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Sagaführer: Geschichte des Matoranischen Universums

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Generation 1

Alle Jahresangaben sind relativ zur Wiederherstellung von Spherus Magna.

Die Geschichte des Matoranischen Universums erstreckte sich über einhunderttausend Jahre, in denen zahlreiche unglaubliche Abenteuer und schwere Kämpfe stattfanden.

Vor über 100.000 Jahren

Erschaffung des Matoranischen Universums

Die Großen Wesen besorgten sich eine Probe Energiegeladener Protodermis aus dem Kern ihres Planeten Spherus Magna. Nachdem sie die Substanz so weit erforscht hatten, dass sie sie künstlich herstellen konnten, begannen sie mit dem Aufbau des riesigen Roboters Mata Nui, in dessen Inneren sich ein riesiges System von Kuppelgewölben, das Matoranische Universum, befinden würde.

Die erste Art, die die Großen Wesen für das Universum erschufen, waren die Matoraner, einzigartig unter den anderen Bewohnern des Universums. Zuerst erschufen sie die Av-Matoraner, doch schon bald folgten Matoraner, die andere natürliche Elemente repräsentieren sollten. Zudem erschufen sie ein mächtiges Wesen namens Tren Krom, das von Karda Nui aus das gesamte Universum mit Energie versorgen sollte.

Der Rote Stern wurde erschaffen und sollte dem Großen Geist dabei helfen, den Planeten zu verlassen, und die Kestora wurden in ihm platziert. Mehrere Taschendimensionen des matoranischen Universum wurden erschaffen, darunter das Feld der Schatten, in dem Zivon lebt, und die Welt der Silbernen Stadt, in der weitere Kestora und stadtbauende Kreaturen platziert wurden.

Karzahni

Nach den Matoranern erschufen die Großen Wesen auch zwei Wächter, Artakha und Karzahni. In einem Wettkampf gewann Artakha die Kanohi-Maske der Schöpfung, sodass Karzahni sich mit der Kanohi Olisi zufriedengeben musste. Die beiden Brüder bekamen jeweils eine Region, über die sie wachen und auf der sie ihren Aufgaben nachkommen sollten: Artakhas Insel wurde ein Hort für die effizientesten und fähigsten matoranischen Arbeiter. In Karzahnis Reich hingegen sollten verletzte und faule Matoraner repariert werden, doch unter Karzahnis schlechter Führung wurde es zu einem Reich der Angst und Verzweiflung. Im Laufe der Zeit gerieten die beiden Länder bei den Matoranern in Vergessenheit und wurden schließlich für nicht mehr als Legenden und Mythen gehalten.

Mit dem Material, das die Großen Wesen für die Erschaffung der Matoraner verwendet hatten, kreierten sie eine neue Lebensform, die Krana. Diese rein organischen Wesen dienten später als „Gehirne“ für die mechanischen Bohrok-Schwärme. Ein ungewolltes Nebenprodukt waren die Zyglak, hässliche, echsenartige Kreaturen mit einem Groll gegen die Matoraner. Da es nun nötig war, die Matoraner vor Angriffen zu schützen, wurde die Hand von Artakha gegründet, eine Organisation aus zahlreichen heldenhaften und kräftigen Wesen, darunter auch Axonn und der im Umgang mit allen Waffen erfahrene Hydraxon.

Später wurde ein männlicher Toa der Psionik namens Orde, einer der ersten Toa überhaupt, losgeschickt, um zu versuchen, die Zyglak zu besänftigen. Orde hatte jedoch schlechtes Temperament und verschlimmerte die Situation durch seine mentalen Fähigkeiten. Als die Großen Wesen das sahen, beschlossen sie, alle Ce-Matoraner weiblich zu erschaffen.

Die Gründung von Metru Nui

Die Großen Wesen legten den Grundstein für eine Stadt, die später als Metru Nui bekannt wurde, und beauftragten die Matoraner mit ihrem Aufbau. Sie erschufen auf Artakha außerdem die erste Toa, Helryx. Außerdem unterstützten sie die Matoraner beim Aufbau der Gebäude, zunächst in Ta-Metru und später in Ga-Metru. Die ersten Rahi, Meereskreaturen mit immenser Größe und Kraft, wurden erschaffen, um die Silberne See zu bevölkern, und bald folgten weitere kleinere und einzigartige Rahi. Damit war die Erschaffung des matoranischen Universums abgeschlossen und die Matoraner begannen, viele der Kontinente und Inseln zu kolonisieren. Dabei bevölkerten die Av-Matoraner auch Karda Nui, den Kern des Universums.

