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Traumseuche

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Generation 1
Was machte es schon, wenn unser Schlaf einfach nur das war: Schlaf, ungeschädigt von fantasievollen Illusionen. Und wenn man nicht träumen konnte, dann musste man sich auch um Albträume keine Gedanken machen, richtig? Falsch. Wenn man nich träumen kann, dann wird das Wachsein zum Albtraum.
Sahmads Gedanken, Sahmads Geschichte


Traumseuche
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Ereignis
Klassifikation:
Epidemie
Schauplatz:
Spherus Magna
Beteiligte/Betroffene:
Annona (Auslöserin); Eisenstamm (Opfer); die Stämme von Spherus Magna (Zeugen)
Geschehnisse:
Der Eisenstamm verliert größtenteils die Fähigkeit des Träumens und geht daran zugrunde
Wichtigkeit:
Hoch
Davor:
Experiment mit dem Prototyp-Roboter
Danach:
Kernkrieg

Die Traumseuche[1] war eine mysteriöse Epidemie, die den Eisenstamm befallen hatte, da das uralte Wesen Annona sich an ihren Träumen genährt hatte.

Ablauf

Die ersten Anzeichen der Seuche tauchten bei mehreren Bergarbeitern des Eisenstamms auf, die gereizt aufeinander zu reagieren begannen. Sie behaupteten, mit ihnen sei alles in Ordnung, sagten aber aus, dass sie nicht mehr träumen konnten. Die Betroffenen wurden schließlich gewalttätig und verfielen bald darauf dem Wahnsinn, bevor sie letztlich starben. Die Seuche breitete sich bald aus und befiel viele der Agori und Krieger des Stammes. Ein kleiner Teil des Stammes blieb unbetroffen und die kranken Agori griffen ihre früheren Freunde an, da sie verzweifelt danach lechzten, herauszufinden, warum sie von der Seuche verschont worden waren. Infolgedessen mussten sich die gesunden Stammesmitglieder verstecken. Der Anführer des Stammes bat die Skrall des Felsenstamms und andere Stämme um Hilfe, doch man wies ihn aus Angst zurück, er könnte Träger der Seuche sein. Sämtliche Minenerzeugnisse, die der Eisenstamm noch zustande brachte, wurden aus demselben Grund abgewiesen. Ein gesunder Agori versuchte, sich einem anderen Stamm anzuschließen, wurde aber in die Wildnis hinausgejagt und von wilden Bestien getötet. Die Geliebte des gesunden Eisen-Agori Sahmad ging an der Seuche zugrunde.

Telluris, ein Krieger des Eisenstammes, versuchte, ein paar der Überlebenden zu verschleiern indem er ihre Panzer mit Mineralien besetzte, scheiterte aber.

Telluris, ein Eisenkrieger, schlug vor, dass die Überlebenden sich als Mitglieder eines bisher unentdeckten Stammes tarnen sollten, indem sie ihre Rüstung mit Mineralien bedeckten, aber das Unterfangen schlug fehl. Sobald die Mehrheit des Stammes gestorben war, verließen die Überlebenden ihre Schlupfwinkel und gingen getrennte Wege [Quelle Sahmads Geschichte, Kapitel 1].

Nachwirkungen

Die Seuche löschte den Großteil des Eisenstamms aus und versetzte die benachbarten Stämme in Angst und Schrecken, die auch Jahrtausende später noch Mitgliedern des Eisenstamms verbaten, ihre Dörfer zu betreten [Sahmads Geschichte, Kapitel 1].

103.000 Jahre nach der Seuche zog sich Metus die Seuche zu, was Sahmad und Telluris dazu veranlasste, die Quelle der Seuche aufzuspüren [Sahmads Geschichte, Kapitel 2].

Bei ihren Nachforschungen wurden die drei Reisenden von einer tentakelbewehrten Wesenheit unter die Erde gezogen, die sich als Annona vorstellte, die Verursacherin der Seuche [Sahmads Geschichte, Kapitel 5].

Sahmad und seine Begleiter setzten danach alles daran, Annona daran zu hindern, anderen Bewohnern Spherus Magnas dasselbe anzutun.

Annona wurde schließlich vom vom Goldhäutigen Wesen in eine andere Welt transportiert, was sie daran hinderte, sich an den Träumen der Einwohner von Spherus Magna zu nähren [Sahmads Geschichte, Kapitel 7].

Auftritte und Quellen

2009

2010

Einzelnachweise