BIONICLE

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BIONICLE
Generation 1
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Generation 2
Objekte Orte Charaktere Medien Literatur


BIONICLE ist eine bekannte Produktreihe von LEGO, die im Jahr 2001 erstmals veröffentlicht wurde und bis 2010 produziert wurde. Die offizille Geschichte zu BIONICLE wurde in der nachfolgenden Zeit aber auch ohne Sets weitergeführt und 2015 erscheinen erstmals neue Sets. Der Name „BIONICLE“ setzte sich aus den beiden englischen Wörtern BIOlogical und ChroNICLE zusammen.

Das Logo von BIONICLE

Ursprünge

Der „BIONICLE“-Schriftzug

Im Jahr 1997 erlebte die Firma LEGO eine schlechte Zeit. Zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens hatte es Verluste. Die LEGO-Company benötigte eine Änderung in Bezug auf die neuen Generationen von Jugendlichen. Sie erkannte, dass Kinder in dieser modernen Welt etwas Cooles zum spielen wollten, etwas, das mehr als nur Bausteine erforderte. Die Kinder wollten eine Geschichte hinter diesen Steinen, sie wollten die Geschichte miterleben und sie wollten tolle Teile, die sie benutzen konnten, um ihre eigene Fantasie spielen zu lassen. Nein, das war nicht der Beginn der BIONICLE, wie es manche erwarteten, es war die Geburtsstunde der „Star Wars“-Linie. LEGO Star Wars war ein Riesenerfolg und zog LEGO 1999 fast aus den Schulden. Allerdings, auch wenn die Umsätze für die Sets hervorragend waren, mussten hohe Lizenzgebühren an Lucasfilm gezahlt werden, um die Lizenzvereinbarung für Star Wars beizubehalten. LEGO wusste nun, dass Steine mit einer Geschichte und einem geschichtlichen Schwerpunkt funktionierten.

Unterdessen war LEGOs Technic-Linie beliebt bei erwachsenen Enthusiasten, aber nie gut bei den jüngeren Kunden angekommen, die kürzlich einen überraschenden Hit in der Linie der Throwbots sahen. Obwohl diese kleinen Baukästen dem Ruhm von BIONICLE nicht nahekamen, enthielten sie viele der Elemente, die später in BIONICLE wiederverwendet wurden. Die Hauptfiguren waren an Elementen orientiert, eine einfache Art der Storyline wurde angedeutet und die Sets enthielten die jetzt gewöhnlichen Ball-und-Sockel-Gelenke, die für eine umfangreiche Spielbarkeit sorgten. Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, erschienen sie in Kunststoff-Boxen und hatten sammelbare Disks. LEGOs nächste Produktlinie, die RoboRiders, waren ein großer Flop, aber ein offensichtlicher Schritt in Richtung BIONICLE: Sie hatten die Besetzung der Charaktere von zwölf auf sechs Helden, die gegen das unsichtbare Böse kämpften, reduziert. Die Geschichte wurde immer genauer und ein Spiel auf der LEGO-Website ermöglichte den Besuchern, Monster mit den Roboter-Motorrädern zu bekämpften.

Deshalb hatte LEGO irgendwann im Jahr 1999 die Idee, eine eigene Geschichte zu schaffen und beauftragte die Firma Advance mit der Entwicklung eines Storykonzepts (darunter auch der Entwickler Christian Faber). Nie mehr würden sie sich auf Lucasfilm oder irgendwelche andere fremden Unternehmen verlassen müssen, um Geschichten für sie zu machen. Diese Geschichte – diese Saga – war BIONICLE. LEGO-Denker und -Designer wollten etwas schaffen, das 8- bis 12-jährigen Jungen gefällt, gleichzeitig aber auch andere Gruppen ansprechen könnte. Diese Saga zu erstellen war eine Herausforderung für LEGO, da sie davor nie tatsächlich ihre eigene Geschichte geschaffen hatten. Als sich das Jahr 2000 näherte, kam allmählich alles zusammen; sechs Helden, eine Insel, magische Masken, ein gefährlicher Bösewicht, ein Kampf um die Macht. Alles, was typische Jungen gern in ihrem Spielzeug wollen. Das Konzept für BIONICLE war geschaffen, welches in der Entwicklungsphase noch „Boneheads of Voodoo Island“ (dt. Die Knochenschädel der Voodoo-Insel) hieß, ein nichtssagender Titel, der die Konkurrenz im Unklaren über die Natur der entstehenden Serie lassen sollte.

Erste Generation

2001

Die Geschichte stand fest und die Sets wurden gemacht. Im Januar 2001 wurde die Kreation, bekannt als BIONICLE, Realität in Europa. BIONICLE war ein Riesenerfolg und eroberte den Kontinent im Sturm. Sechs Monate später eroberte BIONICLE die Regale in den Vereinigten Staaten. Die Popularität der Sets war absolut unglaublich.

