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Tamaru

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Generation 1
Tamaru von Le-Koro! Hochfliegender Lianenmann, Tiefwald Wegfinder! Chef Kahu-Bändiger! Mataus bester!
— Tamaru, Mata Nui Online Game
Generation 1
Tamaru
MNOG2 Tamaru.jpg
Matoraner
Welt:
Matoranisches Universum (früher); Spherus Magna
Spezies:
Matoraner
Matoraner-Typ:
Le-Matoraner
Team/Gruppierung:
Kompanie des Chronisten (früher)
Maske:
Rau
Beruf:
Besitzer von Tamarus Transporte (früher auf Metru Nui), Kolhii Spieler, Waldnavigator
Letzte Sichtung:
Spherus Magna
Status:
Aktiv

Tamaru war ein enthusiastischer Le-Matoraner.

Biographie

Metru Nui

Auf Metru Nui träumte Tamaru davon, Luftschiff-Pilot zu werden, wurde beim Training jedoch aussortiert, da er Höhenangst hatte. Dann eröffnete er seinen eigenen Betrieb, Tamaru's Transporte, wo er gebrauchte Fahrzeuge und auf der Teststrecke gescheiterte Prototypen verkaufte. Später wurde er von den Vahki in eine Matoraner-Kapsel gesteckt, aber von den Toa Metru nach Mata Nui gebracht.

Mata Nui

Tamaru in seiner verkleinerten Form

Nachdem er von den Toa Metru erweckt wurde, war sein Körper geschrumpft und er hatte seine Erinnerungen verloren, was eine Nebenwirkung der Matoraner-Kapseln war. Er half beim Aufbau von Le-Koro unter der Aufsicht von Turaga Matau, indem er Teile der Luftschiffe benutzte, die die Toa Metru benutzt hatten. Nun griff der Makuta Teridax die Insel mit infizierten Rahi an. Tamaru wollte Gukko-Pilot der Gukko-Vogel-Truppe werden, scheiterte aber an demselben Problem wie auf Metru Nui. Tamaru wurde stattdessen ein Waldnavigator.

Nach vielen Attacken entschieden sich die Nui-Rama zu einer großen Offensive. Von ihrem Stock aus flogen alle Nui-Rama und Nui-Kopen nach Le-Koro, wo sie die Matoraner des Dorfes angriffen. Die Matoraner verteidigten sich tapfer, wurden aber besiegt und entführt. Weil nur eine Handvoll Matoraner, darunter Tamaru, zurückblieben, waren sie sehr vorsichtig. Kurz nach dem Angriff kam Takua in das Dorf und suchte nach der Bevölkerung. Diese fürchtete, er sei in Rahi und zeigten sich ihm nicht. Erst als er begann, auf einer Flöte zu spielen, erkannten sie, dass er kein Rahi sein konnte und kamen aus ihren Verstecken. Sie berichteten ihm, was vorgefallen war.

Währenddessen bemerkte Tamaru, dass erneut Nui-Rama aus ihren Stock herauskamen. Die Matoraner bereiteten sich auf einen Kampf vor und mobilisierten sich mit Hilfe ihrer Gukko-Vögel. Sie wollten ihre Freunde aus den Fängen der Nui-Rama retten. Mittlerweile versuchte Tamaru, auf einem Kewa zu reiten, fiel aber herunter. Tamaru blieb in Le-Koro. Die anderen konnten die Entführten und auch Toa Lewa mit Hilfe von Onua befreien. Es wurde eine Feier gefeiert, von der sich Tamaru bald entfernte.

Später erhielt Matau eine Nachricht durch Takua von Nuju, welche von einem weiteren Rahi-Angriff berichtete. Tamaru wurde am Boden stationiert, um das Dorf vor möglichen Hinterhalten der Rahi über Land zu beschützen. Dies war nur eine Maßnahme von Matau, Tamaru zu beschäftigen, weil er ihm wegen seiner Höhenangst im Kampf nichts nutze. Als Takua über Mata Nui reiste, um eine Kompanie zu Verteidigung des Kini-Nuis zu erstellen, verließ Tamaru seinen Posten, da er glaubte, dass kein Rahi Le-Koro übers Land angreifen würde.