Die Kanohi Ignika wird geschmiedet

Rückzug der Großen Wesen

Die letzte Schöpfung der Großen Wesen war die Kanohi Ignika, die Maske des Lebens. Sie beherbergte die Macht über alles Leben im Universum. Während die Matoraner im ganzen Universum arbeiteten, versteckten zwei Große Wesen die Ignika auf dem Südlichen Kontinent unter dem Vulkan Mount Valmai, wo sie von einem Wesen namens Umbra beschützt wurde.

Da ihre Werk nun vollendet war, verließen fast alle Großen Wesen das Matoranische Universum, vielleicht für immer. Ein Großes Wesen jedoch interessierte sich für den Roboter und übertrug sein Bewusstsein auf einen matoranischen Körper. Er nahm den Namen „Velika“ an und führte nun das Leben eines unscheinbaren Po-Matoraners, wobei er jedoch das Innenleben des Roboters beobachten konnte. Er war dafür verantwortlich, dass die robotischen Mechaniken des Roboters zu intelligenten Lebensformen wurden, die ihre eigenen Kulturen entwickelten.

Erwachen Mata Nuis

Die Makuta

Nicht lange danach wurde der große Geist Mata Nui, der bisher noch geschlafen hatte, „zum Leben erweckt“. Tren Krom, der nun nicht mehr gebraucht wurde, wurde auf einer einsamen Insel eingesperrt und schon bald vergessen. Zu dieser Zeit, so erzählte man sich später in Legenden, arbeiteten die Matoraner in der Dunkelheit und führten ein unglückliches Leben. Matoraner, die zur Reparatur zu Karzahni geschickt wurden, wurden wegen dessen Unfähigkeit so umgebaut, dass sie noch schwächer waren als zuvor. Zum Ausgleich gab Karzahni ihnen Waffen, und um sein Versagen zu verheimlichen, schickte er sie auf den Südlichen Kontinent statt zurück in ihr Herkunftsland. Als die Turaga merkten, dass die Matoraner nie zu ihnen zurückkehrten, schickten sie ihm keine weiteren Matoraner mehr. Daraufhin entwickelte der frustrierte Karzahni einen Hass auf die Matoraner und hielt die, die noch bei ihm waren, als Sklaven gefangen.

Die Hand von Artakha wurde aufgelöst, und viele ihrer Mitglieder wurden vom Orden von Mata Nui rekrutiert, einer neuen, geheimen Organisation, die sich als heimliche Diener dem Willen des großen Geistes verschrieben hatten. Bald darauf erschuf Mata Nui die Rasse der Makuta, darunter auch Teridax, die die Bruderschaft der Makuta gründeten. Ihre Aufgabe war es, Rahi zu erschaffen und zu verändern, um das reibungslose Funktionieren des Universums und den Schutz der Matoraner zu gewährleisten.

Die Stadt Metru Nui wurde fertiggestellt; die ersten Toa-Kanister wurden als Transportmittel für Toa gebaut und das erste Toa-Team wurde gegründet: Die Toa Cordak. Bei einem Kampf gegen eine Gruppe Zyglak zögerte Lesovikk, der Anführer des Teams, jedoch und führte damit den Tod aller anderen Mitglieder des Teams herbei. Getrieben von seiner Schuld begann er, alleine das gesamte Universum zu bereisen.

Vor 100.000 Jahren

Schöpfung der Toa Mata

Zu dieser Zeit wurden sechs Toa, die Toa Mata, erschaffen und auf der Insel Daxia im Hauptquartier des Ordens von Mata Nui erweckt. Sie waren direkt als Toa erschaffen worden, mit der Aufgabe, die Av-Matoraner in Karda Nui vorübergehend zu beschützen.

Während ihrer Zeit in Karda Nui wurden die Toa Mata von dem Krieger Hydraxon ausgebildet. Tahu, der Anführer des Teams, und Kopaka hatten schließlich jedoch genug davon, dass man ihnen ihre Bestimmung verschwieg, und suchten Helryx auf. Diese verkündete ihnen, welche Aufgabe ihnen bevorstand, und erzählte ihnen vom Codrex, einer riesigen silbernen Kugel, die die Großen Wesen in Karda Nui erschaffen hatten.