Die neuen Sets hatten neue, aber etwas ähnliche Designs aus Technic- und den alten Throwbots-/Slizers-Konstruktionen. Zugabe zum Spielspaß war dar Aufbau-Faktor, den LEGO bot. Dazu gab es die Sammelstücke „Große Kanohi-Masken der Macht“, die in Packungen mit Toa-Kopf und -Augen verkauft wurden, sodass man sie auf den Suva eines Toa stecken konnte. Jede Maske wurde mit Geschick und Genauigkeit kreiert. Die erste Maske war die Kanohi Vahi, die Maske der Zeit. Im Laufe der Zeit wurden diese zwischen Nachbarn und Schulfreunden ausgetauscht und mit der Einführung von Marktplätzen auch in verschiedenen BIONICLE-Foren, zwischen Städten und sogar Staaten.

Außerdem wurden die kleinen Turaga-Sets verkauft, die ihren eigenen Satz von sechs Masken hatten, die so genannten Edlen Kanohi, die einem sekundären Farbschema folgten, welches beispielsweise Orange, Hellblau und Dunkelgrau beinhaltete. Diese wurden auch wahllos in Kanohi-Packs verkauft und konnten neben normalen Großen Kanohi gesammelt werden.

Dieses Jahr war möglicherweise das einzige Jahr mit Masken, die jetzt auf „Druckfehler“ geprüft werden müssen. Zwei edle Kanohi, die Ruru und Matatu, wurden versehentlich in jeder einzelnen Toa-Farbe produziert. Berichte kamen auf, dass es Weiße Huna und andere verschiedene Masken gab. Ein weiteres Paar Druckfehler waren eine hellgelbe und eine hellblaue Kaukau, die die gleiche Farbe hatte wie Kopakas Augen. Es gab auch Sammlerstücke wie die kupferfarbigen Huna und Komau.

2002

Mit dem Erfolg von 2001 beschloss LEGO, die Geschichte ihrer beliebten Toa und ihre Abenteuer als Beschützer der Matoraner fortzusetzen. Allerdings nahm die Geschichte eine neue Richtung auf. Die ersten Bösewichte tauchten auf: Die Bohrok und ihre gefürchteten Krana. In diesem Jahr fanden wir Feinde vor, die keinerlei Rücksicht nahmen und nur ihren Krana folgten, was die Storyline jetzt darauf lenkte, wer hinter diesen Krana steckte. Die Sets selbst konnten durch eine Zahnradfunktion mit ihrem Kopf zuschlagen und hatten eine Funktion, um ihre Kopfplatten zu öffnen und ihre Krana auf den Feind zu werfen. Das ganze Jahr über wurden Krana-Packs mit Krana, Goldenen und Silbernen Kanohi gefüllt und verkauft. Die Abrundung des Jahres waren die gefürchteten Bahrag-Königinnen, die furchtlosen Exo-Toa-Anzüge und brandneue Toa Nuva.

Zu dieser Zeit der Toa-Nuva-Sets waren sie ohne Zweifel die aufregendsten Toa, die es je gegeben hatte, bis 2004, als größere und flexiblere Sets veröffentlicht wurden. Unterdessen wurden im letzten Comic des Jahres die „Kal“ angekündigt. Ein Geheimnis, das sich später als die Bohrok-Kal offenbarte, die im Frühjahr 2003 verkauft wurden.

2003

Die Suche nach den Silbernen Krana-Kal wurde eröffnet. Die Bohrok-Kal eroberten die Regale, und in 5000 Kal-Sets waren weißmetallene Krana-Kal versteckt. Zudem gab es in 72 speziellen Kal-Sets eine Standardsilberne Xa-Kal. Diese waren durchnummeriert und die Nummer konnte auf einem Echtheitszertifikat nachgelesen werden, welche gemeinsam mit den Krana-Kal und einer schwarzen Samttasche in den Sets enthalten waren. 2003 war ein bedeutendes Jahr, in dem alle Kanistersets eigentlich Feinde der Toa Nuva waren, im Gegensatz zu fast allen anderen Jahren, in denen eine Reihe guter und eine Reihe böser rauskam. In diesem Story-Jahr konnte man auch kleine Packungen mit Krana-Kal und Kanohi Nuva kaufen. Auch zu dieser Zeit wurden die Toa Nuva verkauft, die im November/Dezember 2002 veröffentlicht wurden. Am Ende der Kal-Saga wurde die Vorfreude auf den ersten BIONICLE-Film aufgebaut. Niemand wusste, was genau es damit auf sich hatte oder welche Art von Geschichte zu erwarten war; man wusste nur, dass er in Kürze kommt.

