gehalten hatten. Nachdem das Missverständnis geklärt war, erfuhren die Toa von den Rahi, dass die Dunklen Jäger Lhikan in die Schlucht des Endlosen Geflüsters gebracht hatten.

Während die Kikanalo die Toa dorthin brachten, kam es zwischen den gefangenen Toa wegen der Aufgaben von Turaga Lhikan zu einem Streit. Onewa entdeckte seine Maskenkraft, als er Whenua befahl sich zu beruhigen und hinzusetzen und dieser das auch widerwillig tun musste. Um den Streit zwischen den beiden Toa zu unterbrechen, riss Nuju mit seiner Maskenkraft die Gefängniswand ein und benutzte die Brocken, um die beiden voneinander zu trennen. Als die Toa und Lhikan aus ihrer Zelle flohen, entdeckte schließlich auch Whenua seine Kraft und beleuchtete den Weg.

Vakama, Matau und Nokama fanden einen Eingang, hinter dem sie das Gefängnis von Lhikan vermuteten, doch er wurde von einer ganzen Armee von Zadakh bewacht. Gemeinsam mit den Kikanalo gelang es den Toa jedoch, die Vahki zu vertreiben. Matau lenkte währenddessen Nidhiki und Krekka ab und entdeckte dabei auch seine Maskenkraft, die er auch sogleich nutzte, um die Dunklen Jäger zu verwirren. Als die Toa anschließend in die Höhle traten, wurde ihr Rückweg von den Kikanalo zerstört, damit sie nicht verfolgt werden konnte. Der Rahi Nivawk hatte das Geschehene jedoch genau beobachtete und informierte Dume darüber. Dieser ließ daraufhin alle Matoraner von Metru Nui im Kolosseum versammeln.

Whenua, Nuju, Onewa und Lhikan nahmen eine Abkürzung durch die Tunnel, indem sie sich von einem Trollwurm transportieren ließen, den Onewa mit seiner Maske unter seine Kontrolle gebracht hatte. Kurz darauf trafen sie auf die andere Hälfte des Toa-Teams. Lhikan gab sich den Toa zu erkennen, musste dann aber feststellen, dass Vakama die Aufgabe, das „Herz von Metru Nui“ zu retten, falsch verstanden hatte – denn nicht er war das Herz, sondern die Matoraner.

Turaga Dume schläft in einer Matoraner-Kugel

Vakama entdeckte in der Nähe einige weitere der merkwürdigen kugelförmigen Behälter, und als er sie untersuchte, öffnete sich eine von ihnen. In ihr lag Turaga Dume im Koma. Vakama begriff, dass jemand anders die Gestalt von Dume angenommen hatte und nun das Geschehen in der Stadt kontrollierte. Kurz darauf erschien eine Gruppe Vahki und bewegte sich auf die Toa zu. Aufgrund ihrer Situation waren sie gezwungen, Dume zurückzulassen und zu fliehen.

Die sieben flohen in eine Kammer und Whenua verschloss das Tor. Vakama entdeckte einen Vahki-Transporter, mit dem sie fliehen könnten. Bevor sie handeln konnten, wurden sie von einer Gruppe Lohrak angegriffen, die sie jedoch mit Hilfe ihrer Elementarkräfte besiegen konnten. Sie stiegen in den Transporter und bohrten sich mit Whenuas Erdschockbohrern einen Weg an die Oberfläche. Dort mussten sie jedoch feststellen, dass die Stadt wie ausgestorben schien und alle Matoraner im Kolosseum waren.

Teridax enthüllt seine wahre Identität

Im Kolosseum sprach Dume zu den Matoranern und wies sie an, sich in die antransportierten Kugeln zu begeben. Die Toa Metru kamen erst im Kolosseum an, als bereits alle Matoraner dieser Aufforderung nachgekommen waren, und Dume enthüllte, dass er in Wahrheit Makuta Teridax war. In diesem Moment fand die Große Katastrophe statt, und eine Sonnenfinsternis verdunkelte Metru Nui.

