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Vira

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Generation 1
Generation 1
Vira
Metru Nui Vira.jpg
Matoraner
Welt:
Matoranisches Universum (früher); Spherus Magna
Spezies:
Matoraner
Matoraner-Typ:
Le-Matoraner
Team/Gruppierung:
Gukko-Vogel-Truppe (früher)
Maske:
Pakari
Beruf:
Röhrenaufseher (früher auf Metru Nui), Mitglied der Gukko-Vogel-Truppe
Letzte Sichtung:
Metru Nui
Status:
Aktiv

Vira war ein Le-Matoraner aus Metru Nui.

Biographie

Metru Nui

Vira lebte zu Beginn seines Lebens in der Inselstadt Metru Nui. Wie alle Matoraner seines Elements wohnte er in dem Bezirk Le-Metru. Hier befand sich auch seine Arbeitsstelle, er arbeitete als Röhrenaufseher. Als der Toa Metru Matau nach den verschwundenen Matoraner Orkahm suchte konnte ihm Vira weiterhelfen.

Kurz darauf befahl Turaga Dume allen Matoranern, sich im Kolosseum zu versammeln. In Wahrheit handelte es sich bei der Person, die diesen Befehl gab, nicht um den Turaga sondern um den Makuta Teridax, der sich als Dume ausgab. Er plante, alle Matoraner in Kapseln einzusperren, die ihre Erinnerungen an frühere Zeiten verschwinden lassen würden. Dann wollte er die Kapseln wieder öffnen, um sich als der Retter der Matoraner auszugeben. Den ersten Teil dieses Planes konnte Teridax wirklich umsetzen, sodass Vira von den Vahki in eine Matoraner-Kapsel eingesperrt wurde. Hier vergaß er nicht nur seine Erinnerungen an Metru Nui, sondern wurde auch kleiner und schwächer, was eine weitere Wirkung der Kapsel war.

Weiter kam Teridax aber nicht, denn er wurde von den Toa Metru gestoppt. Diese sperrten ihn in ein Gefängnis aus solider Protodermis ein. Vorher gelang es Teridax jedoch, ganz Metru Nui durch ein Erdbeben zu zerstören. Deshalb beschlossen die Toa Metru, die Metropole zu verlassen und eine andere Insel zu suchen, auf der sie mit den Matoranern eine neue Zivilisation aufbauen könnten. Sie entdeckten das tropische Paradies Mata Nui und brachten alle Matoraner, so auch Vira, dorthin. Hier erweckten sie sie aus ihrem Schlaf in den Kapseln. Dafür mussten die Toa aber ihre Elementarkräfte opfern, weshalb sie zu Turaga wurden.

Mata Nui

Nach seiner Erweckung half Vira beim Bau des Dorfes Le-Koro. Hier lebten er und die anderen Le-Matoraner gemeinsam mit ihrem Turaga,Matau, der auch den Aufbau des Dorfes überwachte, die folgenden tausend Jahre. Zum Bau des Dorfes verwendeten sie außerdem Teile der Luftschiffe, mit denen die Toa Metru die matoranische Bevölkerung nach Mata Nui gebracht hatten.

Ein Jahr lang lebten Vira und die anderen glücklich und zufrieden auf Mata Nui. Die Turaga verschwiegen ihnen ihre wahre Herkunft und erzählten ihnen stattdessen von den Legenden von Mata Nui und den Toa. Nachdem das eine Jahr vergangen war, folgte ihnen jedoch der wieder freie Teridax nach Mata Nui. Er übernahm die Kontrolle über die Rahi der Insel mit Hilfe von infizierten Masken und bedrohte die Matoraner die nächsten tausend Jahre über ständig. Vira wurde Pilot der Gukko-Vogel-Truppe, einer Organisation von Le-Matoranern, die ihr Dorf gegen die Rahi Teridax' verteidigte.