Die gefürchteten Söhne von Makuta, die Rahkshi, wurden im zweiten Halbjahr verkauft und die Leute waren von ihnen begeistert. Endlich gab es Kniegelenke, eine Art Hüftbewegung, und einen beweglichen Kopf. Es war mehr, als die meisten Leute sich jemals erhofft hatten. Sie lebten über die Schneckenartigen Kraata, ein Gummisammelstück, das in kleinen Kanistern verkauft wurde, welche aussahen wie die Kraata-Stasisbehälter, in denen die Turaga die Kraata weggesperrt hatten. Sie wurden zu dieser Zeit in 42 Farben und sechs Formen verkauft. In den später verkauften Rahkshi-Sets waren Schatten-Kraata enthalten, violett gefärbte Kraata, die in allen sechs Formen vorkamen. Bei speziellen Rahkshi-Schuhen von Nike waren transparent-orangene Kraata dabei, sie haben heute einen hohen Sammelwert und sind sehr selten zu finden. Es schien, dass wir in der Geschichte würdige Gegner der Toa Nuva hatten, manchmal sogar eine zu große Herausforderung für sie. Aber dann wurde uns von der Ankunft eines neuen Toa erzählt, der sogar Makuta herausfordern könnte. Wir bekamen auch Geschmack am Kauf des Meisters der Schatten selbst; Makuta in Kunststoff.

Wir konnten auch unsere Lieblings-Matoraner-Sets kaufen, einschließlich Hahli, Macku, Hewkii, Hafu, Matoro und Kopeke. In zwei Box-Sets waren zudem Jaller und Takua enthalten, zwei Matoraner, die später zu unterschiedlichen Zeiten zu Toa werden sollen. Im Jaller-Box-Set war ein Gukko und im Takua-Set war sein vertrauenswürdiges Haustier Pewku. In Takanuvas Set war das aus Rahkshi-Körpern gebaute Ussanui dabei, ein Fahrzeug, das er und die Toa Nuva konstruierten und das Makuta durch die Kraata suchte. Ussanui hatte sechs Silberne Rahkshi-Rücken ohne Stacheln, die verdeutlichten, dass die sechs Rahkshi besiegt worden waren. Jeder Rücken konnte einen Kraata enthalten, also insgesamt sechs. Am Ende dieser Geschichte wurden wir in das legendäre Metru Nui eingeführt, die Stadt, aus der die Matoraner kamen, und in die sie wieder zurückkehren mussten. Auch wurde uns von den heldenhaften Toa Metru erzählt, welche die Toa Nuva bislang ausschließlich als die Turaga von Mata Nui gekannt hatten.

2004

Im ersten Teil des Jahres wurden die Toa Metru verkauft, mit neuen Masken und Körpern. Sie waren den Rahkshi-Beinen angepasst und verbesserten ihr Design, das ganze Toa-Metru-Bein war eine Kugel/Sockel-Konstruktion mit einem neuen doppelseitigen Gelenk, welches die Kugel an der Hüfte mit der Kugel des Beins zusammenhielt. Jedes Design wurde so konstruiert, dass es nahezu unabhängig von den anderen ist, mit kleinen Änderungen, beispielsweise an der Höhenverstellung und Halsposition. Zusätzlich wurden tatsächlich neue Halsstücke produziert, durch die die Toa ihren Kopf bewegen konnten; eine Technik, die sich aus dem Rahkshi-Design entwickelt hatte und die bis zur heutigen Zeit benutzt wird. Die Armbiege-Technik entsprach zwar noch nicht den späteren Standards, war aber schon eine Verbesserung gegenüber den Armen der Toa Mata und Toa Nuva, die am Ellbogen noch gar keine Gelenke hatten.

Auch Matoraner-Sets wurden eingeführt, von denen einer in der Geschichte ein Verräter war, der die anderen an eine vierbeinige Kreatur, einen gigantischen Grobian, verriet. Die Hintergrundgeschichten der einzelnen Matoraner besagten, dass sie eifersüchtig auf die neuen Toa Metru waren und jeder einen Grund hatte, den anderen zu verraten. In einer witzigen Wendung des realen Lebens, als nämlich der BIONICLE-Buch- und -Comic-Autor auf der Suche nach einem Verräter war, blickte er zurück auf den Komet-Ball-Händler, der 2001 im Mata Nui Online Game infizierte Kolhii-Bälle an Matoraner verkauft hatte, gab ihm einen Namen und nahm ihn als Verräter. Zudem schrieb er für ein späteres Buch eine Hintergrundgeschichte, in der er erzählte, wie er sich mit Makuta zusammentat. Während der ersten Hälfte des Jahres wurden wir mit zwei Hindernissen konfrontiert; den Morbuzakh und den Vahki. Letzte stellten mit ihren unterschiedlichen Kräften sowohl als Zwei- als auch als Vierbeiner sicher, dass jeder Bürger ordentlich arbeitete und niemand gegen das Gesetz verstieß. In den Vahki-Sets, die später etwa zur selben Zeit wie die Film-Fortsetzung BIONICLE 2: Die Legenden von Metru Nui erschienen, waren goldene Vahi und Disks der Zeit enthalten.