Als die Av-Matoraner ihre Arbeit abgeschlossen hatten und Karda Nui verließen, betraten die Toa Mata gemeinsam den Codrex und wurden von Tahu und Kopaka darüber aufgeklärt, dass sie ihr gesamtes restliches Leben hier in sechs Toa-Kanistern im künstlichen Koma verbringen würden. Nur wenn dem Großen Geist etwas zustoßen sollte, würden sie wieder erwachen, um ihn zu retten.

Nachdem diese Sicherheitsvorkehrung getroffen war, wurden die Bahrag, die Zwillingsköniginnen der Bohrok-Schwärme, erschaffen und gemeinsam mit den Schwärmen in Schlaf versetzt.

Vor über 95.000 Jahren

Mutran, Pridak und Icarax wurden von Miserix nach Xia geschickt, um die dort lebenden Vortixx zu überreden, ihre Handelspreise zu senken. Die Verhandlungen dauerten jedoch mehrere Tage an. Schließlich verlor Icarax die Fassung und zerstörte mehrere Gebäude, was zu einer schnellen Einigung mit den eingeschüchterten Vortixx führte. Bei der Rückkehr ließ Mutran versehentlich eines seiner Experimente, einen lebenden Fels, im Zentrum von Xia zurück, der im Laufe der Zeit zu einem großen Berg heranwuchs.

Der Kanohi-Drache griff Metru Nui an, wurde aber von einem Toa-Team besiegt und in Eis eingeschlossen.

Vor 95.000 Jahren

Die Liga der Sechs Königreiche

Metru Nui, die Stadt der Legenden

Der Große Geist Mata Nui hatte sechs neue intelligente Spezies mit unterschiedlichen Eigenschaften und Fähigkeiten erschaffen, und er wählte aus ihnen sechs Individuen aus, die über das matoranische Universum herrschen und Frieden und Ordnung aufrecht erhalten sollten. Diese neuen Anführer, nämlich Pridak, Kalmah, Mantax, Ehlek, Carapar und Takadox, scharrten sechs riesige Armeen um sich und eroberten fast das gesamte Universum. Sie wurden als die Barraki bekannt, einem matoranischen Wort für „Kriegsherren“.

Der Feldzug der Barraki dauerte fast eintausend Jahre lang an. Schließlich schlossen sich die sechs Barraki zu einem Bündnis zusammen und gründeten die Liga der Sechs Königreiche. Unter der Führung von Pridak bestand die Liga noch mehr als vierzehn Jahrtausende.

Vor 87.000 Jahren

Liga der Sechs Königreiche

Etwa zur Halbzeit der Herrschaft der Barraki einigten sich die Herrscher von Metru Nui auf ein Handelsabkommen mit den Barraki und ließen sich dabei die Souveränität und Freiheit von der Herrschaft der Liga zusichern.

Die Bruderschaft der Makuta wurde von den Barraki dazu gezwungen, Rahi für die Liga zu erschaffen. Da es immer klarer wurde, dass die Ziele der Barraki auf Reichtum, Tyrannei und sogar auf einem Plan zum Sturz des Großen Geistes aufbauten, bezahlte die Bruderschaft Takadox dafür, heimlich Informationen über die Liga an sie weiterzuleiten.

Vor über 80.000 Jahren

Eine Gruppe abtrünniger Nynrah-Geister nahm den Matoraner Gaardus gefangen, führte Experimente an ihm durch und baute ihn zu einer lebenden Waffe um. Gaardus konnte sich jedoch befreien und tötete seine Kidnapper.

Vor 80.000 Jahren

Liga der Sechs Königreiche

Als die Bruderschaft der Makuta unter der Führung von Makuta Miserix sich der Absichten der Barraki sicher war, nahm sie die Sache selbst in die Hand. Gemeinsam mit zahlreichen Toa überwältigten die Armeen der Bruderschaft unter der Führung von Makuta Teridax die Barraki bei einem Überraschungsangriff. Ihre Armeen wurden zerschlagen, und die sechs Kriegsherren wurden gefangen genommen und Teridax vorgeführt. Der Makuta verurteilte sie für ihre Verbrechen gegen Mata Nui zum Tode. Doch bevor die Hinrichtung durchgeführt werden konnte, erschien ein Ordensmitglied namens Botar und teleportierte die Barraki in die Grube. Im Laufe der Zeit wurden die Barraki vergessen, und nur der Gedanke an einen möglichen Sturz Mata Nuis, den sie in Teridax wachgerufen hatten, blieb von ihnen übrig.

