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Ga-Koro

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Generation 1
Turaga Nokama lebt in dem schwimmenden Dorf Ga-Koro. Er wurde auf stabilem, aber elastischem Seetang gebaut und treibt nun im Wasser
unter den beeindruckenden weißen Klippen. Das Dorf liegt in Galis Bucht im Nordwesten der Insel und ist von Wasserstrudeln und starken
Strömen umgeben, die Unvorsichtige auf den Grund des Ozeans ziehen. Es schwimmt über einer Unterwasserwelt, über die wenig bekannt ist.

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Generation 1
Ga-Koro
Ga-Koro.jpg
Ort
Welt:
Aqua Magna (früher)
Orttyp:
Dorf
Geographische Lage:
Ga-Wahi (früher)
Bewohner:
Ga-Matoraner, Toa Gali, Turaga Nokama (alle füher)
Herrscher/Anführer:
Turaga Nokama (früher)
Erbauer:
Ga-Matoraner
Status:
Zerstört

Ga-Koro war das Dorf des Wassers auf der Insel Mata Nui und die Heimat der Ga-Matoraner, nachdem sie auf Mata Nui angekommen waren. Es wurde verlassen, als die Matoraner zurück nach Metru Nui zogen und später von den Bohrok zerstört.

Geschichte

Als die Toa Metru das zweite Mal Mata Nui betraten, nachdem sie die Matoraner von Metru Nui aus der verwüsteten Stadt gerettet hatten, wählte Turaga Nokama den Landeplatz als den Ort, an dem die Matoraner aus Ga-Metru nun leben sollten. Ga-Koro wurde nun sowohl aus dem Metall der Luftschiffe und dem der Matoraner-Kapseln als auch aus einheimischen Pflanzen gebaut. Die Konstruktion des Dorfes wurde nur kurz durch den Angriff eines Tarakava Nui unterbrochen, doch der Rahi wurde vertrieben und Ga-Koro wurde erfolgreich zu Ende gebaut.

Als das von Makuta Teridax versprochene Jahr des Friedens vorbei war, wurden die Dörfer auf Mata Nui von ihm mit infizierten Rahi angegriffen. Beinahe 1000 Jahre verteidigten die Ga-Matoraner unter Führung von Nokama ihr Dorf, wobei ein Teil des Dorfes fünfhundert Jahre nach seinem Bau durch einen Riesenkraken zerstört worden war. Die Ga-Matoraner schafften es jedoch gemeinsam, den Kraken zu vertreiben, wobei sich Amaya besonders hervortat. Ga-Koro wurde später repariert.

Als Takua in dem Dorf ankam, war eine Hütte, in der sich Turaga Nokama und die Ga-Matoraner versammelt hatten, versunken, da ein Tarakava die Pumpe zerstörte hatte, die die Hütte über Wasser hielt. Takua konnte nur über ein Rohr mit Nokama kommunizieren, die ihm von der Situation berichtete. Nachdem er aus ihrer Hütte einen Lichtstein nahm und in den Ostgarten tauchte, konnte er das vom Tarakava entwendete Zahnrad finden, da es das Licht reflektierte. Er reparierte mit dem Zahnrad die Pumpe, die daraufhin die Hütte wieder an die Oberfläche brachte.

Gerade als Nokama und die Ga-Matoraner aus der Hütte stürmten, tauchte der Tarakava erneut auf. Nach kurzem Zögern schlug er mit seinen Armen nach den Matoranern, doch er wurde von Toa Gali aufgehalten, die in diesem Moment erschienen war. Sie lenkte die Aufmerksamkeit des Tarakava auf sich, wobei sie ihre Haken benutzte, um sich selbst zu schützen. Sie stieß den Tarakava und auch sich selbst in das Wasser, wobei sie beide untertauchten. Die Matoraner beobachteten die Stelle und hofften, dass Gali den Kampf mit der Riesenechse überstehen würde. Schließlich tauchte der Tarakava wieder auf, jedoch fiel er sofort wieder und offenbarte Gali, die hinter ihm mit seiner infizierten Maske stand, die sie ihm abgenommen hatte. Kurz nachdem die Toa nach Kini-Nui aufbrachen, wurde Ga-Koro von einer großen Zahl Rahi belagert. Da das Dorf zuvor jedoch befestigt wurde, konnten die Matoraner die Attacken abwehren.

Am Ende der Bohrok-Invasion fingen Pahrak an, Ga-Koro zu bedrohen. Turaga Vakama schickte die Stadtwache dorthin, um Ga-Koro zu schützen. Außerdem brachte der Chronist Takua mehrere Onu-Matoraner mit Boxor-Maschinen nach Ga-Koro, die auch helfen sollten, unter ihnen war auch Nuparu. Während eines Treffens zwischen Turaga Nokama, Jaller und Takua erschien Kotu und brachte sie zu Turaga Onewa und seinen Po-Matoranern, die wegen des Angriffs auf Po-Koro flüchten mussten und deshalb nach Ga-Koro gekommen waren. Während Nokama und Onewa miteinander sprachen, machte Hahli sie auf den Angriff der Pahrak auf das Tor des Koro aufmerksam.