Im Sommer wurden Turaga Dume, Nidhiki und Krekka, zwei neue Rahi namens Nivawk und Kikanalo, Toa Lhikan als Sets veröffentlicht, und es wurde auch die dritte große Organisation, die Dunklen Jäger, offiziell in die Story eingeführt. Die Story führte auch viele weitere neue Story-Elemente ein, darunter die Existenz einer Bruderschaft der Makuta und eines Ordens von Mata Nui. Auch wurden wir in der Geschichte einem sehr viel jüngeren, aber immer noch bösen Makuta vorgestellt. Getarnt als Dume sah Makuta die Toa Metru, zusammen mit dem Toa, der ihnen ihre Macht gegeben hatte, Lhikan, als eine Bedrohung für seine Pläne. Er plante, alle Matoraner in Matoraner-Kapseln zu stecken, um sie für viele Jahre in tiefen Schlaf fallen zu lassen, bis er ihre Erinnerungen vernichtet hatte; Dann würde er sie wieder erwecken und sich als ihr neuer Anführer vorstellen. Um die Umsetzung seines Plans zu beschleunigen, beauftragte er Vakama damit, die Vahi, die legendäre Kanohi-Maske der Zeit, zu schmieden.

2005

Das ganze Jahr über wurde uns nur eine Story präsentiert, was eine Tradition ist, die uns bis 2006 und 2007 begleitet hat. Wir wurden mit der Rückkehr der Toa Metru nach Metru Nui in dieses neue Kapitel eingeführt. Dort trafen sie jedoch zum ersten Mal auf die am meisten gefürchteten Rahi im Universum: die Visorak. Sidorak, der König der Visorak-Horde, und die Vizekönigin Roodaka waren entschlossen, Metru Nui im Namen der Bruderschaft der Makuta zu erobern, und Roodaka wollte Makuta befreien. Nachdem die Toa in einen Hinterhalt gerieten und mit dem Hordika-Gift infiziert wurden, konnten sie zwar von den Rahaga gerettet werden, verwandelten sich jedoch in scheußliche Toa Hordika, halb Toa und halb Rahi. Als solche konnten sie ihre Maskenkräften nicht mehr nutzen und ihre Elementarkräfte nur noch durch ihre Rhotuka-Rotoren fokussieren.

Die Sets der Rahaga erschienen im Winter und waren kleiner als die Matoraner von 2003, mit den neuen Rhotuka-Rotoren auf dem Rücken. Die Toa Hordika hatten auch Rhotuka, sowie ein festes Kopf-Stück ohne Masken. Dazu hatten sie einen neuen Arm, der durch eine Zahnradfunktion angewinkelt werden konnte. Die Visorak waren die zweite Kanisterreihe des Jahres; sie unterschieden sich in ihren Beinen, der Form ihrer Köpfe und den Mustern auf ihren Kieferzangen. Ungewöhnlich war, dass die Visorak in Europa in der ersten und die Toa Hordika in der zweiten Hälfte des Jahres veröffentlicht wurden, während es in Amerika andersherum war. Im Sommer erschienen zudem Roodaka, die Vizekönigin der Visorak; Sidorak, der König der Horde; und der legendäre Keetongu, ein gelber Rahi, der viele Gegenmittel für Gifte kannte. Schließlich wurden die Spielsets veröffentlicht, mit denen man große Schlachten zwischen den Toa und den Visorak an drei verschiedenen Orten auf Metru Nui nachspielen konnte. Diese Spielsets waren auch die einzigen, die den finstersten Kahgarak beinhalteten. Dieser Visorak war dazu in der Lage, das Zivon-Biest freizulassen, welches alles fraß, was vor ihm war, einschließlich den Visorak, seiner Lieblingsmahlzeit.

In diesem Jahr wurde zudem der vorerst letzte Film, BIONICLE 3: Im Netz der Schatten, veröffentlicht, und er zeigte das Ende der Geschichte der Toa Metru.

2006

Mata Nui liegt im Sterben. Diese Worte erschütterten das ganze matoranische Universum. Die Toa Nuva brachen nach Voya Nui auf, um die sagenumworbene Maske des Lebens zu finden, die Ignika. Dort trafen sie jedoch auf die Piraka und wurden schnell von ihnen besiegt. Diese sechs Skakdi waren ehemalige Dunkle Jäger, die beim Plündern von Mangaia auf Makutas zerstörte Rüstung und einen unheimlichen grünen Nebel gestoßen waren. Plötzlich hatten sie gewusst, dass sie nach Voya Nui gehen und die Maske des Lebens finden mussten. Sie wussten, dass sie für die Maske viel mehr Geld kriegen konnten, als der Umschattete besaß. In dem Versteck fanden sie außerdem den Speer der Fusion, mit dem sie versehentlich Vezok in zwei Wesen aufspalteten, Vezok und Vezon. Sie verwendeten die Toa-Kanister, mit denen die Toa Mata damals auf Mata Nui angekommen waren, um von dort aus nach Voya Nui zu reisen.