Während die Makuta Gorast und Mutran die Festung der Liga säuberten, stellte Mutran überrascht fest, dass die Klingengräber, die er für Kalmah erschaffen hatte, eine endlose Karte gruben, deren Sinn sich ihm jedoch trotz aller Versuche nicht erschloss.

Irgendwann vor 80.000 bis 70.000 Jahren

Gründung der Dunklen Jäger

Ein Wesen, das später nur noch als Älterer bezeichnet wurde, beschloss gegen die harten Gesetze seines Heimatlandes zu rebellieren und jede schmutzige Aufgabe für die höchste Bezahlung zu erledigen. Seine Handlungen führten schließlich zu einem Bürgerkrieg. Später trat ein anderer Bewohner der Insel, später bekannt als der Umschattete, an ihn heran und schlug vor, eine Organisation mit dieser Philosophie zu gründen: Die Dunklen Jäger.

Die beiden entdeckten die Insel Odina, vertrieben die Bewohner gewaltsam und bauten eine schwer gesicherte Festung als Basis auf der Insel. Die Gruppe gewann schnell alle mögliche neue Anhänger: Abtrünnige Toa, bestialische Tyrannen, sadistische Mörder und so weiter.

Vor 79.500 bis vor 79.100 Jahren

Die Große Störung

Da es nach dem Fall der Liga der Sechs Königreiche keine Führung mehr gab, verbreiteten sich Konflikte, Unzufriedenheit und Chaos im gesamten Universum. Schließlich erreichten sie auch Metru Nui: Eingeleitet wurde die Große Störung durch einen Bürgerkrieg, der sich aus einer kleinen Streitigkeit zwischen den Po-Matoranern und Ta-Matoranern um den Handel und die Grenzen entwickelte. Darauf stellten sich die Ga-Matoraner und die Onu-Matoraner hinter die Ta-Matoraner, während die Ko-Matoraner und die Le-Matoraner die Po-Matoraner unterstützten. Dass sich die Arbeiter nun alle dem Krieg widmeten und nicht mehr arbeiteten, schwächte den Großen Geist Mata Nui enorm. Nachdem der Krieg vier Jahrhunderte angedauert hatte, versuchte schließlich die Bruderschaft der Makuta, die Situation wieder unter Kontrolle zu bringen. Makuta Teridax, dem diese Aufgabe anvertraut worden war, setzte dem Krieg ein derart gewaltvolles Ende, dass die Matoraner den Makuta danach nie wieder wirklich trauten. Die Anführer des Bürgerkrieges wurden vom Orden von Mata Nui in der Grube eingesperrt. Um derartige Vorfälle zukünftig schon im Keim ersticken zu können, wurde jedem Makuta eine Region zugeteilt, über die er zu wachen hatte.

Kanohi Ignika - die Maske des Lebens

Durch die Große Störung war Mata Nui so stark geschwächt, dass er schon mit dem Tod ringte. Daher brach ein Toa-Team unter der Führung von Jovan auf, um die Ignika zu finden. Unter Mount Valmai mussten sie ein Labyrinth voller Gefahren und Prüfungen durchqueren. Mit der Ignika reisten sie schließlich nach Karda Nui und dort setzte einer der Toa die Ignika auf. Die Maske wandelte seinen Körper in Energie um und frischte so das Leben des sterbenden Großen Geistes wieder auf. Eingeschüchtert durch den Tod ihres Gefährten brachten die anderen Toa die Maske so schnell wie möglich wieder in ihre Kammer zurück. Jovan gab seine Kräfte auf und wurde der Turaga der auf dem Südlichen Kontinent lebenden Matoraner, während die anderen Toa die Region schnellstmöglich wieder verließen.

Vor 79.100 Jahren

Um den Gerüchten über den mächtigen Tren Krom nachzugehen, wurde der Makuta Mutran ausgeschickt, um zu überprüfen, ob dieses mythische Wesen eine Gefahr für das Universum darstellen würde. Als der Makuta auf Tren Kroms Insel ankam, wurde er sofort von ihm ergriffen. Tren Krom nutzte seine Kräfte, um durch Mutrans Erinnerungen zu stöbern, doch dabei übertrug er auch einen Teil seines Wissens auf Mutran. Als der Makuta kurz darauf an der Küste wieder zu sich kam, kehrte er sofort nach Destral zurück und berichtete Teridax von seinem neuen Wissen.