Nachdem die Kompanie zusammengestellt war, reisten sie zum Kini-Nui. Auf dem Weg erzählte Tamaru Takua, dass er, im Gegensatz zu den meisten anderen Le-Matoranern, kein Angst vor Wasser hatte und schwimmen konnte. Als sie später eine Schlucht überqueren mussten, half Tamaru der Gruppe dabei. Sie kamen schließlich am Kini-Nui an. Dort verteidigten sie den Tempel gegen einen massiven Rahi-Angriff. Hunderte Rahi attackierten den Tempel, Tamaru floh jedoch nicht. Die Kompanie bekam zum Glück Hilfe von allen Dörfern Mata Nuis. Zusammen besiegten sie die Rahi. Tamaru sprach während des Kampfes mit Kongu.

Als die Nuhvok Le-Koro angriffen, wurden alle Matoraner außer Kongu und Tamaru versklavt und von Krana kontrolliert. Tamaru und Kongu trafen auf Takua, welcher sich entschloss, ihnen zu helfen. So befragten sie Nuparu, welcher eine neue Erfindung gebaut hatte. Sie dachten sich einen Plan aus und trieben die versklavten Le-Matoraner auf das Land, wo die Boxor kamen und ihnen die Krana abnahmen. Danach half Tamaru beim Wiederaufbau von Le-Koro.

Die beiden Toa Nuva Tahu und Lewa wollten, um ihre Suche nach den Kanohi-Nuva zu erleichtern, eine Falle im Dschungel von Le-Wahi für den Bohrok-Kal Nuhvok-Kal bauen. Tamaru half dabei. Die Idee war, dass sich viele Le-Matoraner in den Bäumen versteckten und ihre Bambusdisks auf den Eilte-Bohrok warfen, sobald ihn Tahu zu diesem Fleck gelockt hatte. Obwohl Nuhvok-Kal viele der Disks durch seine Gravitationskraft abwehren konnte, fiel er schließlich, da er zu stark unter Beschuss stand.

Als die Bohrok-Kal besiegt wurden, baute Tamaru sich wieder einen größeren Körper. Danach gab es ein Kolhii-Turnier, bei dem Kongu und Tamaru in der ersten Runde ausschieden. Nachdem Teridax besiegt wurde, baute Tamaru Boote und die Matoraner reisten zurück nach Metru Nui.

Rückkehr nach Metru Nui

Nachdem er und die anderen Matoraner in Metru-Nui angekommen waren, half Tamaru, Le-Metru zu reparieren. Nachdem der Stab von Artakha die Inselmetropole komplett repariert hatte und die Toa Nuva Mata Nui erweckt hatten, feierte er zusammen mit den anderen im Kolosseum ein großes Fest. Doch dann offenbarte ihnen Teridax, dass er das gesamte Matoranische Universum übernommen hatte und ließ die Stadt von Rahkshi stürmen.

Einige Monate später, als Teridax von Mata Nui besiegt wurde, kam es in Metru Nui, wo sich Tamaru gerade befand, zu vielen Einstürzen und Zerstörungen. Er half in Onu-Metru gemeinsam mit Macku und Kopeke, die verschütteten Onu-Matoraner zu befreien und verließ das Matoranische Universum kurz darauf und lebte fortan in Spherus Magna.

Persönlichkeit

Tamaru litt unter Höhenangst, sein größter Wunsch war es immer, zu fliegen, woran ihn diese Angst hinderte. In dieser Eigenschaft unterschied er sich von den meisten Le-Matoranern. Dafür konnte er aber schwimmen, was für einen Matoraner seines Elements besonders war. Er war von fröhlicher und lauter Natur, war aber auch tollpatschig. Trotzdem half er immer gern und eifrig. Häufig sprach er sehr, sehr schnell.

Auftritte und Quellen

2001

2002

2003

2004

2005

2007