Die Sets der Piraka erschienen im Winter des Jahres und hatten aufleuchtende Augen, Gummigesichter, Stacheln, und ein neues Werkzeug namens Zamor-Kugelwerfer. Außerdem enthielten sie brandneue Teile, wie den rechten Arm, mit dem sie ihre Waffen richtig benutzen oder sie unter den Arm klappen konnten, um mit dem anderen Ende anzugreifen. Zur selben Zeit wurden einige Matoraner von Voya Nui als Sets verkauft, sowie Zamor-Kugel-Packs mit bronzenen, silbernen und goldenen Zamor-Kugeln.

Währenddessen erzählten die Bücher von der Reise der mutigen Matoraner Jaller, Hahli, Kongu, Hewkii, Nuparu und Matoro nach Voya Nui. Auf ihrem Weg kamen sie nach Karzahni und erhielten dort neue Masken, bevor sie in Toa-Kanistern vor dem Herrscher des Landes flohen. Dabei wurden die Kanister von einem Blitz des Roten Sterns getroffen, welcher sie mit Toa-Kräften und der Kraft des Blitzes erfüllte. Sie gaben sich den Namen „Toa Inika“, was so viel bedeutete wie „Toa mit der Energie eines Sterns“. Die Suche nach der Ignika ging weiter, als sich diese neuen Toa den Piraka stellten, um die Ignika vor ihren diebischen Klauen zu schützen und die Matoraner der Insel zu retten.

Die Sets der Toa Inika wurden durch ihre Waffen bekannt, welche entweder rot, blau oder grün leuchteten. Weniger beliebt waren die neuartigen Kanohi-Masken, die komplett aus Gummi bestanden und sich nicht auf die bisher verwendeten Toa-Köpfe stecken ließen. Weitere Sets, die im Sommer 2006 verkauft wurden, waren Vezon & Fenrakk, ein Kombinationsset namens Vezon & Kardas, Axonn, Brutaka, Umbra, Irnakk und schließlich drei Spielsets mit Minifig-Versionen der als Kanister-Sets veröffentlichten Charaktere. Auch der Charakter Botar wurde eingeführt, welcher ein Diener des Ordens von Mata Nui war, der alle Schwerverbrecher in die Grube verbannte, einschließlich Brutaka. Doch schon bald sollte man wieder von Brutaka hören... sowie von sechs neuen mächtigen Wesen, die schon seit sehr langer Zeit keinen Fuß mehr auf trockenes Land gesetzt hatten...

2007

Im Jahr 2007 begegneten wir den Barraki. Diese Wesen waren vor langer Zeit die Anführer einer mächtigen Organisation, der sogenannten Liga der Sechs Königreiche. Diese Gruppe sollte die Ordnung im Universum wahren, diese Aufgabe wurde ihnen von Mata Nui gegeben, doch schließlich erlangten sie so viel Macht, dass sie begannen das Universum zu erobern. Schließlich wurden sie von der Bruderschaft der Makuta aufgehalten und vom Orden von Mata Nui an einen Ort geschickt, von dem niemand etwas wusste, außer denen, die sich dort befanden... die Grube. Viele tausend Jahre später wurden die Barraki bei der Großen Katastrophe aus ihrem Gefängnis befreit und von mutierendem Gewässer in wassergebundene Meereskreaturen verwandelt. Später brach Mahri Nui brach von Voya Nui ab, und landete unglücklicherweise auf dem neu errichteten Reich der Barraki. Nur eine Steinkordel aus erstarrter Lava, die Mahri Nui an Voya Nui festhielt, hielt die Stadt davon ab, noch weiter ins Meer zu versinken. Als später die Ignika in das Meer um Mahri Nui fiel, war es die Aufgabe der Toa Inika, unter die Wellen zu gelangen und die Maske zurückzuholen.

Im Winter wurden die Barraki-Sets verkauft, und schon bald kam es zu einem Streit wegen Pridaks roter Färbung auf seinem weißen Körper. Da er als ein Hai dargestellt wurde, meinten viele fälschlich, dass diese rote Farbe Blut darstellte. Sehr umstritten waren auch die Meerespolypen in den Barraki-Sets. Diese neue Ergänzung missfiel vielen Fans, weil die Tintenfische schnell rissen und kaum funktionierten. Zeitgleich mit den Barraki erschienen noch vier kleinere Sets - zwei Matoraner und zwei Rahi namens Hydruka - und der gefürchtete Nocturn, ein Leutnant von Ehleks Armee. Auf der Website BIONICLEstory.com erschienen neben mehreren Minigames drei Online-Serials, geschrieben von Greg Farshtey: In die Finsternis, Träume der Zerstörung und der Toa Nuva Blog. Letzterer beschrieb aus Gali Nuvas Sicht, wie sich die Toa Nuva auf die Wiedererweckung von Mata Nui vorbereiteten, während die ersten beiden Geschichten von Ereignissen aus der Grube berichteten.

Als das Jahr endete, zeigten verschiedene Medien, wie die Matoraner von Voya und Mahri Nui evakuiert wurden, die Toa Mahri die Steinkordel zerstörten und Voya Nui daraufhin ins Wasser sank. Dabei wurde Mahri Nui zerstört. Auch wurden wir Zeugen des Todes von Matoro und der Wiedergeburt des Großen Geistes selbst, Mata Nui.