Teridax rief eine Versammlung ein, zu der alle Makuta erschienen. Er verkündete, dass sie mit diesem Wissen die Herrschaft über das Universum an sich reißen könnten, doch Miserix lehnte sich gegen ihn auf. Schließlich wurde eine Abstimmung durchgeführt, und da die Anhänger von Teridax in der Überzahl waren, wechselten schließlich auch Miserix' Befürworter die Seiten. Spiriah und Krika wurden mit der Ermordung von Miserix beauftragt. Spiriah überließ das jedoch Krika, und der schaffte es, Miserix heimlich nach Artidax zu transportieren und dort nur einzusperren.

Im Laufe des folgenden Jahres töteten Gorast und Icarax nach und nach alle Makuta, die sich bei der Abstimmung für Miserix ausgesprochen hatten.

Irgendwann vor 75.000 bis 70.000 Jahren

Verwandlung der Skakdi

Spiriah war der Meinung, dass die Skakdi eine mächtige Armee für die Bruderschaft darstellen könnten, und gab ihnen daher mit Hilfe von Viren spezielle Fähigkeiten und Elementarkräfte, welche jedoch nur in Zusammenarbeit mit einem anderen Skakdi eingesetzt werden konnten. Als Spiriah die Insel verließ, ließ er einige Visorak zurück, um die Skakdi zu überwachen. Doch als er zurückkehrte, tobte ein gewaltiger Bürgerkrieg auf Zakaz, und die Insel wurde Sperrgebiet. Für seine Handlungen wurde der Makuta von der Bruderschaft ausgeschlossen.

Vor 60.000 Jahren

Verlorene Zeit

Der Orden von Mata Nui verteilte in einem Zeitraum von etwa sechs Monaten mehrere Av-Matoraner im gesamten matoranischen Universum. Darunter war auch Takua, den sie als Ta-Matoraner getarnt nach Metru Nui brachten. Mata Nui löschte anschließend allen Bewohnern des Universums außer den Mitgliedern des Ordens jegliche Erinnerungen an diesen Zeitraum aus.

Irgendwann vor 40.000 bis 30.000 Jahren

Weiterentwicklung der Makuta

Während einem Gespräch zwischen Mutran und Bitil wurden die beiden plötzlich vorrübergehend bewegungsunfähig. Später ergab sich bei Untersuchungen von Chirox, dass sich die Makuta in eine grüne, gasartige Substanz namens Antidermis verwandelt hatten, und wenn ihre Rüstung beschädigt oder zerstört würde, würde das Gas sich verteilen und damit zu ihrem Tod führen. Als Teridax davon erfuhr, beauftragte er die Nynrah-Geister damit, stabilere Rüstungen aus Protostahl für sie zu entwickeln.

Später fand Chirox heraus, dass sie mit ihrem Antidermis auch Besitz von Robotern ergreifen konnte. Dies nutzte er aus, indem er einen Exo-Toa übernahm und damit zum Scherz Mutran angriff.

Vor 15.000 Jahren

Turaga Dumes Herrschaft

Über vierzig Jahrtausende ohne nennenswerte Ereignisse vergingen auf Metru Nui, bis ein Turaga namens Dume zum Herrscher über die Stadt wurde. Er herrschte weise und gerecht über Metru Nui und trug auch dazu bei, dass Lhikan ein Toa wurde.

Vor etwas mehr als 7.000 Jahren

Der Umschattete wollte einen Toa der Psionik gefangen nehmen und wählte Triglax, Schleichjäger und Sammler für die Mission aus.

Zwei Toa, Norik und Varian, hörten von einem Vorfall auf dem Nördlichen Kontinent, bei dem drei von vier Toa entführt worden waren. Sie trafen sich mit dem einzigen verbliebenen Toa, 'Grau', bei dem es sich tatsächlich jedoch um den getarnten Triglax handelte. Als die Dreiergruppe in einem verlassenen Dorf ein Gebäude betrat, wurde dieses von Schleichjäger mit einer Hagah-Plasmakanone vernichtet. Danach schauspielerten er und Sammler die Entführung von 'Grau' und flohen mit ihm auf ihrem Schiff. Norik und Varian verfolgten sie mit einem Ruderboot und Varian konnte das Schiff mit ihren psionischen Kräften aufhalten. Bei ihrem anschließenden Kampf gegen die beiden Dunklen Jäger wurden die beiden Toa jedoch überwältigt. Norik wurde auf dem Nördlichen Kontinent wieder freigelassen, Varian wurde jedoch auf Odina in einer Stasisröhre eingesperrt.

