Das Chronist-Wiki hat 1.236 Artikel. Nächster Meilenstein: 1.300 Artikel (noch 64 Artikel)

 

Keetongu

aus dem Chronist-Wiki, der deutschen BIONICLE-Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Generation 1
Keetongu ist eine äußerst ehrenwerte Kreatur und bewandert auf dem Gebiet der Gifte.
Rahaga Norik, Web of the Visorak
Keetongu
Keetongu.jpg
Rahi
Welt:
Matoranisches Universum (früher); Spherus Magna
Klassifikation:
Landkreatur
Lebensräume/ Sichtungen:
Keetongus Heimatland
Werkzeuge:
Wirbelnde Schilde, Klinge
Status:
Aktiv

Keetongu war ein intelligenter Rahi, der sich mit Giften und deren Heilung auskannte.

Biographie

Frühes Leben

Keetongu kam ursprünglich von einer Insel östlich von Artidax, wo seine Spezies zusammen mit den Tahtorak lebte, welche sie als Reittiere benutzten. Dann wurde die Insel jedoch von den Visorak heimgesucht, die alle seine Artgenossen töteten. Nur er konnte entkommen und wanderte nach Metru Nui aus, wo er sich versteckte, sodass von seiner Anwesenheit jahrhundertlang keine Notiz genommen wurde. Über diese lange Zeitspanne hinweg verblasste die Erinnerung an Keetongu und seine Spezies. Viele, darunter auch die Einwohner von Stelt dachten von ihm als ein Mythos.

Metru Nui

Keetongu mit einigen Visorak

Nachdem die sechs Toa Hagah, eine Gruppe von Elite-Toa, deren Aufgabe es war, Makuta Teridax zu beschützen, von dessen Bündnis mit den Dunklen Jägern erfuhren und rebellieren wollten, wurden sie durch Roodakas mutierende Rotoren in kleinere, schwächere Wesen, die Rahaga verwandelt. Nachdem die Toa Hagah von Roodaka in Rahaga verwandelt wurden, reisten sie nach Metru Nui, um Keetongu zu finden.

Während der Abwesenheit der Toa Metru führten jedoch die von Teridax telepathisch gerufenen Roodaka und Sidorak die Visorak-Horden nach Metru Nui und ernannten sich zu den neuen Herrschern der Stadt. Als die Toa Metru zurückkehrten wurden sie von den Visorak mit dem Hordika-Gift infiziert und auf Anordnung Sidoraks vom Kolosseum geworfen. Sie wurden jedoch von den Rahaga gerettet und diese erzählten ihnen von Keetongu. Leider verriet Vakama die Gruppe und schloss sich Roodaka an, die ihn davon überzeugte, Sidorak die Rahaga auszuliefern. Vakama brachte fünf, Norik wurde von ihm unter den Trümmern des Großen Tempels begraben, den die Rahaga auf der Suche nach Hinweisen aufgesucht hatten. Nachdem die übrigen Toa ihn befreit hatten, erzählte er ihnen, was er und seine Brüder über Keetongus Standort entziffern konnten.

Nach einer langen Reise kamen sie in Ko-Metru an, wo sich Keetongu der Inschrift nach verborgen hielt. Sie fanden ihn auch tatsächlich, und baten ihn darum, ihnen ihre alte Gestalt wiederzugeben. Keetongu war aber der Meinung, dass sie lieber lernen sollten, sich mit ihrer neuen Gestalt zurechtzufinden und ihre eigenen Kräfte dazu zu nutzen, Vakama zu retten. Dann sah er jedoch ein, dass sie Hilfe brauchten, und schloss sich ihnen an.

Keetongu klettert das Kolosseum hinauf.

Gemeinsam reisten sie dann zum Kolosseum. Während die Hordika versuchten, Vakama wieder zurückzuholen, kletterte Keetongu, laute Geräusche verursachend, den Turm hinauf und lenkte so Sidoraks und Roodakas Aufmerksamkeit auf sich. Sidorak schoss mehrere Energiestrahlen auf Keetongu, die diesen jedoch verfehlten. Daraufhin schoss Roodaka und traf Keetongu, welcher sich nicht mehr festhalten konnte und fiel. Als Sidorak und Roodaka sich vergewissern wollten, ob Keetongu auch wirklich durch den Sturz zu Tode gekommen war, stellten sie fest, dass er noch lebte, aber geschwächt war. Roodaka gab Sidorak ihre Fangklauen und bat ihn, Keetongu zu erledigen. Darauf ging sie davon. Sidorak konnte jedoch nichts mit der Waffe anfangen, da er keine Schattenkräfte besaß, und Keetongu zerschmetterte ihn mit bloßen Händen.

Nach dem Kampf erachtete Keetongu die Hordika seiner Macht für würdig und er heilte sie. Als die Toa die Stadt verließen, half er ihnen beim Tragen der Stasiskapseln zu den Luftschiffen.