Nokama reagierte, indem sie Hahli, Kotu und Macku losschickte, um den Weg nach Ga-Koro mit ihren Fischerstäben zu zerstören. Die Pahrak benutzten jedoch ihre Stein-Kräfte, um das Tor zu zerstören bevor die Ga-Matoraner fertig waren: Das Tor explodierte, und Trümmer flogen umher. Ein Brocken flog auf Macku zu, welche nicht mehr fliehen konnte. Hewkii eilte jedoch herbei und benutzte Mackus Stab um den Stein auf den Weg abzulenken, sodass Macku gerettet und Ga-Koro nun für die Bohrok unerreichbar war.

Die Naho-Fälle vor ihrer Zerstörung

Kurz vor dem Morgengrauen griffen die Pahrak erneut an: Sie benutzten ihre Kräfte um die Naho-Fälle zu zerstören. Die dabei entstehenden Trümmer bildeten eine Brücke nach Ga-Koro, die die Pahrak benutzten, um Ga-Koro anzugreifen. Als der Morgen kam, konnten auch die Bemühungen der Ga-Koro-Wache sie nicht aufhalten, weshalb Nuparu nun die Boxor ins Feld führte. Indem sie ihnen den Untergrund nahmen, konnten die Pahrak jedoch die Boxor einfach in das Wasser stoßen, was jedoch auch sie wieder vom Dorf trennte. Macku und Kotu konnten die Onu-Matoraner vor dem Ertrinken retten.

Daraufhin kamen drei Pahrak Va zu drei Pahrak auf einem Seerosenblatt und rüsteten sie mit Krana Vu aus, was ihnen die Fähigkeit gab, kurze Strecken zu fliegen. Die Pahrak flogen dann zu dem Seerosenblatt, auf dem sich die meisten Matoraner versammelt hatten. Auf einem weiteren Seerosenblatt beobachteten Jaller und Takua die Ereignisse und suchten nach einer Möglichkeit, auch zum Seerosenblatt zu kommen. Mit einer Bambuspflanze schaffte Jaller es, Takua über das Wasser zu katapultieren, wo er sich den Pahrak entgegenstellte.

Gleichzeitig besiegten die Toa Mata die Bahrag tief in den Bohrok-Nestern, was zum Erscheinen von Nuva-Symbolen über den Suva der Toa führte. Die Symbole setzten Energiestrahlen frei, die die Bohrok außer Gefecht setzten. Mit der Hilfe der nun kranalosen Bohrok wurde Ga-Koro neu aufgebaut und erweitert.

Kurze Zeit später griff ein Bohrok-Kal Ga-Koro an und stahl Galis Nuva-Symbol, das im Ga-Suva aufbewahrt wurde. Später stoppten die Toa Nuva die Bohrok-Kal und brachten das Nuva-Symbol zurück in das Dorf.

Nachdem die Matoraner bei Kini-Nui wiederaufgebaut wurden, war Ga-Koro für einen Monat vom Festland getrennt, während die Turaga sich bei Kini-Nui trafen. Kurz danach wurde in Ga-Koro das Kolhii-Spiel Ga-Koro gegen Onu-Koro ausgetragen, welches das Team von Ga-Koro gewann.

Nachdem Metru Nui wiederentdeckt worden war, wurde Ga-Koro verlassen, da alle Ga-Matoraner nun zurück nach Ga-Metru zogen. Später, als die Bohrok erneut erwachten, wurde Ga-Koro zerstört und bei Mata Nuis Wiedererweckung komplett vernichtet.

Alternative Ga-Koro

Alternatives Spherus Magna (Waffenbrüder)

In diesem alternativen Universum gab es ein Dorf namens Ga-Koro, welches von Ga-Matoranern bewohnt war und in der Nähe der Bota Magna-Region auf Spherus Magna lag.

Landschaft

Eine Karte von Ga-Koro

Ga-Koro lag im Nordwesten der Insel Mata Nui in der Nähe der Naho-Bucht, wo es von tückischen Strömungen umgeben war, die die Leben auf dem Wasser gefährlich machten. Das eigentliche Dorf war auf schwimmenden, seerosenartigen Blättern gebaut, die Hütten waren darauf aus dickem algenartigem Material. Die Blätter waren untereinander durch Stege verbunden, wobei einer der Stege zum Festland führte. Mindestens eine Hütte im Dorf benötigte eine Pumpe, um nicht unterzugehen.

Nach der Niederlage der Bohrok wurde das Dorf in großem Stil erneuert: Auf einer Seite wurden die Webereien und der Ostgarten angesiedelt, auf der gegenüberliegenden Seite die Werften. Beide Seiten waren durch Hängebrücken mit einem zentralen Platz verbunden, welcher ein Garten und ein Treffpunkt für die Matoraner war. Turaga Nokamas Hütte konnte man von dort aus über eine Reihe von Seerosenblättern erreichen, eine andere Reihe führte zum Ga-Koro Kolhii-Stadion, dem Kolhiiblatt, eine dritte Reihe führte zum Festland. Das erste steinerne Tor, das den Übergang zum Festland markierte, wurde durch die Bohrok zerstört, woraufhin ein zweites gebaut wurde, das schon im Wasser lag.

Einwohner

Ga-Matoraner

Die Ga-Matoraner bewohnten Ga-Koro, wo sie Waren wie Seile, Flachs oder Taucherlungen aus verschiedenen Materialien herstellten. Außerdem waren sie Händelerinnen und gut im Segeln. Weil sie ihre Luft für lange Zeit anhalten können, war Ga-Koro für sie viel besser geeignet als für andere Matoraner-Typen.

Wichtige ehemalige Einwohner

Auftritte und Quellen

Ein Konzeptbild von Ga-Koro

2001

2002

2003

2005

2006

2007

2008