Vor 7.000 Jahren

Der Makoki-Stein

Eine Gruppe von Toa, darunter auch Lhikan, sammelte wichtige Informationen über die Makuta, unter anderem ihre Kräfte und wo sie sich befanden. Diese Informationen schrieben sie in Stein und versteckten diesen in einer schwer bewachten Festung, in dessen Nähe sich jedoch ein Lager von Frostelus befand.

Ein paar Monate später befahl der Umschattete einem großen Dunklen Jäger mit Flügeln, diesen Stein in seinen Besitz zu bringen. Auf seinem Weg dorthin erzählte der Jäger dem Skakdi Hakann von seiner Mission, und dieser heuerte wiederrum einen anderen Skakdi an, Vezok, um den Stein zu stehlen. Die beiden drangen in die Festung ein, und während die Wachen von Hakann abgelenkt waren, konnte Vezok in die Kammer mit dem Stein eindringen und ihn an sich nehmen. Als er die Festung jedoch wieder verließ, wurde er von Älterer bewusstlos geschlagen und nach Odina gebracht. Hakann konnte zwar fliehen, wurde aber nach kurzer Zeit ebenfalls von Dunklen Jägern gefangen genommen. Beide Skakdi, sowie vier weitere – Zaktan, Avak, Reidak und Thok - wurden später Mitglieder der Dunklen Jäger.

Kurz darauf griffen Frostelus die Festung an. Einer der Toa beauftragte Lhikan, den Stein an sich zu nehmen und zu fliehen. Doch als er feststellte, dass der Stein verschwunden war und alle seine Teamkameraden getötet wurden, schwor er sich, nie wieder vor irgendetwas zu fliehen.

Später versuchten Zaktan, Reidak, Thok, Vezok und Hakann, den Umschatteten zu stürzen. Sie überlisteten die Wache und drangen in seine Festung ein. Doch der Umschattete wusste von ihrem Plan. Als er Zaktan mit seinen Augenstrahlen hinrichten wollte, zersplitterte sein Körper stattdessen in unzählige Protoditen.

Vor etwas mehr als 4.000 Jahren

Dumes Herrschaft

Unter der Führung von Turaga Dume wurde Metru Nui zum Zentrum der Innovationen und Fortschritte. Die Archive von Onu-Metru, ein gewaltiges Museum und Verzeichnis aller bekannten Spezies und Gegenstände im Universum, wurde erweitert und verbessert. Neue Technlogien wie die Kanoka-Disks sowie bessere Methoden zum Schmieden von Kanohi wurden erfunden. Frieden und Sicherheit wurden durch neuerfundene mechanische Robotereinheiten aufrechterhalten: Dazu entwarf der Onu-Matoraner Nuparu zunächst die Kralhi und später die noch effizienteren Vahki.

Vor 4.000 Jahren

Angriff des Kanohi-Drachen

Der Umschattete beschloss, Metru Nui wegen dessen strategisch günstiger Lage einzunehmen. Er schickte drei seiner Jäger, Reidak, Vezok und Avak aus, um den Kanohi-Drachen aus seinem Eisgefängnis tief unter den Wellen des Silbernen Meeres zu befreien.

Nach seiner Befreiung griff der Drache mit seinen gewaltigen Feuerkräften sofort die Stadt an. Schließlich erreichte der Rahi den Großen Ofen und blieb dort, um die gewaltige Hitze dort aufzunehmen. Turaga Dume schickte einen Hilferuf aus, auf den elf Toa reagierten. Sie kammen gerade rechtzeitig an, um den Turaga vor den drei Dunklen Jägern zu beschützen, die versuchten ihn dazu zu erpressen, den Dunklen Jägern den Bau einer Basis in der Stadt zu genehmigen. Die drei Skakdi flohen.

Der Kampf gegen den Kanohi-Drachen dauerte mehrere Monate lang an, aber schließlich gewannen die Toa, indem die vier Toa des Eises ihn erneut in einem riesigen Eisblock einschlossen. Der Drache wurde dann nach Xia transportiert, wo die Vortixx ihn weiter gefangen hielten. Die elf Toa beschlossen dann, in der Stadt zu bleiben und sie gegen die wachsende Bedrohung durch die Dunklen Jäger zu beschützen.