Als Vakama zurückkehrte, um die Kanohi Vahi in Sicherheit zu bringen, spürte Keetongu wie Makuta Teridax den Toa des Feuers verfolgte und heftete sich an seine Fersen bis nach Ga-Metru, wo er ihn vor den Toren des Großen Tempels bekämpfte. Er unterlag Teridax, wurde aber nicht getötet, weil dieser von einer Explosion, ausgelöst vom Kampf Sentrakhs mit Vakama, weggeschleudert wurde.

Seine Wunden verheilten wieder, und auch der Rhotuka-Werfer, der im Kampf kaputtgegangen war, wurde repariert. Keetongu blieb die ganze Zeit über in Metru Nui, und half den Rahaga die Stadt wieder aufzubauen, während die Matoraner und die Turaga auf Mata Nui lebten.

Ungefähr fünfhundert Jahre nachdem die Matoraner die Stadt verlassen hatten, erspürte Keetongu eine Gruppe von Visorak, die sich der Stadt näherten. Er warnte Norik und begann zwanzig der Bestien im Alleingang zu bekämpfen, allerdings war er schon beinahe am Ende, als Turaga Dume und die anderen Rahaga eintrafen. Sie konnten die Rahi-Bestien für ein paar Minuten ablenken, während sich Keetongu wieder sammelte und die Energien freisetzte, die seine Rhotuka-Rotoren absorbiert hatten. Mit der Hilfe der Rahaga besiegte er die Visorak schließlich.

Danach verließ er Metru Nui, um anderen Inseln zu helfen, die von Visorak überfallen worden waren.

Bestimmungskrieg und Teridax' Herrschaft

Bald darauf verbündete sich Keetongu mit dem Orden von Mata Nui, da ihm versprochen wurde, dass die Visorak bald kein Problem mehr darstellen würden, reiste mit Toa Helryx zur Insel der Nynrah-Geister und daraufhin zu einer Insel viel weiter im Norden. Dort begegneten sie der Protodermis-Entität, welche eine gigantische Welle ihrer selbst auf die beiden konzentrierte. Kurz bevor die Welle sie erwischte, erschien ein Dimensionsportal vor ihnen und ohne zu zögern gingen sie hindurch.

Sie fanden sich selbst dann in einer Kammer unter dem Kolosseum wieder, zusammen mit den rückverwandelten Toa Hagah, Zaktan, Miserix, Axonn und Brutaka. Auf einmal hörten sie Teridax' Stimme aus den Maschinen um sie herum ertönen und nachdem dieser Brutakas Olmak demoliert hatte, damit sie nicht fliehen konnten, tötete er Zaktan und hieß sie bei sich herzlich willkommen. Miserix versuchte Teridax anzugreifen, doch dieser verwandelte ihn in ein zweidimensionales Abbild seiner selbst an der Wand und verbannte Keetongu, Brutaka und Axonn zu den südlichen Inseln. Dort kämpfte Keetongu gegen die von Teridax wiedererschaffenen Visorak-Horden.

Keetongu verließ - wie alle anderen - nach Teridax' Tod das Matoranische Universum, um auf Spherus Magna zu leben.

Persönlichkeit

Keetongu schwor sich vor langer Zeit, allen zu helfen, die den drei Tugenden folgten. Er hasste die Visorak, da sie seine Spezies nahezu ausgerottet hatten und bekämpfte sie und ihre Erschaffer, die Makuta wo er nur konnte. Er war ein gutmütiges, ehrenwertes Wesen, das den offenen Kampf nicht scheute.

Fähigkeiten und Ausrüstung

Keetongu beim Abschießen seines Rotors

Keetongu besaß Wirbelnde Schilde, die feindliche Energien absorbieren konnten. Diese ließen sich dann in seine Rhotuka-Rotoren übertragen und auf den Gegner zurückfeuern. Seine zweite Waffe war eine Art Klinge, die er entweder im Kampf oder als Spitzhacke benutzen konnte. Außerdem hatte Keetongu eigentlich drei Augen, von denen zwei aber hinter dem ersten versteckt lagen. Das große Auge sah direkt in den Geist des Gegenübers und konnte so erkennen, ob dieser finstere Absichten hegte. War das der Fall, wurde derjenige normalerweise von ihm angegriffen und bekämpft.

Weitere Eigenschaften waren seine enorme Stärke und seine Resistenz, welche ihn sogar einen Sturz vom Kolosseum verkraften ließ. Und als letztes verfügte Keetongu auch über das Wissen über die Wirkung von Giften und ihren Gegengiften. Er konnte jedoch keine vollends mutierten Opfer heilen.

Reale Welt

  • Keetongu wurde im Jahr 2005 als einer der drei Titanen in einem Karton verkauft. Das Set enthielt 201 Teile und ließ sich in Kombination mit Sidorak zu Sentrakh umbauen oder mit Roodaka zu dem Umschatteten. Eine dritte Möglichkeit, für die man ihn, Sidorak und Roodaka auf einmal benötigte, war Voporak.

Trivia

Auftritte und Quellen

2005

2006

2007

2008

Einzelnachweise

  1. Chat mit Greg Farshtey, 10. Juni 2014

Externe Links