2008

Im Jahr 2008 erwartete uns die Rückkehr von alten Helden, den Toa Nuva. Nachdem sie fast alle Aufgaben der Schriftrolle zur Erweckung Mata Nuis erfüllt hatten, erhielten sie von Artakha ihre neuen Adaptiven Rüstungen und wurden nach Karda Nui, dem Herzen des Universums, teleportiert. Dort begegneten sie ihren schlimmsten Feinden, den Makuta. Sie hatten fast alle Av-Matoraner von Karda Nui in Schatten-Matoraner verwandelt. Die Toa teilten sich in zwei Teams auf. Pohatu, Lewa und Kopaka blieben in der Luft, um die letzten Av-Matoraner zu beschützen. Auf ihrer Mission folgte ihnen ein merkwürdiger Toa, der sich später als Toa Ignika entpuppte. Der Av-Matoraner Solek erklärte Kopaka, dass sie alle Schlüsselsteine finden mussten, um Mata Nui erwecken zu können. In dem anschließenden Kampf wurden die Makuta besiegt und flogen in den Sumpf der Geheimnisse, um sich dort mit den anderen Makuta zusammenzutun.

In diesem, ersten Halbjahr wurden die drei Toa Nuva Phantoka Lewa, Pohatu und Kopaka verkauft. Auch die letzten drei Av-Matoraner, Solek, Photok und Tanma wurden verkauft und konnten über eine Steckverbindung am Rücken der Toa angebracht werden. Die Av-Matoraner bestanden, mit Ausnahme ihrer Waffen, ausschließlich aus neuen Teilen. Auch die ersten Mitglieder der Bruderschaft der Makuta konnten gekauft werden: Chirox, Vamprah und Antroz. Auch sie hatten eine Steckverbindung, mit der man die Schatten-Matoraner Kirop, Gavla und Radiak an ihren Rücken befestigen konnte. Die Makuta waren auf die Schatten-Matoraner angewiesen, da sie durch Matoros Opfer erblindeten und die Schatten-Matoraner als Augen benutzten. Zwei weitere Mitglieder der Bruderschaft, Mutran mit seinem Matoraner-Gehilfen Vican, und Icarax, wurden als schwer erhältliche Sets verkauft. Ein ganz besonderes Set dieses Jahres war Toa Ignika, da es die Maske des Lebens beinhaltete.

Im Sommer erschienen die Mistika, die wie auch die Phantoka aus drei Toa Nuva und drei Makuta zusammensetzten. Die Toa Nuva Mistika - Tahu, Onua und Gali - befanden sich im Sumpf und suchten dort nach der Kanohi Ignika, da sie nicht wussten, dass diese sich schon längst einen Körper erschaffen hatte und mit den Toa Nuva Phantoka reiste. Als sie nach mehreren Begegnungen mit den Makuta alle Schlüsselsteine besaßen, kamen ihnen die Toa Nuva Phantoka und Toa Ignika zu Hilfe. Auch Takanuva tauchte auf und erzählte ihnen von den Energiestürmen, die aufkommen würden, wenn sie Mata Nui erwecken, und Toa Ignika erzählte ihnen von dem Countdown der Maske des Lebens. Mit Hilfe der Schlüsselsteine betraten die Toa den Codrex und fanden dort die Fahrzeuge. Lewa und Pohatu bestiegen den Axalara T9 und den Rockoh T3, doch bevor Kopaka den Jetrax T6 in Beschlag nehmen konnte, wurde das Fahrzeug von Antroz entführt. Die Toa Nuva überredeten Toa Ignika sich zu opfern, um Mata Nui wiederzubeleben. Mata Nui erwachte und die Toa Nuva konnten mit den Fahrzeugen den Energiestürmen entkommen, während die Makuta von den Stürmen getötet wurden. Nach ihrer Ankunft auf Metru Nui fand eine Feier statt, die jedoch abrupt beendet wurde, als Makuta Teridax verkündete, dass er Mata Nuis Körper übernommen hatte und nun der Herrscher über das Matoranische Universum war. So endete das Jahr 2008 mit einem überraschenden Sieg der bösen Seite.

2009

In diesem Jahr ging es in BIONICLE zum ersten Mal nicht primär um die Bewohner des Matoranischen Universums, sondern um einen Planeten namens Bara Magna, der unter anderem von den Agori, den Vorox, und den Skrall bewohnt wurde. Seit einer Katastrophe vor vielen tausend Jahren herrschte Ressourcen-Knappheit auf dem Planeten, und die Stämme heuerten Glatorianer an, damit diese in Arenen um bestimmte Ressourcen kämpften. Sechs Glatorianer, nämlich Gresh, Malum, Tarix, Strakk, Vorox und Skrall wurden im Frühjahr 2009 verkauft, die Skrall und Vorox waren jeweils eine eigene Spezies. Außerdem erschienen sechs Agori mit den Namen Raanu, Tarduk, Berix, Atakus und Metus und Zesk, wobei Raanu kein einfacher Dorfbewohner war, sondern der Anführer des Feuerstamms. Wie bei den Vorox stand auch der Zesk für eine ganze Spezies. Als Titanen erschienen im ersten Halbjahr der Anführer des Felsenstamms Tuma, und ein Knochenjäger namens Fero mit seinem Felsenross Skirmix.