Das ganze Matoranische Universum erbebte, als der Große Geist Mata Nui einschlief und auf die Oberfläche des Planeten Aqua Magna stürzte. Voya Nui brach vom Südlichen Kontinent ab und schwamm fortan an der Oberfläche des Endlosen Ozean. Durch das Loch in Mata Nuis Bauch und im Südlichen Kontinent bildete sich ein Wasserfall, durch den das Wasser des Planeten nach Karda Nui gelangte. Auch die Grube brach auf, sodass die Gefangenen fliehen konnten, und der Gefängniswärter Hydraxon wurde von Takadox getötet.

Die schwersten Schäden trug jedoch Metru Nui davon. Die Archive wurden schwer beschädigt und die ausgestellten Rahi konnten fliehen; Die Röhren in Le-Metru wurden zerstört; Die Schulen in Ga-Metru wurden verwüstet und die Experimente wurden befreit; Der Großteil von Ta-Metru wurde von flüssigem Protodermis verschlungen; Und die Türme des Wissens in Ko-Metru stürzten ein.

Teridax absorbiert Nidhiki und Krekka

Während Teridax die Energie aus den Kraftwerken der Stadt absorbierte, entdeckte Whenua mit seiner Kanohi Ruru die Matoraner-Kapseln unter dem Boden des Kolosseums. Die Toa fuhren den Vahki-Transporter dorthin und brachten sechs der Kapseln am Transporter an. Dann flohen sie mit ihnen aus dem Kolosseum, um sie in Sicherheit zu bringen. Die Vahki und die Dunklen Jäger waren ihnen jedoch noch dicht auf den Fersen. Krekka griff Matau an, den Fahrer des Transporters, während Nidhiki Lhikan bedrohte. Als Krekka durch Onewas Maskenkraft dazu gebracht wurde Nidhiki anzuspringen, fielen die beiden vom Fahrzeug und wurden von Teridax absorbiert.

Die Toa wollten die Matoraner-Kapseln zum Großen Tempel bringen, doch als sie Brücke dorthin überquerten, stellte sich ihnen ein Trupp von Bordakh in den Weg und wollte die Kräfte ihrer Stäbe gegen die Toa einsetzen. Die Toa mussten ihr Fahrzeug ablenken und stürzten von der Brücke in die Silberne See. Durch die Matoraner-Kugeln wurde das Fahrzeug an die Wasseroberfläche gezogen und die Toa lenkten es auf die Große Barriere zu. Da Vakama während der Reise nichts anderes zu tun hatte, nutzte er die Zeit um aus der Disk der Zeit die Kanohi Vahi zu schmieden.

Auf ihrem Weg wurden sie jedoch von Teridax gebremst, der von einem Fels aus Säulen aus der Silbernen See beschwor, um dem Transporter den Weg zu versperren. Matau und Nokama konnten eine Kollision verhindern und Vakama ließ sind von Nujus Maskenkraft zu Makuta tragen, doch Teridax ließ eine der Säulen auf den Transporter stürzen, sodass Nuju seine Konzentration verlor.

Vakama konfrontierte Teridax mit der Vahi. Der Makuta wollte Vakama in Versuchung führen, sich ihm anzuschließen, doch Vakama weigerte sich und setzte die Vahi auf. Teridax wollte Vakama mit seiner Schattenhand absorbieren, und Vakama nutzte die Maske, um die Zeit um Makuta zu verlangsamen. Allerdings verlor der Toa die Kontrolle über die legendäre Maske, und verlangsamte sich selbst ebenfalls.

Kurz bevor die Schattenhand Vakama erreichte, warf Lhikan sich vor den Toa und opferte sich für ihn. Die Maske der Zeit fiel von Vakamas Gesicht in das Meer und Teridax flog ihr hinterher. Vakama sprach noch ein letztes Mal mit dem sterbenden Lhikan und nahm seine Edle Hau an sich. Als er danach wieder aufstand, entdeckte nun endlich auch er die Kraft seiner Maske und stellte sich unsichtbar erneut dem Makuta entgegen.