Unerwartet entschlossen sich nach vielen Attacken die Nui-Rama, Rahi des Makuta Teridax, zu einer großen Offensive. Von ihrem Stock aus flogen alle Nui-Rama zusammen mit den Nui-Kopen nach Le-Koro, wo sie die Matoraner des Dorfes attackierten. Die Matoraner verteidigten sich mutig und heldenhaft. Trotzdem verloren sie die Schlacht. Die meisten von ihnen wurden entführt. Weil nur eine Handvoll Matoraner, die Mitglieder der Gukko-Vogel-Truppe, darunter Vira, entkamen, waren sie sehr vorsichtig, weil sie Angst vor weiteren Rahi-Angriffen hatten. Deshalb zeigten sie sich nicht Takua, als er kurz nach dem Angriff in das Dorf kam und nach ihnen suchte. Vira und die Anderen kamen erst aus ihren Verstecken als Takua begann, auf einer Flöte zu spielen. Denn sie erkannten, dass er deshalb kein Rahi sein konnte. Sie erzählten ihnen, was vorgefallen war.

Tamaru bemerkte, dass die Nui-Rama wieder angriffen. Die Matoraner entschlossen sich zur Gegenwehr. Ihr Plan war erfolgreich und er und die Anderen konnten die Entführten Le-Matoraner und auch den infizierten Toa Lewa mit Hilfe des Toa Mata der Erde, Onua befreien. Sie feierten ein Fest.

Als die Nuhvok Le-Koro angriffen, wurden fast alle Matoraner, diesmal auch Vira, bis auf Kongu und Tamaru besiegt und von Krana kontrolliert. Die beiden Entkommenden dachten sich, gemeinsam mit Takua und einigen Onu-Matoranern, einen Plan aus und lockten die versklavten Le-Matoraner auf das freie Land, wo die Boxor kamen und ihnen die Krana herunterschlugen. Dies taten sie, weil die Nuhvok und die versklavten Matoraner im Dschungel zu flink gewesen wären. So wurde Vira von der Kontrolle der Krana befreit. Danach half Vira beim Wiederaufbau des zerstörten Le-Koro.

Bald darauf siegten die Toa Nuva über die Bohrok-Kal. Im Anschluss daran beschlossen die Turaga, alle Matoraner von Mata Nui an dem Tempel Kini-Nui zu versammeln. Hier zeigten sie ihnen, wie sie ihre durch die Matoraner-Kapseln geschwächten Körper etwas verbessern konnten. So wurde Vira zwar etwas stärker, die Stärke seiner Metru Nui-Form erreichte er dadurch aber noch nicht.

Später gelang den Toa Nuva gemeinsam mit Takanuva der Sieg über ihren Feind Teridax. Danach war es ihnen möglich, den Weg zurück nach Metru Nui zu öffnen. So konnten die Matoraner endlich nach Metru Nui zurückkehren. Vorher berichteten die Turaga den Matoranern aber noch die Wahrheit über ihre Vergangenheit und ihre Herkunft. Dann half Vira beim Bau der Boote, die das Volk von Mata Nui zurück in seine Heimat bringen sollte.

Rückkehr nach Metru Nui

Die Matoraner fanden Metru Nui in Trümmern vor, genau so, wie die Toa Metru es vor tausend Jahren verlassen hatten. Vira half beim Wiederaufbau der Stadt. Bald wurden aber alle verbliebenen Schäden durch den Stab von Artakha aufgehoben. Vira zog wieder nach Le-Metru. Später gab es ein riesiges Fest im Kolosseum, denn die Toa Nuva hatten Mata Nui wiedererweckt. Es stellte sich aber heraus, dass der gigantische Roboter, den die Toa erweckt hatten, nun von Makuta Teridax und nicht von Mata Nui gesteuert und regiert wurde. Teridax verkündete dies den versammelten Matoranern und ließ die Stadt von seinen Rahkshi-Legionen stürmen.

Teridax' Herrschaft dauerte aber nicht lange an, denn bald wurde er im Kampf von Mata Nui besiegt. Dabei schlug ein Trümmerteil des Mondes Aqua Magna direkt in seinen Schädel ein, unter dem Metru Nui lag. Die Stadt wurde schwer beschädigt. Es kamen dabei auch einige Matoraner ums Leben, doch Vira überlebte. Dann zog er mit den anderen nach Spherus Magna, wo er Mata Nuis letzten Wunsch ausführte und gemeinsam mit den dort einheimischen Glatorianern und Agori eine neue Gesellschaft aufbaute.

Auftritte und Quellen

2003

2004