Im Sommer 2009 kamen erneut Kanistersets heraus, die Glatorianischen Legenden, diese enthielten Stronius, Vastus, Ackar, Gelu, Kiina und Mata Nui. Besonders war, dass in dem Set Mata Nui eine gelbe Ignika vorhanden war, die allerdings um einiges kleiner war als die Ignika aus dem Vorjahr. Außer den Glatorianern kamen auch noch neue Fahrzeuge heraus, nämlich der Cendox V1, der Kaxium V3, der Baranus V7, der Thornatus V9 und der Skopio XV-1 heraus, allerdings waren sie in Deutschland nicht in jedem Laden erhältlich. Außerdem wurde in diesem Jahr auch eine Titanen-Version von Toa Mata Nui verkauft, die allerdings nur durch in LEGO Stores und im LEGO Online Shop erhältlich war.

Nach vier Jahren Pause kam in diesem Jahr auch wieder ein neuer BIONICLE-Film heraus: BIONICLE: Die Legende erwacht. Passend dazu konnte man über den LEGO-Online-Shop den Scarabax-Käfer „Click“ bestellen. Der Film erzählte von der Ankunft Mata Nuis auf Bara Magna und dem Krieg der Glatorianer gegen das Bündnis der Skrall und der Knochenjäger. Während seiner Reise fand Mata Nui heraus, dass sein alter Körper auf dem Planeten Spherus Magna gebaut worden war, und nachdem er den Glatorianern in dem Krieg zum Sieg verholfen hatte, machte sich auf den Weg zum Tal des Labyrinths, um eine Energiequelle für einen Prototypen seines Roboters zu finden.

2010

Im Jahr 2010 kollidierten die beiden Welten, als Mata Nui die Kontrolle über den Roboterkörper auf Bara Magna an sich nahm, und schon kurz darauf von Makuta in Mata Nuis früherem Körper konfrontiert wurde. Helden und Feinde aus dem Inneren des Matoranischen Universums marschierten auf die Sandwüste von Bara Magna, um einen finalen Kampf auszutragen, während die beiden Giganten über ihnen um das Schicksal des Planeten und des ganzen Universums kämpften.

In diesem Jahr wurden ausschließlich die BIONICLE Stars, sechs kleine Sets, verkauft, die Helden und Feinde von vergangenen Jahren der BIONICLE-Legende repräsentierten. Tahu, Takanuva und der Glatorianer Gresh kämpften gegen Rahkshi des Hitzeblicks, den Skakdi-Kriegsherrn Nektann und Skrall der Kriegerklasse. Jedes Set enthielt ein Teil der Goldenen Rüstung, mit deren Hilfe Tahu die Schlachten auf Bara Magna zugunsten des Guten beeinflusste, sodass Mata Nui Teridax töten konnte.

Zeit ohne Sets

Schon im November 2009 hatte LEGO per Pressemitteilung verkündet, dass die 2010 erschienenen BIONICLE Stars die letzten Sets für die absehbare Zukunft seien; eine Entscheidung, die bereits im Sommer 2008 getroffen worden war. Alle weiteren Filme wurden abgesagt. BIONICLE wurde danach von einer LEGO-Reihe namens Hero Factory abgelöst, die BIONICLE als konstruierbare Actionfigurlinie ersetzen sollte.

Die BIONICLE-Story wurde jedoch auf BIONICLEstory.com bis 2011 fortgeführt, obwohl es nun keine neuen Sets mehr gab. In dieser Zeit wurde die Webserie Sahmads Geschichte vollendet, außerdem wurden Die Suche nach gestern sowie Das Rätsel der Großen Wesen fortgesetzt, allerdings nicht zum Abschluss gebracht. Im Juni 2013 wurden die offiziellen BIONICLE-Internetseiten BIONICLE.com und BIONICLEstory.com vom Netz genommen.

2011 gab es zunächst noch einige Fanwettbewerbe, um den Kanon um Modelle von bereits existierenden, bisher bildlosen Charakteren zu erweitern. Seit Greg Farshtey jedoch auf Anweisung von LEGO BZPower.com nicht mehr betreten darf, gibt es auch diese nicht mehr. Zwischen 2013 und 2017 beantwortet er jedoch in den LEGO Message Boards Fragen von Fans und erweitert auf diese Art den BIONICLE-Kanon. Nachdem die LEGO Message Boards 2017 offline genommen wurden, beantwortet Farshtey in den TTV Message Boards Fragen.