Vor 3.500 Jahren

Tuyets Verrat

Als von den elf Toa nur Lhikan, Nidhiki und Tuyet auf Metru Nui waren, ereignete sich in der Stadt eine merkwürdige Serie von Morden an Matoranern. Alle Opfer trugen dabei eine Steintafel mit der Aufschrift „Toa Tuyet“ bei sich. Tuyet erzählte Lhikan, dass die Dunklen Jäger hinter einem mächtigen Artefakt her waren, das sie in ihrem Besitz vermuteten. Mit den Morden wollten sie Tuyet zu der Übergabe erpressen, doch sie bestritt, dass sie den Nui-Stein besaß.

Am nächsten Tag durchkämmten Lhikan und Nidhiki die Stadt und fanden drei Dunkle Jäger, die sie besiegen und gefangen nehmen konnten. Doch trotz ihres Erfolges wurde ein weiterer Matoraner getötet. Als Lhikan Tuyet konfrontierte, gab sie sich als die Mörderin zu erkennen und setzte den Nui-Stein ein, um Nidhiki und Lhikan auszuschalten. Es gelang den beiden jedoch, sie zu überwältigen und den Stein zu zerstören. Tuyet wurde eingesperrt, doch während ihrer Gefangenschaft wurde sie von Botar entführt und in ein Paralleluniversum gebracht, wo der Orden von Mata Nui versuchte, durch sie mehr über den Nui-Stein zu erfahren. Niemand, nicht einmal rangniedere Mitglieder des Ordens sollten davon wissen, daher wurde zur Täuschung eine Tuyet aus einem anderen Paralleluniversum in der Grube eingesperrt.

Vor 3.000 Jahren

Der Krieg gegen die Dunklen Jäger

Noch immer hatte der Umschattete das Ziel vor Augen, eine Basis für die Dunklen Jäger auf Metru Nui zu errichten.

Es kam zu einem Krieg zwischen den Toa und den Dunklen Jägern. Toa Lhikan führte die Toa gekonnt an, doch die Dunklen Jäger waren in der Überzahl. Zu dieser dunklen Stunde gelang es einer Dunklen Jägerin namens Lariska, Nidhiki dazu zu überreden, seine Brüder zu verraten und den Dunklen Jägern beizutreten. Nidhiki forderte dafür im Austausch, dass er die Stadt beherrschen dürfte, die er einst beschützt hatte. Lhikan belauschte das Gespräch zwischen Nidhiki und Lariska jedoch und begann Pläne für einen Gegenschlag zu schmieden. Er wurde zwar von Hakann entdeckt, aber der hatte selbst nur Interesse an einem schnellen Ende des Krieges. Auch er schloss mit Lhikan einen Handel ab: Lhikan bekam den Makoki-Stein zurück, und dafür sollte er die Dunklen Jäger nach gewonnenem Krieg lebend davonziehen lassen.

Wie der Umschattete ihm vorgegeben hatte, verkündete Nidhiki seinen Gefährten, dass die Dunklen Jäger in einer Schlucht in Po-Metru eine Basis aufgebaut hatten, und dass sie dem Krieg mit einem Überraschungsangriff ein schnelles Ende setzen könnten. Unter der Führung von Lhikan drangen die Toa der Stadt in die Schlucht ein und traten damit in den Hinterhalt der Dunklen Jäger. Lhikan hatte jedoch schon eine Gegenmaßnahme geplant und auf sein Signal gaben sich hunderte Toa um die Schlucht herum zu erkennen. Wie mit Hakann abgesprochen ließ Lhikan seine Feinde nach Odina zurückkehren, unter der Bedingung, dass sie den Verräter Nidhiki mitnahmen und nie wieder nach Metru Nui zurückkehrten.

Auf Odina bekam Nidhiki die Aufgabe, andere Dunkle Jäger zu trainieren. Dabei lernte er Krekka kennen, einen Jäger mit gewaltiger Kraft aber fast ohne jegliche Intelligenz. Da Nidhiki immer wieder verlangte, auf Missionen geschickt zu werden, gab der Umschattete schließlich nach, ließ jedoch immer Krekka mit ihm gehen, da er davon überzeugt war, dass Nidhiki ihn genauso wie seine ehemaligen Gefährten betrügen würde, während Krekka äußerst loyal war.