Teridax wollte gerade die Vahi aufsetzen, als Vakama mit einer Kanoka auf ihn schoss und damit die Vahi aus den Händen schlug, sodass sie erneut in das Meer fiel. Verärgert wollte der Makuta ihn mit seiner Schattenhand angreifen, doch da er sich nur nach den Geräuschen richten konnte, die Vakama verursachte, fiel es ihm schwer, den Toa zu orten. Es gelang Vakama, Teridax zu überlisten und ihn dazu zu bringen, seine Schattenhand gegen einen gewaltigen Felsen zu richten. Der Makuta konnte nicht verhindern, dass die Hand den Fels packte und gegen ihn schlug. Die anderen fünf Toa kamen Vakama zu Hilfe und sie sperrten Teridax in einem Toa-Siegel ein.

Die Toa Metru kehrten zum Vahki-Transporter zurück und steuerten damit auf die Große Barriere zu, um einen neuen Zufluchtsort für die Matoraner zu finden. Vakama benannte den Transporter „Die Lhikan“, um den verstorbenen Beschützer von Metru Nui zu ehren.

Flucht von Metru Nui

Auf ihrer Reise durch die überschwemmten Tunnel kamen sie an eine Weggabelung. Zunächst wollten sie den linken Weg nehmen, doch als sie gerade noch einem gefährlichen Rahi entkommen konnten, nahmen sie den anderen Weg. Nachdem sie den Angriff einer Gruppe Vahki zurückgeschlagen hatten, beschloss Nokama vorauszuschwimmen und nach weiteren Gefahren Ausschau zu halten.

Auf ihrer weiteren Reise bekamen sie es mit angriffslustigem Seegras und unnatürlichen Meeresströmungen zu tun. Schließlich kamen die Toa in einem großen Raum an, in dem sich zahlreiche riesige gefährliche Rahi befanden. Als die Toa fliehen wollten, um dem Kampf mit diesen Kreaturen zu entkommen, wurden sie von einer Gruppe Kralhi gefangengenommen.

Ein Matoraner namens Mavrah sprach die Toa an und es stellte er sich heraus, dass er vor langer Zeit mit Whenua und Onepu an einem Forschungsprojekt beteiligt gewesen war. Als das Projekt jedoch abgebrochen werden wollte, war Mavrah mit den Forschungsobjekten hierher geflohen. Er glaubte, dass die Toa gekommen wären, um ihn zurückzuholen, und er schenkte ihrer Geschichte keinen Glauben.

Während Whenua und Mavrah miteinander redeten, aktivierte Vakama seine Maskenkräfte und floh. Mavrah bemerkte sein Verschwinden jedoch und ließ die Kralhi nach ihm suchen. Vakama konnte das Schiff der Toa finden und stellte fest, dass auf der Reise eine der Matoraner-Kugeln verlorengegangen war. Als Vakama zu seinen Gefährten zurückkehrte, kam es zu einem Kampf zwischen den Toa, Mavrahs Rahi, den Kralhi und einigen Vahki, die gerade in der Umgebung waren.

Whenua und Onewa redeten auf Mavrah ein, um ihm klar zu machen, wie sinnlos dieser Kampf war. Als Mavrah merkte, dass die Rahi nun auch schon gegeneinander kämpften, musste er zustimmen, konnte die Rahi aber nicht mehr beruhigen. Kurz darauf wurde er von Flutwelle aus dem Meer verschlungen und verschwand. Die Toa entkamen dem Tumult in ihrem Schiff mit den fünf Matoranern, und mussten die Kugel mit dem Po-Matoraner Ahkmou zurücklassen.

Da die Toa gegen Ende ihrer Reise von immer mehr Vahki verfolgt wurden, hatten sie keine andere Wahl, als ihren Rückweg zu zerstören. Schließlich kamen die Toa im neuen Land an, das später als Mata Nui bekannt werden würde, und Nokama meißelte kleine Bilder der Toa Metru in die Wand der Höhle, durch die sie hierhergekommen waren.

Auf der neuen Insel brachten die Toa die fünf Kapseln an den Strand, an dem später Ga-Koro gebaut werden würde. Auf Vakamas Drängen hin erschuf jeder der Toa einen neuen Toa-Stein. Zwar zweifelte Onewa an der Vision Vakamas, die den Anlass dazu gegeben hatte, aber schließlich willigte auch er ein. Die Toa erkundeten das neue Land dann, versteckten die Toa-Steine und suchten nach Orten, an denen sie später ihre neuen Siedlungen bauen können würden.

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