Zweite Generation

Die Maske der Schöpfung

Am 19. September 2014 kündigte LEGO auf verschiedenen sozialen Netzwerken an, dass BIONICLE 2015 zurückkommen wird.[1] Die zweite Generation von BIONICLE spielt nicht in derselben Realität wie die erste Generation, allerdings werden einige alte Charakternamen auch in der neuen Generation verwendet.

Die neue Geschichte spielt auf der mystischen Insel Okoto. Hier lebten vor langer Zeit die Brüder Ekimu, Träger der Maske der Schöpfung, und Makuta, Träger der Maske der Kontrolle. Beide schmiedeten die Masken der Macht für die Bewohner, wobei man mit einer Maske ein Element der Insel kontrollieren konnte, jedoch nie mehr als eines.

Da Ekimus Masken begehrter waren als die seinen, brach Makuta diese Regel und schmiedete die Maske der Ultimativen Macht. Als er sie aufsetzte, begann die Maske ihn zu kontrollieren und drohte, die Insel auseinanderzureißen. Ekimu konnte jedoch einschreiten und Makuta die Maske vom Gesicht schlagen, woraufhin eine Schockwelle das Land überrollte. Seitdem befinden sich die Brüder im Schlaf, und die drei Masken auf Okoto verteilt.

2015

Lange Zeit nach Ekimus Kampf mit Makuta wird Okoto von dunklen Mächten beherrscht. Sechs mächtige Helden werden von den Hütern, den Anführern der Stämme Okotos, zur Hilfe gerufen: Die Toa, jeder von ihnen Meister eines heiligen Elements, trugen die Namen Tahu, Gali, Lewa, Onua, Pohatu und Kopaka. Auf Okoto angekommen machten die Toa sich auf der Suche nach den Goldenen Masken der Macht, die den Toa die volle Kraft ihres jeweiligen Elements gewähren können.

Nachdem die Toa ihre Masken gefunden hatten, machten sie sich in Richtung der Stadt der Maskenmacher auf. Nachdem sie den Herrn der Totenkopfspinnen und die ihm ergebenen Totenkopfspinnen besiegt hatten, betraten die Toa die Stadt. Dort machten sie sich auf die Suche nach dem edlen Maskenschmied Ekimu, den Bruder des bösen Makuta, von dem die dunklen Mächte auf Okoto ausgingen. Auf ihrem Weg kämpften die Toa gegen die von Kulta geführte Totenkopfarmee. Zuvor hatte Kulta Ekimus Maske der Schöpfung gestohlen. Die Toa schafften es jedoch, Ekimu wiederzuerwecken. Nachdem Kulta besiegt wurde, trug Ekimu wieder seine Maske der Schöpfung.

Die Geschichte wurde hauptsächlich mit den 2015-Online-Animationen erzählt, zudem erschienen zwei Bücher von Ryder Windham.

Im Winter 2015 erschienen die sechs Hüter als kleine Sets, außerdem die sechs Toa, wobei Tahu, Kopaka und Onua in Titanengröße erschienen, der Rest als Kanistersets. Der Herr der Totenkopfspinnen erschien als ebenfalls als Kanisterset. Im Sommer 2015 erschienen Ekimu und Kulta in einem gemeinsamen Titanset, daneben erschienen vier Mitglieder der Totenkopfarmee jeweils als Kanisterset.

2016

In diesem Jahr beschützten die Toa die Insel Okoto vor einem mysteriösem Jäger namens Umarak. Dieser stellte den Elementarkreaturen mit seinen Schattenfallen nach und war auf der Suche nach Makutas Maske der Kontrolle. Die Toa benutzten ihre neuen Vereinigungsmasken um sich mit den befreundeten Elementarkreaturen zu vereinen. Mit den so neu erhaltenen Kräften bekämpften sie Umarak. Ekimu stand den Toa dabei zur Seite, während Umarak, später als der Zerstörer bekannt, von den Elementarbestien unterstützt wurde.

Die Geschichte dieses Jahres wurde mit einer animierten Serie erzählt, die exklusiv auf Netflix erschien. Die erste Staffel von BIONICLE: Das Abenteuer beginnt‏‎, bestehend aus zwei Episoden mit Prolog, erschien im Winter, die zweite Staffel mit ebenfalls zwei Episoden folgte im Sommer.

Im Winter 2016 erschienen fünf Elementarkreaturen als kleine Sets. Die sechste Elementarkreatur, Melum, erschien zusammen mit Kopaka in einem Titanset. Tahu und Onua erschienen ebenfalls als Titansets, die übrigen drei Toa als Kanistersets. Umarak der Jäger erschien als Titanset. Im Sommer 2016 erschienen Ekimu und drei Elementarbestien jeweils als Kanisterset. Umarak der Zerstörer erschien als Titanset.

LEGO kündigte im diesem Jahr an, dass es nach 2016 keine weiteren BIONICLE-Sets mehr geben wird, und dass die Geschichte der zweiten Generation mit BIONICLE: Das Abenteuer beginnt‏‎ beendet wird. Damit begann mit dem Ende von 2016 eine neue Zeit ohne Sets.

Einzelnachweise