Dieses Team hatte lange Zeit Bestand, bis eine Fremde namens Roodaka auf Odina erschien. Sie wollte von den Dunklen Jägern trainiert werden, doch da sie der Organisation nicht beitreten wollte, wurde ihr Bittgesuch abgelehnt. Nidhiki sprach sie an und bot ihr sein Talent an unter der Bedingung, dass sie ihm dabei half, dem Griff der Jäger zu entkommen. Roodaka willigte zwar scheinbar ein, doch sie berichtete dem Umschatteten von dem Vorfall, um sich das Training doch noch zu erkaufen. Auf den Wunsch des Umschatteten hin verwendete sie ihren Mutations-Rhotuka auf Nidhiki und verwandelte ihn so in eine hässliche vierbeinige Kreatur ohne jegliche Elementarkräfte. Mit seiner neuen Gestalt blieb ihm gar keine andere Wahl, als bei den Dunklen Jägern zu bleiben.

Vor 2.500 Jahren

Überfall auf Artakha

Kojol führte mit einer Armee aus Rahi, Visorak und Exo-Toa einen Überfall auf Artakha durch, um die dort erschaffene Kanohi Avohkii zu stehlen. Zwar wurde ein großer Teil seiner Truppen von den Kristallschlangen ausgelöscht, doch es gelang Kojol, die Maske zu stehlen. Um derartige Überfälle in Zukunft zu verhindern, bat Artakha den Orden von Mata Nui, jegliches Wissen über die Position von Artakha auszulöschen. Alle Karten, auf denen die Insel eingetragen war, wurden vernichtet, und das Ordensmitglied Tobduk tötete alle, die die Position der Insel kannten, darunter auch Kojol und seine verbliebenen Truppen.

Irgendwann vor 3.000 bis 1.000 Jahren

Rahi-Forschungsprojekt

Eines Tages erschienen plötzlich zahlreiche merkwürdige Meereskreaturen um Metru Nui. Die Vahki trieben sie in eine Höhle unter den Archiven, wo sie von den Archivaren Whenua, Onepu und Mavrah heimlich studiert wurden. Die Meerestiere wurden jedoch unruhig und zerstörten schließlich einen großen Teil der Archive. Turaga Dume sah sich gezwungen, sie gewaltsam vertreiben zu lassen, doch die Kreaturen flohen unter der Führung von Mavrah, der eine große Leidenschaft für die Erforschung der Rahi hegte, aus der Stadt.

Vor 1.300 Jahren

Das wahre Gesicht der Makuta

Toa Hagah Iruini und Norik fliehen mit der Avohkii aus der Festung

Während die Makuta ihre Eroberung planten, wurden Teridax die Toa Hagah als persönliche Leibwache zugewiesen. Einer von ihnen, Iruini, verließ die Gruppe jedoch schon bald, da ihre Aufgabe seiner Meinung nach zu wenig mit dem Schutz der Matoraner zu tun hatte. Kurz darauf erfuhren die restlichen Toa Hagah jedoch von den wahren Absichten der Bruderschaft. Vier der Toa Hagah wurden gefangen genommen und von Roodaka in kleine Monster verwandelt, die sie als „Rahaga“ bezeichnete. Norik, der als Einziger der Gefangenschaft entkommen war, machte Iruini ausfindig und eroberte mit ihm die Kanohi Avohkii. Vor der Festung auf Destral fanden sie die vier Rahaga und flohen mit ihnen, wurden bei der Flucht selbst aber ebenfalls mutiert. Mit der Avohkii flohen die Rahaga nach Metru Nui und versteckten sich dort in den Archiven.

Kurz darauf infizierte Teridax Mata Nui mit einem Virus, das dafür sorgte, dass er immer schwächer werden und schließlich sein Bewusstsein verlieren würde.

Vor 1.001 Jahren

Der Plan

Wie der nächste Schritt seines Plans es vorsah, nahm Teridax Turaga Dume gefangen und nahm seine Gestalt an. Er brachte den Vogel-Rahi Nivawk mit, um für ihn die Lage in der Stadt auszuspionieren. Nach und nach schickte Teridax alle Toa der Stadt weg, um die Meerestore zu verschließen, und ließ sie auf ihrer Mission von den dafür angeheuerten Dunklen Jägern Nidhiki, Krekka und Eliminator töten. Schließlich blieb nur noch Toa Lhikan zurück, und da er bereits Verdacht schöpfte, erschuf er sechs Toa-Steine, damit Metru Nui auch nach seinem Tode noch beschützt sein würde.

Siehe auch