Das Chronist-Wiki hat 1.240 Artikel. Nächster Meilenstein: 1.300 Artikel (noch 60 Artikel)

 

Schatten-Matoraner

aus dem Chronist-Wiki, der deutschen BIONICLE-Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Generation 1
Das Licht wird dir entzogen und was übrig ist, ist... schärfer, klarer. Du weißt, was tu tun musst... und du weißt, dass du dich von niemandem aufhalten lassen wirst.
Gavla, Shadows in the Sky


Schatten-Matoraner
Vultraz.jpg
Vultraz, der letzte Schatten-Matoraner
Matoraner-Typ
Welt:
Matoranisches Universum (früher), Alternatives Spherus Magna (Waffenbrüder)
Spezies:
Matoraner
Element:
Schatten
Siedlungen/Länder:
Destral, Karda Nui
Ausrüstung:
Kraftlose Kanohi, Krallen
Status:
Kritisch

Schatten-Matoraner (engl.: Shadow Matoran) waren die Matoraner des Schattens. Sie kamen nicht von Natur aus vor, sondern waren das Ergebnis, wenn man Matoranern ihr inneres Licht gewaltsam entzog.

Geschichte

Die Makuta Mutran, Tridax und Chirox entwickelten zirka 1.000 Jahre nach der Großen Katastrophe die Technik, Matoranern das Licht zu entziehen, um sie zu Schattenwesen zu verwandeln. Sie mutierten zu diesem Zwecke Kraata zu Schattenegeln. Der erste Schatten-Matoraner war der Le-Matoraner Vican, der sich freiwillig für das Experiment meldete. Bald darauf folgte Vultraz, der zuvor ein Ta-Matoraner war.

Als die Bruderschaft der Makuta den Universumskern Karda Nui angriff, korrumpierten sie die dortigen Av-Matoraner, angefangen mit Gavla, die von Chirox angegriffen worden war. Bald waren die Bewohner von vier der fünf Stalaktitendörfer der Av-Matoraner zu einem Heer aus mehreren Hundert Schatten-Matoranern umgewandelt worden. Da sie die erste Av-Matoranerin war, die zu einer Schatten-Matoranerin geworden war, ernannten die Makuta Gavla zur Anführerin ihrer dunklen Matoraner.

Als der Toa Mahri Matoro die Kanohi Ignika in Karda Nui einsetzte, entstand dabei ein Lichtblitz, der drei der sieben Makuta-Invasoren blendete: Antroz, Chirox und Vamprah. Damit sie wieder sehen konnten, erwählten sie drei Schatten-Matoraner - Radiak, Kirop und Gavla - zu ihren Assistenten, die auf ihren Rücken mitflogen, sodass die Makuta mithilfe einer mentalen Verbindung durch die Augen der Matoraner sehen konnten.

Später erschuf Mutran in Karda Nui ein Klakk. Vican entdeckte bald, dass der Kraftschrei des Rahi die Fähigkeit hatte, die mentale Barriere zu durchbrechen, die das Licht aus den Schatten-Matoranern fernhielt. Danach suchte er Takanuva auf und offenbarte ihm seine Entdeckung. Um es zu beweisen, suchten sie das Klakk auf und heilten Radiak, gefolgt von den restlichen Schatten-Matoranern in Karda Nui, wobei Gavla die letzte war. Vultraz, der kurz zuvor in einer anderen Welt landete, war der letzte bekannte Schatten-Matoraner.

Hybrid

Mutran und Chirox erschufen einen Rahi-Matoraner-Hybriden, indem sie einen Schatten-Matoraner in ein Fass warfen, das ein halbfertiges Rahi-Experiment enthielt. Die entstandene Kreatur war flugfähig und wurde von Vican als Reittier verwendet. Sie war im Geiste noch zum Teil Matoraner, was Vican die Kontrolle erschwerte, da sie versuchte, ihn abzuschütteln. Er flog mit ihr nach Destral, um Makuta Icarax nach Karda Nui zu rufen, und wieder zurück in den Kern. Er benutzte den Hybriden später, um Mutran aufzufangen, nachdem dieser erschöpft war, da er eine verheerende Schattenwelle entfesselt hatte. Bald darauf verließ Vican die Kreatur in Karda Nui, wo sie bei Mata Nuis Erwachen von den Energiestürmen getötet wurde.

Charakteristika

Kirops Licht kehrt zurück

Wenn das Licht eines Matoraner entzogen wurde, verloren sie ihre ursprüngliche elementare Fähigkeit, die mit der Fähigkeit, Schattenblitze zu feuern, ersetzt wurde. Ehemalige Av-Matoraner bekamen auch Zugriff auf vielfältige weitere Kräfte, wenn sie in Kontakt mit einem Makuta oder Toa kamen. Die Matoraner verloren auch ein paar ihrer natürlichen Rüstungsfarben, wenn man ihnen ihr Licht entzog, die dann mit Schwarz ersetzt wurden. Oft behielten sie aber zumindest eine ihrer früheren Rüstungsfarben. Wenn ein Schatten-Matoraner zu einem Toa wurde, behielt er sein neues Element sowie alle Mutationen, denen er unterzogen worden war.

Nachdem ihnen das Licht entzogen worden war, hinderte eine mentale Barriere das Licht daran, auf natürlichem Wege in die Matoraner zurückzukehren. Die Matoraner wurden auch durch und durch böse, da sie ihre Moralvorstellungen und damit auch die meisten früheren Wesenszüge verloren. Schattenegel, die Kanohi Avsa und Gorasts Stachel waren die einzigen bekannten Methoden, um Licht zu entziehen, auch wenn die Maske des Hungers und Gorasts Stachel die mentale Barriere nur errichten konnten, wenn sie das Licht vollkommen entzogen.

Die meisten Schatten-Matoraner besaßen weitere unnatürliche Merkmale wie Flügel oder Krallen. Diese waren Resultate von Experimenten und Mutationen, die Mutran nach ihrer Korrumpierung durchgeführt hatte. Die einzige bekannte Möglichkeit, die mentale Barriere zu entfernen, die Schatten-Matoraner am Wiedererlangen ihres Lichts hinderte, war der Schallschrei der Klakk. Die Rückkehr ihres Lichts war graduell und obwohl der geheilte Matoraner sein moralisches Gleichgewicht sofort wiederlangte, dauerte es eine Weile, bis die Rüstung wieder vollständig ihre ursprüngliche Farbe angenommen hatte.

Trivia

  • Die Schatten-Matoraner betrachten sich selbst nicht als Stamm und nennen sich daher nicht Kra-Matoraner, wie es die übliche Nomenklatur für matoranische Elementarstämme vorschreibt.

Siehe auch